Apr 11

Last Minute Tahiti Papeete (35 000 Einw.) ist die Hauptstadt und gleichzeitig der größte Hafen Französisch-Polynesiens sowie Touristenzentrum. Es gibt zahlreiche Hotels, Restaurants, Cafhs und Nachtklubs. Rundblick vom Pamatai-Hügel. Boote mit Glasboden fahren zu den Korallenriffen, wo man die phantastischen Unterwasserformationen betrachten und fotografieren kann.
Eine Inselrundfahrt (etwa 5-6 Std.) führt an folgenden Sehenswürdigkeiten vorbei,
Faaa: Internationaler Flughafen mit einem eindrucksvollen Runway auf einer künstlichen Aufschüttung der Lagune.
Musee de Tahiti et des Iles: Die Sammlungen zur Inselgeschichte sind interessant.
Paea: Alter Kultplatz und Tempel der Eingeborenen (Marae Arahurahu), der noch mehrmals im Jahr genutzt wird.
Punneula: Hier lebte 1891/92 Paul Gaugui “. Man besuche die Maraa-Grotte und die prachtvollen Badestrände.
Papearl: Botanischer Garten, Kastanienwald, Dschungelpark. Man besuche das herrlich gelegene, moderne, pyramidenartige Gauguin Museum (Reproduktionen seiner Werke, Erinnerungen an sein Leben) und den Vahipahi- Wasserfall.
Taehupoo: Bootsfahrt zu den faszinierenden Vaipoiri-Grotten.
Tautira: Schönster Aussichtspunkt: Schwimmen im Vaitepiha, einem glasklaren Dschungelfluß. Man fahre mit dem Boot zu den Korallenbänken. Valharuru-Kaskaden: Sie liegen ein Stück landeinwärts und gelten als der höchste Wasserfall Französisch-Polynesiens. Papenoo: Begehbares Dschungeltal mit großartiger tropischer Vegetation am
PapenoaJluß, der am Orohena (höchster Berg Taihitis, 2236 m) entspringt. Landeplatz von Baugainvllle: Eine kleine
Gedenktafel in einer Bucht erinnert an den berühmten Seefahrer, der hier 1768 an Land ging.

Apr 11

Last Minute Bora Bora Lage: Die 130 Inseln Französisch-Polynesiens werden von einem französischen Hochkommissar verwaltet und liegen im südlichen Pazifischen Ozean, zwischen Australien und Südamerika.
Das Reiseziel Franz.-Polynesien: Die Inseln sind gebirgig, vulkanisch, mit üppiger Vegetation bedeckt und größtenteils von Atollinseln, motus‘, umgeben. Die von Touristen am meisten besuchte Insel ist Tahiti (1042 km2: 130000 Einwj; aber auch Moorea (regelmäßige Shuttleflüge, Boote ab Tahiti/Papeete), Bora-Bora (Luxushotels: alle Arten Wassersport), Raiarca, Huahine, die Tua,noro-lnseln (Koralleninseln mit gänzlich von der Zivilisation unherührter Bevölkerung), Marquesa-bisein (mit Grabmal von Paul Gauguin auf Hha Qa), Gamhier- und Ausirai-lnseln werden in immer stärkerem Maße vom modernen Fremdenverkehr erschlossen. Hauptprodukte sind Kopra, Vanille, Zitrusfrüchte, Meeresfische, Perlmutt und schwarze Zuchtperlen.
Bevölkerung: Die polynesische Bevölkerung. die schon vor 1000 jahren in Kanus den Ozean vom asiatischen Festland her überquerte, hat sich ihre alten Sitten, Bräuche und die Art der leichten, beschaulichen Lebensführung bis in die heutige Zeit bewahrt. Ihre Feste und Tänze sind berühmt. Aber auch der (in Frankreich Nationalfeiertag) „Bastille-Tag‘ (14. Juli) wird auf Tahiti 10 14 Tage lang gefeiert.
Die französischen Kolonialherren brachten eine große Anzahl chinesen als Arbeitskriifte auf die Inseln. Ihre heutige Zahl beträgt etwa 20000. Hauptsprache ist Tahitisch (ein polynesischer Dialekt). Amtssprache ist Franzi.äyisrh, doch wird Englisch in allen Touristenorten verstanden.
Verkehrseinrichtungen: Die größeren Inseln sind untereinander mit Flugzeugen (mehrmals wöchentlich) erreichbar. Der lnterinsel-Schiffsverkehr ist ungenügend, Plätze schon Monate im voraus ausgebucht. Rund um Tahiti gibt es eine gute Autostraße (,‚Le Truck“-Verkehr); Mietwagen, Mietinopeds sind preiswert, Taxis teuer.
Speisen und Getränke: Die einheimische Küche ist dem europäischen Magen einigermaßen ungewohnt. Gute chinesische und französische Küche gibt es in allen Touristenhotels, die durchweg ausgezeichnet, aber teuer sind. Gerade zu schwelgen kann man in tropischen Früchten; für Europäer ungewohnt werden sie schon zum Frühstück serviert.
Klima; Es ist das ganze Jahr über gleichmäßig warm, aber nie zu heiß: Temperaturen selten unter/über 30 C, nachts kühler. Regenzeit: Oktober/März, doch sind die tropischen Regenschauer nur kurze Zeit anhaltend. Unformelle, leichte Kleidung ist üblich.

Apr 11

Last Minute Französisch-Guayana  Das Reiseziel Französisch-Guayana unterscheidet sich landschaftlich nicht von seinen Nachbarstaaten, d. h. an den landwirtschaftlich nutzbaren Küstenstreifen schließt sich dichter Urwald an, der im Süden abgelöst wird von einer niedrigen Busch- und Savannenlandschaft (Höhen Vor allem während ‚der Französischen Revolution und der Ära Napoleons war Französisch-Guayana eine berüchtigte Strafkolonie, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelöst wurde. lnsgesamt 70000 Gefangene. darunter auch der Hauptmann Alfred Dreyfuß, waren hier eingesessen. auf den Iles du Salut. den „Inseln des Heils“, vor der Küste bei Kourou oder in Außenlagern auf dem Festland, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen die Nationalstraße t bauen mußten.
Auch in Französisch-Guayana waren Kultivierungsmaßnahmen französischer Siedler schon im 17. Jahrhundert weitgehend fehlgeschlagen, und bis heute bildet die Holzwirtschaft die Haupteinnahmequelle des Landes. Fertigwaren und Lebensmittel müssen eingeführt werden.
Reisewege: Der internationale Flughafen Rochambeau (18 km von Cayenne) wird mehrmals wöchentlich von Paris aus (via Fort-de-France. Martinique) angeflogen. Flugverbindungen zu den Nachbarstaaten und den französischen Antillen sowie zu den wichtigsten Punkten im Land.
Fährschiffe zwischen Albinia (Surinam) und St. Laurent.
Staatslorm: Französisch-Guayana, seit 1814 eine franz. Kolonie, erhielt 1946 den Status eines Übersee-Departments.
Bevölkerung: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind Mestizen und Kreolen, daneben gibt es europäische, schwarze,
bis 800 tu). Auch in diesem Teil der Guayanas gibt es große Bauxitvorkommen. die aber noch wenig abgebaut werden.
indianische und chinesiche Minderheiten. Etwa 90 Prozent der Bewohner bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben. Staatssprache ist Französisch.
Verkehrseinrichtungen: Lokaler Flugverkehr von Cayenne aus zu den wichtigsten Punkten im Land. Busse verkehren von Cayenne nach Paramaribo, Taxen von Cayenne und Kourou zu den Strand- orten.
Feiertage: 1. Januar (Neujahr), Karneval, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 14. Juli (Nationalfeiertag). 15. August (Maria Himmelfahrt), 1/2. November (Allerheili en, Allerseelen), II. November (Tag 5 Waffenstiltstafldsb 25. Dezember. Die Daten der moslemischen Feiertage wechseln von Jahr zu Jahr.
Kleidung: In dem feuchtheißen Klima hat sich leichte Baumwollkleidung am besten bewährt.
Sehenswürdigkeiten:
Cayenne (41 000 Einw.), die Hauptstadt, besitzt um die Place Victor Hugo noch esn Stück seiner kolonialen Architektur. An den Buchten der nahen Halbinsel liegen schöne Badestrände.
Technisch Interessierte werden nach Kourou fahren, dem französischen Raumfahrt- zentrum. Vom Hafen in Kourou laufen auch die Boote zu den ((es du Salut, den ehemaligen Sträflingslagern, aus, die mit Henri Charrieres Roman „Papillon“ in die Weltliteratur eingingen. Von der nördlichen Grenzstadt St. Laurent du Maroni aus werden Bootsexkursionen auf dem Maroni zu zurückgezogen lebenden Indianerstämmen veranstaltet.

Apr 11

Lastminute Georgtown Die Landeshauptstadt zählt mit Vororten 250000 Einwohner. Von den Franzosen
1781/82 gegründet und von den Niederländern aufgebaut, Ging sie 1814 in britischen Besitz über. Deiche schützen die an der Mündung des Demerara River gelegene Stadt gegen den Atlantik. Bis heute stehen die meisten Häuser wegen der Hochwasser- gefahr auf steinernen Pfeilern entlang der Stadtkanäle und Alleen.
Beachtenswerte Bauten sind die Kathedrale Sahst George. einer der größten Holzbauten der Erde (Holzhäuser bestimmen auch das Bild im Geschäftsviertel), die Town Hall (1887-1889), das Regierungsgehäude (1829-1834) und vor allem der Srabroek Markel, das große alte Einkaufszentrum der Stadt, in dem man — wie es heißt — alles von der Haarnadel bis zum Haus kaufen kann.
Ausflug: Die schönsten Wasserfälle Guyanas, die Kaieteur-Falls, liegen im Urwald am Oberlauf des Potaro, einem Nebenfluß des Essequibo. Etwa 250 m stürzt auf einer Breite von 100 m das Wasser der Kaieteur-Falls in die Tiefe. Die Oberlandroute ist sehr zeitaufwendig (mindestens 7 Tage pro Strecke), doch können Gruppen Flugzeuge für Kurztrips in Georgetown chartern.
Bariica am Essequibo River ist der Ausgangspunkt zum Besuch der Gold- und Diamantminen sowie der Ruinen von Kykoveral, aus der Zeit der niederländischen Kolonisierung (17. Jh).

Apr 11

Lastminute Französich Guyana Lage: Guyana ist das ehemalige Britisch- Guayana (seit 1966 unabhängig), Französisch-Guayana (Guyane Francaise) ein Übersee-Departement Frankreichs. Die beiden Gebiete an der Nordostküste Südamerikas bilden quasi eine Klammer um Surinan, (das frühere Niederländisch Guayana), ohne jedoch eine gemeinsame Grenze zu haben. Guyanas nördlicher Nachbar ist Venezuela. sein südlicher, wie auch der von Franz-Guayana. Brasilien.
Das Reiseziel Guyana hält, was sein Name aus der Sprache der Amerindianer verspricht — „Land, das von Wasser umgeben ist“. Die atlantischen Küsten säumen bis‘ weilen undurchdrinliche Mangrovendickichte mit einer reichen Tierwelt.
Häufige Überschwemmungen während der Regenzeiten (April—August, November—Januar) kennzeichnen die bis zu
50 km breiten Küstenebenen, auf denen Zuckerrohr und Reis kultiviert werden. 85 Prozent des Landes aber bedecken tropische Urwälder, durchzogen von zahllosen Flüssen, die am Ostabhang des Berglandes von Guyana entspringen- Nach Westen geht der Feuchtwald in dichte Savannen über, auf denen die wenigen Indianer ihre Viehherden weiden. (Über 2800 m erhebt sich hier der höchste Berg Guyanas, der Roraima.)
Der Plan der Briten und Niederländer, das Hinterland mit der Anlage von Kaffee- und Baumwollplantagen wirtschaftlich aufzuwerten, schlug wegen der schlechten Böden schon im 17. Jahrhundert fehl. Einzig die Küstenebenen bringen heute mit ihren bewässerten Zuckerrohrplantagen nennenswerte Erträge.
Nach der Sklavenbefreiung 1834 kamen kleinere Gruppen Portugiesen von den Azoren und aus Madeira, Chinesen und Inder ins Land. Die Nachkommen letzterer spielen heute im Zuckerrohr- und Reisanbau eine führende Rolle. Hauptwirtschaftsfaktor des Landes wurde jedoch der Bauxit-Abbau im Urwaldgebiet. Schwierigkeiten ergaben sich hinsichtlich der Transportfrage, denn die Flüsse sind wegen der Stromschnellen - abgesehen von Abschnitten des Denterara River — nicht schiffbar. Dieser Fluß ertaubt Seeschiffen die Fahrt bis !Jackenzie (im Gebiet Linden), der größten Bauxit-Lagerstätte der Welt.
Staatsform: Republik im Britischen Commonwealth.
Bevölkerung: Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 51 Prozent Ostindern, 30 Prozent Afrikanern, 13 Prozent Mischlingen, 4 Prozent Indianern, 2 Prozent Weißen und Chinesen. — Landessprache ist Englisch. in den an Brasilien grenzenden Gebieten wird auch Portugiesisch gesprochen.
Verkehrseinrichtungen: Achtung Links- verkehr! — In gutem Zustand ist nur die Straße entlang der Küste zwischen Charity im Norden und der Grenze zu Surinam bei Springlands, außerdem die Verbindung von Georgetown nach Linden (Mackenzie) und der Straßenabschnitt am Unterlauf des Essequibo. Busse verkehren zwischen den Küstenstädten, Kleinflugzeuge bringen Einheimische wie Touristen zu kleineren Orten und Sehenswürdigkeiten im Hinterland. Taxis verkehren in Georgetown, für kürzere (Überlandfahrten bietet es sich an, einen Mietwagen zu nehmen.
Speisen und Getränke: Die rassische Vielfalt der Bevölkerung zeigt sich auch in der Küche. Das bekannteste Gericht, der Pepper Pot, stammt aus der kreolischen Küche. Chilisaucen sind wegen ihrer extremen Schärfe mit Vorsicht zu genießen. Reis wird fast zu allen Speisen serviert. Der Lage des Landes entsprechend ist das Angebot an Fischen und Meeresfrüchten sehr reichhaltig (Restaurants in Georgetown um den Stabroek Market), ebenfalls die Auswahl an tropischen Früchten. Der einheimische, leichte Rum — quasi das Nationalgetränk — wird bisweilen mit etwas Angostura Bitter „abgeschmeckt“.
Reisewege: Der internationale Flughafen von Georgetown, Timehri, wird im Liniendienst von Surinam, Franz-Guayana, einigen karibischen Inseln und Brasilien aus angeflogen. Die Liniendienste aus Europa gehen über London — Port-ofSpain (Trinidad) bzw. Caracas.FeIertage: 1. Januar (Neujahr), 23. Februar (Tag der Republik), Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), erster Mnntag im Juli (Caribbean Day), erster Montag im August (Tag der Freiheit), 25. u. 26. Dezember. } Hinzu kommen einige (bewegliche) hinduistische und islamische Feiertage. Kleidung: Nur in leichter Tropenkleidung läßt sich das schwülheiße Klima ertragen.