Südkorea Lastminute

Last Minute Reisen Pusan ist mit etwa 3,5 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südkoreas und darüber hinaus der wichtigste Hafen des Landes. Das Hinterland der Stadt bietet zahlreiche buddhistische Tempelanlagen und historische Bauwerke, die Küste schöne Badestrände.Die südlichere Lage Pusans hat zur Folge, daß das Klima hier milder ist und die Wassertemperaturen höher liegen als in Seoul.Die historische Bedeutung Pusans besteht vor allem darin, daß diese Stadt infolge ihrer geographischen Lage mehrere Jahrtausende lang im Guten wie im Bösen das Tor zu Japan war.
SehenswürdigkeIten: Hoch über dem Hafen und dem Stadtkern liegt der Yongdusan-Park, der die Stadt in eine östliche und eine westliche Hälfte teilt; vom 120 m hohen Aussichtsturm hat man einen (auch am Abend) höchst eindrucksvollen Panoramablick über die Stadt mit den ihr vorgelagerten Halbinseln und kleinen Inseln.
Insgesamt gesehen hat Pusan, dessen Freihafen erst Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, keine besonderen architektonischen Sehenswürdigkeiten. Es ist vielmehr eine moderne, gesichtslose Stadt, deren Atmosphäre noch immer den Steinpol der langen japanischen und später US-amerikanischen Besetzung trägt.
Ausflüge: Erholung und Entspannung findet man an den schönen Badestränden nahe Pusan. Empfohlen seien besonders der Tadaepo-Sirand (15 km südwestlich), der Haeundae-Strand (12 km nordöstlich) und der Strand von Songdo (3km südlich). Drei Kilometer südöstlich von Pusan kann man den UN-Friedhof besuchen, die letzte Ruhestätte für 2266 im Korea-Krieg gefallene Soldaten aus elf UNO-Staaten. Die Anlage ist die einzige ihrer Art in der Welt.
Acht Kilometer nördlich der Eisenbahnstation Tongnae (Bahnlinie Pusan-Seoul) liegt der im Jahre 678 gegründete Porno- Tempel (Tempel des heiligen Fischs). Von den ursprünglich 360 Gebäuden der Anlage, die 1602 renoviert wurde, sind noch viele erhalten, darunter die „Große Halle‘, eine dreistöckige Pagode sowie etliche Einsiedeleien.
Weitere sehenswerte Tempel nördlich von Pusan sind der Yongyong- Tempel, wo Tausende von Mönchen gegen die Mongolen und während der japanischen Invasion im 16. Jahrhundert gegen die Japaner gekämpft haben, und der Tongdo-Tempel, ein klassisches Beispiel koreanischer Tempelarchitektur aus dem 7. Jahrhundert. Der aus 35 Hallen und Schreinen bestehende Tempel, der von 13 zum Teil auf Fundamenten aus der Silla-Zeit (668—935) stehenden Einsiedeleien umgeben ist, ist eines der drei bedeutendsten buddhistischen Pilgerziele Koreas.Einen Ausflug lohnt der ca. 200 km nordwestlich liegende Haein-Tempel mit der berühmten Bibliothek, darin die Druck- stöcke der buddhistischen Tripitaka.

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