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| Unser Tip: Urlaub an der Costa del Sol | |
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Die Costa del Sol (Sonnenküste) umfasst praktisch die gesamte andalusische Mittelmeerküste und reicht vom Cabo de Gata, wo die Costa Blanca endet, bis zur Südspitze Spaniens bei Tarifa, wo sie in die Costa de la Luz übergeht. Wegen des hier herrschenden überaus milden Klimas hat sich auf einer Länge von fast 300 km ein dicht besiedeltes Erholungs- und Touristengebiet mit internationalem Publikum entwickelt. Starke Farbkontraste der Landschaft, eine unglaubliche Vielfalt an Bäumen und Wäldern und eine üppige Flora geben der Costa del Sol ihr charakteristisches Gepräge. Mit ihren getünchten Häusern, ihren Agaven und Kakteen, ihren Bauerngütern und heiteren Dörfern ist sie ein echtes Spiegelbild Andalusiens. Von Almeria westlich gelangt man zu dem Touristenzentrum Aguadulce, mit ausgedehntem Badestrand, Schwimmbädern, Park und Sportanlagen. — Von hier führt eine Nebenstraße nach Roquetas de Mar, einem Fischerhafen und Seebad mit Sporthafen und den Touristenzentren 'Los Remos und 'El Timon'. Die Hauptstraße zieht nun abseits des Strandes nach Adra, einem langgestreckten, einst befestigten Hafenstädtchen mit Badebuchten. — Die Straße führt wieder in Ufernähe weiter, an mehreren Fischerorten vorbei. Castell de Ferro liegt am Fuß eines Felskegels, den ein alter Burgturm krönt. Es folgen die auch als Seebäder besuchten Ortschaften Calahonda, am Fuß der Sierra Carchuna, Torrenueva und die Hafenstadt Motril (33000 Einw.), mit zwei stattlichen Kirchen. — Über Salobrefla, mit einer maurischen Burgruine, erreicht man Almunecar (13000 Einw.), ein auch als Badeort besuchtes malerisches Städtchen mit maurischer Burgruine und Resten eines römischen Aquäduktes. Nerja (21 m; 11 000 Einw.) ist ein vielbesuchter Fischerort an der Mündung des Rio Chillar. Nahe der Ortsmitte der Balcon de Europa, eine hoch über dem Meer gelegene Aussichtsterrasse mit herrlichem Blick auf die abwechslungsreiche Küste. Nordöstlich außerhalb des Ortes (7 km) die Tropfsteinhöhle Cuevas de Nerja mit vorgeschichtlichen Felsmalereien, im Sommer Schauplatz der Spanien-Festspiele (beim Eingang ein kleines archäologisches Museum; Restaurant). Torre de Mar (3500 Einw.), ein kleiner Hafen- und Badeort, liegt in der Nähe des antiken `Mainake'. Es folgt Rincon de la Victoria; in dem über dem Ort gelegenen Park eine große Höhle mit jungsteinzeitlichen Felsbildern, einst Zufluchtsort für Christen und Mauren. Malaga und Torremolinos. Etwa 15 km westlich von Torremolinos gelangt man nach Fuengirola (14000 Einw.), mit langer Seepromenade und Burgruine; 9 km landeinwärts das malerische Dorf - Mijas. Auf der Hauptstraße passiert man die Erholungs- und Badeorte Las Chapas, Marbesa, Elviria, Pinomar und Los Monteros, alle mit guten Stränden und Freizeiteinrichtungen. Marbella (14 m; 30000 Einw.), eine betriebsame Hafenstadt und ein international bekanntes *Seebad, zwischen Malaga und Algeciras; ein Wohn- und Touristenzentrum mit Hotel- und Bungalowkolonien in der weiteren Umgebung, das sich zu einem Mittelpunkt der spanischen Mittelmeertouristik entwickelt hat, mit weiten guten Badestränden und ausgedehnten Geschäfts- und Vergnügungsvierteln. Im Norden durch die Sierra Blanca geschützt, hat Marbella während des ganzen Jahres eine milde Temperatur. Der alte Ortskern mit seinen weißen Häusern besitzt noch Überreste der mittelalterlichen Wehrmauer mit zwei zinnenbewehrten Türmen; oberhalb des Ortes findet man noch gut erhaltene Reste eines maurischen Kastells (Mauern, Patio, Bergfried). — Zum Gemeindebereich von Marbella gehört auch der malerische Ort San Pedro de Alcantara (20 m; 4000 Einw.) an den landschaftlich reizvollen Ausläufern der Sierra Bermeja und der Sierra de Tolox. Er besitzt interessante Überreste aus der Römerzeit und einer frühchristlichen Basilika mit eigenartigem Taufbecken. Touristenzentrum Nueva Andalucia zwischen Marbella und San Pedro de Alcantara, mit Villen, Bungalows, Golf und Schwimmbädern. Unweit westlich der Fischerhafen Estepona (21 m; 24000 Einw.). Die Siedlung am Fuß der Sierra Bermeja ist römischen Ursprungs. In der Nähe Ruinen des tausendjährigen Aquädukts von Salduba; im Ort Reste der arabischen Festung und mittelalterliche Wachttürme. Estepona ist heute ein beliebtes "Touristen- und Erholungszentrum mit internationalem Publikum. Die Hauptstraße überquert den Rio Guadiaro und berührt das am Strand gelegene Ferienzentrum Sotogrande. Urlaubsangebote |
AnguillaDie lang gestreckte flache Kalkinsel Anguilla liegt bei 18° 12' nördlicher Breite, sowie 63' 5' westlicher Länge und ist eine Erhebung der sich nur 55 m unter dem Meeresspiegel ausdehnenden Anguilla-Bank. Lagunen und schöne Strände kennzeichnen den schmaleren Westteil der niederschlagsarmen und deshalb nur von schütterem Trockenwald bedeckten Insel.Verkarstete Hügel und Hohlformen prägen den breiteren Ostteil. Nach der Entdeckung durch die Spanier gegen Ende des 15. Jh.s tauchte erstmals der Inselname Anguila (span.'Aal') auf. Die erste nennenswerte Siedlung gründeten jedoch erst englische Einwanderer im 17. Jahrhundert. 1698 kamen irische Katholiken auf die Insel. Ende des 18. Jh.s war |
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Antigua und BarbudaDie beiden Inseln Antigua und Barbuda sind im Jahre 1981 als Inselstaat im Britischen Commonwealth in die Unabhängigkeit entlassen worden. Da sie bis dahin eine unterschiedliche Entwicklung genommen haben, werden sie im folgenden getrennt abgehandelt. Staatsoberhaupt ist die britische Königin, vertreten durch einen Governor General. Das Parlament besteht aus einem Senat, dem 17 gewählte Mitglieder angehören und einem Repräsentantenhaus, dem 17 gewählte Abgeordnete angehören. Das dem Parlament verantwortliche Kabinett wird von einem Premierminister geleitet. Direktverbindungen mit Miami und New York (beide USA), Toronto (Kanada), London (Großbritannien) und Frankfurt am Main (Bundesrepublik |
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Die Gründung von Palma de Mallorca das heute 320 000 Einwohner hat, geht auf die Römer zurück, die 123v. Chr. einen Flottenverband gegen die dreisten mallorquinischen Seeräuber aussandten. Unter der tatkräftigen Führung von Quintus Cäcilius Metellus gelang den Römern die Einnahme der Insel, die dann ein Jahr später vollständig in ihrer Hand war. Wie üblich begannen die neuen Herren sofort mit einer umfassenden Romanisierung, gründeten Ortschaften, legten Straßenverbindungen an und führten neue Nutzpflanzen ein. Die Stadt Palmerja (,‚Siegespalme‘) entwickelte sich unter den neu hinzugezogenen römischen Veteranen und Kolonisatoren schnell zu einer blühenden Metropole. Ob es sich dabei allerdings um das heutige Palma gehandelt hat, oder ob Palmeria heim heutigen Colönia de Sant Jordi lag, ist umstritten. |
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Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik, dicht
vor der Küste Südmarokkos (Fuerteventura liegt 100 km nordwestlich vom
Kap Tartaya). Die Autonome Region Spaniens besteht aus den Inseln Gran
Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa, La Gomera, El-Hierro und
La Palma und den kleinen Inseln Graciosa, Alegranza, Lobos und Montana
Clara bei Lanzarote. Die Kanarischen Inseln waren schon im Altertum
besiedelt, das Westkap von Hierro bedeutete damals das westliche Ende
der Welt. Die von den Römern Fortunaforum lnsulate (Inseln der Seligen)
waren bis zum Jahre 1434 die letzten Inseln vor dem “Pot-au-nolr“, dem
‘Schwarzmeer“ wegen der riesigen schwarzen Wolkenwände vor dem Kap
Bojador, das die südliche Grenze der bewohnbaren Welt darstellte,
dahinter folgte die große Hitze, die jedes Leben erstickt. Erst der
portugiesische Seefahrer Gil Eanes durchstieß diese “Todeszone“, als er
im Auftrag Prinz Heinrichs des Seefahrers das berüchtigte Kap Bojador in
weitem Bogen umsegelte und 200 Seemeilen weit nach Süden vorstieß. 1344
wurde der Spanier Luis de la Cerda zum König der Kanarischen Inseln
gekrönt, erobert wurden die Inseln aber erst später nach zum Teil langen
Kämpfen, 1404 Lanzarote, Fuerteventura, Gomera und Hierro, 1483 Gran
Canaria, 1496 Teneriffa. Die “Inseln des ewigen Frühlings‘ haben
subtropisches Klima, das durch den Passatwind und den von Norden
einfließenden, kühlen Kanarenstrom gemildert wird. Die
Durchschnittstemperaturen liegen im Winter bei 17 °C, im Sommer bei 25
°C, Regen fällt hauptsächlich an den Wesfküsten von Teneriffa, Gomera,
Hierro und La Palme und auf Gran Canaha im Norden. Außer Gomera besitzen
alle Inseln einen Flughafen, sie werden täglich von Spanien und
europäischen Großstädten angeflogen. Zwischen den Inseln besteht
regelmäßiger Fährverkehr, außerdem bestehen Fährverbindungen von Cadiz
in Spanien nach Arrecife auf Lanzarote, Santa Cruz de Teneriffe und nach
Las Palmas auf Gran Canaria |
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