Lastminute Bali Wegen ihrer zauberhaften Landschaft hat diese kleine,der Ostküste Javas vorgelagerte Insel (5561 km2, 2.8 Mill. Einwohner) Beinamen „Märcheninsel“, „Paradiesinse 1,,, Insel der Götter usw. erhalten- Sie zählt zu den wichtigsten und meistbesuchten Feriengebieten Indonesiens. Die Gebirgskette der Insel ist vulkanisch.
Höchster Berg ist der Agun (3142 m). Die grünen Abhänge sind mit Baumfarnen und Palmen bewachsen. Baumstämme sind von Orchideen umrankt. Die tropische Hitze des ewigen Sommers wird durch Seebrisen gemildert.Die noch rein erhaltene Hindu-Kultur durchdringt das Leben der Bahnesen. deren Anmut und Schönheit sprichwörtlich ist. Ihre Tempeltänze sind berühmt, ihr Kunsthandwerk weitverbreitet. Etwa 10000 Straßen-aitäre und Tempel sind zu allen Zeiten Verehrungsobjekte, und man
kann vor ihnen oft schon kleine Kinder. prachtvoll gekleidet, religiöse Tänze aufführen sehen.
Die schönsten Badestrände sind Sanur. Kula, Legion und fr/usa Dias, alle südlich
der Hauptstadt Denpasar. Candi Dasa im Osten und Lovina im Norden.
Gängige Verkehrsmittel auf der Insel sind neben Bussen Colts, Minibusse, Bemos.
Lastminute Kapverdische Inseln Man unterscheidet zwischen den sechs nördlichen „Inseln vor dem Wind‘ (Barlavento): Santo Antäo, Säo Vicente, Santa Luzia, Säo Nicolau, Sal, Boa Vista, und der südlichen Vierergruppe der „Inseln unter dem Wind‘ (Sotavento) mit Maio, Säo Tiago bzw. Santiago, Fogo und Brava. Hauptstadt der Inselrepublik ist Praia auf Säo Tiago. mit heute rund 60000 Einwohnern, Die zehn größeren Inseln und sechs kleinen Eitande, aus denen die seit Mitte 1975 unabhängige lnselrepublik Kapverden (Repühlica da Cabo Verde) besteht, liegen von der äußersten Landspitze Westafrikas, dem Kap Verde (Raum Dakar, Senegal), zwischen 550 und 800 km weit entfernt im Atlantik. Der um 1460 von den portugiesischen Seefahrern Diogo Gomes und Antonio da Noli rein zufällig entdeckte Archipel ist vulkanischen Ursprungs und bildet mit seiner Inselkette die Form eines großen „U“, mit der Öffnung in Richtung Westen. Die vorwiegend kreolische Bevölkerung, neben der es noch kleinere Gruppen von Schwarzafrikanern und Europäern (meist Portugiesen) gibt, ist ein lebendiges Spiegelbild der geschichtlichen Enlwicklung:
Im Zuge der von Lissabon aus systematisch durchgeführten Kolonisation der Inselgruppe (beginnend schon im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts) haben sich zugewanderte portugiesische Siedler, schwarze Sklaven von der afrikanischen Guinea-Küste und Immigranten aus Brasilien untereinander vermischt.
Offiziell seit dem Jahre 1495 portugiesische Kolonie. hatten die Kapverdischen Inseln von 1951 bis zur Ausrutung der Republik Anfang Juli 1975 den Status einer portugiesischen Provinz und wurden in der Nationalversammlung in Lissabon durch zwei Abgeordnete vertreten.
Amtssprache der Kapverdier ist Portugiesisch, Umgangssprache das sogenannte .,Crioulo‘, ein von afrikanischen und anderen Sprachelementen durchsetztes Portugiesisch. — Etwa 90 Prozent der Inselhewohner sind katholisch, der restliche Teil der Bevölkerung besteht aus Angehörigen von Freikirchen und Anhängern verschiedener Naturreligionen.
Das Klima auf den Kapverdischen Inseln — vor allem bestimmt von der Lage zwischen 1 5 und 1 7 nördlicher Breite, vom Nordostpassat und den Einflüssen des Meeres —‚ ist gekennzeichnet durch geringe Temperaturschwankungen und relativ schwache, nur sehr selten reichliche Niederschläge. Die Temperaturen (Jahres- durchschnitt in der Hauptstadt Praia; 24,7 C) erreichen ihr Tief gewöhnlich im Januar (um 22,6 C), ihren höchsten Wert im September (mit knapp 27 C).
Für Aufenthalte in der lnselrepublik eignen sich besonders die Monate April und Mai, September und Oktober. Leichte Sommerkleidung, ergänzt durch etwas wärmendes Wollzeug, reicht üblicherweise
Wichtige Daten sind neben den gewohnten katholischen Feiertagen der 10. Juni (Todestag des Nationatdichters Luis Vaz de Camoes/l6. Jh.) und der 5. Juli (Jahrestag der Unabhängigkeits-Erklärung vom 5.7. 1975, Nationalfeiertag). (Wi/R) aus.
Last Minute Spanien - Die ersten spanischen Expansionszüge blieben bescheiden. Man traute sich nicht recht vom Festland weg, weite Wege übers Meer waren tabu. Also ging es immer entlang der Küste, der afrikanischen nämlich. Dabei eroberten die Spanier zunächst die Kanarischen Inseln, wobei ‚erobern“ zwar stimmt aber die dort lebenden Guanchen konnten nur bescheidenden Widerstand leisten. Und so richtig nach Afrika rein, in das Hinterland des dunklen Kontinents, traute man sich auch nicht. Also blieb man in Küstennähe.
Die Porlugiesen, nicht weniger expansionsfreudig, besetzten 1415 ein kleines Nest auf afrikanischem Boden namens Ceuta. 1580 fiel eben Jene Stadt an der marokkanischen Küste dann an Spanien, doch so recht wußte man nicht, was man damit anfangen sollte. Also behielt man sie einfach. 1497 hißten die Spanier dann ihr Banner in einer zweiten Stadt auf afrikanischem Boden, Melilla geheißen
Dann kam Kolumbus. Der traute sich erstmals über das offene Meer und erreichte Nuevas Indias (Neu-Indien), wie der amerikanische Kontinent zuerst hieß, aufgrund der irrigen Annahme, in Asien gelandet zu sein. Binnen weniger Jahre hatten die Spanier beinahe den gesamten Kontinent im Griff bauten ein Kolonialreich auf, das von Kalifornien und Florida bis hinunter nach Feuerland reichte. Einige karibische Inseln nahm man so im Vorbeigehen mit: Jamaica, Purto Rico, Hispaniola, Kuba. Auch in Asien wurden die Spanier aktiv. Um 1571 wehte die spanische Flagge über den Philippinen. Keine Frage, die Spanier regierten tatsächlich ein Weltreich, suchten aber zuallererst nur nach Gold und Silber. Die indianische Urbevölkerung Amerikas wurde derart rasch dezimiert durch Krankheiten, Kriege und brutale Frondienste, daß alsbald „Ersatz‘ her mußte: schwarze Sklaven aus Afrika.
Das konnte nicht lange gutgehen. Mit Simdn Bolfvar tauchte Anfang des 19. Jh. ein starker Mann auf, der die südamerikanischen Länder befreien wollte und auch konnte. Ein Land nach dem anderen erkämpfte die Unabhängigkeit. Zwischen 1011 und 1824 lösten sich nach und nach die südamerikanischen Uberseekolonien vom spanischen Mutterland, 1821 erklärte sich Mexiko für unabhängig, damit hatte das hispano-amerikanische Reich auf dem Kontinent aufgehört zu existieren, mit Ausnahme einiger Karibikinseln, Aber auch das blieb nicht von Dauer, Jamaica war schon 1655 an die Briten übergegangen und um Hispaniola stritt man sich mehrfach erfolglos mit den Franzosen. Ende des 19. Ih. kam ein verhängnisvoller Krieg mit den USA, da Sisanten als Kolonialmacht Kubas Unabhängigkeit verhindern wollte bnd ausgerechnet die Amerikaner genau diese unterstützten. Das Ergebnis: Spanien verlor den Krieg, und Kuba, Puerto Rico und die Philippinen wurden den USA überlassen. Ein einschneidendes Ereignis, für vieLe Spanier einem Schock gleichkommend. Noch heute gibt es ein Sprichwort: „Mäs se perdiö en Cuba“ (noch mehr verlor man in Kuba), wenn Jemand viel Pech hatte und getröstet werden solt. Schlimm, schlimm, aber vergiß nicht, was uns mit Kuba passiert ist, oder so ähnlich,
Als das Weltreich nun an allen Ecken und Enden erst bröckelte und dann zusammenkrachte, suchte man das Heil in neuen Zielen, in Afrika. Kurzfristig waren Teile der Sahara, Spanisch-Guinea (AquatorialGuinea) und Tanger unter spanischer Hoheit. Es half alles nichts, Ende der 60er Jahre des 20. Jh. wurden die tetzten Flaggen eingeholt, die Spanier zogen ab, Geblieben sind zwei kleine Städtchen aus den Anfängen der Eroberung, die hartnäckig verteidigt werden: Ceuta und Melilla, nebst einer Handvoll winziger Inselchen vor Marokkos Küste. Marokko und Spanien streiten sich schon seit Jahren darum, die Spanier sollen gehen, wollen aber bleiben, Verquere Logik, immerhin fordert Maddid von den Briten nichts anderes, nämlich, daß sie Gibraltar endlich verlassen und den Spaniern übergeben. Schließlich täge doch 4er Felsen auf spanischen Territorium.