Reisen Lastminute Urlaub Pauschalreisen Fernreisen Flugbuchung Ferienwohnungen Kurzurlaub Luxusreisen Kanaren

Lastminute Reisen & Urlaub
Unsere Hotline
01805-90045619123 (14ct./min)
Lastminute-Newsletter bestellen






   
   3.Mio Lastminute Reisen & Billig Urlaub sowie Billigflug
   
 
    Argentinien

 

   

Nördlich von Entre Rios liegt die Provinz Corrientes. Die Landschaft ist flach und von großen Sümpfen bedeckt. Die größten liegen im Nordteil, die lberä-Sümpfe (Esteros del lberä).
In Corrientes finden sich Mastbetriebe für Viehzucht, außerdem werden Reis, Zitrusfrüchte und Tabak angebaut. Forstwirtschaftlich interessant sind hier Eukalyptusbäume und Kiefern. Der Zusammenfluß der beiden Ströme Rio Paraguay und Rio Paranä in Paso de la Patria, nahe Corrientes.
Hauptstadt der Provinz ist Corrientes im Nordwesten, am Rio Paranä auf der gegenüberliegenden Flußseite von Resistencia (Hauptstadt von Chaco). Attraktion der Provinz sind die immergrünen schwimmenden Inseln von lbera. Das Marschland, hier auf Guarani "Taragüi" genannt, ist eine der fruchtbarsten Landschaften Argentiniens. Dank guter Bewässerung gibt es hier gute Acker- und Weidegründe für die Rinder, auch wenn diese zwischendurch mal bis zum Bauch im Wasser stehen. Hier gibt es unzählige Flußquellen und Lagunen, sowie 31 Marschen auf einer Fläche von knapp 15.000 qkm, die bei starkem Regen, besonders im Frühling und Herbst, auf über 20.000 qkm anwächst. Der größte See ist der lberä, was auf Guarani "Glänzendes Wasser" bedeutet. Hier leben die "mariscadores", die Sumpf-Leute, die auf ihren hölzernen Kanus auf Fischfang und die Jagd gehen.
Misiones
Die Provinz Misiones liegt im äußersten Nordosten des Zweistromlandes. Im Gegensatz zu Corrientes, dem Überschwemmungsland, ist Misiones wieder hügelig und in großen Teilen waldbestanden. Überraschend ist die rote Erde, auf hohen Eisenoxydgehalt zurückzuführen. Im subtropischen Klima mit Temperaturen bis über 40° C gedeihen hier alle tropischen Früchte wie Ananas, Mangos, Avokados, Bananen und Papayas. Hauptwirtschaftszweig ist jedoch die Verwertung von Nutzholz, wo noch vorhan-

den von Edelholz ( Papier- und Möbelfabriken). Hauptstadt der Provinz ist die mitten in tropischen Wäldern liegende Hafenstadt Posadas, am Ufer des Rio Paranä gelegen, direkt gegenüber von Encarnaciön in Paraguay (Fährverbindung). Posadas hat den Charme vieler Provinzstädte dieser Region, dominierend ist die Architektur des Kolonialismus.
Attraktion dieser Provinz sind die Missionsstationen, die hier mitten im Urwald von den Jesuiten etwa Mitte des 17. Jh. gebaut und Ende des 18. Jh. aufgegeben wurden. Sie wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Missionen waren das erste Zeugnis friedlichen Zusammenlebens zwischen Weißen und Indianern in Amerika. Von den Jesuiten gefördert, erwiesen sich die Guarani-Indios als wahre Baumeister und Künstler dieser neuen befestigten Stadtanlagen. Unbestritten waren die Missionen wesentlich eindrucksvoller als die neuen Städte der Spanier. Gründer dieser Anlagen war der Jesuitenpater Diego de Torres, der erkannte, daß es nicht im christlichen Sinn sein konnte, daß die neuen spanischen Herrscher ausschließlich das Land ausbeuteten und die Urbewohner zu Sklaven machten. Die Reduktionen genannten Anlagen (vom spanischen "reducciön" = zurückführen) boten den Indios Schutz vor den Sklavenfängern, den sogenannten "Paulisten" (sie kamen aus Sao Paulo in Brasilien), die sie unter vielen eigenen Opfern an den Stadtmauern blutig zurückschlugen. Nicht nur gestalterisch waren die Indios den Spaniern überlegen, auch wirtschaftlich gewannen sie durch den Anbau von Mate-Tee große Reichtümer. Nach 150 Jahren wurden die Jesuiten von spanischen Söldnern vertrieben und die Missionen verfielen zusehends. Heute findet man im Urwald nur noch Ruinen.
Die besterhaltene Anlage ist die von San Ignaclo Mini, etwa 60 km nordöstlich von Posadas, an der Ruta Nacional 12 gelegen (Patenstadt war die größere Missionssiedlung San Ignacio Guazü in Paraguay). Sobald man das mächtige Portal durchschreitet, steht man vor den Mauern, die Indianerwohnungen und große Klostergebäude waren. Überraschend ist die Schönheit der Reliefs, die die Mauern bedecken, Engel, Tauben, Trauben und Beispiele der lokalen Flora dekorieren die Mauern. Nach der Gründung der Stadt im Jahre 1632 lebten hier bis zu 2700 Indios. Allein die große Klosterkirche hat eine Größe von ca. 70 m Länge und ca. 30 m Breite. Sie wurde aus rotem Sandstein gebaut, wie die Stadtmauern ohne Zuhilfenahme von Mörtel, die perfekt passenden Steine wurden einfach aufeinandergesetzt.

Im Grenzdreieck Argentinien, Brasilien und Paraguay liegen die Iguazü-Wasserfälle (Foz de Iguazü), 20 km östlich der argentinischen Grenzstadt Puerto Iguazü. Die Guarani gaben den Wasserfällen den Namen "Iguazü" - Großes Wasser. Der bis dahin ruhig dahinfließende Rio Iguazü verbreitert einige Kilometer vor seiner Einmündung in den Rio Paranä bei der Insel San Augustin sein Bett zu einem See und stürzt dann auf einer Breite von 2700 m in 275 einzelnen Wasserfällen im Halbkreis bis zu 80 m in die Tiefe. Besonders beeindruckend sind die Garganta del Diablo (Teufelsschlucht), ein dichter Wasservorhang von 80 m Höhe.
MITTELARGENTINIEN
Cördoba
Zentral im Herzen Argentiniens liegt die Provinz Cördoba. Die Provinz bietet eine abwechslungsreiche Landschaft. Im Westen liegt der Bergrücken der Sierra de Comechingones mit dem höchsten Berg, dem Cerro Chamaqui (2884 m) mit den angrenzenden Hochländern um 1000 m, der Heimat vom Lama, Vicuila und Guanaco. Umgeben wird das Hochland mit seinen Wäldern und Flüssen von Steppe und Pampa. Mitten in der Pampa liegt einer der größten argentinischen Seen die Laguna Mar Chiquita. Cordoba ist wirtschaftlich nach Buenos Aires die weitest entwickelte Provinz. Dominant sind die metallverarbeitende Industrie (Autos), die Nahrungsmittel-, Tabak- und Papierindustrie sowie die Argrarproduktion. In Cördoba werden alle argentinischen Erdnüsse angebaut, etwa ein Drittel der Hirse und Sonnenblumenkerne und ein Viertel des Mais Argentiniens. Der Viehbestand beträgt etwa 15% des Gesamtlandes. Die Hauptstadt Cördoba liegt zentral in der Provinz, 400 km nordwestlich von Rosario in Santa Fe. Beeindruckend ist der Kontrast der verwegenen Architektur der Gegenwart und der ehr- furchterweckenden Denkmale aus der Zeit spanischer Vizekönige. 1573 wurde sie von Don Jeleim° Luiz de Cabrera gegründet, im 19. Jh. entwickelte sie sich zu einer der wichtigsten Städte des Landes, heute ist sie zweitgrößte Stadt und eine der bedeutendsten Universitätsstädte. Sehenswürdigkeiten sind die barockklassizistische Kathedrale, 1787 nach fast 100jähriger Bauzeit fertiggestellt, das weiße, alte Rathaus (Ende des vorletzten Jh.), das Kloster Monasterio de Santa Catalina aus dem Jahr 1613 und die Universität mit Gebäuden aus der Gründerzeit durch die Jesuiten (Anfang 17. Jh.). Im Norden der Provinz findet man zahlreiche guterhaltene Zeugnisse der Kolonialzeit. Beispiel ist La Granja. Die Stadt liegt inmitten einer hügeligen Landschaft an den Ufern

Rio La Granja, Weinberge und große Rinderfarmen findet man in der Umgebung. Am östlichen Horizont sieht man noch die Berge der Sierra Chica. Die alten Häuser der Stadt haben dicke Mauern, die Türen sind kunstvoll aus Schmiedeeisen gebaut.
In der Nähe des Stausees San Roque liegt das Touristenstädtchen Cosquin, das besonders wegen seines Folklorefestivals Ende Januar gerne besucht wird. Einen schönen Ausblick auf die Stadt erhält man vom 1250 m Pan de Azücar ("Zuckerhut"), auf den ein Sessellift fährt. San Luis
Die Provinz San Luis ist bekannt durch ihren Marmor und die Onyxsteine, aus denen kleine Kunstwerke hergestellt werden. Alte Familienhäuser mit großen Höfen bewahren die alten Traditionen.
San Luis liegt südwestlich anschließend an die Provinz Cördoba. Die Provinz ist reich an Thermalquellen und Kurorten. Ein Großteil der Landschaft ist Pampa mit den typischen großen Rinderweiden und Estancias. Der Norden wird geprägt durch die Höhenkette der Sierra de San Luis. Die Hauptstadt San Luis, Ende des 16. Jh. gegründet, ist bis heute eine Kleinstadt mit kolonialem Charme geblieben. Sie liegt zu Füßen dieser Bergkette, deren höchster Berg der 2150 m hohe Trapiche ist. San Luis wurde dreimal gegründet, das erste Mal als El Talar, das zweite Mal als El Bahado und zum dritten Mal als Punta de los Venados. 1594 erhielt der Offizier Luis Jutta die Order hier einen Außenposten zwischen Chile und dem Rio de la Plata zu gründen.
Während einer Pilgerreise von Chile an den Atlantik haben einer Legende nach Reisende ein Kruzifix an den Ufern des Rio Conlara bei einer Rast vergessen. Später wurde es gefunden und die "Gottesstadt" Renca an dieser Stelle gegründet. Renca liegt im Osten der Provinz, sehr malerisch zwischen 800 m hohen Bergen (146 km von San Luis entfernt). Jedes Jahr strömen tausende von Pilgern in der Woche, die auf den 3. Mai folgt, in die Stadt, um dem Bildnis "Unseres Gottes von Renca" zu huldigen. Ihm zu Ehren wurde 1753 ein großes Kloster gegründet.
CUYO-REGION
Die höchsten Gipfel der Anden befinden sich in der Cuyo-Region, so nennt sich die Region mit den Provinzen San Juan und Mendoza seit Beginn der Besiedlung von Chile aus. Bestimmend für die Landschaft sind die Kordilleren im Westen, die Sierras, das Hochland mit seinen tief einschneidenden wilden Flußtälern östlich davon und die östlich anschließende Pampa

und Wüste.
Das Klima ist sehr trocken, landwirtschaftliche Nutzflächen liegen direkt an Flüssen oder müssen künstlich bewässert werden. Die CuyoRegion ist das Weinland Argentiniens 300 Sonnentage im Jahr verheißen einen ausgezeichneten Wein, der in den zahlreichen Bodegas angeboten wird und über die Grenzen des Landes bekannt ist (wichtiger Exportfaktor). In Mendoza nimmt beispielsweise der Weinbau etwa Zweidrittel der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche ein, die allerdings wegen der Trockenheit künstlich bewässert werden muß. Neben Wein wird in Mendoza vor allem Obstanbau betrieben, in San Juan Olivenanbau und die Verarbeitung zu Olivenöl. San Juan besitzt einige Eisen-, Kupfer-, Silber- und Goldbergwerke, Mendoza ist wichtiger Produzent von Erdöl.
Die Cuyo-Region gehört zu den erdbebengefährdeten Gebieten der Erde. Die letzten großen Erdbeben waren in San Juan 1944, in Mendoza 1861 und kosteten Tausenden das Leben. Das Beben von 1985 zerstörte in Mendoza hunderte von Häusern. In beiden Provinzen werden aus Gründen der Erdbebensicherheit keine Hochhäuser gebaut.
San Juan
Die Provinz San Juan liegt südlich von La Rioja, westlich von San Luis und östlich von Chile. Provinzhauptstadt ist San Juan am Rio San Juan, am Fuße der Anden. San Juan ist eine moderne Stadt, die nach dem Erdbeben 1944 völlig neu aufgebaut werden mußte.
Eine besondere Touristenattraktion findet sich rund 60 km östlich von San Juan, die "Difunta Correa" (die verstorbene Correa) bei Vallecito, einem Wallfahrtsort, der besonders in der Osterzeit stark besucht wird. Einer Legende nach soll hier die Deolinda Correa mit ihrem Säugling unterwegs gewesen und in der Wüste verdurstet sein. Ihr Säugling konnte drei Tage von der Milch in der Mutterbrust überleben. Lohnend sind die Ausflüge von San Juan in die Berge, abwechslungsreich das Bild von grünen Flußtälern und verdorrten steinigen Bergen, im Hintergrund die schneebedeckten Sechstausender. Auf der Fahrt nach Westen erreicht man nach 130 km das Städtchen Calingasta, wichtiger Apfelsaftproduzent des Landes. Das "Fiesta de la Sidra" (Apfelweinfest) findet im April statt. Weiter nördlich führt die Straße nach San Josä de Jächal (ca. 200 km), vorbei am Thermalort Flores und dem einzigartigen Thermalbad mitten in der Wüste, Bad° Pismanta.
Rund 140 km östlich von San Josä liegt an der Grenze zu La Rioja ein auf der Welt einmaliger

auch "Valle de la Luna" (Mondtal) genannt. Im Mondtal findet man Fossilien von vor Millionen Jahren versteinerten Tier- und Pflanzenskeletten. Im Laufe von Millionen Jahren haben Wind und Wasser eine unzählige Formen von Felsen entstehen lassen, die in dieser trostlosen Öde wie eine Mondlandschaft aussehen. Eine andere Attraktion sind die Barancas Coloradas, wo die Erosion zyklopenhafte Riesengestalten in den roten Felsen "gemeißelt" hat. An einigen Stellen findet man Fußabdrücke von Dinosauriern und Fossilien von Reptilien, die nach der Forschung vor etwa 200 Millionen Jahren hier gelebt haben.
Mendoza
Die Provinz Mendoza schließt südlich an San Juan an. Die Hauptstadt Mendoza liegt mit den sie umgebenden Weingütern wie eine Oase in der Wüste. Nach den Erdbeben des letzten Jh. ist nicht viel von kolonialer Architektur übriggeblieben, allerdings ist die Universitätsstadt mit großen Parkanlagen schön wieder aufgebaut worden. Der Reiz liegt in den zahllosen Bodegas, die den Besucher zu einem Gläschen Wein einladen. Besuchen sollte man das Weinmuseum, man kann einige Weingüter besichtigen, und die Ruinen der Iglesia San Francisco, die seit dem Erdbeben unverändert geblieben sind. Von Mendoza führt die Ruta Nacional 7 über den Bermejo-Paß nach Santiago de Chile. Hier im Valle de las Leibs und Los Penitentes befinden sich die berühmtesten Skiorte Argentiniens im Angesicht des höchsten Berges beider Amerikas, des 6959 m hohen Cerro Aconcagua. Die Indianer nennen diesen Berg "Centinela de Piedra", "Wächter aus Stein". Das Skigebiet bietet zwischen 2200 und 3430 m 6 Sessellifte und Pisten von insgesamt 57 km Länge.
An der "Puente del Inca", 2700 m über dem Meeresspiegel, eine natürliche, steinerne Brücke, die sich 21 m über den Rio Mendoza spannt, zweigt der Weg ab, den die Bergsteiger zum Aconcagua nehmen. Von hier geht es zur Laguna Horcones, von wo man einen wundervollen Blick auf den immer schneebedeckten Sechstausender hat.
PATAGONIEN
Die Landschaft Patagoniens ist in drei Teile gegliedert: Im Westen die Anden mit Wäldern, Seen und Gletschern, in der Mitte die schier endlose Pampa mit Gauchos, Estancias und riesigen Rinderherden und im Osten die Atlantikküste mit Millionen Pinguinen, Seehunden und Seelefanten.

Neuquen
Die Provinz Neuquän liegt westlich von La Pampa und Rio Negro und östlich von Chile. Wirtschaftsfaktoren der Provinz sind Erdöl- und Erdgasförderung, sowie die Landwirtschaft mit Obstanbau und Schafzucht. Die Hauptstadt Neuquen liegt im Osten in schöner Wald- und Berglage am Ufer des Rio Neuquen, einem Nebenfluß des Rio Negro. Nordwestlich liegt der traumhafte See Embalse Cerros Colorados (Baden, Fischen).
Die Attraktion der Provinz ist der Lago Varvaco Campos, ganz im Norden der Provinz. Man gelangt zu ihm auf der Provinzialstraße 43 (ca. 500 km von Neuquen). Der See liegt zu Füßen des 4709 m hohen Vulkans Domuyo in einer fast vegetationslosen Landschaft. Die Ufer des Sees säumen schneebedeckte Berge. Wärmer wird es dem Touristen in den hübschen Ortschaften, die am Zugang zum See liegen, Huinganc6 und Vavarco. Die vulkanischen Aktivitäten haben hier Geysire und Warmwasserquellen entstehen lassen, die in natürlichen Felsenbädern genutzt werden. Das bekannteste Skigebiet der Region ist Chapelco, 14,5 km von San Martin de los Andes entfernt. Es gibt eine Seilbahn und 5 große Lifte.
La Pampa
Die Provinz La Pampa liegt zwischen Neuquen im Westen und Buenos Aires im Osten. Wie der Name schon sagt ist der größte Teil der Provinz von Pampa bedeckt, der trockenen, oft wüstenähnlichen Ebene mit ihren grünen Oasen. Hauptwirtschaftsfaktor ist die Landwirtschaft mit Getreideanbau und vor allem Rinderzucht. Daneben ist die Jagd auf Hasen, die in alle Welt exportiert werden, Einnahmequelle. In der wüstenhaften Landschaft befinden sich zahlreiche Salinen, die Salina Grande und Salitral de La Perra, und zu bestimmten Jahreszeiten einige Lagunen, wie die Laguna la Dulce. Die Salinen und Lagunen sind die Heimat tausender Flamingos. Sehenswert sind die "Caldän"-Wälder (typische arg. Bäume), mit ihren Riesenbäumen.
Die Hauptstadt Santa Rosa (1892 gegründet) liegt im Osten der Provinz, sie ist Wirtschaftszentrum der Rinderindustrie.
Rio Negro
Die Provinz Rio Negro liegt nördlich von Chubut und südlich von Neuquen und La Pampa. Grenzflüsse im Norden sind der Rio Limay und der Rio Colorado.
Die Landwirtschaft an den Flußufern des Rio Limay und Rio Negro stellt wirtschaftlich den wichtigsten Faktor dar, hier ist es besonders

Äpfeln produziert die Provinz etwa 70% ganz Argentiniens, wobei etwa 95% für die Herstellung von Säften, Most und Essig bestimmt ist. Neben anderem Obst wird hier auch Wein angebaut. Zudem ist Rio Negro Argentiniens größter Hopfenproduzent (zum Bierbrauen).
Die Hauptstadt Viedma liegt an der Mündung des Rio Negro in den Atlantik. Das Städtchen bietet gute Unterkunftsmöglichkeiten. Treffpunkt der Bewohner ist jeden Abend die Uferpromenade, wo man auf die gegenüberliegende Stadt Carmen de Patagones in der Provinz Buenos Aires blicken kann.
Das weltberühmte Skigebiet Argentiniens liegt in der Region des 2388 m hohen Cerro Catedral bei San Carlos de Bariloche (770 m Meereshöhe, Flughafen). Hier stehen 32 Lifte, die auf einem Areal von 1.400 ha ca. 60 km Abfahrtsstrecken bieten (ausgezeichnete Hotels und Restaurants). Bariloche liegt am Südufer des Lago Nahuel Huapi, Zentrum des gleichnamigen Nationalparks. Der Ort ist Ausgangspunkt für Wanderungen, Bootsfahrten (es besteht ein fahrplanmäßiger Dampferverkehr) und Angelurlaub. 100 km südlich von Bariloche liegt El Bolsön an einem kleinen Bergsee. Die von Deutschen gegründete Siedlung ist der Hauptproduzent des Hopfens der Region (Brauereien mit Besichtigungsmöglichkeiten).
Chubut
Die Provinz Chubut liegt südlich von Rio Negro und nördlich von Santa Cruz. Die Provinz liefert 20% des argentinischen Erdöls. Neben der Industrie (Aluminium) ist die Landwirtschaft wichtigster Wirtschaftszweig. Es wird Schafzucht betrieben, Obst- und Gemüseanbau und die Fischerei an der Küste.
Die Küstenregion bietet einen phantastischen Bestand an Meeressäugetieren. Einmalig ist die Vielfalt an Delphinen, Walen, See-Elefanten und Seelöwen. Daneben bestehen große Pinguinkolonien.
Hauptstadt ist die Hafen- und Fischerstadt Rawson, benannt nach dem Innenminister Argentiniens, der die Ansiedlung von Wallisern in dieser Provinz um die Jahrhundertwende unterstützte. Am Rand der Anden liegt das Städtchen Esquel, im Sommer beliebt wegen der blühenden Tulpen, im Winter wegen der nahegelegenen Skipisten. In Esquel beginnt der Parque Nacionale Los Alerces. Zentrum des Parks ist der waldumsäumte Lago Futaleuju mit schroffen Felswänden, die bis zum Wasser reichen.
Die Küste der Provinz mit ihren zahlreichen

Anzahl einmalig auf der Welt. Hier brüten tausende von Magellan-Pinguinen, die sich durch zwei schwarze Federbänder an Brust und Nacken von anderen Pinguinen unterscheiden. Große Kolonien findet man in Punta Tombo, 115 km südlich von Rawson, und bei Bahia Camarones und am Cabo Dos Bahias, in der Nähe von Camarones, weitere 140 km südlich. Die Pinguine kommen etwa ab Anfang September an Land, paaren sich, legen Eier, die Jungen schlüpfen zu Jahresbeginn. 72 km nördlich von

Rawson liegt Puerto Madryn, eine Industriestadt (Aluminium), weiter nördlich liegt die riesige Naturlandschaft der Peninsula de Valdes, Heimat von See-Elefanten und Seelöwen.
Santa Cruz
Santa Cruz ist Argentiniens südlichste Provinz. Der Westen wird bestimmt durch die Anden mit Riesengletschern und dutzenden, z.T. großen Seen, das Zentrum durch die Pampa und der Osten durch die Atlantikküste mit ihrer reichen Vogelwelt. Hauptwirtschaftsfaktoren sind der Bergbau mit Kohleförderung, hier findet sich Argentiniens größtes Erdölvorkommen und nach Neuquen das zweitgrößte Vorkommen an Erdgas. In der Pampa floriert die Schafzucht mit industrieller Wöllproduktion. Im Hochland gibt es Obstanbau, vor allem Sauerkirschen und Erdbeeren. Die Flüsse, Seen und die Küste sind Fischerreviere, binnen fängt man Lachse und Forellen, buten Kabeljau, Seehecht (sein Rogen ist der Kaviar des kleinen Mannes), Tintenfische und Langusten.
Die Provinzhauptstadt Rio Gallegos liegt im Süden an der Küste. Sie ist die südlichste argentinische Stadt auf dem Festland. Die Ende des letzten Jh. als Vorposten gegründete Stadt hat sich zum wichtigsten Hafen im Süden entwickelt, der vor allem Schaffleisch und Fischprodukte zu seinen Frachtgütern zählt.
Die Attraktion der Provinz ist der Gletscher- Nationalpark Parque Nacional Los Glaciares, der im Südwesten an der chilenischen

liegt. Wegen seiner einmaligen Schönheit ist er zum UNESCO-Welterbe erklärt worden. Der 600.000 ha große Park liegt 396 km von Rio Gallegos entfernt und ist über die Nationalstraße 40 zu erreichen.
In unbeschreiblich schöner Landschaft breiten sich die Gletscher zu Füßen der höchsten Berge der Südanden aus, höchster Berg ist der 3375 m hohe Monte Fitz Roy, davor liegen große Bergseen, die von Laub- und Nadelwäldern umgeben sind. Jedes Jahr besichtigen tausende Touristen den Perito-Moreno-Gletscher, hier kann man mit Glück Gletscher kalben sehen (etwa alle 3 Jahre).
Der Gletscher hat den ca. 1500 qkm großen Lago Argentino in zwei Teile geteilt und eine große Barriere aufgeworfen, die die Wasser von Rio Sur und Rio Rico vom See fernhält. Durch Schmelzwasser entstehen auf den Kanälen und Seen Wasserspiegelunterschiede bis zu 30 m. Wenn die Seen angewachsen sind, höhlen sie den Gletscher so weit aus bis ein "Stück" unter ohrenbetäubendem Lärm abbricht und wie ein Eisberg im See schwimmt.
Vor Ort können auf dem Lago Argentino Touren unternommen werden. Auf der 130 km langen Bootstour, Abfahrt ist im Hafen von Punta Bandera, das Schiff fährt dicht entlang der grünblauen Eisberge bis zum größten Gletscher, dem Upsala-Gletscher ganz im Norden. Man fährt auf Eiskanälen jeden großen Gletscher an, ankert am Ufer des Onelli-Sees und findet nach einem Spaziergang in den einsamen, in allen Farben schimmernden Wäldern ausgezeichnete Übernachtungsmöglichkeiten vor.
Im Gegensatz zu den meisten Gletschern in Alaska, Grönland, den Alpen oder im Himalaya wachsen diese Gletscher noch, seit 1917 etwa 100 m pro Jahr. Zugangsort zur Gletscher- und Seenwelt ist EI Calafate am Südufer des Lago Argentino. Da die gesamte Region fast ausschließlich vom Fremdenverkehr lebt, findet man eine ausgezeichnete Infrastruktur vor. Eines der größten Touristenzentren liegt ca. 225 km weiter nördlich um den Ort Perito Moreno (hat weder mit dem Gletscher noch mit dem NP zu tun). Das Städtchen liegt am Ufer des faszinierenden Lago Buenos Aires, der halb auf argentinischem Boden, halb auf chilenischem liegt (dort heißt er Lago Gral. Carrero). Bekanntestes Touristenziel ist La Serana, auf dem Weg nach Los Antiquos. Bei Bajo Caracoles führt ein einfacher Weg zu den Cueva de las Manas, den bedeutendsten Höhlenmalereien Patagoniens. Die Malereien von Händen (daher der Name), Menschen


Profitieren Sie von einer Vielzahl von Vorteilen und buchen Sie mit dem Online Reisebüro - reiseknaller.com                                                                                                             Wir wünschen einen schönen Urlaub und einen angenehmen Flug !

Mehr Infos und Buchung

 

   

 


   Terracus Gmbh ist Partner von folgenden Verbänden   | Impressum reiseknaller.com |