Lastminute Costa del Sol Die eigentliche Costa del Sol erstreckt sich über die gesamte Küstenlinie der Provinz Mälaga. Die östlich anschließende Küste der Provinz Granada, Costa Tropical genannt. ist aber allgemein unter dem Oberbegriff Costa del Soi mitgemeint, obwohl sie nach offiziellem Sprachgebrauch nicht dazu gehört. Die Costa Tropical beschreibt einen relativ schmalen Küstenstreifen und beginnt im Osten an der Provinzgrenze zwischen Granada und Almerfa, ein paar Kilometer westlich von Adra. Im Westen reicht sie etwa bis AlmuFcar. Den Abschluß der Costa del Sol im äußersten Westen bildet die Grenze der Provinzen Mälaga und Cddiz, etwa heim Ort Sotogrande, auf halbem Weg zwischen Gibraltar und Estepona gelegen. Die gesamte Küstenlänge beträgt etwa 250 Kilometer. Beinahe durchgängig verläuft parallel zur Costa del Sol ein Gebirgszug, der sich an manchen Stellen bis auf einen sehr schmalen Streifen der Küste nähert. Im äußersten Osten recken sich die Ausläufer der Alpujarras sogar teilweise bis ans Meer. Da hleibt dann neben der Nationalstraße, die entlang der Küste verläuft, kaum noch Platz für die kleinen Dörfer, die gedrängt am Strandsaum nur wenige Meter unterhalb der steil aufragenden Felswand liegen. Weiter westlich, im Gebiet zwischen Wlez-Mälaga und Motril, liegt der GebirgsZug Sierra dc Almijara. Dort befinden sich hübsche weiße Dörfer, wie beispielsweise Frigiliana, in einer traumhaft urwüchsigen Landschaft.Rings um Mälaga erheben sich die Montes de Mälaga, mit Höhen von 500 bis 700 Metern noch relativ moderat. Noch weiter westlich folgen die Sierra dc Mijas, die von der Sierra Blanca abgelöst wird, und schließlich die Sierra Bermeja bei Estepona. Diese Gebirge weisen Höhen von 1000 Metern und mehr auf. Da sie sich erst mehrere Kilometer weit im Hinterland erheben, gewähren sie dem Küstenvorland eine recht weite Zone. Typisch für die Costa del Sol sind die bis auf wenige Ausnahmen grauen Strände. Speziell an der Costa Tropical bestehen sie zumeist aus feinem, manchmal auch grobem Kiesel. Entlang der Küste der Provinz Mälaga besteht der Strand häufig aus feinem Sand. Besonders im Bereich der Costa Tropical beeinträchtigen die allgegenwärtigen Treibhäuser das landschaftliche Bild.
Lastminute Frankreich Mayotte liegt im südlichen Indischen Ozean, östlich Mosambiks und westlich der Nordspitze Madagaskars.
Die Insel liegt im Archipel der Komoren (umfaßt 4 Inseln) und gehört zu Frankreich.
Zur Republik der Komoren gehören die Hauptinsel Ngazidja, früher Grand Comore (1148 km2), Nzwani, ehemals Anjouan (424 km²) und Mwali, das frühere Moheli (290 km²). Mayotte (374 km²) liegt als östlichste Insel 310 km westlich von Madagaskar.
Die Insel hat einen Sonderstatus als “Collectivitä territoriale“ Frankreichs.
Mayotte war von 1843 bis 1914 französische Kolonie.
Zusammen mit den übrigen Komoreninseln wurde es von 1914-47 von Madagaskar aus verwaltet. Bis 1961 französisches Uberseeterritorlum, wurden die 3 westlichen Inseln 1975 unabhängig (Islamische Republik der Komoren). Die Bevölkerung Mayottes entschied sich 1976 mehrheitlich für den Verbleib bei Frankreich. Die inselsprache ist, neben Französisch, Mahorisch (ähnlich Komorisch), ein arabischer Suahell-Diaiekt.
Mayotte ist eine Vuikaninsei mit 500-800 m hohen Bergen, dazwischen liegen fruchtbare Ebenen. Mayotte besteht im wesentlichen aus 2 Inseln, La Grande Tarre (Mayotte) und La Petlte Terre (Pamandzi, 11km2, 10.000 E), wobei auf der letzteren den Flughafen liegt. Beide Inseln sind mit 15-Minuten-Fähren verbunden.
Weitere anderthalb Dutzend kleiner Inseln liegen auf dem weitläufigen Korallenriff, das die Insel umgibt, und eine Lagune von knapp 1500 km‘ und über 140 km Länge beinhaltet. Die Küste der Hauptinsel ist buchtenreich und stark gegliedert.
Es gibt malerische Wasserfälle und Bäche in den Wäldern, die Vegetation reicht von Palmenplantagen, Mangroven, riesigen Baobabs, Gewürzpfianzen und Viang Ylang-Büschen zu einer überwältigenden Blütenpracht (Orchideen, Hibiscus. Bougainvilleas).
Auf Mayotte gibt es wie auf Madagaskar und den restlichen Komoren Lemuren (Halbaffen), was auf die Millionen Jahre lange Abgeschlossenheit vom afrikanischen Kontinent hinweist.
Einzigartig Ist die Unterwasserwelt der Insel. Das Koralienriff läßt für Taucher keine Wünsche offen.
Das Klima Ist tropisch, die Monsunwinde bringen eine Regenzeit von Nov-April.
Angebaut werden Kaffee, Kokospalmen, Vanille und Pflanzen zur Parfümölherstellung (Ylang Ylang). im Gegensatz zu der Republik der Komoren ist Mayotte sozusagen die reiche Schwester. Die Insel war immer “Kornkammer“ der Komoren.
Auf der Insel Pamandzi liegen ein Vulkan mit Kratersee sowie schöne Strände (Schildkrötenbrutpiätze).
Dzaoudzi ist die alte Hauptstadt der Insel und französischer Flottenstützpunkt.
Neue Hauptstadt ist Manioundzou.
An Freizeitmöghchkeiten bieten sich Bergwandem. Wassersport aller Art, Tauchen, Boots- fahrten innerhalb der Lagune (Ausflugsinsein. z.B. die Sandinsel “Sable bianc“), Windsurfen, Radfahren, Segeln, Fischen. Die Strandhotels haben gehobenen Standard.
Das Verkehrsnetz ist gut, Mietautos in Dzaoudzi. Es bestehen Flug- und Schlffsverblndungen Innerhalb des Archipels, nach Madagaskar, Reunion und Frankreich, internationale Flüge von Pamandzi (Dzaoudzl).
Lastminute Arabisches Meer Pakistan liegt westlich des indischen Subkontinents. im Süden liegt das Arabische Meer, im Westen grenzen der Iran und Afghanistan, im Norden liegen der Hindukusch und das Karakorumgebirge, mit Tadschikistan und Chinas Westprovinz Xinjiang (Sinkiang). Die Zugehörigkeit und der exakte Grenzverlaut von Jammu und Kaschmir sind zwischen Pakistan und Indien (auch China) umstritten.
Auf einer Länge von über 2000 km durchzieht der indus das 5000 Jahre alte Kutturiand, mit seinen sehenswerten, teils erst in jüngster Zeit wiederentdeckten Kulturschätzen (Stadtaniagen, Tempel).
Bestimmendes geogratisches Element ist das Indusgebiet, das über die Hälfte der Fläche im Osten und Süden des Landes einnimmt. Der
Norden verläuft ins Himalaya-Gebiet und gipfelt im Karakorum mit dem Mt. Godwin Austen (K2), mit B61 1 m zweithöchster Berg der Erde. im Westen liegt die bergige Provinz Belutschistan mit ihrer Hauptstadt Quetta, der mittelalterlichen Handeisstadt an der Seidenstraße. im Zuge der Unabhängigkeit Britisch Indiens 1947 erlangten Indien und Pakistan ihre jeweilige Autonomie. Pakistan teilte sich in das heutige Staatsgebiet, die Region Sindh, im indusmündungsgebiet, Teile des indischen Assam, Ostbengaien (das heutige Bangladesh), die Nordwestgrenze (Teile Jammu und Kaschmirs) sowie den Westteil des indischen Punjab. Nach einem Bürgerkrieg 1971 erklärte der neue Staat Bangladesh seine Unabhängigkeit. im gebirgigen und noch teilweise bewaldeten Norden leben noch Bären, Leoparden, vereinzelt Schneeleoparden, Hyänen, Wölfe, Antilopen, Steinböcke, Bergziegen, Yaks, im industiefland Wasservögel, Schlangen (Pythons) und Echsen, wobei die Gaviaie, auch in indien vorkommende Schnabeikrokodile, zu den seltensten der Weit gehören. Eine mangelnde Infrastruktur haben einen Tourismus in größerem Ausmaß bisher nicht zugelassen. Bekannt ist nur der Norden für seine Extrembergsteiger- und Trekkingregionen (Baitistan).
lslamabad, im Norden und seit 1959 Hauptstadt, ist eine moderne Metropole. Rawalpindi war Hauptstadt von 1959-65. Zahlreiche Koionialbauten zeigen den wichtigen Handelsplatz der Briten zu Kolonialzeiten (Altstadt mit Basaren).
Die Zwillingsstädte Rawaipindilslamabad liegen in den Margala Hifs, am Fuße des Himalaya. Sehenswürdigkeiten sind der weitgrößte. mit Erde aufgeschüttete Damm, Tarbela Dam, die Festungen Rawat und Rohtas und das Murree Hill Resort. Karachi, ehemalige Hauptstadt des Landes (1947-59), Ist die größte Stadt. Uberseehafen und wichtigster Handelsplatz Pakistans. Sehenswert ist die Altstadt, die noch viel von ihrer orientalischen Atmosphäre bewahrt hat. Das Nationalmuseum zeigt Zeugnisse der 5000 Jahre alten Indushochkultur. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Mausoleum Ah Jinnahs, die Chaukundi-Grabstätten (27 km von 1<.), Baubhore (archäoiog. Stätten, 65 km von K.), Makli Hilis (größte Totenstadt der Erde, 100 km von K.), und Moenjodan (prähistorische Ausgrabungen aus dem 3. Jahrtausend v.Chr.). Beste Strände am Arabischen Meer sind Manora Island, Clitton, Hawks Bay, Sandspit (Brutstätten der blauen Meeresschlidkröten) entlang der Imapp 600 km langen Malan Coast. Alle Wassersportarten, inklusive Hochseeangeln, sind hier populär. Am Haieji Lake, 80km östlich, liegt das größte Vogeiparadies Pakistans (Millionen Flamingos, Peflkane, Reiher, Enten, ibisse, Eisvögei, etc.).
In der östlich gelegenen Stadt Tatta (ehemalige Sindh-Hauptstadt) steht die Große Moschee des Schah Jahan (17. Jh.).
Hyderabad, 136 km nördlich Karachis, hat die Mausoieen der Talpur-Fürsten, das Kotri Barrage Miami Fort, das nördlich gelegene Sehwan ist möglicherweise die älteste noch bestehende Siedlung der Erde, Kot DiJi hat prählstorische Bauten von anno 2800 v.Chr. und das Hügeifort der Taipur-Fürsten (18.Jh.). 90 km nördlich liegt das Ranlkot Fort, die größte Festung der Weit.
Peshawar, nahe der nordwestlichen afghanischen Grenze, ist wegen seiner Lage zum 60 km entfernten Khyberpaß seit Jahrhunderten ein wichtiger Handelsplatz. Sehenswert ist die historische Altstadt mit dem Basar und zahlreiche Kolonialbauten.
Die Stadt ist derzeit der wichtigste Handelsplatz für Waren aller Art ins benachbarte Afghanistan.
Im Dort Darra werden seit über 100 Jahren in Heimarbeit Waffen für die in der Region lebenden, unabhängigen Bergstämme, teils In Heim- arbeit fabriziert (Gun factorles fertigen Nachbildungen von Pistolen bis zum Panzerabwehrgeschütz).
Labore, Hauptstadt der Region Punjab und kultureller Mittelpunkt des Nordens, ist auch ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes und nach Indien.
Sehenswert das Mogul-Fort (17. Jh,), zahlreiche Moscheen (größte ist die BadshahiMoschee, daneben Mlnar-e-Pakistan, Wazir Khan Moschee), Grabstätten (Jahangirs Tomb, Nur Jahangir‘s Tomb, Aliama lqbal‘s Tomb) und das Lahore-Museum.
Harappa, 185 km von Lahore, ist ein weiteres Zentrum der jahrtausendealten Indushochkultur (1921 entdeckt).
Das südlich gelegene historische Multan bietet sehenswerte Schreine und Tempel, nördlich von Multan beginnt die Thal-Wüste, Sehenswürdigkeiten im Gebirge (Hindukusch, Karakorum, Himalaya) sind das Swat Valley (230 km nördlich Peshawar, hier rastete schon Alexander der Große, anno 327v. Chr.), umgeben von Himalaya-Eisriesen, mit Obstgärten, Almwiesen und dem Malam Jabba Skicum Sommer-Resort auf 3000 m Höhe.
Lastminute Nepal Königreich Nepal liegt Im Norden Indiens im Gebiet des Himalaya-Gebirges. Im Norden liegt Tibet (VR China). Im Osten bildet das Indische Sikkim die Grenze im Westen und Süden Indien. Von Westen nach Osten bestehen 3 Landschaftsformen. Im Norden liegt der Himalaya. Dem folgt das Innere Tarai-Hochtal (um Kathmandu, um 1000 m), hier in der Mitte des Landes verläuft die einzige und wichtigste West-Ost-Straße des Landes. Die Mahabharat Range bildet die Grenze zur indischen Tiefebene, der fruchtbaren Tarai-Ebene mit subtropischer Vegetation und Klimazone. Das Klima des Landes reicht von subtropisch feuchtheiß im indischen Tiefland, über gemäßigt subtropisch im Gebiet des Kathmandu Valley, bis zu alpln und arktisch In höheren und höchsten Regionen des Himalaya, dementsprechend reicht die Höhe über dem Meeresspiegel von 70 m bis 8848 m. Seit 1950 ist Nepal für den Tourismus offen, mit seinen Achttausendern (8 von den 14, die es überhaupt gibt) war es anfangs ein reines Bergsteiger- und Trekkerziel. Mittlerweile kommen zahlreiche Kulturtouristen zu der Vielzahl von Tempeln und Pagoden, sowie zu den mittelalterlichen Altstädten. Im Süden, an der indischen Grenze, liegen der berühmte Chitwan-Nationalpark, größter und ältester des Landes, hier gibt es Lodges (u.a. Tiger Top, Jungle Lodge, Elephant Camp), von denen man per Elefant auf Nashornjagd (Fotot) gehen kann und der Royal Bardia Wlldlife Park. Es gibt auch Tiger, Leoparden, Bären, Wildschweine, Affen, Süßwasser- delphine und Rotwild im Dschungel. Beste Reisezeit für den Dschungel ist Okt-April. In den Gebirgsregionen leben Wlldschafe und - ziegen, Yaks, wenige Schneeleoparden und das legendäre Moschustier (rehähnliches Huftler, das statt Gehörn, überstehende, obere Eckzähne la Dracula hat. Die Duftdrüse des männlichen Tieres liefert den begehrten Rohstoff für Parfüm). Nepal ist Ausgangspunkt für Extrembergtouren, Trekking sowie der Herausforderung, den höchsten Berg der Erde zu bezwingen (Mt. Everest, 8848 m, auf nepalesisch Sagarmatha, Thron der Götter, Tor zum Himmel). Trekking-Spezialisten können mit einem Permit aus Kathmandu In der großartigen Natur Nepais alle Schwierigkeitsstufen erfahren. Vorsicht ist geboten, da wegen der teils subtropischen Tagestemperaturen leicht die jeweilige Höhenlage unterschätzt wird! Beste Touren sind um die Hauptstadt und um Pokhara. Östlich von Kathmandu, im Everest Gebiet (Solo Khumbu) liegt der Sherpa-Ort Namche Bazar, Ausgangspunkt für Mt. Everest-Expeditlonen und zum Bergkloster Thyangboche (knapp 4000 m, sagenhafter Panoramablick auf die umliegenden Achttausender). Beliebt sind Wildwasser-Rafting und Rundflüge über den Himalaya von Kathmandu oder Pokhara aus. Südlich Pokharas liegt Lumbini (Bhairawa), derlegendäre Geburtsort Buddhas. Für alle touristischen Aktivitäten gibt es In Kathmandu und Pokhara zahlreiche Agenturen. Beste Reisezeit mit guter Bergsicht ist Oktober bis April. Die Hauptstadt Kathmandu, erste Station jedes Besuchers, fasziniert mit ihrer herrlichen Lage. Auf den umliegenden Hügeln stehen Tempel, größter ist der weiße, wimpelbehängte Bodnath-Tempel mit goldener Spie, unter dem die 4 Augenpaare Buddhas alle 4 Himmelsrichtungen überschauen. Herrlicher Blick über die ganze Stadt (tibetanisches Kloster, Tempelaffen). Im Zentrum der Stadt, um die legendäre “FreakStreet“, eine Bezeichnung aus der Hippiezeit, gibt es neben vielen Hotels für individuaitouristen, zahlreiche Restaurants und Cafes, die aus der Hippiekultur entstanden sind und nun die besten Kommunikationstreffs sind (internationale, gute Küche). Märchenhaft erscheint dem westlichen Besucher das bunte Treiben In der mittelalterlichen Innenstadt Kathn,andus. Schnitzereien, Paläste, bemalte hinduistische und buddhistische Figuren und Skulpturen, der Tempelbezirk, die Sträßchen und Gäßchen mit den vielen kleinen Läden geben einen Uberblick über die exotische Vielfalt Nepals. Die benachbarten Städte Bhaktapur (Bhadgaon) und Patan (Lalitpur) bieten ähnliche historische Sehenswürdigkeiten wie Kathmandu.Pokhara, zweiter Anlaufpunkt westlicher Touristen, ist Ausgangspunkt für Trekking- und Bergtouren ins Annapurna-Dhaulaghiri-Masslv. Neben 3 Achttausendern und einigen Sieben- tausendern ist der “Fischschwanz“ (Macchapuchare, 6997 m), eine Art Doppel-Matterhorn, der herausragende Blickfang im Norden der Stadt. Aus Hippiezeiten besteht eine Art Subkultur (Pensionen. Kneipen und Boutiquen). Eine Steinbrücke führt mitten in der Stadt über eine 100 m tiefe Felsenschlucht, die 3 Seen Phewa, Begnas und Rupa laden zum Baden und Boot- fahren ein. Einen noch besseren Blick auf den Himalaya hat man von Tansen, auf halbem Weg nach Süden zum Chitwan Park. Von hier aus werden ebenfalls Trekkingtouren organisiert. Beliebte Souvenlrs sind Metailarbeiten, Schnitzereien, Masken, Schmuck und Thankas, kunstvolle Papierbilder mit religiösen Motiven. Kunstvoll geknüpfte Teppiche sind Nepals Nr. 1 Exportschlager. Von Kathmandu werden Wlldwasser-Bootsfahrten auf reißenden und von Hängebrücken überspannten Gebirgsflüssen organisiert. Das Straßenverkehrsnetz ist mäßig, im Lande gibt es wenige Tankstellen. Gemietete Autos oder Taxis können schon mal aus Spritmangel mitten auf der Strecke stehenbleiben. Die Straße nach Tibet (Arniko Highway) Ist nicht Immer passierbar. Das lnlandflugnetz verkehrt z.T. unregelmäßig und ist oft ausgebucht. Internationale Flüge nur von Kathmandu, hauptsächlich mit Indien. Seit 1988 verkehren Charters von Kathmandu nach Lhasa (Tibet). Mustang im Nordwesten Nepais ragt ein Tal nach Tibet und bildet so eine Ausbuchtung gen Norden. Es ist das Königreich Mustang (oder LG), mit der Hauptstadt LG Mantang (Mustang leitet sich akustisch von Mantang ab). Das kleine Königreich Lo (3600 km2, durchschnittliche Höhenlage 4000 m, 12.500 E) im großen Königreich Eingang zum Königspalast In Kathmandu Nepal ist im Norden umgeben von tibetischen Sechstausendern, im Süden ragen majestätisch die nepalesischen Achttausender Annapurna und Dhauiagiri in den Himmel. im Mittelalter beherrschten die Könige von Lo einst Teile Nepals und den Westen Tibets. Religiöse Figuren in Tibet zeugen noch heute davon. Nach Mustang führt das tiefste Tal der Erde. rrrsTtr Von der Schlucht des Katigandakhi-Flusses geht es an der Südgrenze Mustangs, bei Jomsom, 6000 m auf beiden Seiten in die Höhe (Annapurna, 8078 m, Dhaulagiri, 8178 m). Demnach ist der Dhaulaglrl für den Betrachter der höchste Berg der Erde. Die Loba genannten Einwohner sind Buddhisten im hinduistischen Nepal, Ihre Religion macht ihre enge Nachbarschaft zu Tibet deutlich. Traditionelle Speise Ist Tsampa, eine Art Gersten-Porridge, und gebutterter Tee, wie in vielen Himalaya-Regionen, Die Häuser der Loba haben Im ersten Stock den Wohnraum, der durch den darunterliegenden Viehstali beheizt ist. Ziegen und Yaks sorgen für Milch, Butter und Fleisch, angebaut werden Hochlandgerste und Linsen, bewässert durch angelegte Kanäle, die das Schmelzwasser der umliegenden Gietscher einfangen. Farbtupfer in dem kargen, steinigen Land sind die Gompas genannten Klöster, die teils als rote Trutzburgen an den Feishängen stehen. Dieser Blick bietet sich dem Besucher In der Grenzstadt Kagbonl, an der ehemaligen “Saizstraße“ von Tibet nach Indien gelegen. Die von einer rechteckigen Stadtmauer umgebene Hauptstadt La Mantang liegt am Fuße des heiligen Berges Dhungmara Himal. Die Stadt (knapp 1000 E) ist der nördlichste Ort des kleinen Königreichs Lo. innerhalb der Mauern liegen der Palast des Königs Jlgme Palbar Bista und 3 Tempel. Das Chyodi-Kloster veranstaltet Feste (Masken- fest im Mai), dabei werden Hörner geblasen, Trommeln und Becken bilden die feierliche Geräuschkutisse. Von Pokhara gibt es einmal täglich Flüge nach Jomsom (Hotels), in das relativ abgeschlossene Hochtal. Von hier aus geht der Weg nach Kagbeni. Das Flugzeug fliegt zwischen den Gipfein ins Hochtal ein. Erst seit 1992 ist es Touristen (hauptsächlich Trekker) möglich, Lo zu besuchen, und das auch nur in sehr begrenzter Zahl und in geführten Gruppen.