Apr 22

Lastminute Beli, der einzige bedeutendere Ort im Norden der Insel, liegt malerisch auf Lage einem Hügel hoch über dem Meer, knapp 20 km nördlich von Cres. Das nur noch von wenigen Einwohnern bevölkerte Städtchen war bereits in prähistorischer Zeit ein befestigter Stützpunkt. Später kontrollierten hier römische Legionäre den Schiffsverkehr zwischen Cres und Krk. Auf der Spitze des Hügels beherrscht die Pfarrkirche mit ihrem Glocken- Sehenwertes turm den aussichtsreichen Marktplatz. Glagolitische Inschriften entdeckt man auf einer Steintafel in der linken Wand einer Seitenkapelle der Kirche sowie auf einer Grabplatte im Fußboden. Ein steiler Pfad führt hinunter zur Bootsanlegestelle und zum Strand. Im Pflaster lassen sich tiefe Schleifspuren ausmachen, die einst von den Ochsenfuhrwerken eingeschnitten wurden, die Holz von der Insel zum Verschiffen nach Venedig abwärts transportierten. Da es noch keine Bremsen gab, nahmen die Fuhrleute den Karren die Hinterräder ab. Auf der Fahrt von Porozina (Fähranlegestelle) nach Beli passiert man das Dorf Dragozetiöi, das nur noch von wenigen Menschen bewohnt wird. Der altertümliche Ort mit geduckten Häuschen, Weinlauben und Zisternen breitet sich unterhalb eines Hügels aus, der ihn vor der Bora schützt.

Cres (2300 Einw.) ist der größte Ort auf der Insel und nicht zuletzt auch wegen seiner neuen Marina während der Saison ein lebendiges und vielbesuchtes Städtchen. Hübsch ist nicht nur die geschützte Lage der alten Hafenstadt in einer tiefen Bucht, umgeben von sanft ansteigenden Hügelketten, sondern auch das historische Ortsbild mit Türmen und Toren, verwinkelten Gassen und verschwiegenen Innenhöfen. Cafäs und Restaurants gibt es vor allem am alten Hafenbecken und an der Promenade, die an der Stelle der alten Stadtbefestigung verläuft. Autos haben hier keinen Platz - sie werden an der Promenade und auf den dortigen (gebührenpflichtigen) Parkplätzen abgestellt. Die mittelalterliche Stadtbefestigung legt sich in,der Form eines Fünfecks um das zentrale Hafenbecken. An ihrer Stelle verläuft heute eine Ringstraße um die Altstadt. Teile der Mauer sowie zwei Tore, das Bragadina-Tor (1581) und das Marcella-Tor (1588), sind erhalten geblieben. Dogenwappen und Markuslöwen erinnern an die venezianischen Stadtfürsten, nach denen die Tore benannt wurden. Das von hübschen, farbenfroh getünchten Häuserfassaden umgebene alte Hafenbecken (`Mandracl bildet den Mittelpunkt von Cres. Direkt am Hafenbecken liegt auch der Marktplatz mit der Stadtloggia aus dem 15./16. Jh., vor der heute die Marktfrauen Gemüse und frischen Fisch verkaufen. Daneben, in der Zeile der pastellfarbenen Hafenhäuser, ragt der Uhrturm auf, durch den man zur Pfarrkirche Maria Schnee gelangt.Das dreischiffige, im 15./16. Jh. erbaute Gotteshaus besitzt ein schönes, reich verziertes Portal und einen Campanile, der erst im 17. Jh. fertiggestellt wurde. Geht man an der Längsseite der Kirche Sv. Marija Snjeina vorbei, so steht Sv. Sidar man alsbald vor der Kirche St. Isidor (Sv. Sidar), dem ältesten Gotteshaus der Stadt mit der im 14. Jh. gegossenen ältesten Glocke der Insel. Beachtenswert sind die romanische Apsis der Kirche mit kunstvollem Rundbogenfries und eine Isidor-Plastik aus dem 15. Jahrhundert. Das Stadtmuseum befindet sich im Palast Arsan-Petriö, in dem 1529 der Stadtmuseum Philosoph Frani° Petriö geboren wurde. Die Exponate vermitteln dem Besucher einen Überblick über die Geschichte der beiden Inseln Cres und Loöinj. Auch die Gegenstände, die aus einem gesunkenen Handelsschiff am Kap Pernat geborgen wurden, sind hier ausgestellt. Beim außerhalb der Altstadt gelegenen, um 1300 erbauten Franziskaner- Sv. Franjokloster sollte man die zugehörige Kirche (16. Jh.) besichtigen. Besonders schön ist das holzgeschnitzte Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert. Die drei eingeschnitzten Delphine stellen das Wappen eines Stadtfürsten dar.

Apr 22

Die ehemalige Republik Jugoslawiens Kroatien liegt an der nördlichen Adriaküste, Nachbarn sind im Norden Slowenien und im Osten Serbien und Bosnien-Herzegowina. Die Landschaft ist bergig, im Norden beherrscht das Tiefland der Sava und Drava (Drau) die Region Siawonien. Zu Kroatien gehört eines der reizvollsten Küstengebiete der Welt mit einer teilweise tief eingeschnittenen und zerklüfteten Küste und über 600 (davon 70 größere, wovon 66 bewohnt sind) Dalmatinische Inseln.
Nachdem sich Kroatien 1991 von Jugoslawien mit enormen Kriegsfolgen (zerstörte Städte und vertriebene Bewohner) losgelöst hat, die 1992 noch andauern, ist es 1992 ein international anerkannter souveräner Staat geworden, Das Klima an der Küste ist mediterran, im Landesinnern kontinental mit kalten Wintern. Die Durchsthnittstemperaturen liegen im Winter/Sommer in Zagreb bei 0°/22° (Regen 860 mm) und in Split bei 9°/26° (Regen 870 mm).Hauptstadt Kroatiens ist Zagreb an der Sava im Nord- westen des Landes. Sehenswert ist die Altstadt mit Ober- und Unterstadt, der Einkauf sstraße Ilica und dem Marktplatz und der St. Stephan-Kathedrale (1 3./1 9.Jh.), die Markuskirche (l4.Jh.). Die touristische Hauptregion Kroatiens ist die Küste, Hier liegen die bekannten Hafenstädte Rijeka (größte Hafenstadt) mit der Festung Trsat, Zadar mit seinem großen Naturhafen (Kirche des Hl. Donatus, 9. Jh. und Kathedrale HI. Anastasia, 12. Jh.) und Split (Diokletianpalast, 4.Jh.v.Chr., Palast Papalic im gotischen und Renaissancestil) mit palmengesäumten Hafenpromenaden und herrlichem Blick auf die Inselwelt. Die Küste ist teilweise steil, tief eingeschnitten mit großen Buchten, teilweise zum Landesinnern hin offen mit kilometerlangen Sandstränden. Die bekanntesten Ferienorte an der Küste mit malerischen Altstädten und winkligen Gassen und Seepromenaden sind Piran, Portoroz (in der Bucht von Piran), Porec (vor 2.500 Jahren gegründet), Rovinj, Pula (von den Römern gegründet, Amphitheater) und Opati)a (Heilbad) auf der Halbinsel Istrien, Novigrad (alter Fischerort in einer abgeschlossenen Bucht, dem ‘Novigrader Meer‘), Biograd (Krönungsstadt kroatischer Könige auf einer Halbinsel), Markarska (mit der Riviera der sieben Kastelle), Sibenik (aus dem 10. Jh., auf Hügeln gelegen), Primosfen (malerisch aut einer kleinen, mit dem Festland verbundenen Insel gelegen), Trogir (Museumsstadt auf zwei kleinen Inseln, die untereinander und mit dem Festland durch eine Brücke verbunden sind), Orebic (“Wiege der Kapitäne‘) und Dubrovnik (‘Perle der Adria“, mittelaltehiche Stadt aus dem 15. Jh., von einer hohen Mauer umgeben, liegt teilweise auf einer Halbinsel, mit Dogenpaiast, Sponzapaiast,wurde im Krieg zu großen Teilen sehr schwer beschädigt). Die Sehenswürdigkeiten des Landesinnern sind die Krka-Wasserfälle bei Sibenik und die Plitvitcer Seen an der Grenze zu Bosnien-Herzegovina. 16 Seen liegen in Stufen übereinander und sind mit rund 90 Wasserfällen untereinander verbunden. Das Seengebiet des Nationalparks gehört zum Welterbe der UNESCO.
Die über 600 Inseln Kroatiens liegen vorder Küste zwischen Rijeka im Norden und Dubrovnik im Süden.
Cres: Cres isf der Hauptort der zweitgrößten Insel (404 qkm). Die lange und schmale Insel wird von einer
Straße durchzogen. Bei Gres befindet sich eine große Badebucht. In der lnselmitte liegt ein Süßwassersee, Losinj: Losinj ist durch eine kleine Meerenge von Cres getrennt (Brücke nach Cres). Bekannte Kurorte sind Mali Losinj und Vell Losinj. Krk: Der Hauptort der größten Insel (409 qkm) ist Krk Mit dem Festland ist Krk durch eine Brücke verbunden Höchster Berg ist der Obzova (569 m). Rab: (94 qkm) Rab hat schöne Buchten mit feinsandigen Stränden. Hauptort ist Rab auf einer Landzunge im Norden,Pag: Hauptort ist Pag. Salzgewinnung und Schafzucht. Schöne Steilküste im Osten. Kornaten: Die Kornaten liegen vor der Küste von Zadar. Die ca. 150 kahlen Inseln sind Naturpark. Brac: Hauptort der 396 qkm großen Insel ist Supetar. Berühmt ist der Kalkstein von Brac (daraus wurde das Reichstagsgebäude in Berlin und die Hofburg in Wien erbaut). Schöne Badestrände, Wein- und Olivenhaine. Hvar: Die Wein- und Oliveninsei ist rund 70 km lang. über die gesamte Insel zieht sich ein Gebirge, höchster Berg ist der Sveti Nikola (626 m). Hauptort ist Hvar mit einer Wehrmauer aus dem 13. Jh. und prächtigen Gebäuden aus dem 15. -17.Jh. Korcula: Die Insel ist dicht bewaldet. Hauptort ist Korcula an der Ostküste mit schöner Altstadt.

Apr 22

Die ältesten Zeugnisse menschlicher Besiedlung in Istrien und Dalmatien stammen aus der Steinzeit. Gefäße, Schmuck und Arbeitsgerät aus der mittleren Steinzeit kamen vor allem in der Umgebung von Zadar und Albenik sowie auf den Inseln Braö, Koröula, Vis und Hvar zutage, Relikte der jüngeren Steinzeit wurden insbesondere in der Nähe von Pula (ViZula, Verudica, Vröin bei Vodnjan) gefunden. Von etwa 3000 v. Chr. an gelangte von Kleinasien die Kenntnis der Bronze in den Adriaraum. Aus dem neuen Material - einer Mischung aus Kupfer und Zinn - wurden vor allem Schmuck und Waffen gefertigt und mit spiralförmigen Mustern verziert - ein Motiv, das auch bei Töpferwaren auftaucht. Träger der bronze- und eisenzeitlichen Kultur waren die Illyrer, von denen verschiedene Stämme den östlichen Adriaraum besiedelten Entlang der gesamten Küste errichteten sie Fluchtburgen (gradine), nach denen die gesamte Kultur auch Gradina-Kultur benannt wurde. In Istrien und in der Kvarner Bucht waren diese gradine von einem Befestigungsring in Trockenmauerwerk umgeben, d. h. die Steine dieser Mauern wurden ohne Verbindungsmaterial aufgeschichtet. Eine Vorstellung von dieser Bautechnik vermitteln übrigens heute noch die sogenannten kaiuni, kleine runde Hütten aus aufgeschichteten Bruchsteinen, die man auf dem Land als Lagerräume errichtete. Mauerreste von Fluchtburgen haben sich auf Brijuni und in Nesactium bei Pula erhalten. Da viele antike und mittelalterliche Siedlungen sich aus den illyrischen Burgen entwickelten und auch deren Struktur übernahmen, sind die gradine auch dort, wo sie nicht mehr existieren, noch erkennbar - so beispielsweise in Motovun, Barban oder Labin. Griechen und Römer. Im 4. Jh. v. Chr. setzte die Kolonisierung von Teilen Dalmatiens durch die Griechen ein, während gleichzeitig an der Küste noch verschiedene illyrische Stämme lebten. Nennenswerte griechische Kolonien entstanden auf Koräula, auf Vis und Hvar sowie in Trogir und Sohn (bei Split). Die wenigen Funde in Dalmatien, wie etwa der Bronzekopf der Artemis aus Issa (4. Jh.) oder das im 1. Jh. v. Chr. entstandene Kairos-Relief aus Trogir (heute im Nikolauskloster in Trogir zu besichtigen), veranschaulichen das vergleichsweise hohe Niveau der griechischen Kunst gegenüber der gleichzeitigen Kultur der Illyrer. Insbesondere das Kairos-Relief, das den jugendlichen Gott des , `günstigen Augenblicks’ zeigt, de- monstriert eindrucksvoll die Fähigkeit der griechischen Bildhauer, die menschliche Anatomie detailgenau wiederzugeben und durch die Andeutung von Bewegung der Darstellung des davoneilenden Gottes sogar eine zeitliche Dimension zu verleihen. Mit der Eroberung durch die Römer begann für die gesamte Küstenregion und das Küstenland eine neue Epoche, denn die Römer kamen nicht nur als Eroberer, sondern auch als Zuwanderer, Kolonisten. Sie bauten Städte, befestigten sie mit Mauern, Türmen und Toren, sie pflasterten Straßen, errichteten Tempel, Foren, Theater und Thermen, legten Aquädukte und Kanalisationssysteme an. Bei einigen Städten ist die römische Stadtanlage noch gut erkennbar, so beispielsweise in Zadar oder in Poreb, wo die römische Hauptstraße Decumanus bis heute die wichtigste Verkehrsachse der Innenstadt bildet. Auch das System des rechteckigen Straßenrasters, das sich in Zadar und Poreö beobachten läßt, ist ein Erbe der Römer.Des weiteren finden sich sowohl am Festland als auch auf den Inseln (z. B. auf Brijuni) an vielen Stellen noch Fundamente oder Mauerreste von römischen Landhäusern, sogenannter villae rusticae. Von der ehemaligen Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatien, Salona (dem heutigen Sohn bei Split), sind allerdings nur Trümmer geblieben.Die meisten Funde aus römischer Zeit - darunter Skulpturen, Grabmale, Inschriften, Schmuck, Gebrauchsgegenstände und Waffen - werden heute in den großen archäologischen Museen von Pula, Zadar und Split aufbewahrt. Zwei Städte sind in besonderem Maße römisch geprägt - Pula und Split. Pula mit seinem gewaltigen, gut erhaltenen Amphitheater, dem Augustustempel sowie verschiedenen anderen römischen Denkmälern steht für die Zeit der klassischen römischen Kunst (1. und 2. Jh.), während Split mit dem monumentalen Diokletianpalast auf glanzvolle Weise die Blüte der römischen Spätantike repräsentiert.

Apr 22

Lastminute Reisen Kreta ist die größte griechische Insel und bildet den südlichen Abschluß der Ägäis vor dem Levantischen Meer. Gewaltige Gebirgsstöcke durchziehen die Insel, im Westen die Weißen Berge“ Lefkä 0,1, in der Mitte das da-Gebirge (Psiiorltis) mit dem höchsten Berg der Insel, 2456 m, und im Osten das Dikf -Gebirge. Dazwischen liegen Hochebenen mit riesigen Schluchten (die Samariaschlucht ist mit 18km Länge die längste
Europas, die steilen Felswände ragen bis zu 600 ei hoch), fruchtbaren Ebenen, steile, zerklüftete Feisküsten und liebliche Sandsträre, steinerne Einöden und die charakteristischen Kastanien-, Eichen- und Zypressenwälder.Die wichtigsten Städte und Häfen liegen alle an der flachen und buchtenreichen Nordküste, die einzige Stadt an der felsigen Südkoste mit Blick auf Afrika ist leräpetra. Auf der Insel herrschen klimatische Gegensätze fast wie auf einem Kontinent, Die Nordküste hat mediterranes Klima, das gebirgige inselinnere kontinentales und an der Südküste ist es afhkanisch heiß mit milden Wintern.
Auf Kreta hat sich eine der größten Hochkulturen der Menschheit entwickelt, die minoische (2600 - 1425
v.Chr.). Zeugen dieser Zeit sind die Palastaniagen mit erstaunlichen Wandmalereien, Vasen ur Keramiken
von Knossos (5km östlich von Herekhon(, Phaistos (Phästos, 63 km südwestlich von Herakkon), Malia (34 ‘km östlich von Heraklion) und Zakros (117km nordwestlich von Ag. Niköiaos, Es war außerdem wichtiger Flotten- und Handelsstützpunkt nach Ägypten und dem Nahen Osten), riesige Tempel-, Wohn- und Speicheranlagen für Öl, Getreide und Wein. (Was Hochkultur
bedeutet, soff dieser Vergleich zeigen: Während der Bronzezeit, 1700- 800 v.Chr., sind die herausragenden
Bauwerke unserer mitteleuropäischen Vorfahren Hügelgräber). Nachdem Ausbruch des Vulkans Thera auf der
Insel Santorin (Thira) um 1450 zerstörte eine Flutwelle die Kultur der Minoer, Es folgte die Ze‘a der Eroberung durch die Festlandgriechen, die Dorier beispielsweise bauten ihre Siedlungen im Gegegnsatz zu den Minoern an den Berghängen, Laie (15 km westlich von Ag. Nikölaos) war bedeutendste Stadt im 7. Jh. v.Chr., dann im 1. Jh. vor Chr, durch die Römer, röm. Hauptstadt wurde Gortyn (bei Festös, 46km südlich von Heraküon). im 4. Jh. n.chr. folgten die Byzantiner mit ihren mosaikgeschmückten Kirchen und Klöster (fast die Hälfte aller griechischen Kirchen steht auf Kreta), die wichtigsten sind die Agü-Anargiri-Kirche in Chania, die Klöster Kira ton Angeion und Agla Triade Tsangaroion auf der Halbinsel Akrotiri, die Kathedrale Agios Minas in Herakkon und die dreischiffige Basilika in Gortyn. Im 9. Jh. verwüsteten die Araber die Insel. In diese Zeit fällt die Gründung der Festung Chandax (Graben), der heutigen Hauptstadt Heraklion (lräklion(. Im 13. Jh. wurde Kreta wichtiger Handelsstützpunkt Venedigs. In diese Zeit fällt der Bau großer Festungsanlagen wie die von Gramvoussa (verlassene kleine insel vor dem Nordwestkap), Spinalonga (Felseninsel am Eingang zur Bucht von Elounda, 12km von Ag. Nikölaos entfernt), Francokasteilo (II km östlich von Chora Stakion), Ieretra (am westlichen Rand der Stadt), Paieohora (73 km südlich von Chania) und die Städte Chanla und Rethymnon (mit dem Megali Porta, Großen Tor“) wurden durch Befestigungsaniagen gesichert. im 17. Jh, fiel Kreta unter die Türkenherrschaft, 1913 kam es zum Anschluß an Griechenland, Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen die mehr
als 3000 Höhlen und Grottenbie teilweise in der Frühzeit als Wohnungen und Kultstätten benutzt wurden, Die schönsten sind die Grotte ‘Sendoni Zonianon“ bei Anogia, die Diktäische Grotte (Diktäon Andron), 48km östlich von Herakhon, wo nach minoischer Mythologie Zeus geboren wurde, die Idäische Grotte (ldäon Arrcn) Im ida-Gebirge (Kuitort bis in die christliche Zeit) und die Tropfsteingrotte Eiieithyia bei Amnissos (Kultstätte von der Jungeteinzeit bis ins 5‘ Jh,), Zu den anderen Ausflugszielen gehören der Palmenwald bei Vai-Preveh, der Wachoiderwald auf der Insel Gavdos im Süden. die fast menschenleer ist, nach Homer Heimat der Nymphe Calypso, der Kournas-See, einziger Binnensee Kretas, die fast 7000 Windmühlen der Lassithi-Hochebene östlich von Herakkon und die kleine Badeinsel Hrissi vor der Hafenstadt leräpetra an der Südküste,
Die Hauptstraße der Insel verläuft an den Nordküste mit einer Schleife üben die Südküste in der Mitte und im Osten, Die westliche Südküste mit traumhaften Badebuchten ist nur über Stichstraßen zu erreichen, Es gibt ein gules Bussystem. Von Piräus fährt täglich eine Fähre nach Herakhon (Fahrtzeit 12 Std,), Die meisten Hotels stehen an der Nordküste mit sandigen Stränden. Die meist felsige Südküste wird von Individualtouristen stärker frequentiert. Je weiter westlich, dasto weniger Buchungstourismus.

Apr 22

Last Minute Korsika Die französische Insel Korsika ist die drittgrößte Insel (nach Sardinien und Sizilien) des westlichen Mittelmeers. Sie liegt am südlichen Rand des Ligurischen Meers, 170 km von Frankreich entfernt, im Osten ist sie vom Toskanischen Archipel mit den Inseln um Elba durch die Straße von Korsika getrennt, 83 km vor dem italienischen Festland, im Süden von Sardinien, 12 km entfernt, durch die Straße von Bonifacio.Korsika ist ein Gebirge Im Meer, die größte Länge beträgt 183km zwischen Cap Corse im Norden und St. Antoine im Süden, die Breite 83km, die Durchschnittshöhen liegen bei 600 m, der höchste Berg ist der Monte Cinto im Norden mit 271Cm. Die Insel weist rund 1000 km Küstenlinie auf. Die Westküste ist stark zerklüftet, es gibt große und auch einsame Buchten mit Felsen und Klippen, Fels- und Sandstränden, die Ostküste ist lieblicher, es gibt Lagunen und lange Sandstrände, die Südküste um Bonifacio besteht aus Kalksteinklippen, am Cap Corse im Norden stürzen die Felsen direkt ins Meer. Mitten durch die Insel zieht vom Hochgebirge südlich von Calvi bis zu den ‘Korsischen Dolomiten mit spitzen Türmen und Bergnadeln bei Porto-Vecchio ein Naturschutzgebiet. Sanfte Hügel und Täler wechseln ab mit wilden Schluchten, Gebirgsbächen, in Fels eingebettete Seen und schneebedeckten Bergen. Zwischen 500 und 800 m wächst die Macchia mit ihren wohlduftenden Kräutern wie Myrte, Rosmarin und Lavendel (Napoleon sagte einmal, daß er seine Insel mit verschlossenen Augen allein am Duft erkennen würde), über 800 m wachsen Buchen- und
Kastanienwäider, Zwischen Korkeichenwäldern und tausendjährigen Olivenbäumen weiden Herden der seltenen Mufflonschafe, Die Korsen sind ein stolzes Bergvolk. Man sagt ihnen nach, sie sind eigensinnig und bodenständig, freiheits- und gerechtigkeitsliebend. Damit stehen sie allerdings immer wieder in Konflikt mit dem äußerst zentralistisch geführten Frankreich. Symbol für ihr Streben nach unabhängigkeit ist die weiße Korsenflagge, ein Mohrenkopf mit weißem Stimband, Die offlzieile Sprache ist zwar französisch, seit einigen Jahren wird wieder Korsisch gefördert, eine Sprache mit starkem italienischen Einfluß.
Wirtschaftlich lebt die Insel von Agrarwirtschaft (Oliven, Wein, Kork, Schafe und Wolle) und vom Tourismus.
Es gibt aut Korsika nur zwei Großstädte, Bastia die Hauptstadt von Haute-Corse, an der Nordostküste gelegen, größte Stadt der Insel und wichtigster Fähr- und Handeishafen, und Ajaccio, an der Südwestküste, Hauptstadt von Corse-du-Sud, Geburtsort Napolecn. Mitten im Gebirge liegt wie ein Felsnest Corte, die einstige Hauptstadt, idealer Ausgangspunkt für Bergsteigerund Trekkingtouren.
Fast jede Stadt liegt im Angesicht einer mittelalterlichen Festung wie Caivi mit seiner Zitadelle. Auf den Raps rund um die Insel stehen unzählige alte Wachtürme. Zahlreiche kleine Inseln mit gefähhichen Riffen sind den Kaps vorgelagert, so die lles Sanguinaires in der Bucht von Ajaccic, die ile Gorgola vor Girolata, die ile de la Giraglia am Cap Corse, die lies Cerbicales in der Bucht von Porto Vecchio und die ile de Cavallo und fle de Lavezzi vcr Bonifacio mit seiner Altstadt auf den imposanten Kreidefeisen, das als Mekka der Korsikasegler gilt.
in den großen Buchten der Westküste liegen die malerischen Fischerstädtchen wie Calvi, Girolata oder Proplano, auf der Halbinsel von Cap Corse sind es St. Fiorent und Macinaggio. Die touristischen Zentren sind die Strände südlich von Bastia bis Moriani-Plage. Der Fluß Solenzara im Osten bildet kleine Badebecken in weißen Sandstrand, in Fihtosa, in der Nähe des malerischen Bergortes Sartöne, hat man Grabstätten und mehrere Meter hohe Steinskuipturen, die Menhire, ausgegraben, die Aufschlüsse über die urkorsische Bevölkerung vor 3500 Jahren geben.
Korsika ist mit Schiffen und Flugzeugen von Frankreich, dem italienischen Festland und von Sardinien zu erreichen.