Lastminute Nepal Königreich Nepal liegt Im Norden Indiens im Gebiet des Himalaya-Gebirges. Im Norden liegt Tibet (VR China). Im Osten bildet das Indische Sikkim die Grenze im Westen und Süden Indien. Von Westen nach Osten bestehen 3 Landschaftsformen. Im Norden liegt der Himalaya. Dem folgt das Innere Tarai-Hochtal (um Kathmandu, um 1000 m), hier in der Mitte des Landes verläuft die einzige und wichtigste West-Ost-Straße des Landes. Die Mahabharat Range bildet die Grenze zur indischen Tiefebene, der fruchtbaren Tarai-Ebene mit subtropischer Vegetation und Klimazone. Das Klima des Landes reicht von subtropisch feuchtheiß im indischen Tiefland, über gemäßigt subtropisch im Gebiet des Kathmandu Valley, bis zu alpln und arktisch In höheren und höchsten Regionen des Himalaya, dementsprechend reicht die Höhe über dem Meeresspiegel von 70 m bis 8848 m. Seit 1950 ist Nepal für den Tourismus offen, mit seinen Achttausendern (8 von den 14, die es überhaupt gibt) war es anfangs ein reines Bergsteiger- und Trekkerziel. Mittlerweile kommen zahlreiche Kulturtouristen zu der Vielzahl von Tempeln und Pagoden, sowie zu den mittelalterlichen Altstädten. Im Süden, an der indischen Grenze, liegen der berühmte Chitwan-Nationalpark, größter und ältester des Landes, hier gibt es Lodges (u.a. Tiger Top, Jungle Lodge, Elephant Camp), von denen man per Elefant auf Nashornjagd (Fotot) gehen kann und der Royal Bardia Wlldlife Park. Es gibt auch Tiger, Leoparden, Bären, Wildschweine, Affen, Süßwasser- delphine und Rotwild im Dschungel. Beste Reisezeit für den Dschungel ist Okt-April. In den Gebirgsregionen leben Wlldschafe und - ziegen, Yaks, wenige Schneeleoparden und das legendäre Moschustier (rehähnliches Huftler, das statt Gehörn, überstehende, obere Eckzähne la Dracula hat. Die Duftdrüse des männlichen Tieres liefert den begehrten Rohstoff für Parfüm). Nepal ist Ausgangspunkt für Extrembergtouren, Trekking sowie der Herausforderung, den höchsten Berg der Erde zu bezwingen (Mt. Everest, 8848 m, auf nepalesisch Sagarmatha, Thron der Götter, Tor zum Himmel). Trekking-Spezialisten können mit einem Permit aus Kathmandu In der großartigen Natur Nepais alle Schwierigkeitsstufen erfahren. Vorsicht ist geboten, da wegen der teils subtropischen Tagestemperaturen leicht die jeweilige Höhenlage unterschätzt wird! Beste Touren sind um die Hauptstadt und um Pokhara. Östlich von Kathmandu, im Everest Gebiet (Solo Khumbu) liegt der Sherpa-Ort Namche Bazar, Ausgangspunkt für Mt. Everest-Expeditlonen und zum Bergkloster Thyangboche (knapp 4000 m, sagenhafter Panoramablick auf die umliegenden Achttausender). Beliebt sind Wildwasser-Rafting und Rundflüge über den Himalaya von Kathmandu oder Pokhara aus. Südlich Pokharas liegt Lumbini (Bhairawa), derlegendäre Geburtsort Buddhas. Für alle touristischen Aktivitäten gibt es In Kathmandu und Pokhara zahlreiche Agenturen. Beste Reisezeit mit guter Bergsicht ist Oktober bis April. Die Hauptstadt Kathmandu, erste Station jedes Besuchers, fasziniert mit ihrer herrlichen Lage. Auf den umliegenden Hügeln stehen Tempel, größter ist der weiße, wimpelbehängte Bodnath-Tempel mit goldener Spie, unter dem die 4 Augenpaare Buddhas alle 4 Himmelsrichtungen überschauen. Herrlicher Blick über die ganze Stadt (tibetanisches Kloster, Tempelaffen). Im Zentrum der Stadt, um die legendäre “FreakStreet“, eine Bezeichnung aus der Hippiezeit, gibt es neben vielen Hotels für individuaitouristen, zahlreiche Restaurants und Cafes, die aus der Hippiekultur entstanden sind und nun die besten Kommunikationstreffs sind (internationale, gute Küche). Märchenhaft erscheint dem westlichen Besucher das bunte Treiben In der mittelalterlichen Innenstadt Kathn,andus. Schnitzereien, Paläste, bemalte hinduistische und buddhistische Figuren und Skulpturen, der Tempelbezirk, die Sträßchen und Gäßchen mit den vielen kleinen Läden geben einen Uberblick über die exotische Vielfalt Nepals. Die benachbarten Städte Bhaktapur (Bhadgaon) und Patan (Lalitpur) bieten ähnliche historische Sehenswürdigkeiten wie Kathmandu.Pokhara, zweiter Anlaufpunkt westlicher Touristen, ist Ausgangspunkt für Trekking- und Bergtouren ins Annapurna-Dhaulaghiri-Masslv. Neben 3 Achttausendern und einigen Sieben- tausendern ist der “Fischschwanz“ (Macchapuchare, 6997 m), eine Art Doppel-Matterhorn, der herausragende Blickfang im Norden der Stadt. Aus Hippiezeiten besteht eine Art Subkultur (Pensionen. Kneipen und Boutiquen). Eine Steinbrücke führt mitten in der Stadt über eine 100 m tiefe Felsenschlucht, die 3 Seen Phewa, Begnas und Rupa laden zum Baden und Boot- fahren ein. Einen noch besseren Blick auf den Himalaya hat man von Tansen, auf halbem Weg nach Süden zum Chitwan Park. Von hier aus werden ebenfalls Trekkingtouren organisiert. Beliebte Souvenlrs sind Metailarbeiten, Schnitzereien, Masken, Schmuck und Thankas, kunstvolle Papierbilder mit religiösen Motiven. Kunstvoll geknüpfte Teppiche sind Nepals Nr. 1 Exportschlager. Von Kathmandu werden Wlldwasser-Bootsfahrten auf reißenden und von Hängebrücken überspannten Gebirgsflüssen organisiert. Das Straßenverkehrsnetz ist mäßig, im Lande gibt es wenige Tankstellen. Gemietete Autos oder Taxis können schon mal aus Spritmangel mitten auf der Strecke stehenbleiben. Die Straße nach Tibet (Arniko Highway) Ist nicht Immer passierbar. Das lnlandflugnetz verkehrt z.T. unregelmäßig und ist oft ausgebucht. Internationale Flüge nur von Kathmandu, hauptsächlich mit Indien. Seit 1988 verkehren Charters von Kathmandu nach Lhasa (Tibet). Mustang im Nordwesten Nepais ragt ein Tal nach Tibet und bildet so eine Ausbuchtung gen Norden. Es ist das Königreich Mustang (oder LG), mit der Hauptstadt LG Mantang (Mustang leitet sich akustisch von Mantang ab). Das kleine Königreich Lo (3600 km2, durchschnittliche Höhenlage 4000 m, 12.500 E) im großen Königreich Eingang zum Königspalast In Kathmandu Nepal ist im Norden umgeben von tibetischen Sechstausendern, im Süden ragen majestätisch die nepalesischen Achttausender Annapurna und Dhauiagiri in den Himmel. im Mittelalter beherrschten die Könige von Lo einst Teile Nepals und den Westen Tibets. Religiöse Figuren in Tibet zeugen noch heute davon. Nach Mustang führt das tiefste Tal der Erde. rrrsTtr Von der Schlucht des Katigandakhi-Flusses geht es an der Südgrenze Mustangs, bei Jomsom, 6000 m auf beiden Seiten in die Höhe (Annapurna, 8078 m, Dhaulagiri, 8178 m). Demnach ist der Dhaulaglrl für den Betrachter der höchste Berg der Erde. Die Loba genannten Einwohner sind Buddhisten im hinduistischen Nepal, Ihre Religion macht ihre enge Nachbarschaft zu Tibet deutlich. Traditionelle Speise Ist Tsampa, eine Art Gersten-Porridge, und gebutterter Tee, wie in vielen Himalaya-Regionen, Die Häuser der Loba haben Im ersten Stock den Wohnraum, der durch den darunterliegenden Viehstali beheizt ist. Ziegen und Yaks sorgen für Milch, Butter und Fleisch, angebaut werden Hochlandgerste und Linsen, bewässert durch angelegte Kanäle, die das Schmelzwasser der umliegenden Gietscher einfangen. Farbtupfer in dem kargen, steinigen Land sind die Gompas genannten Klöster, die teils als rote Trutzburgen an den Feishängen stehen. Dieser Blick bietet sich dem Besucher In der Grenzstadt Kagbonl, an der ehemaligen “Saizstraße“ von Tibet nach Indien gelegen. Die von einer rechteckigen Stadtmauer umgebene Hauptstadt La Mantang liegt am Fuße des heiligen Berges Dhungmara Himal. Die Stadt (knapp 1000 E) ist der nördlichste Ort des kleinen Königreichs Lo. innerhalb der Mauern liegen der Palast des Königs Jlgme Palbar Bista und 3 Tempel. Das Chyodi-Kloster veranstaltet Feste (Masken- fest im Mai), dabei werden Hörner geblasen, Trommeln und Becken bilden die feierliche Geräuschkutisse. Von Pokhara gibt es einmal täglich Flüge nach Jomsom (Hotels), in das relativ abgeschlossene Hochtal. Von hier aus geht der Weg nach Kagbeni. Das Flugzeug fliegt zwischen den Gipfein ins Hochtal ein. Erst seit 1992 ist es Touristen (hauptsächlich Trekker) möglich, Lo zu besuchen, und das auch nur in sehr begrenzter Zahl und in geführten Gruppen.
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