Apr 5

Lastminute Portugal Macao (auch Macau genannt) ist ein portugiesisches Uberseegebiet mit Innerer Autonomie (offiziell: “Chinesisches Territorium unter portugiesischer Verwaltung“), an der Südküste Chinas, 60 km südlich von Hongkong, durch das es durch die Mündung des Pearl River getrennt Ist. Das Gebiet besteht aus der Halbinsel Macao und den Inseln Talpa und Coloane, allesamt mit Brücken verbunden. 1555 wurde Macao von Portugiesen erstmals besucht und wurde dann 1557 Kolonie. Im 16. Jh. eroberten die Holländer für kurze Zeit das Territorium, 1887 erkannte China die portugiesische Souveränität an. Ein Vertrag von 1987 mit China sieht vor, daß Macao 1999 an China zurückgegeben wird und 50 Jahre lang Wlrtschaftssonderzone bleibt.
Das Klima ist subtropisch mit kühlen Wintern und heißen Sommern. Von Mai bis Sep ist die Zelt der meisten Niederschläge und Unwetter (Taifune).
Spezialltäten sind Calda Varda, scharfer Kartoffel- und Wurstelntopf, sowie der beliebte Kabeijau (bacalhau) In jeder Zubereltungsart. Alle Restaurants servieren portugies. Weine.
70% seiner Exporterlöse erwhlschaftet Macao mit Textilien, ein Viertel über seine Splelcasinos. Portugiesisch und Chinesisch sind offizielle Landessprachen, Chinesisch (Kantonesisch) Umgangssprache, Englisch Handelssprache.
Außer Parks weist die dichtbesiedelte Kolonie wenig Naturraum auf, die Insel Coloane hat Sandstrände und Pinienwälder.
Uber 80% der rund 5 Millionen Touristen sind Hongkong-Chinesen und kommen nur aus einem Grund: Wegen der Spielcasinosl (5 in Macao, 2 in Taipa). Beliebte Zuschauersportarten sind Pferderennen (Macao Jockey Club, Taipa) und Windhunderennen (Canidrome, Macao), mit erstklassigen, importierten Tieren. Besondere Kirchen sind die Kathedrale Largo da Se (1576 in Holz erbaut, 1850 rekonstruiert), Sao Domingos (frühes 17. Jh), Sao Jose (1746 renoviert), Sao Lourenco (1560 erbaut, 1803 renoviert) und die Fassade der Pauls Katnearale (Sao Paulo, erbaut 1603), die 1835 niederbrannte. Festungen sind das Monte-Fort mit seinem herrlichen Ausblick (1617-26 erbaut), das Barra Fort von 1629 (10 m dicke Mauern), das Mong-Ha-Fort (heute GuestHouse), sowie das Guia Fort von 1637-38, auf dem höchsten Punkt Macaus.
Weitere Slghtseelng-Hlghlights sind das 1573 erbaute Grenztor (Portas do Cerco), der offizielle Ubergang nach China. zahlreiche Tempel (Pou Tal Un, auf Taipa, ein buddhistisches Kloster aus dem 19.Jh., Kun am Tong, aus dem 13. Jh., der wohl älteste), Gärten (Lau Lim lok ist der chinesischste, 19.Jh., Flora Gardens der größte, Carmel Gardens auf Talpa, liegt auf einem Talpa überschauenden Hügel, Coloane Park auf der gleichnamigen Insel hat nebenan das Restaurant 19991) und Museen (das Maritime Ist das einzige Seefahrermuseum Asiens), nicht zu vergessen die Arkadengänge in der geschäftigen Innenstadt Macaos.
Zahlreiche Trails (Routen zum Wandern, Reiten, Biken) durchziehen die Inseln (um das Guia Lighthouse in Macao, um das Restaurant 1999 in Coloane).
Macao sol demnächst einen eigenen Flughafen bekommen. So lange Ist es mit Helikopterdienst und Schnellfährverkehr rund um die Uhr Im Stundentakt mit Hongkong verbunden.
Diamais Tip: Einen Hongkongbesuch sollte man auf jeden Fall mit einem Tag In Macao verlängern. Die koloniale Architektur, schwimmende und Las-Vegas-ähnliche Spielcasinos sowie portugiesischer Wein bilden einen perfekten Kontrast zur Wolkenkratzerstadt über der Mündung des Pearl River. Außerdem kann man von hier aus Tagesbesuche nach China unternehmen (Visum erforderlich).

Apr 5

Lastminute Philipinisches Meer Die Philippinen liegen im westlichen Teil des Pazifik, hier Philippinisches Meer genannt und sind im Westen durch das Südchinesische Meer von der hinterindischen Halbinsel getrennt. Im Süden liegen Borneo und Celebes (Sulawesi) und die Molukken, durch die Celebes-See vom philippinischen Mlndanao, Palawan und dem SuIu-Archipel getrennt.
Das südostasiatische Inselreich umfaßt über 7000 Inseln (20% bewohnt), die aus 3 geografischen Teilen bestehen: der Hauptinsel Lumn (105.000 km1) im Norden, der inselreichen Vlsayas-Region im Zentrum (mit über 6000 Inseln) und der zweitgrößten Insel Mlndanao (95.000 km2) im Süden, die wiederum von über 400 Inseln umgeben ist.
Nördlichster Punkt der sich über 1850 km ausdehnenden Philippinen ist tan,i, auf den Batanes-Inseln (240 km südlich von Taiwan), südlichster Sibutu, aus der Tawitawigruppe der Sulu-lnseln (15 km nördlich Borneos).
Die ursprünglich weitgehend von tropischem Regenwald (heute noch etwa 50%) bedeckten Inseln sind heute weitgehend von Savannen und Sekundärwäldern bestanden. Die Inseln sind überwiegend vulkanisch gebirgig, buchten- reich und teils von Korallenriffen umgeben.
Lange vor den Europäern hatten Chinesen, Araber und Inder die Inseln für sich entdeckt. 1521 entdeckte der Portugiese Magellan die Inselwelt für Spanien. Er wurde im selben Jahr auf der
Cebu-lnsel Mactan von Eingeborenen getötet. Nachdem die Spanier von 1565 bis 1698 die Inseln besaßen, mußten sie an die USA abgetreten werden (als Ergebnis des spanisch-amerikanischen Krieges). Die Philippinen werden nicht In die Unabhängigkeit entlassen. 1941-45 werden die Inseln japanisch besetzt, nach der Befreiung durch die USA 1946 unabhängig.
Das Klima ist tropisch äquatorial, mit ganzjährig gleichbleibend hohen Temperaturen und einer Regenzeit zwischen Mai und November.
Die Tierwelt besteht im wesentlichen aus exotischen Vögeln, Insekten, Allen (der kleinste der Welt, der Tarsius-Affe, lebt auf Bohol), Echsen und Krokodile.
Der Tourismus der Philippinen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Für Europäer überraschend ist es wohl, ein spanisch-geprägtes asiatisches Inselreich vorzufinden, das Fiestas und katholische Feste mit religiöser Inbrunst feiert, Landschaftliche Sehenswürdigkeiten sind die
zahlreichen Wasserfälle, Seen, Sandstrände, Tauchparadiese, Trauminseln und Vulkane, besonders aber das sogenannte 8. Weltwunder, die schon teilweise vor 2000 Jahren angelegten Reisterrassen bei Baguio auf Luzon. Überall finden sich historische Bauten (Kirchen, Herren- häuser, Festungen) aus der spanischen Kolonialzeit. Die Philippinen bieten alle Sport- und Freizeitmöglichkeiten (Bergsteigen, Golf, Höhlentorschen), die Top-Hotels haben amerikanischen Standard, der Einfluß des “american way of life“ ist deutlich spürbar.Luzon-Region:
Die Metropole ManiIa, in der südlichen Manila Bay der Nordinsel Luzon, ist moderne Weltstadt westlicher Prägung. Der Stadtteil Eremita, mit Hotels und Nachtclubs, steht der Amüsiermeile Bangkoks in nichts nach Prostitutionstourismus für die überwiegend männliche Klientel aus aller Herren Länder). Neben dem schlechten Image, das die Philippinen aus diesem Grunde erworben haben, hat die Stadt allerdings einiges mehr zu bieten. Zahlreiche Koionialbauten (Kirchen, Paläste) aus spanischer Zeit stehen In der Hauptstadt Metro-Manila (zusammengesetzt aus den umliegenden Städten einschl, der Ex-Hauptstadt Quezon City).
Sehenswert ist die ummauerte spanische Altstadt Intramuros, 1571 erbaut, mit dem Fort Santiago. der ManIla-Kathedrale, der San Agustin-Kirche und dem Casa Manila (Möbel des 16-19. Jh.). Der Rizal-Park ist Manilas FreIzeit- Oase (nach dem Nationalhelden Rizal, des 19. Jh.). Größter See der Philippinen ist die südlich Manilas gelegene Laguna de ßay (Bootsfahrten, Wasserfälle, heiße Quellen In der Umgebung).
Nord-Luzons Landschaft bietet Seen, Wasserfälle, Höhlen und spanische Herrenhäuser In herrlich grüner Landschaft.
Bagulo, die “Sommerhauptstadt“ der Philippinos (20° C Jahresdurchschnitt), in den Cordillera-Bergen, hat zahlreiche FreIzeitparks (Golf, Wandern), sehenswert sind die Märkte.
Nicht weit von Baguio sind die Banaue-Reisterrassen vom Bergvolk der Ifugaos berühmtes Postkartenmotiv. Ihre Gesamtlänge wird auf knapp 22.500 km geschätzt!
Sehenswert sind auch die übrigen Regionen der Insel Luzon, der “spanischsten“ Insel (Laoag, Im Nordosten, mit Ferienresorts, San Fernando zum Baden und Tauchen). Der Westen Luzons, von der knapp 2000 m hohen Sierra Madre begrenzt, ist telsige Steilküste.
Die Calabarzon-Provinzen um Metro-Manila (Cavite, Laguna, Batangas, Rizal, Quezon) sind für die Hauptstädter ideale Tagestouren. Hier gibt es heiße Quellen (Laguna), Vulkane, Gelegenheiten zum Bergsteigen, Baden, Tauchen, Windsu rten, die vorgelagerten Inseln von Batangas (im Süden) gelten als Holidayresortund Taucherparadiese.
Visayas-Region:
Die Provinz Cebu auf der gleichnamigen Insel hat mit der ehemaligen, gleichnamigen Hauptstadt der spanischen Kolonie, die älteste Stadt des Landes. Auf Mactan Island findet man die meisten Hotels und Freizeitanlagen von Cebu.
Cebus Nachbarinsel Bohol ist berühmt für ihre (1000) Chocolate HilIs, grasbewachsene Kegelbuckel, die aus dem Tropenwald herausragen.
Die westlichen Inseln Panai und Negros sind ebenfalls touristisch erschlossen, es gibt zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten (Kirchen) Negros ist die Zuckerinsel des Landes.
An der Nordspitze von Panay Island findet in jeder dritten Januarwoche eines Jahres das wilde, karnevalsähnliche Ati-Atihan-Fest statt. Die vorgelagerte Insel Boracay gilt als schönstes Urlaubseiland der Philippinen.
Mindanao:
Auf der südlichsten Groß-Insel Mindanao wurde In den 70er Jahren das Steinzeitvölkchen der Tabatay im Urwald entdeckt. Der höchste Berg der Philippinen, der Vulkan Apo (2965 m) nahe Davao City (zweitgrößte Stadt des Landes), ist für die Eingeborenen ein heiliger Berg. Die Sehenswürdigkeiten reichen von Museen der Urbevölkerung, über buddhistische und taoistische Tempel, Orchideengäden, bis zu Dschungelwanderungen.
Zambaanga war einst letzter Außenposten der Spanier vor den kriegerischen, moslemischen Sulu-Inseln. Sehenswert Ist das Fort Pilar, sowie die Märkte mit dem bunten Bevölkerungsgemisch.
Die Küche des Landes reicht von asiatisch bis europäisch-amerikanisch, ist aber vor allem eine Mischung der zahlreichen Kulturen des Landes. Beliebte Souvenirs sind Schnitzereien, religiöse Ikonen, Schmuck (Gold, Silber, Perlen), Bambusmöbel (Rattan).Verkehrstechnlsch wichtig sind Fähren (speziell in der Inselreichen Visayas-Region) und Flugzeuge im Reich der Inseln.