Lastminute Peru Lage: Peru grenzt an den Pazifik im Westen, an Ecuador im Norden, Brasilien und Bolivien im Osten, an Chile im Süden.
Das Reiseziel Peru lädt in erster Linie zu einer Reise in die Vergangenheit ein, in das Reich der Inka und anderer älterer Kulturen, Im Hochland und an der Küste von Nordperu blühte im 1. Jahrtausend v. Chr. die Chavin-Kultur. Etwa zwischen 500 und 1000 n. Chr. gab es die MochicaKultur in der Gegend von Trujillo, die Nazca-Kultur in der Gegend von Nazca und die Tiahuanaco-Kultur in der Umgebung des Titicacasees (siehe auch Bolivien). Bald nach dem Jahre 1000 entstanden Reich und Kultur der Chimö, deren Hauptstadt Chan-Chan hei Trujillo war. Seit etwa 1200 entwickelte sich um Cusco das Reich der Inka, das sich zwischen 1450 und 1525 über den größten Teil der Anden
ausdehnte und von den Spaniern vernichtet wurde. Ein Besuch der alten Kulturstätten macht zugleich mit der Geographie und Wirtschaft Perus vertraut.
Das wirtschaftlich wichtigste Gebiet ist der oft sehr schmale Küstensaum, in dem die meisten großen Städte, auch die Hauptstadt Lima, die modernen landwirtschaftlichen Betriebe, die Mehrzahl der Industriebetriebe, die ertragreichsten Ölvorkommen und auch einige Eisenerz-und Phosphatlager liegen. Das bedeutendste Bergbaugebiet in den Anden ist der Bezirk von Cerro de Pasco nordöstlich von Lima.
Reisewege: Lima ist im Direktflug ab Frankfurt/Main (rd. 15 Stunden) zu erreichen. Der wichtigste Hafen ist Callao hei Lima, der von Frachtschiffen (mit Personenbeförderung) angelaufen wird.
Staatsform: Peru ist eine präsidiale Republik mit einem Parlament bestehend aus 2 Kammern. Das Land ist verwaltungsmäßig in 23 Departamentos egliedert. Seit 1980 leidet Peru (vor allem ie Region Ayacucho) unter Überfällen der maoistisehen Guerilla-Organisation ‚Leuchtender Pfad. Die sozialen Spannungen werden ferner durch die sich drastisch verschlechternde wirtschaftliche Situation und die wachsende Kriminalität in Verbindung mit Koka-Anbau und -Handel verschärft.
Bevölkerung: Je etwa 40% der Bevölkerung machen Indianer und Mestizen aus. Bei den Mestizen handelt es sich um Europäer-Indianer-Mischlinge. Neben diesen beiden Gruppen gibt es Weiße (über 10%), Schwarze und Mulalten sowie Ostasiaten.
Die Landessprache ist Spanisch. Die Indianer sprechen aber vorwiegend Ketschua und Aymarci.
Der Großteil der Bevölkerung ist zwar christlich (vorwiegend Katholiken; etwa 100 000 Protestanten), aber der Glaube der Indianer ist stark von vorchristlichen Vorstellungen durchsetzt. In einigen abgelegenen Landesteilen herrschen auch noch Naturreligionen vor.
Verkehrseinrichtungen: Die Anden bilden ein nur schwer zu überwindendes Verkehrshindernis. Am besten durch Straßen erschlossen sind das Küstengebiet und der Süden des Landes. Die in vielen Richtungen verkehrenden Überlandbusse sind von unterschiedlichem Komfort und Preis. Die touristisch wichtigsten der wenigen zum Teil nicht miteinander in Verbindung stehenden Eisenbahnlinien sind die Bahnlinie Lima-La Oroya-l-luancayo (höchste Eisenbahn der Welt über einen 4818 m hoben Gebirgspaß) und die variantenreiche Bahnlinie Arequipa—Cuzco (mit Umsteigen in Juliaca). Mit dem Flugzeug sind alle Orte von einiger Bedeutung zu erreichen.
Speisen und Getränke: Die peruanische Küche ist so reich an Spezialitäten, daß die Auswahl schwerfällt. Kleine Gerichte, die vielfach als Vorspeise gereicht werden, sind Cebiche de Corvina (roher Fisch in Limonensaft mariniert) und Anticuchos de Corazones (Rinderherz am Spieß). Sehr schmackhaft sind Picantes de Camarones (ein scharfgewürztes Krabbengericht) und Cuy, Meerschweinchenbraten, das bereits als Spezialität bei den Inkavölkern bekannt war. Ein beliebtes Getränk ist der Pisco (Trauben-Branntwein)
Feiertage: Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, 29. Juni, 28/20. Juli, 30. August (Fest der hl. Rosa von Lima, 1586—1617, der Patronin Lateinamerikas).
Lastminute Asuncion Die Landeshauptstadt (730000 Einw.) wurde 1537 als Fort gegründet, das sich 1541 zur Stadt ausweitete (1541 gilt daher als Gründungsjahr). Die Stadt nahm zunächst nur einen schmalen Streifen am Hochufer des Rio Paraguay ein und dehnte sich dann allmählich als Streusiedlung über das bewaldete und hügelige Gelände eines bis an den Fluß heranreichenden Sandsteinsporns aus. Als Asuncion 1811 die Hauptstadt des freien Paraguay wurde, war es ein Landstädtchen mit etwa 8000 Einwohnern. Dieses Städtchen wurde unter dem Diktator Francia (1811 bis 1840) niedergerissen.
Dem Wiederaufbau wurde das Schachbrettsystem der spanischen Kolonialstädte zugrundegelegt, das trotz der erheblichen Geländeschwierigkeiten streng beibehalten wurde.
Sehenswürdlgkeiten: An der Plaza de la Constituciön stehen der Kongrefipalost und die Kathedrale (beide 19. Jh.) und in der Nähe das Hauptsleueramt, das als National theater geplant war und der Mailänder Scala nachgebildet wurde. Der Regierungspalasr (Palacio de Gobierno) wurde 1854 von einem Italiener nach dem Vorbild des Louvre in Paris erbaut. Für den Panteon Nacional an der Plaza de los Heroes hat der Pariser Invalidendom Modell gestanden. Beim Bau der Kirche de la Encarnacion, deren Kuppel das Wahrzeichen der Stadt ist, hat dem italienischen Baumeister Colombo eine Kirche seiner Heimat als Vorbild vorgeschwebt. Im Vorort Trinidad (7 km vom Stadtzentrum) liegt am Rio Paraguay der ‚Jardin Botönico, dessen Gelände früher zum Sommersitz der Präsidentenfamilie Lopez gehört hat.
AUSFLÜGE
San Bernardino am Ypacaral-See. Das 1881 von deutschen Kolonisten gegründete Bauerndorf San Bernardino hat sich zum Sommerferienort Paraguays entwickelt, der vor allem in den heißen Monaten (Dez.—Febr.) gern aufgesucht wird; etwa 50 km östlich von Asuncion.
Jesuitenreduktionen (17/18. Jh.). Sehr interessante Ruinen kirchlicher Bauten und Siedlungen liegen nahe der Straße Asunciön—Posadas.
Iguazu-Wasserlälle. Die im Zusammenhang mit Säo Paulo beschriebenen Fälle sind von Asunciön aus mit dem Flugzeug (100 Minuten) oder auf der durch Urwald nach Ciudad del Este führenden neuen Straße zu erreichen (6 Stunden Fahrzeit mit dem Bus). Eine 552 m lange Brücke über den Paranä verbindet diesen Ort mit dem brasilianischen Foz do Iguau (Gesamtstrecke etwa 350 km). In der Nähe das Großkraftwerk.
Lastminute Paraguay Lage: Paraguay ist einer der beiden südamerikanischen Binnenstaaten (der zweite ist Bolivien). Das Land grenzt im Westen und Norden an Bolivien. im Osten an Brasilien, im Süden und Südwesten an Argentinien.
Das Reiseziel Paraguay gehört nicht zu den Ländern, die mit großartigen touristisehen Attraktionen irgendwelcher Art aufwarten können. Für die Wirtschaft Paraguays spielt der Tourismus, insbesondere
der Auslandstourismus keine bedeutende Rolle. Die Zahl der Paraguay-Besucher nimmt allerdings ständig zu. Attraktiv sind vor allem die guten Verbindungen zwischen Asuncion und den Cataratas del Iguazü und ein Besuch der Jesuitenreduktionen nördlich von Encarnacion. Für Brasilianer und Argentinier ist Paraguay mit seinen relativ niedrigen Preisen zudem ein Einkaufsparadies.
Fast die Hälfte des Landes ist von meist urwaldartigem Wald bedeckt. Die Pflanzengesellschaften und die reiche Tierwelt der Waldgebiete machen Paraguay zu einem lohnenden Reiseziel für botanisch und zoologisch Interessierte.
Paraguay ist noch fast reines Agrarland mit weitgehend extensiver Form von Ackerbau, Viehzucht und Forstwirtschaft. Die Nutzung der Wasserkräfte wurde stark vorangetrieben, so daß das Land in die Gruppe der größten Stromexporteure der Welt aufstieg.Staatsform: Paraguay ist eine präsidiale Republik mit einem aus zwei Kammern bestehenden Parlament. Mit dem Putsch vom 3. 2. 1989 endete das Militärregime des Alfredo Stroessner (seit 1954). Die Präsidentschaftswahlen gewann General Andrüs Rodriguez (Amtsperiode bis 1993). Bevölkerung: Sie besteht zu rund 95% aus Mestizen, den Nachfahren von Spaniern und Guaranis (Indianern). Daneben gibt es eine indianische (ca. 30000 Indianer verschiedener Stämme), eine weiße (ca. 60000)
und eine ostasiatische Minderheit (ca.15000).Eine Eisenbahnverbindung besteht zwischen Asunciön und Encarnaciön (und weiter nach Buenos Aires). Gute Straßen führen von Asunciön nach Ciudad dcl Este (Übergang nach Brasilien), nach Encarnacion (Übergang nach Argentinien) und in den Chaco bis Mariscal Estigarribia. Autobusse sind das bevorzugte Verkehrsmittel für Überlandfahrten. Das innerstaatliche Flugnetz ist unbedeutend, Speisen und Getränke: Die Spezialitäten
sind der Herkunft nach eindeutig bäuerliche Gerichte, so z.B. die Sopa Paraguaya, ein Kuchen, dessen Hauptbestandteile Maismehl, Milch, Eier, Zwiebeln und Käse sind. Das Nationalgetränk ist der Male-Tee.