Lastminute Reisen Karatschi (5,2 Mill. Einw.) Sie war im 18. Jh. ein kleines Fischerdorf und wurde 1947 zur Hauptstadt (bis 1959). Es entwickelte sich zum Hauptzentrum für Handel, Industrie und internationalen Verkehr. Der Hafen Keamari gehört zu den besteingerichteten asiatischen Seehäfen. Der moderne Flugplatz Karatschi Airport im Nordosten verfügt über Aufenthaltsräume und ein erstklassiges Hotel.
Sehenswürdigkeiten: Die Mohammed All Jinnah Road durchquert die Stadt und führt zum Hafen. Sie ist nach dem führenden Verfechter eines MohammedanerStaates, Jinnah, benannt, dem der Ehrentitel Quaid-i-Azem verliehen wurde; er ist in einem modernen Mausoleum beigesetzt. Im Bagh-i-Jinnah (früher: Frere Halt) zeigt das Nationalmuseum die Schätze der „IndustalZivilisation“ und der ‚.Gandhara-Kunst“. Einige neogotische Verwaltungsgebäude oder Kirchen erinnern an die viktorianische Bauperiode im 19. Jahrhundert. In Eiphinstone Street, Bunder Road und im Bohrt- Bazar findet man kunsthandwerkliche Souvenirs. Im Süden der City liegt Clifton Beach, wo man baden kann.
AUSFLÜGE
Thatta (l00 km östl. von Karatschi, nahe dem Indus) wurde im 16.717. Jahrhundert mit zahlreichen Mogul-Bauten geschmückt. Von den Palästen, Koranschulen, Moscheen und Gräbern blieb wenig erhalten. Durch langjährige Restaurierungsarbeit entstand das hervorragendste Bauwerk, die Moschee &s Shahjahan (17. Jh.) in neuem Glanz. Ihre Fayencen- und Stuckornarnente zählen zu den schönsten der Mogul-Ara. — 3 km von Thatta befinden sich am Hügel von MakIl guterhaltene Mausoleen (14.716. ‚Jh.) der frühislamisehen Herrscher.
Hyderabad: 202 km nordöstlich von Karatschi liegt am alten Flußlauf des Indus Hyderahad in Sind (800000 Einw.). Die 1782 angelegte Stadt gruppiert sich um die Festung und war einst Residenz des Fürsten (Mir) von Sind. Heute befindet sich hier eine angesehene Universität. Zwei Staudämme am Indus haben zur Schaffung von fruchtbarem Land beigetragen.
Mohenlo Daro: Die im Industal von Hyderabad nach Multan ziehende Straße und Bahnlinie rührt ca. 563 km nördl. nach Mohenfa Daro, dem Hügel des Todes, wo man ebenso wie in Harappa eine vollständige Stadt aus der Zeit von 2500—1500 v.Chr. freigelegt hat. Außer den zahlreichen vorgeschichtlichen Funden (Festung, Mauern, Häuser, Getreidespeicher, Kanalsystem, Siegel u. v. a. m.) wurde ein buddhistischer Stupa aus der Zeit der Kushanen-Herrschaft (um 200v. Chr.) entdeckt.
LAHORE
Sehenswürdigkeiten: Die Badshahi-Moschee (Aurangzeb, 1674) ist eine der größten und großartigsten Kultstätten des Islams. Das Lahore Fort errichtete Akbar (16. Jh.), die Großmoguln Jehangir und Shahjahan schmückten es aus. Die WazirKhan-Moschee (1634) und Chauburjt (1646), ein viertürmiges Prunkportal, sowie die prachtvollen Parkanlagen (Shalitnar Gardens) stammen alle aus der Mogulzeit. — Eine Fahrt nach Shahdara führt zum Mausoleum des Jehangirs, dem kunst- geschichtlich bedeutendsten Grabbau Pakistans.
1300 Flug-Kilometer nordöstl. von Karatschi liegt Lahore (3 Mill. Einw.). Um 1021 von Mahmud Ghaznawi erobert, hat Lahore eine fast tausendjährige mohammedanische Tradition. Seine Blütezeit erlebte es unter den Großmoguln, die hier — zwischen Agra und Kabul — zeitweise residierten.
Karatschi & Pakistan
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