Apr 12

Last Minute Trinidad und Tobago  Lage: Der aus den Inseln Trinidad und Tobago bestehende Staat liegt im Atlantik vor der Nordostküste von Venezuela. An der Boca del Dragön beträgt die Entfernung zwischen Trinidad und Venezuela nur etwa 15km.
Das Reiseziel Trinidad und Tobago ist erst in den letzten zehn Jahren vom Tourismus entdeckt worden. Das angenehme Klima, ideale weite Strände, die abwechslungsreiche Landschaft (teils Mittelgebirge, teils Dschungel, teils Flachland), die buntgemischte Bevölkerung von Trinidad (auf Tobago wohnen fast nur Schwarze) und ihre heitere Lebensart und schließlich der eigenartige Asphalisee (Pitch Lake) haben das Land zu einem beliebten Reiseziel gemacht. Trinidad ist nicht zuletzt die Heimat des Calypso und der Steelbands. Touristen, die einen legeren Urlaub verbringen wollen, werden Tobago den Vorzug geben. Tobago wird allgemein als „Robinson-Crusoe-Insel bezeichnet und bietet sehr schöne Badestrände und Riffs zum Tauchen.
Relaewege: Nach Port-of-Spain, der Hauptstadt des Landes, bestehen mehrmals in der Woche Verbindungen von Frankfurt/Main über Amsterdam oder New York und via St.-Lucia oder Barbados. Direktflüge gibt es ab London und vor allem ab Miami und‘auch New York. Der Hafen von Port-of-Spain wird im Rahmen von Kreuzfahrten angelaufen.Staatsform: Trinidad und Tobago ist ein unabhängiger Zwei-Insel-Staat im Britischen Commonwealth. Das Parlament besteht aus zwei Kammern; Regierungschef ist der Ministerpräsident. Das Land ist in drei Boroughs (Port of Spain, San Fernando und Arima) und sieben Counties gegliedert; eine County bildet die Insel Tobago.
Bevölkerung: Auf Trinidad bilden Schwarze und Mulatten mit insgesamt etwa 56% die Mehrheit. Die zweitgrößte Gruppe bilden mit 40% die Inder (nicht Indianer). Daneben gibt es kleine Gruppen von Chinesen, Libanesen und Weißen. Tobago wird ausschließlich von Schwarzen bewohnt.
Die Landessprache ist Englisch; Umgangs- sprachen sind Spanisch, Kreolen-Französisch und unter den Indern Hindi-Dialekte. Die Mehrheit der Bevölkerung ist christlich (34% Katholiken, etwa 20% Protestanten). Die Hindus machen gut 20% der Bevölkerung aus. Unter den kleinen religiösen Gruppen ist die der Moslems mit etwa 5% die größte.
Verkehrseinrichtungen: Zwischen Trinidad und Tobago bestehen mehrmals täglich Flugverbindungen und mehrmals wöchentlich Schiffsverbindungen von Portof-Spain nach Scarborough.
Straßenverhältnisse und Autobusverbindungen sind auf beiden Inseln gut.
Speisen und Getränke: Zwei der beliebtesten Spezialitäten sind Pepper Pot (scharfer Fleischtopf mit Kassavewurzelsaft) und die nach indischer Tradition zubereiteten Curry-Gerichte. Unter den Getränken stehen Rum und Angostura an der Spitze.
Feiertage: Neujahr, Eid-Ul-Fitr (bewegliches Moslem-Fest), Karneval, Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag, Fronleichnam, 19. Juni, erster Montag im August, 31. August, 24. September, im November Hindu-Fest Divali, beide Weihnachtstage.
Kleidung: Leichte Somznerkleidung, Regenmantel und Abendkleidung (in den meisten Hotels erwünscht) reichen aus.

Apr 12

Lastminute Madagaskar Lage: Madagaskar liegt mit seinen Nebeninseln (Nosy-Be Ste-Marie, Bassas da India, Europe und Juan de Nova) im indischen Ozean und wird durch die 400 km breite Straße von Mosambik von Afrikas Südostküste getrennt.
Das Reiseziel Madagaskar (Malagasy) ist nach Grönland, Neu-Guinea und Borneo die viertgrößte Insel der Erde. Bereits Marco Polo bekannt, wurde Madagaskar 506 von den Portugiesen neu entdeckt und war bis 1885 vom einheimischen Herrschergeschlecht der Radamas beherrscht. Dann begründete Frankreich eine Schutzherrschaft und annektierte die Insel 1896 als Kolonie. Seit 1958 ist Madagaskar unabhängig. Im zentralen Tafelhochland (1200—1600 m) gibt es Reisterrassen und Rinderweiden (9 Mill. Zehus), der Süden ist wüstenartig; ansonsten Anbau von Kaffee, Vanille und Pfeffer.
Reisewege: Fluglinien ab Paris und Zürich nach Antananarivo.
Staatsform: Die Madagassische Republik hat föderativen Charakter (6 Provinzen). Nach Demonstrationen gegen den langjährigen, vom Sozialismus geprägten Staatschef Ratsiraka einigten sich Regierung und Opposition Ende 1991 auf die Bildung einer Obergangsregierung.
Bevölkerung: Die Madagassen sind in negritische Stämme (Westen, Süden; z.B.
Sakalaven), vor allem aber in malaiische Stämme (Howa, Merina u. a.) gegliedert. Rund 30% sind Christen (davon je zur Hälfte Katholiken und Protestanten), der Rest verteilt sich auf eine ringe Anzahl von Mohammedanern an Naturreligionen, — Amtssprache ist Französisch und Malagasy, Umgangssprache sind einheimische Dialekte (meist Howa).
Verkehrseinrichtungen: Die „Air Madagascar‘ verbindet Antananarivo mit allen größeren Orten der Insel, mit Nosy-& und den Nachbarinseln (Rlunion, Mauriilus, Konioren). Eisenbahnen führen von der Hauptstadt nach Antsirahe, Toamasina und zum zentralen Aloatra-See. ferner von Fianarantsoa nach Manakara. Nur die große Nord-Süd-Straße und wenige Nebenstraßen sind geteert (sonst nur in der Regenzeit unpassierbare Sandpisten), auf denen gute Überlandbusse verkehren; in den Städten sind nur Taxis ratsam. In der Umgebung größerer Städte verkehren sog. „Taxi-Brousse“ (Buschtaxis).
Speisen und Getränke: Inselspezialitäten sind Onshi (Buckelochsenfleisch), Romazawa (Fleisch mii Fisch und Muscheln) und auf madagassische Art zubereiteter Reis; dazu französische importweine, Bier und Fruchtsäfte.
Feiertage: Neben den christlichen Festen feiert man den 29. März und den 26. Juni (Unabhängigkeitstag).

Apr 12

Lastminute Beirut (frz. Beyrouth; etwa 1,5 Mill. Einw.), die Hauptstadt, liegt prachtvoll auf einem Landvorsprung am Mittelmeer. Sein Hafen war vor dem Bürgerkrieg einer der wichtigsten im östlichen Mittelmeer, und sein Flugplatz gehört zu den modernsten und größten des Orients. Mehr als alle anderen arabischen Städte wurde Beirut von Europa und insbesondere von Frankreich geprägt.
Von seinen — wenigen — Sehenswürdigkeiten verdient das hervorragende Archäologische Nationalmuseum besondere Erwähnung; es enthält u. a. Funde aus ägyptischer, phönizischer, römischer und byzantinischer Zeit. Beirut hat fünf Universitäten.
Ausflüge: Eine schöne Rundfahrt (85 km) durch das Libanon-Gebirge führt u. a. durch die Sommerfrischen und Kurorte Beit-Mery, Broummana, Baabdat, Dhour el-Choueir, Bois dc Boulogne und Bikfaya. Auf einer Fahrt nach Süden besuche man das prachtvolle orientalische Schloß Beil ed-Dine (45 km) sowie die alten phönizischen Städte Saida (Sidon; 44 km von Beirut direkt) und Sour (Tyros; 84 km).
Aufeiner Fahrt nach Norden kommt man, zum Teil mit Abstechern nach Osten, zum Hundsfluß (arab. Mohr el-KeIh; 15 km), zur Grotte von Jeita, einer sehr besuchens werten Tropfsteinhöhle, zur Afqa-Quelle, dem Schauplatz der antiken Sage von Adonis und Aphrodite, und nach Byhlos (arah. Jbeil; 39 km von Beirut), eine der ältesten Städte der Welt, die schon im 4. Jahrtausend v. Chr. ein wichtiger Handelsplatz war; das ausgedehnte, am Meer liegende Ruinenfeld lohnt einen eingehenden Besuch.
Im Nordteil des Libanon-Gebirges gibt es mehrere als Sommerfrische und zum Wintersport vielbesuchte Orte: Ehden, Bdc-harreh, Hasroun und vor allem Les Cldres (,‚Die Zedern“), wo sich eine besondere Sehenswürdigkeit befindet: die letzten (etwa 400) Zedern, die von dem einst riesigen Waldbestand des Gebirges übriggeblieben sind (stehen unter Natur- schutz).
Bei einer Fahrt nach Osten endlich kommt man durch die Sommerkurorte Aley, Bhamdoun. Sof kg, C‘hroura und Zahli nach Baalbek (86 km), dessen Tempelbezirk als die größte Sehenswürdigkeit des Landes und als bedeutendste Leistung römischer Baukunst im ganzen Orient gilt.
Besonders eindrucksvoll sind der Große Hof die sechs wiederaufgerichteten, 20 m hohen Säulen des Jupitertempels, des größten je erbauten korinthischen Tempels und der — fälschlich auch „Bacchus-Tempci“ genannte Venus-Tempel.