Mai 11

Das Nachtleben Bangkoks ist nicht mit kurzen Worten zu beschreiben. Theater, Konzerte internationaler Stars, zahllose Pubs und Musikkneipen wetteifern um die Gunst der Besucher. Daneben gibt es auch noch das berühmt, berüchtigte Nachtleben in den Bars und Animierlokalen mit Sex Shows und viel nackter Haut. Was immer Sie suchen, in dieser Stadt werden Sie es mit fast hundertprozentiger Sicherheit finden, auch wenn die Suche manchmal etwas länger dauert. Wir haben schon einen kurzen Abstecher im Kapitel Bangkok zu den sogenannten Rotlichtbezirken gemacht und dem eigentlich wenig hinzuzufügen. Wir wollen aber auch die Neugier nicht unbefriedigt lassen und wir wollen auch einige Warnungen für all diejenigen verteilen, die sich in dieses Abenteuer stürzen möchten und keine Erfahrung mit den „wilden“ Vierteln in Bangkok haben.Die ruhigeren Zonen, die auch von den in Bangkok lebenden Ausländern aufgesucht werden, liegen in der Soi Nana Nua, Sukhumvit 3 und in der Soi Cowboy Sukhumvit 23. Hier kann man auch einmal bummeln und sich an eine der zahlreichen Bars setzen ohne sich befremdet vorzukommen, was aber ganz auf Ihre Hemmschwelle ankommt. Hier sind offene Bars, Nachtclubs und Go Go Bars und, obwohl die Prostitution wohl eines der Haupteinnahmequellen in diesen Bezirken ist, gelingt es doch, gemütlich zu sitzen und sich das Ganze einmal anzusehen ohne sich wie in ähnlichen Vierteln europäischer Hauptstädte gleich im Mittelpunkt des Interesses zu befinden. Natürlich wird das eine oder andere Angebot gemacht werden, aber bei einem Nein von Ihrer Seite aus haben Sie schnell Ruhe. Härter geht es dagegen in der Patpong 1 und 2, Beides Querstraßen der Silom Road die zur Rama 1V Road führen, zu. Hier ist das teilweise brutale Umfeld mit Live Shows luden oberen Stockwerken, mit Neppern, Schleppern und Bauernfänger und allem was dazugehört. Es kommt immer wieder zu Schlägereien und vor ein paar Jahren gab es auch ab und zu mal einer Leiche. Obwohl nicht weit davon entfernt das sogenannte normale Nachtleben mit vielen kleinen Restaurants und Pubs stattfindet, sind besonders die oben genannten 2 Straßen nach Einbruch der Dunkelheit und erst recht spät In der Nacht nicht zu empfehlen. Hier kursieren die Geschichten von Touristen, die mit einem Bierpreis von 50 Baht zu einer Liveshow im zweiten Stock gelockt werden und dann 2050 Baht auf Ihrer Rechnung finden. Die Rechnung wird dann vom Kassierer damit begründet, daß nämlich 2000 Baht die Gebühr für die Show sind und dann natürlich noch die 50 Baht für das Bier. Will man dann argumentieren, wird man sich wundern, wie groß und stark manche thailändischen Männer doch sein können, besonders wenn es sich um die Türsteher dieses Lokals handelt. Hier hilft nur, erst einmal zu bezahlen und dann zur Touristenpolizei zu gehen, mit deren Unterstützung man sein Geld meist anstandslos wiederbekommt. Der beste Tip ist allerdings, sich gleich von Anfang an fernzuhalten. Aber für die ganz Unentwegten geben wir die Empfehlung, selbst die Erfahrung zu machen und sich dann später nicht über das böse Thailand zu beklagen. Um negativen Erfahrungen aus dem Weg zu gehen, fragen Sie daher, besonders in der Gegend der Patpong, immer zuerst nach den Preisen und zahlen Sie am besten die Getränke immer gleich dann, wenn sie an den Tisch gebracht werden. So vermeiden Sie Unstimmigkeiten bei der Anzahl der bestellten und verzehrten Getränke. Wie in jedem Rotlichtviertel der Welt sollten Sie einfach den gesunden Menschenverstand walten lassen und sich aus Situationen, die Ihnen nicht ganz geheuer sind, raushalten. Nun wieder zum “normalen“ Nachtleben. Neben exklusiven Clubs in den Nobelhotels, die man nur miteinem Mitglied oder auf Einladung betreten kann, bietet Bangkok das Flair einer modernen Großstadt, mit Diskotheken, gemütlichen Pubs, Szene Kneipen, in den sich die junge thailändische Oberklasse aus Managern, Künstlern und Stars und Sternchen triffl. Sie werden feststellen, daß es in Bangkok für jeden Musik- und Gaumengeschmack ist etwas dabei. Zusätzlich gibt es in den kulturellen Begegnungsstätten verschiedener Länder, so z.B. dem Goethe Institut oder dem französischen oder englischen Gegenstück oftmals Konzerte heimatlicher Künstler, sowie Theaterauffihrungen und Filme. Einen genauen Überblick über das aktuelle Angebot können Sie sich am besten aus den beiden englischsprachigen Tageszeitungen „Bangkok Post“ oder der „Nation“ verschaffen. An den Rezeptionen vieler Hotels liegen oft auch Broschüren zum Thema abendliche Aktivitäten aus oder die Tourcounter der Hotels geben Auskunft.

Wohnen in Bangkok ist ein Problem für sich. Nicht etwa, daß es nicht genügend Wohnmöglichkeiten gäbe, aber durch den starken Verkehr in Bangkok sollte man darauf achten, daß das Hotel in einer Gegend liegt, die man auch gerne besuchen möchte. Sonst kann es unter Umständen Stunden dauern, auch nur in ein 2 oder 3 Kilometerentfemtes Hotel in einem anderen Bezirk zu kommen. Zum Anderen ist die Komfortklasse des Hotels zu wählen, d.h. wollen Sie preisgünstig und mit geringer Ausstattung wohnen oder auf welche Annehmlichkeiten möchten Sie nicht verzichten. Die preisgünstigen Unterkünfte haben meist nur Kaltwasser und Ventilator, bestenfalls einen Fernseher. Preisgünstig bedeutet hier nicht, europäische Maßstäbe anzulegen. Mit 500- 1000 Baht pro Übernachtung für zwei Personen ist es für ein Hotel in einer Großstadt geradezu spottbillig. In der Preisklasse ab 800 Baht finden Sie oft Zimmer mit Klimaanlage, Fernseher, SATAntenne, Warmwasser und Minibar. Von 1400 Baht aufwärts dürfen Sie auch einigen Service erwarten und die Hotels zwischen den Kategorien ab 2500 Baht und ab 3300 Baht unterscheiden sich dann nur noch in der Lage und dem Grad des Luxus. Und nach oben gibt es so gut wie keine Grenze. Der Schlager ist eine Suite im Oriental mit 98.000 Baht pro Übernachtung.

Mai 11

Vor knapp 5 Jahrzehnten war Pattaya ein verschlafenes idyllisches Fischerdörfchen.1959 kamen dann die ersten amerikanischen Soldaten, die sich auf Erholungsurlaub (Rest & Recreation) in Thailand befanden und mieteten ein paar Häuser am Südende des Pattaya Strandes. Zu Ihren Basen zurückgekehrt verbreitete sich die Nachricht vom Liebreiz Pattayas auf den US Stützpunkten in der Region. Das war die Geburt Pattayas als Touristenzentrum an der Thailändischen Ostküste. Das erste Hotel in Pattaya war die Nipa Lodge, hier war auch die erste Bar Pattayas. Das Hotel gibt es heute noch, inzwischen in Nova Lodge umgetauft, und noch mit der gleichen Telefonanlage wie vor 30 Jahren. Während des Vietnam Krieges kamen mehr und mehr Amerikaner vom nahegelegenen Flughafen und Stützpunkt U-Tapao nach Pattaya und die Entwicklung nahm ihren Lauf. Immer mehr Hotels, Bars und Restaurants kamen dazu und heute hat Pattaya über 300 Hotels mit einer Kapazität von über 25.000 Hotelzimmern. Nicht zuletzt trug dazu auch der deutsche Ferntourismus bei, der anfangs mit den berühmt, berüchtigten Neckermännern startete. Und die Deutschen haben Pattaya die Treue gehalten, eine Art Mallorca in Südostasien. Heute noch ist Pattaya der Platz in Thailand mit den meisten hier lebenden deutschsprachigen Farangs (Slangausdruck für Westler). Im Jahre 1983 waren knapp 400.000 Besucher in Pattaya, 1988 waren es über 1,7 Millionen. Dann begann der Abstieg. Obwohl sich die Zahl der Hotels, Bars und Restaurants weiter erhöhte sackten die Besucherzahlen ab. 1992 besuchten gerade noch 1,4 Millionen den dann schon etwas berüchtigt gewordenen Badeort. Die thailändische Regierung war alarmiert und es wurde ein Pattaya Rettungskonzept erarbeitet und über 300 Millionen Mark zur Sanierung Pattayas zur Verfügung gestellt. Durch den mangelnden Umweltschutz, das Sexgewerbe und die hohe Kriminalität gingen viele europäische Reiseveranstalter dazu über, Pattaya aus ihren Katalogen zu streichen. Wasserversorgung, Kanalisation und Kläranlagen wurden endlich in Angriff genommen, die Strandstraße erhielt eine neue Promenade und sogar eine Strandreinigungsmaschine amerikanischer Bauart wurde angeschafft. 1996 sind die neuen Kläranlagen in Betrieb gegangen. Damit ist Pattaya der erste Ferienort in Thailand mit einem kompletten Abwassersystem. Der Rückgang der Besucherzahlen hat natürlich auch sein gutes. So sind z.B. die Hotelpreise wesentlich niedriger als im Rest des Königreiches. Auch hier regiert Angebot und Nachfrage. Doch, wie Settapan Putthanee von der thailändischen Touristenbehörde verkündet, soll Pattaya in Zukunft zum Messe und Konferenzzentrum werden und vor allem mit Familien- und Sporturlaub glänzen. Es gibt in Pattaya erscheinende deutschsprachige Zeitungen und Bücher, unzählige Restaurants und sogar einen deutschen Zahnarzt. Durch die von den Amerikanern auf Fronturlaub geprägte Atmosphäre ist Pattaya heute der Platz in Thailand wenn man an Sport, Freizeit, Fun, Nachtleben und Unterhaltung denkt. Auch wenn Pattaya in den letzten Jahren durch Berichte über Kinderprostitution und ein freizügiges Nachtleben oft in die Schlagzeilen geraten ist, so ist dies beileibe nicht auf den ganzen Ferienort Pattaya zu beziehen. In Hinsicht auf Sex mit Minderjährigen greift die thailändische Regierung inzwischen scharf durch und es wurden in den letzten Monaten auch diverse Verhaftungen mit großem Medieninteresse durchgeführt. Der Badeort Pattaya hat seinen eigenen Reiz für den, der Unterhaltung total möchte. Discos, Go Kart Bahnen, Vergnügungszentren, Golfplätze, für jede Art von Unterhaltung bis in den frühen Morgen ist gesorgt. Auch kulturell und im Sportbereich hat Pattaya viel zu bieten und als Badeort ist natürlich auch der Strand vorhanden, wenngleich er sich nicht mit dem Badedestinationen von Phuket, Ko Samui oder Hua Hin messen kann. Baden am Hauptstrand ist weniger empfehlenswert, die Einheimischen weichen zum Jomtien Beach aus. In Pattaya kann man Einkaufen, unzählige Ausflüge untemehmen und sich allgemein die Zeitvertreiben, sozusagen der Platz für Aktivurlaub in Thailand. Und wenn man will, gibt es auch Natur auf einer der vorgelagerten Inseln oder etwas abseits vom Trubel Pattaya Citys. Fährt man z.B. die Küste noch etwas weiter Richtung Süden so kommt man an kleine Buchten mit kristallklarem Wasser (Chong Same San), oder auf die Insel Koh Pai, einem Marine Schutzgebiet. Also doch, für jeden Geschmack etwas. Genauer informieren wir Sie in den jeweiligen Kapiteln, von Ausflügen bis zu Nachtleben und wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt in Pattaya.

Mai 10

Für Besucher Bangkoks sind das Gebiet um die Sukhumvit Road Soi 1 -39, in der sich viele europäische Restaurants und viele der kleineren und mittleren Hotels befinden, sowie das Gebiet uni die Silom Road am Meisten von Interesse. Nicht etwa weil es hier so viele Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten geben würde, sondern einfach deshalb, weil hier die meisten Hotels und Restaurants mit westlichem Zuschnitt angesiedelt sind. Bangkok ist die Hauptstadt Thailands und mit einer Ausdehnüng von 1600 qkm fast doppelt so groß wie die deutsche Hauptstadt Berlin. Ein eigentliches Stadtzentrum gibt es in Bangkok nicht, vielmehr haben die einzelnen Stadtteile eigene Zentren.Dieses oft als Rotlichtviertel bezeichnete Gebiet Bangkoks macht aber inzwischen nur noch einen kleinen Teil des Angebotes aus, hier trifft man sich abends in kleinen Restaurants und Fußgängerzonen und es ist sowohl für die in Thailand inzwischen recht gut betuchte Mittelschicht, wie auch für die Ausländer ein Am Ende der Silom Road, dem Fluß zugewandt, finden sich eine große Anzahl von Nobelhotels der Stadt, so z.B. das berühmte Oriental Hotel, das Sheraton, Shangri La und einige andere. Dort befindet sich übrigens auch das General Post Office von Bangkok und in den Nebenstraßen der Silom Road ist die berühmt berüchtigte Patpong.Trefflunkt geworden, der mit Bars, Pubs und Restaurantsjedweden Geschmacks die Besucher anzieht. Das zweite, kleinere Rotlichtviertel Bangkoks befindet sich in der Sukhumvit Soi Nana Nua und in einer Nebenstraße der Sukhumvit 23, der sogenannten Soi Cowboy.Das gerade hier viele Deutsche, Österreicher und Schweizer ihre Geschäfte und Restaurants betreiben, mag zwar verwundern, sollte aber trotzdem nicht von einem Besuch abhalten, denn einige dieser Restaurants bieten gute Heimatküche und gemütliche Atmosphäre zu vernünftigen Preisen und gerade tagsüber oder in den frühen Abendstunden ist von einem Rotlichtviertel wenig zu merken. Es gibt dann auch noch Chinatown rund um die Yaowarat Road, die Einkaufszentren am Siam Square auf der Rama 1 Road und das Botschaftsviertel rund um die Sathorn Road. Wenn Sie sich die Sehenswürdigkeiten Bangkoks zu Gemüte führen wollen, werden Sie jedes dieser Gebiete streifen oder durchfahren. So können Sie auch einen guten Eindruck gewinnen, welche Gegend Sie sich einmal genauer ansehen wollen. Die erst 1782 von General Chakri (König Rama der Erste) gegründete Stadt hat inzwischen über 10 Millionen Einwohner und bietet dem Besucher, der zum ersten Mal in die Metropole Thailands kommt, ein verwirrendes Bild. Zugleich wunderschön und abschreckend häßlich zeigt sich dieses Juwel Südostasiens seinen Besuchern. Von glitzernden Hochhausfassaden bis zu fast dörflichem Charakter ist hier alles nebeneinander, untereinander und durcheinander, Dazu kommt ein einzigartiges Verkehrschaos, denn Bangkok verfügt als einziges Massentransportmittel über Busse, die die Straßen natürlich genauso verstopfen wie Tausende von Autofahrern, die täglich nach Bangkok kommen. Eine Stadtbahn bzw. U-Bahn ist zwar seit Jahren geplant aber bisher nur auf einer Strecke verwirklicht worden. Auch wenn Sie geplante Ausflüge nicht mögen, erleichtern diese sogenannten Sightseeing Touren doch am Anfang das Zurechtkommen und -finden in Bangkok erheblich. Auf die Sehenswürdigkeiten gehen wir im gleichnamigen Kapitel noch näher ein. Die Stadt Bangkok hat etwas, was es sonst nirgendwo in der Welt gibt. Strengen Sie sich nicht an, Sie werden nicht darauf kommen. Es ist der längste Städtename der Welt. Es war 1782 als König Rama der Erste seine neue Hauptstadt am Chao Praya River gründen wollte. Er war sehr weise in seiner Entscheidung und suchte einen Platz, der leicht zu verteidigen war, ein altes Fort mit dem Namen Bangmakok oder kurz Bangkok. Bangkok bedeutete übersetzt “Platz der lebenden Pflaumen“ und das war wahrlich kein angemessener Name für eine thailändische Hauptstadt. Als der Grundstein für Bangkok gelegt wurde erhielt die Stadt so auch gleich einen neuen Namen. Der Name war:

KRUNGTHEPMAHANAKHONBOWONR
ATTANAKOSINMAI IINTARAAYUTTH
AYMAI IADILOKPOPNOPPARATRATCH
ATHANIBURIROMUDOMRATCHANIW
ETMAHASHTHANAMONPIMANVATA
NSATHI RSAKKATHATITYAVISNUKAM
PRASIT

Dies ist nun selbst für die Thais schwer auszusprechen und es ist der längste Städtename der Welt. Übersetzt heiß dieser Name in etwa: Große Stadt der Engel, Stadt der Unsterblichen, großartige mit Juwelen besetzte Stadt des Gottes Indra, Sitz des Königs von Ayutthaya, Stadt der schimmemden Tempel, Stadt der schönsten Paläste und Besitzungen des Königs, Heimstatt von Vishnu und allen Göttern. Die Thais und die hier lebenden Ausländer nennen die thailändische Hauptstadt abgekürzt “Krung Thep“, die Stadt der Engel. Und wenn Sie erst einmal 2 Stunden in einem Stau verbracht haben und sich über die Gelassenheit des Fahrers wundem sind, Sie der Wahrheit schon ein Stückchen näher gekommen. Durch Bangkok fließt der Chao Praya, auch als “Menam“, Fluß, bezeichnet und trennt den Stadtteil Thonburi auf der einen Seite des Flusses vom Rest Bangkoks. Thonburi war früher sogar eine eigenständige Stadt in der man heute noch bewundern kann, warum Reisende in früheren Zeiten Bangkok als das Venedig Asiens bezeichnet haben, nämlich das System von Kanälen, das früher ganz Bangkok durchzog. Die erste richtige Straße in Bangkok wurde 1862 gebaut und seit dieser Zeit sind die meisten der ehemaligen Wasserstraßen mit Erde aufgefüllt und zu den mit Autos vollgestopften Asphaltbahnen der Gegenwart geworden. Ein Ausflug in die Klongs, wie die Kanäle von den Thais genannt werden, sei hierbei sehr empfohlen. Trotz all der Hektik und Geschäftigkeit gibt es auch Ruhezonen in der Stadt, wie den Lumpini Park an der Rama IV Road, den Queen Sirikit Park an der Sukhumvit Road oder den großen Rama IX Park in der Sukhumvit Soi 103 mit botanischem Garten, in denen man Ruhe und Entspannung finden kann, wenn einem der Trubel einmal zu groß wird. Die meisten Europäer triffl man im Gebiet um die Sukhumvit Road und Silom Road, hier sind auch die großen Kaufhäuser, die das Einkaufen in Bangkok ähnlich genußvoll verlaufen lassen wie in anderen Großstädten der Welt. Zum anderen gibt es aber auch die lokalen Märkte, von denen der Chatuchak Wochenmarkt mit seinen unzähligen kleinen Ständen wohl der bekannteste sein dürfte.

Mai 10

Die Republik Zypern liegt auf der gleichnamigen Insel im östlichen Mittelmeer, etwa 65 km vor der Südküste Kleinasiens und rund 150 km westlich der syrischen Mittelmeerküste. Zypern ist die drittgrößte Mittelmeerinsel, nach Sizilien und Sardinien, die Republik Zypern umfaßt den südwestlichen Teil der Insel. Die Landschaft gliedert sich in die nördlichen zentralen Ebenen, das südliche Troodosgebirge und die südlichen Fels- und Sandstrandküsten. Die nördlichen Küsten sind felsig, buchtenreich, mit Sandstränden. Das Klima ist mediterran, mit teils sehr heißen Sommern (besonders in der zentralen Ebene um die geteilte Hauptstadt Nikosia - türk. Levkosa ) und kühl-milden, feuchten Wintern. Wichtige Handelsgüter sind Bergbauprodukte (Kupfer, Eisen, Asbest) sowie Südfrüchte. Beliebt sind Ausflüge mit Geländewagen ins Troodosgebirge (angenehm kühl im Sommer, im Winter Skigebiet !) sowie Bootsausflüge (zum „Bad der Aphrodite” an der Nordküste) und Wochenendfähren nach Israel. Zypern hat gute Straßen, ein gut organisiertes Bus- und Taxinetz sowie internationale Flugverbindungen, besonders in den Nahen Osten. An der Südküste befinden sich zwei der britischen Staatshoheit unterstehende Stützpunktgebiete, Akrotiri auf der Halbinsel südwestlich von Limassol und Dhekelia nordöstlich von Larnaca. Der türkische Teil Zyperns umfaßt den nordöstlichen Teil der gleichnamigen Insel im östlichen Mittelmeer. Dieser, von der Türkei besetzte Teil Zyperns, der sich inzwischen einseitig unabhängig erklärt hat, ist das wirtschaftlich und landwirtschaftlich bedeutsamste Gebiet der Insel. Die Landschaft ist durch das, parallel zur Nordküste verlaufende Kyrena-Gebirge geprägt, das bis zur nordöstlichen Halbinsel Karpassos ausläuft. Im Südosten erstreckt sich Flachland bis zur Küste. Die Wirtschaft umfaßt Bergbau (Eisen, Kupfer, Asbest) und Südfrüchte. Der Tourismus (an der Südküste) gewinnt an Bedeutung. Sehenswert sind die Zeugnisse antiker Kultur überall im Land.

Mai 9

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland umfaßt England, Schottland, Wales und Nordirland. England liegt im Mittel- und Südteil der britischen Hauptinsel und zieht sich im Norden von den Cheviot Hills bis zum Englischen Kanal im Süden. Die Cheviot Hills bilden eine natürliche Grenze zu Schottland, nach Süden schließt sich die Pennine-Bergkette an, im Westen die Kumbrischen Berge. Der Süden ist Tiefland mit Mooren und einigen Hügelketten, die als Steilküste das Land zum Kanal hin abschließen. Der Severn ist mit 340 km der längste Fluß Großbritanniens. Er entspringt in den Walliser Bergen und mündet in den Bristol-Kanal. Im Englischen Kanal, der Südküste vorgelagert, liegt die Isle of Wight. Berühmt ist das Segelmekka Cowes, wo alle zwei Jahre der Admirals-Cup ausgetragen wird, der u.a. auch zum Fastnet Rock an der irischen Südküste führt. Am westlichsten Punkt Englands (Land’s End genannt), schließen sich die Scilly-Inseln an. Es sind ca. 140 Inseln, bzw. Inselchen mit einer Gesamtfläche von 16,4 qkm und 1951 E. Nur einige Inseln sind bewohnt Die Scillies haben durch den vorbeiführenden Golfstrom ein warmes Klima mit üppiger Flora und Fauna. Berühmt sind die botanischen Gärten auf der zweitgrößten Insel Tresco mit typischen Gewächsen, wie Palmen, Bananen, Zitronen, Aloen usw. Haupteinnahmequelle der Inseln ist der Export von Blumen nach England. Tourismus in der typisch englischen Form existiert schon seit über 100 Jahren. Das englische Klima ist im allgemeinen mild mit gemäßigten Temperaturen und dem allgemein bekannten Nieselregen. Durch den ständig wehenden Südwestwind (daher der Name Südwester als Regenbekleidung) kann das Wetter stündlich wechseln. Die trockensten Monate sind März bis Juni, besonders im nördlichen Bergland. Berühmt sind die vorgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten wie Stonehenge und Avebury, die mittelalterlichen Burgen und Schlösser und besonders London als Schmelztiegel aller Völker und Rassen. Londons Flughafen Heathrow ist Europas größter Airport mit Flugverbindungen in alle Welt Fährverbindungen mit dem Kontinent bestehen auf den Routen Oostende - Dover, Dover - Calais, Dieppe - Newhaven, Le Havre - Portsmouth und Southampton, Cherbourg - Weymouth und Southampton. Das Eisenbahn- und Busnetz ist sehr gut, besonders das Langstreckenbussystem mit speziellen Expressbussen. Schottland liegt im nördlichen Drittel der britischen Hauptinsel zwischen Atlantik und Nordsee, zu Schottland gehören auch die Hebriden, die Orkney- und die Shetland-Inseln. Das Land teilt sich in 3 Regionen, in die südlichen Lowlands mit dem 842 m hohen Merrick, die Central Lowlands mit dem Firth of Clyde, Firth of Forth und dem Firth of Tay und in die nördlichen Highlands, durch den Great Glen (Loch Ness, Loch Dick und Loch Lochy) getrennt Im nördlichen Hochland liegt auch der höchste Berg des Landes, Ben Nevis. Der größte und tiefste See in Schottland ist Loch Ness mit 38 km Länge und 280 m Tiefe und einem angeblichen Ungeheuer. Im Hochland findet man auch häufig die berühmten Dudelsackspieler. Der River Tay ist der längste Fluß und bekannt für seine wohlschmeckenden Forellen. Der größte Wasserfall der Insel ist der Eas a ‘ Chual Alainn mit 220 m Höhe. St Andrews ist die Wiege des Golfsports. Jeder größere Ort hat seine eigene Whiskybrennerei. Hier wird vorwiegend der Pure Malt getrunken, kein Verschnitt, wie er bei uns üblich ist. Das Nationalbewußtsein der erst 1707 mit England vereinigten Schotten ist sehr ausgeprägt. Bei den „Highland Garnes” kann man noch die schönsten ‚Jute mit ihren nach „Clans” unterschiedlichen Farbmustern bewundern. Noch heute gibt es mehr als 100 Clans im Hochland - neben Albanien die noch einzig existierende Sippenherrschaft Europas. Sehenswert das einstige „Heiratsparadies” Gretna Green. Bis 1856 durfte hier, am ersten schottischen Ort (bei Carlisle) nach der englischen Grenze, der Dorfschmied jedes Paar ohne große Formalitäten trauen. Die Verkehrsverbindungen nach England und den nördlichen Inseln Hebriden, Shetland, Orkney, Färöer und Island sind gut Berühmt ist die Eisenbahn Royal Scotsman. Mit höchstens 28 Passagieren wird jeden Dienstag von März bis November von Edinburgh eine Schienenkreuzfahrt durch das Hochland unternommen. Wales, „die britische Schweiz”, liegt im Südwesten der britischen Hauptinsel. Die Landschaft hat große Hochplateau-Flächen, die von einigen Gebirgszügen und tiefen Flußtälern durchzogen werden. Die Küste an der Irischen See, St-George-Channel und Bristol-Channel, ist flach. Die größten Berge finden sich im Nordwesten mit dem Snowdon und im Südosten mit den Schwarzen Bergen. Der größte See des Landes ist der Bala-See im Gwynned mit ca. 20 qkm Fläche. Eine Brücke verbindet Holy Island im Nordwesten mit dem Festland. Sehenswert ist das alljährlich wiederkehrende Barden-Festival, das sog. Eisteddfod (im August in Llangollen), das seit über 800 Jahren veranstaltet wird. Conway Castle, eines der Schlösser von Edward I., gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Großbritanniens, Carmarthenshire im Süden ist die Heimat des sagenhaften Zauberers Merlin vom Hof des Königs Mus. Im mittelalterlichen Caernarvon Castle im NW wurde Prinz Charles 1969 als „Prince of Wales” eingesetzt Die Hauptverkehrsstraßen nach England führen an der Nord- und Südgrenze entlang, im Norden von Holyhead nach Chester oder nach Shrewsbury und im Süden von Newport über Cardiff und Swansea nach Fishguard. Von Holyhead und Fishguard gehen Fährschiffe nach Irland. Nordirland gehört zum Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland und liegt im Norden der irischen Insel. Das hügelige Flachland ist von einigen Bergzügen durchzogen, die als Klippen zum Meer abfallen. Fast zentral liegt der Binnensee Lough Neagh, 480 qkm groß, der mit mehreren Kanälen mit dem Meer verbunden ist. Politisch wird das Land ständig von Unruhen zwischen der unteren sozialen Schicht der Katholiken und den Protestanten erschüttert.
Die Wirtschaft besteht vorwiegend aus Viehzucht und Fischerei.Das Klima ist, durch den Golfstrom bedingt, gemäßigt, jedoch durch atlantische Winde beeinflußt. Regenschauer sind das ganze Jahr hindurch zu erwarten. Sehenswert im Norden des Landes ist der „Giant’s Causeway” an der Küste. Hier hat sich, durch vorzeitliche Vulkanausbrüche, eine wie von Riesenhand geformte Landschaft entwickelt, überdimensionales „Kopfsteinpflaster, von dekorativen „Säulen” flankiert, bildet die „Straße der Riesen”. Die in allen Farben schillernden Basaltsäulen sind eines der großartigsten Naturschauspiele Irlands. Ebenso berühmt ist der Ort Holywood, der der fast gleichnamigen kalifornischen Filmmetropole ihren Namen gab. Hier wurde auch die „Titanic” gebaut. Selbstverständlich hat Nordirland auch berühmte Whiskydestillerien, Old Bushmills ist die älteste der Welt. Das Straßen- und Eisenbahnverkehrsnetz, Fährund Flugverbindungen mit dem gesamten britischen Inselreich und dem kontinentalen Europa sind hervorragend.

Mai 9

Die Kanarischen Inseln (kurz „Kanaren”, span. Islas Canarias, Heimat der Kanarienvögel), liegen 100 km vor der Nordwestküste Afrikas und gehören zu Spanien. Sie bestehen aus den Inseln Gran Canaria mit der Hauptstadt Las Palmas, Teneriffa mit Santa Cruz, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro. Das Klima ist subtropisch mit Niederschlägen in den Monaten November und Dezember. Gran Canaria ist geprägt vom Zentralmassiv im Norden, tiefen Schluchten, Klippen und besonders im Süden Sandstränden und Dünen. Eine Ringstraße in Küstennähe läuft um die Insel. Im Südwesten verläuft die Straße wegen der Steilküste etwa 10 km nach innen versetzt. Eine Küstenstraße wird hier mit Bulldozern auf Meereshöhe direkt aus dem Fels gebrochen. Lanzarote, 795 qkm, ist die Insel der 300 Vulkane. Hier findet der Besucher Palmenoasen, Grotten, Lavafelder und viele idyllische Dörfer. Die Inselhauptstadt ist Arrecife. Eine Erweiterung des sonst üblichen Urlaubsprogramms sind Kamelritte. La Palma mit 726 qkm ist die nordwestlichste Insel. Sie wird auch die grüne Insel genannt. Ausgedehnte Wälder, Tabak- und Bananenplantagen prägen die Landschaft. Schluchten, Wasserfälle und schwarze Lavastrände runden das Bild dieser Insel für Naturfreunde ab. Das ruhige Hauptstädtchen Santa Cruz de La Palma hat 7000 E. Fuerteventura ist die Insel mit den längsten Sandstränden. Hier findet man weite Ebenen und Wüstenlandschaft mit niedrigen Vulkankegeln. Fuerteventura ist noch sehr ursprünglich. Die Hauptstadt ist Jandia. Teneriffa (Tenerife), 2083 qkm, ist die größte Insel. Sie wird geprägt durch den 3718 m hohen Teide, dem höchsten Berg Spaniens. Teneriffa nennt sich Insel des ewigen Frühlings. Irgendwelche Pflanzen blühen immer während des ganzen Jahres. In der Hauptstadt Puerto de la Cruz ist die koloniale Altstadt sehenswert. Die Küste ist zum großen Teil sehr felsig. Das Meeresschwimmbad lohnt einen Besuch. Ein Vulkanausbruch vor 20 Jahren hat hier Lava bis zum Meer fließen lassen. Zwischen diesen Lavafelsen kann man geschützt vor dem stürmischen Meer baden. Gomera hat weitab vom Tourismus seine Naturlandschaft bewahrt. Gewaltige Schluchten, malerische Orte, üppige Vegetation, tropischer Nebelwald, erstarrte Basaltklippen wie Orgelpfeifen, die sog. Los Organos, bieten sich dem Individualtouristen. Die Pfeifsprache Silbo kann in abgelegenen Dörfern noch gehört werden. Hierro, 278 qkm, ist die westlichste der Kanarischen Inseln, sie hat 7100 E. Der Hauptort ist Valverde mit 5000 E. Lavastrände, Wälder bis an die Südküste, grüne Hügel und Täler, Bananen, Feigen, Mandeln und Pfirsische prägen Hierro als Klein-Teneriffa. Hier findet der Feinschmecker den besten Wein und Ziegenkäse der Kanaren. Zu allen Inseln gibt es gute Flug- und Schiffsverbindungen.

Mai 9

Wer zu den Freunden des Wassersports gehört, sollte auf jeden Fall Schnorchel- oder komplette Tauchausrüstung einpacken. Oder zumindest seinen Tauchschein und Logbuch mitnehmen. Obwohl Koh Sawui, Koh Pha Ngan und Koh Tao nicht mit den Tauchgebieten der Similan Inseln mithalten können, ist die Unterwasserwelt um diese Inseln mehrere Tauchausfahrten wert. Koh Tao besticht durch gute Sichtweiten das ganze Jahr über und das Unterwasserleben ist so zahlreich und farbenfroh wie man es von Tropentauchgebieten erwarten kann. Die Sichtweiten um Koh Saniui sind schlechter als auf Phuket, dafür hat man eine größere Auswahl an verschiedenen Tauchplatzen, von denen die meisten innerhalb einer oder zwei Stunden mit dem Boot erreicht werden. Der besondere Reiz dieser Inseln liegt insbesondere in ihrem Fischreichtum. Es kann Tauchern passieren, daß sie sich plötzlich in mitten einem Schwarm von Hunderten von Thunfischen oder Barakudas wiederfinden. Inder Zeit von April bis September treffen Sie ohne weiteres auf Zackenbarsche bis zu einer Größe von zwei Metern Lange, Walhaie und selbst Mantarochen sind hier schon gesehen worden. Die besten Tauchgründe befinden sich in der Umgebung rund um Koh Tao, wo die Sichtweiten oft bis zu 30 Meter betragen. Obwohl die Sichtweiten mancher Tauchgebiete selten die acht Meter Marke überschreitet, ist das Arten- und farbenreiche Unterwasserleben ein mehr als gerechter Ausgleich für die ganzjährig etwas limitierten Sichtweiten.Koh Samui ist durch seine flachen Wassertiefen rund um die Insel einer der besten Platze für eine Tauchausbildung. Die Infrastruktur für Taucher und solche die es werden wollen ist ideal. So gibt es neben den großen PADI 5-Sterne, PADI IDC und DIVA ITC Tauchschulen, die Ausbildung vom Anfänger bis zum Divemaster oder Tauchlehrer anbieten, noch eine Anzahl kleinerer Tauchschulen. Fast alle Tauchschulen bieten Ausbildung nach dem PADI System an, der weltweit größten Tauchorganisation für Sporttaucher. Auch nach den Richtlinien des in Deutschland weitverbreiteten CMAS Verbandes wird ausgebildet, wobei sich hier auf Koh Samui die einzige DIWA (CMAS) ITC Tauchschule an der Ostküste Thailands befindet. Für den deutschsprachigen Touristen bieten sich natürlich in erster Linie die deutschen oder schweizer Tauchschulen an. Hier stehen Lehrmittel wie Videos oder Bücher in der Muttersprache zur Verfügung und die Tauchlehrer sind ebenfalls deutschsprachig. Die Preise flur Tauchkurse schwanken von Tauchschule zu Tauchschule stark, hier ist ein genauer Vergleich angesagt, was Sie für Ihr Geld geboten bekommen. Für. einen Beginnertauchkurs liegt er zwischen 7000 und 10.000 Baht und je nach Leistungen, welche von der Tauchschule erbracht werden, kann es ein bißchen mehr oder weniger sein. Bei manchen Tauchschulen sind im Preis Bootsausfahrten zu den außerhalb gelegenen Tauchgründen beinhaltet, oder man bekommt die Leihausrüstung für weitere Tagestouren umsonst. Bei anderen Tauchschulen sind im Kurs nur Tauchgänge vom Strand aus beinhaltet oder es werden sonst keine weiteren Extraleistungen erbracht. Für die bereits ausgebildeten Taucher eine kurze Übersicht einiger Tauchgründe: Samni-Südküste Vor der Südküste von Koh Samui liegt ein circa vier Kilometer langes Riff Die maximale Tauchtiefe liegt bei ungeffihr 10 Meter, doch durch die schlechten Sichtweiten - selten mehr als 6 Meter, wird dieser Platz nur dann angefahren, wenn das Wetter eine Anfahrt auf die weiter außerhalb liegenden Rufe nicht erlaubt. Die beste Jahreszeit für Tauchgänge dort ist von März bis November und es lassen sich immer wieder schöne Motive für Unterwasser Photographen finden. Inseln südlich vom Koh Samui Eine Reihe von Tauchplätzen gibt es rund um die kleineren Inseln südlich von Koh Samui. Die Tauchtiefe liegt zwischen 9 bis 24 Meter. Je nach Jahreszeit ist die Sichtweite 5- 15 Meter. Diese Tauchgründe werden das ganze Jahr über angefahren. Maritime Nationalpark Ang Thong Obwohl innerhalb des Maritime Nationalparks etwa 90 Inseln liegen, sind für die Taucher in erster linie die nördlichsten 7 Inseln interessant. Eine Kombination aus Sichtweiten bis zu 20 Meter, reichem Fischvorkommen und vielen Korallen läßt einen die Anfahrt von 2 1/2 Stunden per Boot sofort vergessen. Die Tauchgründe fallen bis auf 25 Meter ab und mit über 20 verschiedenen Tauchstellen ist es unwahrscheinlich, das sich mehrere Tauchboote gleichzeitig an einer Stelle aufhalten. Die beste Jahreszeit für Ausfahrten dort hin ist von November bis April. Hin Bai Ist ein mitten im Meer stehender Felsen und einer der bei iebtesten Tauchplätze rund um Koh Samui. Oft wird er auch “Sailrock“ genannt. Die Anfahrt mit dem Boot dauert ebenfalls 2 1/2 Stunden doch hält dieser Platz in Punkto Sichtweite noch eine Überraschung parat. Wer erst bei 30 Meter Sichtweite das Tauchen genießen kann ist an dieser Tauchstelle richtig. Im gleichen Bereich liegt auch die Tauchtiefe hier, es wird bis zu einer Tiefe von 32 Metern getaucht. Eine weiter Besonderheit ist ein Kamin in diesem Fels, der auf 18 Meter seinen tiefsten Punkt hat und in einer Wassertiefe von 8 Meter den Taucher wieder ins freie Wasser entläßt. Wenn während des Tauchgangs auf einmal ein großer Schatten auf Sie fällt, auf jeden Fall ein bißchen umschauen, den hier sind immer wieder Walhaie zu beobachten. Koh Tao
Dieses Tauchgebiet wird von Koh Samui aus mit Ein- oder Zweitagestouren angefahren. Die Anfahrt mit dem normalen Boot benötigt etwa 4 Stunden, wer bereit ist mehr Geld auszugeben kann den Ausflug mit eitlem Speedboot machen, das nach 1 1/2 stunden sein Ziel erreicht. Auch hier bestleht der große Fischreichtum unter Wasser und eine Anzahl kleiner Unterwasserhöhlen bietet ein Erlebnis ganz besondererArt. Rund um Koh Tao wird das ganze Jahr getaucht, die Sichtweiten sind in der ersten Jahreshälfte selten weniger als 30 Meter, in den Monaten von August bis Dezember wird die Sicht ein klein wenig schlechter. Koh Taos Gewässer sind die besten Tauchgründe die von Koh Samui aus angesteuert werden.
Tauchausrüstung Wer bereits eine Ausrüstung sein eigen nennt, diese aber aus Gewichtsgründen nicht mit in den Urlaub schleppen möchte, der kann in den Tauchbasen aufKoh Samui, Koh Pha Ngan und Koh Tao ohne Probleme eine Tauchausrüstung mieten, wenn sie eine Tagestour oder ähnliches dort buchen. Bei manchen Tauchbasen ist die Ausrüstung im Tourpreis inbegriffen, bei den meisten wird jedoch jeder Ausrüstungsgegenstand extra pro Tauchtag berechnet. Wenn sie einen Tauchkurs buchen, ist die Ausrüstung im Preis normalerweise enthalten. Bei einer Ausbildung zum Divemaster oder Tauchlehrer setzen die Tauchschulen jedoch oft voraus, das der Schüler seine eigene Ausrüstung mitbringt. Die Preise für Leihausrüstung waren im Okt. 98 in den Basen sehr unterschiedlich. Bei manchen Tauchschulen ist die Leihausrüstung im Preis für den Tagestrip enthalten, andere berechnen für das komplette Set 500 Baht. Wenn Sie ihren eigenen Automaten dabei haben, beachten Sie, daß die hier üblichen 12 Liter Aluminium- flaschen einen internationalen (INT) Anschluß haben. Da in Europa der DIN Anschluß Norm ist, brauchen sie einen Adapter um Ihren Automaten an diese Ventile anschließen zu können. Die meisten Tauchschulen haben Adapter oder eine bestimmte Anzahl an Tanks mit DIN Ventilen, es ist jedoch bestimmt nicht von Nachteil seinen eigenen dabei zu haben. Fahrrad fahren: Koh Samui eignet sich von der Landschaft her sehr gut zum 0ff Road fahren und wird von einer immer größer werdenden Gemeinde von Mountain Bikern besucht. Im normalen Straßenverkehr nehmen Fahrräder allerdings wenig Raum ein, was bei den hohen Temperaturen und den doch recht steilen Straßen über die Berge durchaus zu verstehen ist. Body Building: Wer sich im Urlaub fit halten möchte kann in einigen der großen Hotels die Maschinen benutzen, um seine Muskeln in Form zu halten oder zu bringen. In manchen Hotels sind Sport Center, die auch tage- und stundenweise Mitgliedschaft verkaufen. Nach unseren Informationen befinden sich zwei Gyms auf Koh Samui, eines am Lamai Beach (Laniai Gym) und eines am Chaweng Beach

Mai 8

Phuket liegt ca. 900 km südlich von Bangkok, der Hauptstadt Thailands, in der Andaman See, dem südöstlichen Teil des Indischen Ozeans. Die Insel selbst hat eine auf den Tourismus bezogene, hoch- entwickelte Infrastruktur. Vom aufregenden Nachtleben bis zu einsamen Buchten und Stränden ist hier alles zu finden, was man mit einem tropischen Paradies verbindet. Die Insel Phuket ist die kleinste Provinz Thailands. Die Hauptinsel hat eine Fläche von 539 qkm und zusammen mit 39 kleinen Inseln beträgt die Gesamtfläche 570 qkm, etwa zwei Drittel der Fläche von gesamt Berlin. Die beiden Hügelketten, die die Insel von Norden nach Süden durchziehen haben höchste Erhebungen von 450 bis 530 Metern. Nach Ranong mit einer Bevölkerung von 120.000 ist die Provinz Phuket die bevölkerungsärmste in Thailand. Von den 200.000 Einwohnern bekennen sich 60 % zum Buddhismus und 35 % zum Islam. Die Provinz ist unterteilt in drei Distrikte: Thailand, die alte Hauptstadt. Phuket, die heutige Hauptstadt, und Kathu. 45 % der Insel sind landwirtschaftlich überwiegend für Kautschukbäume. Kokosnüsse und andere Früchte. 25 % wurden für die Zinngewinnung im Tagebau genutzt, aber seit der Zinnpreis auf dein Weltmarkt die Produktionskosten nicht mehr deckt, sind alle Zinnminen auf Phuket geschlossen. Einige wurden in den letzten Jahre rekultiviert und dienen heute touristischen Einrichtungen und Golfplätzen. Nur 7 % sind noch mit tropischem Regenwald bedeckt, etwa 60% dieser Fläche im Khao Phra Thaew Schutzgebiet. Seit 1967 ist die Insel durch eine Brücke mit dem Festland verbunden, die 1993 durch eine neue ersetzt wurde. Phuket Stadt hat einen bedeutenden Anteil an Lokkien- chinesischen Einwohnern, deren Vorfahren während der letzten 200 Jahre nach Phuket kamen. Hauptgrund für diese Einwanderung war die beständig steigende Nachfrage nach Zinn auf dem Weltmarkt und der daraus resultierende Mangel an Arbeitskräften. So wurden in der Mitte des vorigen Jahrhunderts chinesische Arbeiter auch in Bangkok und dem damals unter britischer Herrschaft stehenden Penang (heute Malaysia) rekrutiert. Nach verschiedenen Aufständen und Kämpfen zwischen den Minenarbeitern bestand erneut akuter Arbeitskräftemangel, auf den der Gouverneur der Insel in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts mit der mehrfachen Entsendung eines Dampfschiffes nach China reagierte. So war bereits in den Dreißiger Jahren die Mehrzahl der Bewohner von Phuket chinesischer Abstammung und von ihnen wurde auch die Wirtschaft beherrscht. Bis in die Fünfziger Jahre pflegten Sie enge Beziehungen zu ihren nächsten Verwandten auf der Insel Penang, die in etwa 20-stündiger Bootslidia zu erreichen war. Die Bahnfahrt nach Bangkok (über Trang) dauerte bis in diese Zeit etwa 3 Tage. Ihre kulturellen Traditionen haben sich durch Vermischung mit der einheimischen Bevölkerung teilweise verloren, aber die überwiegend aus Stein gebauten Villen haben die Jahre seit ihrer Entstehung genauso überdauert, wie einige Essgewohnheiten und das alljährlich im Herbst stattfindende Vegetarische Festival. Für Urlauber ist Phuket Town allerdings etwas weit vom Schuß und hat weit und breit weder Strand noch größere Sehenswürdigkeiten zu bieten, außer die alten chinesischen Häuser und Straßenzüge die teilweise gut erhalten sind. Die Villen der Zinnbarone zeugen hier seit über einem Jahrhundert vom Reichtum Phukets. Ein Stadtrundgang ist trotzdem die Mühe wert, im Kapitel Sehenswürdigkeiten haben wir Ihnen einen kurzen Rundgang durch das Zentrum von Phuk et Town zusammengestellt. Dichter, tropischer Urwald im Inneren der Insel wechselt ab mit. feinsandigen Stränden und bizarren Kalkstein. Die dem Festland zugewandte Ostseite der Insel ist im wesentlichen vom Tourismus verschont geblieben, hauptsächlich deshalb, weil die meisten Strände dort relativ flach auslaufend sind und sich durch die Nähe zum Festland und der Phang Nga Bucht viel Sand und Schlick abgelagert hat. Das Wasser ist unter Garantie besser als in der Ost- oder Nordsee, jedoch findet man die mit türkisblauern und kristallklaren Wasser in den Hochglanzprospekten der Reiseveranstalter angepriesenen Strände nicht an der Ostseite der Insel. Dafür Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Das Bild der Tropeninsel verwirklicht sieh aber weitaus mehr auf der Auch an den belebteren Stränden lassen sieh solche Szenen in Ruhe geniessen Westseite Phukets. Schöne Strände, Korallenriffe und Granitfelsen verleihen dieser Seite ihr eigenes Flair. Hier sind auch die meisten Hotels, Restaurants und Bungalowanlagen und natürlich das berühmt, berüchtigte Nachtleben. Am bekanntesten für diese Art des Urlaubsvergnügens ist der Patong Beach. der sich (für den, der es mag) wenig von den Touristenstränden dieser Welt untersiedelt. Das lässt auf die Einkaufsmöglichkeiten, das Nachtleben und die sportlichen Aktivitäten zu, kurz gesagt, hier ist der meiste Trubel. Am Kata oder Karon Beach geht es ein wenig ruhiger zu und wer mag ist in wenigen Minuten ebenfalls mit den Tuk Tuk, einem einheimischen Taxi, an der Patong Beach.Wer es ruhig mag, der ist am Kata Noi Beach, Nai Ihm Beach , Kamala Beach, Nai Yang Beach oder in den Luxus Resorts am Ban Tao Beach am Besten aufgehoben. Für diejenigen, die sieh die totale Ruhe und die einsame Bucht reservieren wollen, sind kleine Bungalowanlagen an einer der vielen schwer zugänglichen kleineren Strände empfohlen, oder ein Ausweichen auf eine der Vorgelagerten Inseln. Das Klima in Phuket läßt sich in drei Klimaphasen einteilen. Von November bis Mitte März kalte Jahreszeit (tagsüber 30 - 33 (Grad, nachts bis 18 Grad) mit Ostwind und herrlichem Wetter. Von Mitte März bis Juli die heiße Jahreszeit (tagsüber 32 -36 Grad, nachts um 28 Grad) mit Sonne. Sonne bis zum Abwinken und in die Monsunzeit mit teilweise heftigen Westwinden und Regengüssen von August bis Oktober (tagsüber ca. 28 - 33 Grad, nachts je nach Regenmenge 24 - 30 Grad). Die Wassertemperaturen liegen das ganze Jahr um die 28 Grad, nur in Januar sinken die Temperaturen um 2-3 Grad. 1988 besuchten ca. 855.000 Touristen die Insel, 1993 waren es schon 1,5 Millionen. Trotz dieser Besuchermengen findet man auf Phuket immer noch sein Plätzchen für sich alleine, wenn man nicht gerade in der absoluten Hochsaison von Mitte Dezember bis Mitte Januar an den Patong Beach geht. Mit einer, Tür von knapp 49 km Länge und 22 km Art an den weitesten Punkten ist genug und genug Vielfalt für jeden zu sehen… und man kann die Insel beim besten Willen nicht als überlaufen bezeichnen.

Mai 8

Big Buddha Statue

Die Statue befindet sich am Nordende der Insel am gleichnamigen Beach. Im Jahr 1972 erbaut, vereint dieses Monument in seinem Design, den Ornamenten und Ritualen Elemente des Buddhismus und des Brahmanismus. Ausgewählt wurde diese kleine Insel, welche durch einen Damm mit dem Big Buddha Beach verbunden ist, wegen der schönen Landschaft, seiner relativen Abgelegenheit und der Tatsache, das dieser Ort schon zuvor für religiöse Zwecke verwendet wurde, als Begräbnisstätte für Kinder unter 10 Jahren, da diese in diesem Alter nach altem Brauch noch nicht Feuerbestattet werden und als Meditations - Zentrum der hier ansässigen Mönche. Der Bazar auf dem Tempelgelände bietet religiöse oder sehr weltliche Souvenirs an, vom T-Shirt über Baseball Kappen bis zu Amuletten, die den Träger gegen allerlei Ungemach schützen sollen.

Monkey Theatre -  Ohne Zweifel ist der beste Freund des Menschen, zumindest auf Koh Samui, der Affe. Wer die Geschichte dieser Insel ein bißchen kennengelernt hat, weiß bereits, das diese klugen Tiere seit langer Zeit zum Pflücker der Kokosnüsse abgerichtet wurden. Das “Monkey Theatre“ bietet Vorstellungen, in der die abgerichteten Tiere mehr zeigen als nur das Pflücken von Kokosnijssen und auch Elefanten präsentieren hier ihre Tricks und Kniffe. Wenn Sie von Chaweng aus der Hauptstraße folgen, so finden sie das Theater direkt nach dem Dorf Bophut.

Wat Lamai
Dieser Tempel liegt mitten in der Ortschaft Lamai. Auf dem Tempelgelände selber befindet sich ein Museum. Erwarten Sie aber kein Museum im europäischen Stil, die Anlage sieht mehr aus wie eine Sammlung alt gewordener Gebrauchsgegenstände, von denen sich niemand so richtig trennen will. Hauptsächlich sind Gebrauchsgegenstände aus der Landwirtschaft ausgestellt und Sie werden einen guten Eindruck bekommen, mit welchen Mitteln die Menschen vor gar nicht all zu langer Zeit Fischfang betrieben haben oder die Reisfelder und Kokosplantagen bestellt und gepflegt haben.

Hin Taa - Hin Yai
Wörtlich übersetzt bedeuten diese Worte Felsen Großvater / Felsen Großmutter. Wie es zu dieser Namensgebung gekommen ist, werden Sie recht leicht feststellen, wenn sie den Platz besuchen. Wie es Natur der Sache ist, reckt sich der Großvaterfelsen gut sichtbar gen Himmel, während der Großmutterfelsen erst nach einer kleinen Erkundungstoursich den Blicken der Besucher darbietet. Mehrere Souvenir - Stände runden das Bild einer Touristenattraktion ab, deren angebotene Waren vom Preisniveau über dem der übrigen Insel liegen. Der Strand selber ist sehr klein, in der Hauptsache felsig und nicht unbedingt die beste Stelle zum Sonnenbaden. Die Felsen selber liegen am Ende einer Sackgasse, die am südlichen Ende vom Lamai Beach Richtung Strand abgeht. Nach den ersten Häusern ist auf der rechten Straßenseite die Einfahrt zu einem Parkplatz. Hier ist die einzige Möglichkeit das Auto abzustellen ohne den anderen Verkehr zum Erliegen zu bringen. Für das Abstellen des Autos wird vom Besitzer des Platzes eine Gebühr von 10 Baht berechnet.

Mumifizierter Mönch
Folgen sie der Straße von Lamai Beach Richtung Nathon Town für circa 4 km. Dort finden sie dann den Wat Khunaraam. Innerhalb der Tempelanlage ist die sterbliche Hülle eines mumifizierten Mönches aufgebahrt.

Na Muang Wasserfall
Ebenfalls in dieser Richtung liegt Samuis größter Wasserfall. Der Na Muang Wasserfall hat eine Fallhöhe von 30 Meter und in der Regenzeit eine Breite von bis zu 20 Meter. Die Straße führt bis kurz vor den Fall, so das der Autofan sein Fahrzeug für ein Photo erst gar nicht verlassen muß.

Hin Lad Wasserfall
Kurz vor Nathon Town ist die kleine Ortschaft Baan Lipa Noi. Bei dieser Ortschaft führt eine Straße zum Hin Lad. Der Wasserfall stürzt über mehrere Stufen und ist nur dann aus der Nähe zu betrachten wenn Sie einen 30 Minutigen Fussmarsch auf sich nehmen.

Butterfly Garden
Wenn Sie auf einer Inselrundfahrt einfach den Schildern “Butterfly Garden“ folgen, so finden Sie diese farbenprächtige Attraktion in der südöstlichen Ecke der Insel. Das Gelände liegt in einer Hügellandschaft und bietet einen guten Ausblick auf das Meer. Hier haben Sie die Möglichkeit die schillernden Flieger inmitten einer wunderschönen Urwaldlandschaft aus der Nähe zu betrachten oder den Entwicklungszyklus vom Ei über die Larve bis zum fertigen Schmetterling kennen zu lernen. Wer noch nie das Innere eines Bienenkorbes gesehen hat, bekommt hier, in dem der Schmetterlingsfarm angeschlossenen Bienenhaus, ebenfalls Gelegenheit dazu.

Coral Buddha
Wenn Sie nach einem Besuch des Butterfly Garden der Straße Richtung Baan Phang Ka folgen, sehen Sie auf der rechten Straßenseite ein Hinweisschild zum Wat Samret. Auf diesem Tempelgelände ist eine aus Muschelgestein erbaute Buddhastatue zu sehen. Leider ist das Abbild schon etwas verwittert, ein Besuch lohnt sich trotzdem, da hier mehrere alte Statuen in verschieden gutem Erhaltungszustand gesammelt sind. Ein älterer Thai übernimmt gegen ein geringes Entgelt die Führung, er spricht zwar nur Thai, aber er weiß, wo die besten Fotomotive zu finden sind.

Die Fußabdrücke des Buddha
An der Südküste der Insel befindet sich Laem Set, Auf dessen Hügel hat die Witterung vier überlebensgroße Fußabdrücke sehr naturgetreu nachgeformt. Wenn Sie der Straße von Lamai Beach Richtung Nathon folgen, kommen sie auf halben Weg an eine Abzweigung, welche nach rechts Richtung Baan Phang Ka führt. Folgen sie der Straße circa 3 km, biegen Sie an der ausgeschilderten Abzweigung nach links ab. Die Straße führt nicht bis ganz an die Fußabdrücke, einen kleinen Fußmarsch müssen Sie schon auf sich nehmen.

Snakefarm
Ebenfalls im Südosten der Insel liegt die Ortschaft Phangka und die Schlangenfarm. In der dort gezeigten Show zeigen die thailändischen Darsteller, wie man mit giftigen Tausendfüßlern, Skorpionen oder giftigen Kobras Spielchen treiben kann. Obwohl der unserer Meinung nach brutale Umgang mit den Tieren einen schalen Nachgeschmack hinterläßt, ist es doch eine gute Gelegenheit diese Tiere einmal aus der Nähe zu betrachten.

Büffel Kämpfe
Dies ist eine typische Sportart des südlichen Thailands und hier auf Koh Samui so beliebt wie in anderen Ländern Fußball. In alten Zeiten war es nur der männlichen Hälfte der Bevölkerung erlaubt die Kämpfe direkt zu verfolgen, aber in dieser Hinsicht hat der Tourismus für Emanzipation gesorgt. Heutzutage sind auch die Frauen herzlich eingeladen. Auf Samui gibt es ungefähr ein halbes Dutzend Stadien, die oft nicht mehr als ein von Bambus und Kokospalmblätter eingezäunter Platz sind, um Schaulustigen, die Ihren Eintritt nicht bezahlt haben, die Aussicht auf die Arena zu erschweren. Blut fließt bei diesen Kämpfen so gut wie nie, da die Tiere mit ihren mächtigen Schädeln den Gegner aus dem Weg zu drücken versuchen und sobald dieser die Flucht antritt, der Kampf für Büffel und Schiedsrichter als gewonnen zählt. Achten Sie einfach auf die Hinweisschilder wenn Sie die Ringstraße entlang fahren.

Wooden House
Im Stil der alten südchinesischen Arbeiterhäuser, ganz aus Teakholz gebaut ohne auch nur einen einzigen Nagel zu verwenden, steht das älteste Haus Samui ‘s bei der Ortschaft Ban Thale, Es ist 100- 150 Jahre alt und zeigt viele wunderschöne Holzschnitzereien. Bedingt durch die Bauweise ist die Temperatur in Inneren immer ein paar Grad kühler als die Aussentemperatur. Leider sind viele ähnliche Häuser ohne Fachwissen überarbeitet worden und ähneln den Originalen nicht mehr. Da es auf Samui kein Teakholzbäume mehr gibt und sich kaumjemand die Mühe macht die Häuser fachgerecht instand zu halten, werden diese Zeugen vergangener Zeiten nicht mehr all zu lange zu bewundem sein.

Mu Koh Ang Thong National Park
Mu Koh Ang Thong National Park ist ein Archipel im Golf von Thailand, welches aus 42 separaten Inseln besteht. Die Namen der größeren Inseln dieser Gruppe sind Phaluai, WuaTa Lap, Mae Ko, Sam Sao, Hin Dap, Nai Phut und Phai Luak. Alle diese Inseln befinden sich im Ang Thong Gebiet. Der Park hat eine Gesamtfläche von 102 km2 wovon nur 18 km2 Land sind. Der Park wurde am 12. November 1980 etabliert seit damals ein beliebtes Ausflugsziel der Touristen geworden. Die Insel Ang Thong erhebt sich aus dem Meer mit schroffen, bizarren, mehrere 100 Meter hohen Feiswänden. Wie in der Phang Nga Bay in der Nähe von Phuket besteht sie ebenfalls aus Kalkstein. Neben den vielen kleinen Höhlen und kleinen Sandstränden hat die Erosion durch die Gezeiten und Seewasser viele ungewöhnliche und faszinierende Formationen geschaffen. Eine der Inseln hat eine versteckte Lagune, welche vollständig von Felswänden umgeben ist. Jede einzelne der vielen Inseln hat ihre speziellen Sehenswürdigkeiten und kann mit organisierten Trips erreicht werden. Vergessen Sie Ihren Fotoapparat und Ihre Schnorchelausrüstung nicht wenn Sie den Ang Thong Nationalpark besuchen. Im kristallklaren Wasser tummeln sich farbenprächtige Fische und die Erinnerungsfotos der bizarren und einzigartigen Landschaft werden Sie noch lange an Ihren Ausflug denken lassen.

Mai 8

In den letzten Jahren wurde Chaweng zum wohl interessantesten und populärstem Strand, mit Angeboten von einfachsten Bungalows bis hin zum 5 Sterne Hotel, großer Auswahl an Restaurants und abendlicher Unterhaltung. Entlang der ganzen Chaweng Beach Road finden sich Hotels, Restaurants, Bars, Open Air Diskotheken, Schneider und vieles mehr. Hier befinden sich auch die meisten Tauchbasen und es werden oft Nachttauchgänge direkt vom Strand aus angeboten. Und wo es etwas für Taucher zu sehen gibt, kommen auch die Sclmorchler nicht zu kurz. Mieten Sie sich einfach einen Satz Schnorchelausrüstung und schauen
sie selber einmal nach, was es alles zu entdecken gibt. Die Riffe liegen etwas weiter draußen, wenn Sie keine weiten Schwimmstrecken auf sich nehmen wollen fragen sie bei den Hotels oder deren angeschlossenen Wassersportzentren nach einem Bootstransfer. Trotz des sehr aktiven Nachtlebens kommt die Ruhe nicht zu kurz. Hier liegen fast alle Hotels und Bungalowanlagen direkt am Strand, und ist einmal das Gelände der Anlage betreten bleibt das lärmige Nachtleben zurück und man kann in relativer Ruhe seinen Urlaub genießen. Der zweitpopulärste von Samui‘s Stränden bietet eine Kombination aus einer große Auswahl an Unterkünften, Nachtleben und postkartengleich anmutenden dörflichen Chaweng Beach Lamai Beach Szenen. Die Bungalows sind hier üblicherweise ein bißchen billiger als am Chaweng Beach, obwohl auch hier einige Resorts im höheren Preislevel zu finden sind. Besuchern gefällt vor allem der Markt und die Tempelanlage, welche ein Museum beinhaltet. Wenn sie von der Strandstraße landeinwärts gehen werden sie sich in Kokosnuß oder Früchteplantagen wiederfinden, wo Wasserbüffel sie mit (hoffentlich) erstaunten Augen mustern werden. Einige unbefestigte Wege führen von hier in die fast unberührten Berge des Inselinneren. Attraktionen am Strand sind Fitneß- und Meditationszentren, Tauchschulen und eine Thai Box Schule. Die “Großvater und Großmutter Felsen“ in Lamai - woher der Name kommt läßt sich mit etwas Phantasie leicht erkennen - sind ein bei ebter Platz unter den Besuchern und aufjeden Fall einen Besuch wert. Wenn Sie gerne Schnorcheln, an diesen Felsen ist einer der beliebtesten Schnorchelgründe. Nord Küste ( Bophut Beach, Maenam Beach, Big Buddha Beach, Choengmon Beach) Dieser Teil der Insel ist weniger bebaut als die Ostküsten Strände Chaweng und Lanial und gibt einem mehr das Gefühl “von allem weggekommen zu sein“. Bophutfleach, bis vor kurzem nur ein bischen mehr als ein kleines Fischerdörfchen, hat viel von seinem Charme behalten und bietet trotzdem eine gute Auswahl an Unterbringungsmtjglichkeiten. Dies ist einer der besten Strände auf der Insel für Freunde des Windsurfens oder kleiner Segelboote. Die an der Meeresseite gelegenen Bungalows sind sowohl preiswert als auch komfortabel, wobei einige Anbieter auch etwas gehobeneren Ansprüchen gerecht werden. Bophut ist auch einer der Strände, von dessen Pier Boote nach Koh Pha Ngan ablegen. Die Statue des “Big Buddha“ an diesem Strand ist eine der Hauptattraktionen für Besucher, mehr darüber im Kapitel Sehenswürdigkeiten. Das Wasser läßt hier ein bißchen an Klarheit missen, dafür ist der Strand ideal für Leute, die flaches Wasser bevorzugen. Big Buddha Beach ist extrem flach und selbst bei stürmischem Wetter sind die Wellen kaum der Rede wert. Ebenfalls am Nordende von Samui liegt der Choengmon Beach. Dieser nördlichste Zipfel der Insel bietet die ideale Umgebung für Erholungssuchende. Das Nachtleben ist auf ein paar Restaurants und Bars beschränkt, der Strand eine ideale Vorlage für Postkartenphotos. Wer also Ruhe und Abgeschiedenheit vorzieht, ist hier genau richtig. Etwas weiter westlich ist der Maenam Beach, der noch weniger Bebauung aufweist als Bophut. Auch legen hier die Boote nach Pha Ngan ab. Die Sandstrände sind ebenfalls sehr flach und laden das ganze Jahr über zum Schwimmen ein. Westküste In Koh Samui‘s Hauptstadt Nathon befindet sich der Pier für die Personenfähre mit Verbindung zum Festland, Koh Pha Ngan und Koh Tao und ebenso gute Einkaufsmöglichkeiten, Banken und das Hauptpostamt. Die Anlegestelle für die Autofähre ist ein paar Kilometer weiter unten an der Küste. Viele der Besucher sehen oft nicht mehr von dieser Seite der Küste als die Anlegestellen der Fähren. Doch für diejenigen von Ihnen, die sich die Zeit nehmen und diesen Teil der Insel näher in Augenschein nehmen wollen, hält auch die Westküste einige Überraschungen bereit. In der Stadt selber befindet sich ein faszinierender Markt für frische Lebensmittel und einige der Seitenstraßen mit älteren Häusern zeigen die noch sehr traditionelle Lebensweise der Bevölkerung. Kurz hinter der Stadt sind einige Wanderwege zu den höher in den Bergen gelegenen Wasserfällen. Natur pur, und wer beim Wandern zu sehr ins Schwitzen kommt, weiß zumindest das er sich, am Ziel erst einmal angelangt, mit einem Schwall Wasser über den Kopf wieder etwas abkühlen kann. Einige der bekanntesten Tempel der Insel finden sie entlang der Westküste, genug Sehenswürdigkeiten also um einen entspannten Tag auf dieser Seite der Insel zu verbringen. Wenn der nordöstliche Wind im November und Dezember an Stärke zunimmt, ankern die Fischer der umliegenden Region ihre kleinen, farbenfrohe Boote direkt vor der Stadt um so mehr Schutz vor den Naturkräften zu haben, und bieten am Abend einen faszinierenden Anblick bei Sonnenuntergang. Hotelbauten gibt es, bis jetzt, nur wenige, mit der Ausnahme eines Luxushotels und einigen, vereinzelten Bungalows, die meist in südwestlicher Richtung liegen.

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