Apr 17

Lastminute Reisen Karatschi (5,2 Mill. Einw.) Sie war im 18. Jh. ein kleines Fischerdorf und wurde 1947 zur Hauptstadt (bis 1959). Es entwickelte sich zum Hauptzentrum für Handel, Industrie und internationalen Verkehr. Der Hafen Keamari gehört zu den besteingerichteten asiatischen Seehäfen. Der moderne Flugplatz Karatschi Airport im Nordosten verfügt über Aufenthaltsräume und ein erstklassiges Hotel.
Sehenswürdigkeiten: Die Mohammed All Jinnah Road durchquert die Stadt und führt zum Hafen. Sie ist nach dem führenden Verfechter eines MohammedanerStaates, Jinnah, benannt, dem der Ehrentitel Quaid-i-Azem verliehen wurde; er ist in einem modernen Mausoleum beigesetzt. Im Bagh-i-Jinnah (früher: Frere Halt) zeigt das Nationalmuseum die Schätze der „IndustalZivilisation“ und der ‚.Gandhara-Kunst“. Einige neogotische Verwaltungsgebäude oder Kirchen erinnern an die viktorianische Bauperiode im 19. Jahrhundert. In Eiphinstone Street, Bunder Road und im Bohrt- Bazar findet man kunsthandwerkliche Souvenirs. Im Süden der City liegt Clifton Beach, wo man baden kann.
AUSFLÜGE
Thatta (l00 km östl. von Karatschi, nahe dem Indus) wurde im 16.717. Jahrhundert mit zahlreichen Mogul-Bauten geschmückt. Von den Palästen, Koranschulen, Moscheen und Gräbern blieb wenig erhalten. Durch langjährige Restaurierungsarbeit entstand das hervorragendste Bauwerk, die Moschee &s Shahjahan (17. Jh.) in neuem Glanz. Ihre Fayencen- und Stuckornarnente zählen zu den schönsten der Mogul-Ara. — 3 km von Thatta befinden sich am Hügel von MakIl guterhaltene Mausoleen (14.716. ‚Jh.) der frühislamisehen Herrscher.
Hyderabad: 202 km nordöstlich von Karatschi liegt am alten Flußlauf des Indus Hyderahad in Sind (800000 Einw.). Die 1782 angelegte Stadt gruppiert sich um die Festung und war einst Residenz des Fürsten (Mir) von Sind. Heute befindet sich hier eine angesehene Universität. Zwei Staudämme am Indus haben zur Schaffung von fruchtbarem Land beigetragen.
Mohenlo Daro: Die im Industal von Hyderabad nach Multan ziehende Straße und Bahnlinie rührt ca. 563 km nördl. nach Mohenfa Daro, dem Hügel des Todes, wo man ebenso wie in Harappa eine vollständige Stadt aus der Zeit von 2500—1500 v.Chr. freigelegt hat. Außer den zahlreichen vorgeschichtlichen Funden (Festung, Mauern, Häuser, Getreidespeicher, Kanalsystem, Siegel u. v. a. m.) wurde ein buddhistischer Stupa aus der Zeit der Kushanen-Herrschaft (um 200v. Chr.) entdeckt.
LAHORE
Sehenswürdigkeiten: Die Badshahi-Moschee (Aurangzeb, 1674) ist eine der größten und großartigsten Kultstätten des Islams. Das Lahore Fort errichtete Akbar (16. Jh.), die Großmoguln Jehangir und Shahjahan schmückten es aus. Die WazirKhan-Moschee (1634) und Chauburjt (1646), ein viertürmiges Prunkportal, sowie die prachtvollen Parkanlagen (Shalitnar Gardens) stammen alle aus der Mogulzeit. — Eine Fahrt nach Shahdara führt zum Mausoleum des Jehangirs, dem kunst- geschichtlich bedeutendsten Grabbau Pakistans.
1300 Flug-Kilometer nordöstl. von Karatschi liegt Lahore (3 Mill. Einw.). Um 1021 von Mahmud Ghaznawi erobert, hat Lahore eine fast tausendjährige mohammedanische Tradition. Seine Blütezeit erlebte es unter den Großmoguln, die hier — zwischen Agra und Kabul — zeitweise residierten.

Apr 17

Last Minute Reisen Kuala Lumpur Die Haupt- und Universitätsstadt Malaysias hat über 1.2 Mio. Einwohner und liegt inmitten weiter Gummibaumplantagen. In der Stadt leben 61% Chinesen, 17% Inder, 15% Malayen und 7% Minderheiten anderer Völker.
Erst um 1857 gegründet, hat Kuala Lumpur heute bereits großstädtisches Aussehen mit vielen Hochhäusern, die in seltsamem Kontrast zu den Häusern in traditionellem Stil und den weiten, gepflegten Gartenanlagen stehen.
In der modernen Satellitenstads Petaling Jaya sind über 150 große Industrie- und Fabrikanlagen.
Der neue Flughafen Subang ist 23 km, die Hafenstadt Fort Kelang 35km entfernt. Zu beiden führen gute Autostraßen.
Sehenswürdigkeiten: Inmitten der ausgedehnten und grünen Anlage der Lake Gardens stehen das 18 stöckige, 1963 fertiggestellte moderne Parlamentsgebäude aus Glas und Beton sowie das Nationalmonument mit sieben überlebensgroßen Bronzefiguren „Malaysias Kämpfer gegen den kommunistischen Terror‘.
Nicht weit entfernt ist das Museum Negara. das Nationalmuseum, das zu den bestgestalteten Museen Südostasiens gehört.
Besuchenswert sind auch das Universitätsviertel mit der modernen Universitätsmoschee, der im maurischen Stil erbaute Hauptbahnhof, die 1965 erbaute National- moschee (für 1100 Personen) mit 75 m hohem, raketenförmigem Minarett und vielen Kuppeln, der Hindutempel Mariamman, das Chinesen viertel und der Sonntagsmarkt.
11 km nördlich von Kuala Lumpur wurden 1878 gigantische Tropfsteinhöhlen entdeckt. Eine einzigartige Flora und Fauna bevölkert die Batu Caves. Alljährlich im Februar wird hier das ThaipusamFest gefeiert.
Hill Stations (Höhenkurorte)
Der bekannteste der Höhenkurorte ist Genting Highlands. Hier werden Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten angeboten, und hier steht das einzige Spielkasino Malaysias.
Taman-Negara-Nationa Ipark
Besuch und Trekking dieses uralten Urwaldgebietes sind ein abenteuerliches Unternehmen. Hier leben noch die Orang AsIi, die malaiischen Ureinwohner.
PENANG
Auf der Insel Penang mit Penang City (oder Georgetown, 400000 Einw.) leben rund 500 000 Menschen, Die „Perle des Orients“ zählt zu den schönsten Plätzen Malaysias und gehört zu den ältesten Häfen des Fernen Ostens. Sehenswert sind Parks und Gartenanlagen am Penang Hill, das alte Fort, der Tempel Kek Lok St und viele andere Tempel.
MALACCA
Malacca (90 000 Einw.) wurde im 14. Jahrhundert gegründet und besitzt viele sehr sehenswerte Bauwerke: St. Paulskirche, deren Ruinen die ältesten europäischen Baureste Ostasiens sind; die Porra di Santiago, der mächtige Überrest des alten portugiesischen/holländischen Forts; der 1644 gegründete buddhistische ChengRoon-Teng-Tempel, der älteste Chinesentempel in Malaysia; Bukit China. der größte chinesische Friedhof außerhalb Chinas,
Ipoh (150000 Einw.) ist die Hauptstads des Teilstaates Perak. In den steilen Kalkfelsen in der Nähe fand man viele Tropfsteinhöhlen, die als buddhistische und hinduistische Tempel fungieren.

Apr 17

Last Minute Reisen Laos Die Hauptstadt von Laos liegt am Mekong und nur wenige Kilometer von der thailändischen Grenze entfernt.
Trotz der lange Zeit unsicheren politischen Verhältnisse und des Bürgerkriegs im eigenen Land hat sich Vientiane in den letzten Jahren zur großen Stadt entwickelt.Die schweren Schäden, die bei der Bombardierung Vientianes im Jahre 1960 entstanden, sind behoben.Die Regierung bemüht sich offensichtlich, Voraussetzungen für einen Tourismus zu schaffen; Laos ist bereits in den Programmen von Reiseveranstaltern zu finden. Sehr schön ist die Uferpromenade am Mekong, von der aus breite Straßen in das Geschäftsviertel führen. Am Qual Fa Ngoum erhebt sich der Königspalast. Innerhalb der Palastmauern ist der War Fhra Keo sehenswert, der im 9. Jahrhundert gegründet und erst kürzlich restauriert wurde. Dem Palast gegenüber steht der „Königstempel‘ War Sisakher. Am Ostrand der Stadt erhebt sich die „Goldene Pagode“ Thar Luang aus dem Jahre 1566, mit dem Denkmal ihres Erbauers, des Königs Setthathirath.
Im gebirgigen Norden des Landes, wo der Fluß Nam Khan in den Mekong einmündet, liegt Luang Prabang. Die alte „Königsstadt “ von Laos erreicht man auf einem einstündigen Flug von Vientiane bzw. geordnete touristische Verhältnisse vorausgesetzt auch mit dem Autobus auf einer schlechten Straße oder mit dem Dampfschiff.
Die von waldreichen Hügeln umrahmte Stadt ist nach Pra Bang, dem ‚Goldenen Buddha“ aus Angkor Wat, benannt, der im 14. Jahrhundert dem ersten lautischen König Fa Ngoum (Gründer des König- reiches Lan Xan) übergeben wurde, als er Buddhist wurde und den Buddhismus im Land einführte.Andere sehenswerte Tempel von Luang Prabang sind War Aphong, War Fa Houak. War Nong, War hang Mouang, War Bak Khane und War Visoun. Sie wurden alle in der letzten Zeit restauriert und bergen kostbare Buddhastatuen.
Etwa 25 km nördlich der Stadt liegen die Pak-Ou-Höhlen, mit kleinen Buddhatempein. In den Tempelhöhlen vermitteln die zahlreichen seltsam geformten Stalagmiten und Stalaktiten in Verbindung mit den „eingebauten“ und dazwischen aufgestellten Buddhastatuen und anderen Figuren einen unwirklichen, geisterhaften Eindruck.
Südlich von Luang Prabang kann man sehr schöne Wasserfätle besichtigen. Der Xieng-Mouak- Fall ist ca. 10km, der PaksiFall etwa 28 km entfernt.

Apr 17

Last Minute Reisen Pusan ist mit etwa 3,5 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südkoreas und darüber hinaus der wichtigste Hafen des Landes. Das Hinterland der Stadt bietet zahlreiche buddhistische Tempelanlagen und historische Bauwerke, die Küste schöne Badestrände.Die südlichere Lage Pusans hat zur Folge, daß das Klima hier milder ist und die Wassertemperaturen höher liegen als in Seoul.Die historische Bedeutung Pusans besteht vor allem darin, daß diese Stadt infolge ihrer geographischen Lage mehrere Jahrtausende lang im Guten wie im Bösen das Tor zu Japan war.
SehenswürdigkeIten: Hoch über dem Hafen und dem Stadtkern liegt der Yongdusan-Park, der die Stadt in eine östliche und eine westliche Hälfte teilt; vom 120 m hohen Aussichtsturm hat man einen (auch am Abend) höchst eindrucksvollen Panoramablick über die Stadt mit den ihr vorgelagerten Halbinseln und kleinen Inseln.
Insgesamt gesehen hat Pusan, dessen Freihafen erst Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, keine besonderen architektonischen Sehenswürdigkeiten. Es ist vielmehr eine moderne, gesichtslose Stadt, deren Atmosphäre noch immer den Steinpol der langen japanischen und später US-amerikanischen Besetzung trägt.
Ausflüge: Erholung und Entspannung findet man an den schönen Badestränden nahe Pusan. Empfohlen seien besonders der Tadaepo-Sirand (15 km südwestlich), der Haeundae-Strand (12 km nordöstlich) und der Strand von Songdo (3km südlich). Drei Kilometer südöstlich von Pusan kann man den UN-Friedhof besuchen, die letzte Ruhestätte für 2266 im Korea-Krieg gefallene Soldaten aus elf UNO-Staaten. Die Anlage ist die einzige ihrer Art in der Welt.
Acht Kilometer nördlich der Eisenbahnstation Tongnae (Bahnlinie Pusan-Seoul) liegt der im Jahre 678 gegründete Porno- Tempel (Tempel des heiligen Fischs). Von den ursprünglich 360 Gebäuden der Anlage, die 1602 renoviert wurde, sind noch viele erhalten, darunter die „Große Halle‘, eine dreistöckige Pagode sowie etliche Einsiedeleien.
Weitere sehenswerte Tempel nördlich von Pusan sind der Yongyong- Tempel, wo Tausende von Mönchen gegen die Mongolen und während der japanischen Invasion im 16. Jahrhundert gegen die Japaner gekämpft haben, und der Tongdo-Tempel, ein klassisches Beispiel koreanischer Tempelarchitektur aus dem 7. Jahrhundert. Der aus 35 Hallen und Schreinen bestehende Tempel, der von 13 zum Teil auf Fundamenten aus der Silla-Zeit (668—935) stehenden Einsiedeleien umgeben ist, ist eines der drei bedeutendsten buddhistischen Pilgerziele Koreas.Einen Ausflug lohnt der ca. 200 km nordwestlich liegende Haein-Tempel mit der berühmten Bibliothek, darin die Druck- stöcke der buddhistischen Tripitaka.

Apr 17

Last Minute an der karibischen Küste Hier liegen die drei Hafenstädte Barranquilla, Cartagena und Santa Marta (die am Pazifik gelegene vierte Hafenstadt Buenaventura bietet nichts Sehenswertes).
Barranqullla (1,5 Mill. Einw.) ist der wichtigste Fluß- und Seehafen an der Karibisehen Küste. Von touristischer Bedeutung ist der Karneval, der Barranquilla den Spitznahmen „la ciudad loca“ — die verrückte Stadt — eingebracht hat.
Cartagena (800000 Einw.) wurde 1535 gegründet und ist eine der ältesten spanischen Städte Südamerikas. In ihrem Hafen wurden im 16. Jahrhundert die Gold- und sonstigen Schätze, die die Spanier in den indianischen Reichen erbenteten, nach Spanien eingeschifft. Außerdem wurden hier die Negersklaven aus Afrika ausgeschifft und auf dem Sklavenmarkt von Cartagena, dem größten seiner Art, verkauft. Die Altstadt ist noch von zwei mächtigen Stadtmauern (Rundgang!) und Befestigungsanlagen umgeben. Sehenswert sind das Museo Hisiorico im ehemaligen Palacio de la lnquisiciön.
Santa Maria (250000 Einw.) wurde schon 1525 gegründet. Die Stadt liegt am Rande einer großen Bananenzone, der sie ihre wirtschaftliche Blüte verdankt. Die Küste von Santa Marta, die als Riviera Colombiana bezeichnet wird, ist ein beliebtes Touristenziel. Freunde des Wassersports, des Fischens und Tauchens kommen hier auf ihre Kosten. Das Gebirge der Sierra de Santa Maria ist in seiner Gesamtheit ein eindrucksvolles Ausflugsziel. Unter sachkundiger Führung kann der Abenteuerurlauber zu den abgelegenen verlassenen Städten der Tairona-Kultur gelangen
Ciudad Perdida und Ciudad Antigua, die älter als Machu Picchu in Peru sind.
San Andres y Provldencle ist eine zu Kolumbien gehörige Inselgruppe, die nur knapp 200 km von der Küste Nicaraguas, aber gut 700 km von der Küste Kolumbiens entfernt ist. Das am besten von Cartagena aus zu erreichende Ausflugsziel ist ein touristisches Inselparadies. Von Palmen umstandene Strandbuchten und verhorgene Lagunen bilden die Küste, an der jeder Art von Wassersport nachgegangen werden kann. Wer mit dem Speer auf Fischfang gehen möchte, kann dort nach dem Grouper (eine Art Seebarsch, die bis zu 1,5 m lang ist) und dem Papageienfisch jagen. Für den Sporttaucher ergeben sich ausgezeichnete Möglichkeiten an den zahlreichen Riffen und Felseilanden, die San Andrs umgeben und um die herum es von prächtigen bunten Fischen aller Arten und Größen wimmelt. Auf San Andrs gibt es moderne Hotels und Gasthäuser (diese vielfach im Stil der englischen lnns). — Eine besondere Note erhält das Touristen. paradies durch seinen Freihafen, der es auch zu einem Einkaufsparadies macht. Waren aus aller Welt, besonders optische Geräte, Rundfunk- und Fernsehgeräte aus Japan, sind in den rund einhundert Basaren von San Andrs zu günstigsten Preisen
zu haben. Santuario dc San Pedro Ciaver (Apostel der Negersklaven), die auf einem imposanten Hügel gelegene Klosterruine und Kirche I.a Popa. sodann das moderne Viertel Boca Grande mit seinen Hotels, Restaurants, Cafs, Badestränden, dem Spielkasino und den vorgelagerten Inseln del Rosario, die zum Fischen und Tauchen einladen.