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Museum (Jean P. Haydon Museum), davor die herkömmlichen samoanischen Fales (Hütten), in denen Kunsthandwerk verkauft wird. Wer die Regenzeit nicht scheut, kann im Oktober und November, wenn Mond und Flut genau passen, draußen bei den Riffs beim Fang der Palolos dabei sein. Dieser Fisch enthält den Kaviar des Pazifik.
Fale, Fala ma Ti: Das ist die besondere Art, als Gast in Amerik. Samoa in original Fales zu wohnen. Ab 25 US$ besitzt man seine eigene Hütte, seine eigene Schlafmatte und bekommt zum Frühstück Tee serviert.
Das Fa'a
Samoa (der samoanische Lebensstil) verbietet es einem Besucher, zu sprechen, solange er noch steht. Beim Sitzen niemals die Beine ausstrecken (wenn nicht möglich, etwas darüber legen). Da Samoaner tief religiöse Leute sind, wird vom Gast des Hauses erwartet, am Abendgebet und -gesang teilzunehmen.
Wird man zu einer Kava-Zeremonie eingeladen (Kaya ist ein aus Pflanzen gewonnenes Getränk, das vor der "europäischen Zeit" neben Wasser und Kokosmilch das einzige Getränk war. Bei starkem Genuß kann es berauschen.), spricht man mit vorgestrecktem Getränk das Wort "Manuia" (Viel Glück) und vergießt dabei einige Tropfen auf die Bodenmatte.
Traditionell tragen die Bewohner ihr Nationaldress, Männer die lava lava (Wickelrock), Frauen die pulatasi (Bluse über der lava lava).
Die Äquatorial-Sporaden liegen mitten im Pazifik verteilt und bilden keine geschlossene Inselgruppe.
Zugehörig sind die Inseln Baker, Howland, Jarvis, Kingman Reef, Palmyra und das JohnstonAtoll, sowie zahlreiche namenlose Riff-Inseln. Die Eilande sind "Unincorporated Territories" der USA.
Baker Island (ca. 2,5 qkm), früher New Nantucket oder Phoebe Island genannt, wird vom amerikanischen Innenministerium verwaltet. Die Insel liegt 2.900 km südwestlich von

Hawaii. Das unbewohnte Koralleneiland, mit Höhen von 8 m, ist 1,6 km lang, bis 1,1 km breit, hat kein Süßwasser, praktisch keine Vegetation und ist von einem Riff umgeben. Die Insel wurde 1832 vom amerikanischen Segelschiffkapitän Baker entdeckt, ebenso wie die nahegelegene Howland-Insel. Frühere GuanoVorkommen sind heute ausgebeutet. Im II. Weltkrieg diente Baker Island den USA als Luftbasis. Mit Air Micronesia ist Baker von Hawaii und Mikronesien zu erreichen.
Die berühmte amerikanische Fliegerin Amelia Earhard, die erste Frau, die um die Welt fliegen wollte, ist auf Nikumaroro Island 1937 verschollen. (120 Meilen südlich Howland Atoll, heute wohl Baker Island).
Die benachbarte Howland Island (ca. 2,3 qkm) ist ein Korallenatoll, von 2,3 km Länge und knapp 800 m Breite, mit Höhen bis zu 6 m. Die Insel liegt ca. 2650 km von Hawaii entfernt.
Das Zentralbassin weist darauf hin, daß in früherer Zeit eine Lagune existiert haben muß. Es gibt auf der Insel keine dauernde Besiedelung.
Jarvis Island (ca. 4,1 qkm), früher Jervis-, Banker-, Volunteer- und Brook-Insel genannt, ist ein Korallenatoll ohne ständige Bewohner. Die Insel gehört zu den südlichen Line-Inseln (Kiribati der Äquatorial-Sporaden und liegt etwa 2500 km südlich von Hawaii.
Das Johnston-Atoll (ca. 2,5 qkm) liegt ca. 1150 km südwestlich von Hawaii. Es ist die Hauptinsel eines Atolls, zu dem noch die Sand-Insel gehört. Der höchste Punkt der Insel Johnston ist mit 15 m der Summit Peak.
Regenfälle sind selten, daher fehlen auch Frischwasserreserven. Die Vegetation besteht fast ausschließlich aus Büschelgras und Kräutern, es gibt nur vereinzelte Palmen.
Die Insel hat rund 330 E, hauptsächlich Militärpersonal.
Sand Island ist eine unbewohnte, kahle Sandinsel. Verwaltet werden die Inseln von der Defence Nuclear Agency der USA zum Zwecke der Lagerung und Verbrennung chemischer Kampfstoffe.
Johnston Island dient auch als Zwischenlandung für innerpazifische Flüge von Hawaii nach Guam, Mikronesien und zu den Marshall Islands.
Kingman Reef (ca. 0,03 qkm) liegt etwa 1480 km südlich von Hawaii. Das Atoll hat eine tiefe Lagune und ist unbewohnt.
Das Palmyra-Atoll (ca. 10 qkm), früher Samarang Islands genannt, ist ein Korallenatoll und liegt etwa 1600 km südwestlich von Hawaii. Das Atoll besteht aus ca. 50 Inseln mit

New South Wales
(803.700 km2, 6,2 Mio E)
New South Wales ist der mittlere der drei Ostküstenstaaten und liegt im Südosten des Kontinents. Diagonal durchzieht der Darling River NSW und mündet im Südwesten in den Murray, der die Grenze zu Victoria bildet. Das Bergland der Great Dividing Range bildet den Ostabschluß, vor dem Küstengebiet, In der Mitte der Pazifikküste NSWs liegt Australiens größte Stadt, Sydney (Hauptstadt von NSW). Zugehörig ist noch Lord Howe Island, rund 700 km nordöstlich von Sydney, in der TasmanSee. 68 Nationalparks umfassen Landschaften, wie endlose Sandstrände, rote Trockenebenen, Regenwald (Nordküste), Eukalyptuswäldern, Schluchten, Wasserfällen und Sandsteinklippen. Weiter beinhalten sie Felsmalereien der Aboriginals, Höhlensysteme, Känguruh- und Vogelschutzgebiete.
NSW ist der Geburtsort Australiens. In Sydneys Botany Bay landete 1770 Captain Cook, 1788 wurde hier die erste britische Siedlung gegrün-

det. Das Klima ist ganzjährig mild mit heißen Sommern.
Hauptexporte sind Fleisch (Schafe, Rinder), Textilfasern, Wolle, Getreide, Erze, Kohle.
64% der New South Welshmen leben im Großraum Sydney, Newcastle und Woolongong, an der Küste.
Sydney, Publikumsmagnet Australiens, mit seiner bekannten Hafenbrücke und der Oper, vereint auf seinen 12.400 qkm Fläche ein Fünftel aller Australier (3,5 Mill.). Weitere Attraktionen der Stadt, an einem der weltgrößten Naturhäfen gelegen, sind die zahlreichen Strände, das sonnige (wenn auch Ozonloch-gefährdete) Klima, zahlreiche Parks und neben der modernen Skyline die historische Macquarie Street und die Rocks Area.
100 km westlich liegen die Blue Mountains, Erholungsgebiet der "Sydneysiders" (Wälder, Canyons, australische Tierwelt). Von Sydney aus gibt es 1-Tages-Touren in die Blue Mountains, mit Wildwasser-Rafting, "abseiling", Canyoning, Regenwald-Expeditionen.


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