Apr 10

Lastminute CIUDAD DE GUATEMALA Die Landeshauptstadt (11 Mill. Einw.) wurde 1776 gegründet, Sie liegt in 1493 m Höhe auf einer von Vulkanen umgebenen Hochebene. In den Jahren 1917/18 wurde sie durch Erdbeben fast völlig zerstört. Mit dem Wiederaufbau war eine gründliche Modernisierung verbunden; nur wenige alte Bauten wurden in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederhergestellt.
Sehenswürdigkeilen: Zu den erneuerten Kirchen gehören Santo Domingo (im Innern das aus dem frühen 17, Jh. stammende Gnadenbild der Virgen del Rosario) und die Kathedrale (im Innern beachtliche Kunstwerke, die die Erdbeben überstanden haben).
Sehenswert sind ferner der Parque Central mit dem Palacio !Vacional, der Parque Morazän, der Parque Aurora mit dem Zoologischen Garten, dem Archäologischen und dem Naturgeschichtlichen Museum, der Parque Minerva mit einem großen Relief des ganzen Landes und die Sexta Avenida, die bedeutendste Straße der Stadt. Vom Cerro del Carmen hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Atitlan-See. Der etwa 90 km westlich der Hauptstadt gelegene und von Vulkanen umgebene See ist wegen seiner Naturschönheiten und wegen der Indianer-Dörfer einen Besuch wert. Touristische Einrichtungen sind in erster Linie am Süd- und Ostufer des Sees anzutreffen. Zwischen einigen Orten verkehren regelmäßig Boote, vor allem an den Markttagen.
Antigua (30000 Einw.) ist die einstige Hauptstadt Guatemalas, Sie wurde 1773 fast ganz zerstört und wird wegen ihrer vielen Ruinen das „Fompeji Amerikas‘ genannt. Sehenswert sind die Ruinen der Kathedrale, der Jesuitenkirche (heute Indianermarkt) und des Klosters San Francisco, ferner die herrliche Barockkirche La Merced, die vornehme Casa dc los Leones (frühes 17, Jh.), die ehemalige Universität San Carlos de Borromeo (1678; heute Kolonialmuseum) und die neue Kathedrale, die aus den von der alten Kathedrale erhalten gebliebenen Kapellen Sagrario und Guadalupe gebildet wird.
Huehuetenango (180 km nordwestlich der Hauptstadt) ist der beste Ausgangspunkt für Fahrten in die kleinen Indianer-Dörfer, z. B. nach Chichicastenango. In etwa 5 km Entfernung ist die Ruinenstätte Zaculeu gelegen. Die rekonstruierten Pyramiden vermitteln ein gutes Bild von der Bauweise der Maya. Esqulpulas (260 km östlich der Hauptstadt, nahe der Grenze gegen Honduras) ist ein berühmter Wallfahrtsort (in der Pfarrkirche der Schwarze Christus aus dem 16. Jh.). In der Nähe liegen die Ruinenstadt Copän (siehe Honduras) und die Ruinenstadt Quiriguä, die vom 5. bis 9. Jahrhundert n.Chr. eine blühende Maya-Stadt war. Tikal (90 Flugminuten nördlich der Hauptstadt) war die größte Maya-Stadt Guatemalas. Ihre Blütezeit fällt in das 3. bis 9. Jahrhundert n.Chr. Kalenderstelen, Tempel und Pyramiden sind zu sehen. Auf der Stelle 11 ist ein Datum vermerkt, das dem Jahre 869 unserer Zeitrechnung entspricht. Pledras Negras ist ebenfalls eine Ruinen- stadt der Maya. Sie liegt in der Nordprovinz El Petän nahe der mexikanischen Grenze und hatte vom 7-9. Jahrhundert n.Chr. ihre Blütezeit.

Apr 10

Lastminute Sumatra Inmitten einer mehr als 1000 km langen schroffen Bergkette, die zum Teil vulkanischen Ursprungs ist und mehrere Gipfel zwischen 3000—4000 m aufweist, liegt der Toha-See, der berühmteste Fremdenverkehrsort der Insel. Von Jakarta gelangt man entweder mit dem Schiff oder Flugzeug nach Med,jn, der Haupt- und Hafenstadt Sumatras mit 1,8 Mill. Einwohnern. Hier beginnen organisierte Touren (6.-8 Tage), die durch eine herrliche Landschaft mit Dschun ein, Tälern und tiefen Schluchten ins Ber and und zum Toba-See führen.
Man fährt auch anden Dörfern der Batak vorbei (Hauptgruppen: Karo, ToNs, Mandailing. Simalungun). Die Batak bauen ihre Häuser auf Pfählen, das Dach ragt schräg und spitz weit über die Vorderfront des Hauses in die Dorfstraße
hinein. (La.)

Apr 10

Lastminute Jakarta: In der Hauptstadt Indonesiens leben etwa 8 Mill. Menschen, dicht zusammengedrängt, in teilweise unvorstellbarer Armut. Jakarta ist der wichtigste Hafen des Landes.
Sehenswurdlgkelten: Das Wayang-Museu ,n zeigt eine Sammlung von Puppen des traditionellen Schattenspiels aus verschiedenen Regionen des Landes.
Ein Besuch des Fischmarkles lohnt am frühen Morgen. Ein typischer farbiger, fernöstlicher Markt ist der Pasar Boris.
Für einen Besuch des Nagionalmuseums sollte man sich Zeit nehmen: es umfaßt eine prähistorische Sammlung, Abteilungen für Keramiken, ethnographische Ausstellungsstücke, eine Münzen- und eine Manuskriptensaminlung. Die IsliqIalMoschee soll einmal die größte Moschee der Welt werden, sie ist ein Prestige-Objekt aus der Zeit Sukarnos.
Im Norden der Stadt liegt Taman Impian Jaya Ancol, der größte Vergnügungspark Indonesiens. 10km südlich der Stadt sollte man unbedingt Taman Mmi Indonesia bsdah besuchen; kulturelle und religiöse Verschiedenheiten der einzelnen Landesteile werden dem Besucher hier in Modell- form vorgeführt.
Tiere der tropischen Inselwelt leben im Ragunun-Zoo, darunter der KomodoWaran, eine Riesenechse.
Vom Hufen Tanjung Priok bestehen Fährverbindungen zu den „1000 Inseln“ (Pulau Seribu): gute Tauch- und Schwimmöglichkeiten.
Bogor, 56 km von Jakarta entfernt, besitzt weltberühmte botanische Gärten mit über 500000 Pflanzen- und Baumarten sowie eine prachtvolle Orchideensammlung und ein zoologisches Museum.
Bandung ist ein bekannter Ferien- und Touristenort mit 1,7 Millionen Einwohnern, etwa 700 m hoch gelegen, mit angenehmem Klima. Die Stadt ist von Iakarta mit dem Autobus (180 km), der Eisenbahn und dreimal wöchentlich auch mit dem Flugzeug leicht zu erreichen. Von hier aus unternimmt man auf einer herrlichen Pannramastraße einen Ausflug zum randiosen Tangkuban-Prahu- Vulkan, der 2084 m hoch hegt (man kann mit dem Auto hinauffahren). 4 km östlich von
Lembang (nördl. Bandungs) gibt es in
Maribaya Wasserfälle und heiße Quellen-
Vogylkarta (480000 Einw.), 438 km von Jakarta, ist ebenfalh mit Autobus, Eisenbahn und Flugzeug leicht zu erreichen. Yogyakarta ist eine wichtige College- und Universitätsstadt und ein Zentrum der javanischen Kultur. Besonders sehenswert ist der alte Sultanspalast. Einen Besuch lohnen der Vogelmarkt und die Tanzschule AST!. Von Yogyakarta aus unternimmt man Autoausflüge zu den nahegelegenen Tempeln von Mendut, Pawon und Kalasan sowie nach
Prambanan, 16km nordöstlich. Nahe des Dorfes liegt der TempelkompleX der Medanhönige. Die Anlage entstand zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert. 1549 wurde sie durch ein Erdbeben zerstört und ab 1918 restauriert. Die Arbeiten an dem größten hinduistischen Heiligtum Indonesiens sind noch nicht abgeschlossen. Ein weiteres Ausflugsziel ist Borobodur, eine der größten buddhistischen Tempelanlagen der Welt, geschaffen im 8. Jahrhundert.
Borobodur ist eines der berühmtesten Baudenkmäler des Landes. Die Basreliefs und Skulpturen am Tempel zählen zu den schönsten ihrer Art. Man erkundige sich nach lokalen Festlichkeiten, aus deren Anlaß (besonders zwischen Juni und Oktober) sehenswerte historische Tänze aufgerührt werden.
Surakarta liegt 64km von Yogyakarta entfernt. Sehenswert sind die Einheimischen- märkte, der ehemalige Suitanspalast und die mehrmals wöchentlich stattfindenden historischen Tänze.
Surabava ist die zweitgrößte Stadt tndonesiens (3 Mill. Einw.) und ein wichtiger Ausfuhrhafen (sehenswerter Zoo). Von der Stadt aus unternimmt man Schiffs- ausflüge nach Bali und Madura. In Pamekrisun auf der Insel Madura gibt es zwischen August und Oktober Stierrennen.