Lastminute Reisen Kreta ist die größte griechische Insel und bildet den südlichen Abschluß der Ägäis vor dem Levantischen Meer. Gewaltige Gebirgsstöcke durchziehen die Insel, im Westen die Weißen Berge“ Lefkä 0,1, in der Mitte das da-Gebirge (Psiiorltis) mit dem höchsten Berg der Insel, 2456 m, und im Osten das Dikf -Gebirge. Dazwischen liegen Hochebenen mit riesigen Schluchten (die Samariaschlucht ist mit 18km Länge die längste
Europas, die steilen Felswände ragen bis zu 600 ei hoch), fruchtbaren Ebenen, steile, zerklüftete Feisküsten und liebliche Sandsträre, steinerne Einöden und die charakteristischen Kastanien-, Eichen- und Zypressenwälder.Die wichtigsten Städte und Häfen liegen alle an der flachen und buchtenreichen Nordküste, die einzige Stadt an der felsigen Südkoste mit Blick auf Afrika ist leräpetra. Auf der Insel herrschen klimatische Gegensätze fast wie auf einem Kontinent, Die Nordküste hat mediterranes Klima, das gebirgige inselinnere kontinentales und an der Südküste ist es afhkanisch heiß mit milden Wintern.
Auf Kreta hat sich eine der größten Hochkulturen der Menschheit entwickelt, die minoische (2600 - 1425
v.Chr.). Zeugen dieser Zeit sind die Palastaniagen mit erstaunlichen Wandmalereien, Vasen ur Keramiken
von Knossos (5km östlich von Herekhon(, Phaistos (Phästos, 63 km südwestlich von Herakkon), Malia (34 ‘km östlich von Heraklion) und Zakros (117km nordwestlich von Ag. Niköiaos, Es war außerdem wichtiger Flotten- und Handelsstützpunkt nach Ägypten und dem Nahen Osten), riesige Tempel-, Wohn- und Speicheranlagen für Öl, Getreide und Wein. (Was Hochkultur
bedeutet, soff dieser Vergleich zeigen: Während der Bronzezeit, 1700- 800 v.Chr., sind die herausragenden
Bauwerke unserer mitteleuropäischen Vorfahren Hügelgräber). Nachdem Ausbruch des Vulkans Thera auf der
Insel Santorin (Thira) um 1450 zerstörte eine Flutwelle die Kultur der Minoer, Es folgte die Ze‘a der Eroberung durch die Festlandgriechen, die Dorier beispielsweise bauten ihre Siedlungen im Gegegnsatz zu den Minoern an den Berghängen, Laie (15 km westlich von Ag. Nikölaos) war bedeutendste Stadt im 7. Jh. v.Chr., dann im 1. Jh. vor Chr, durch die Römer, röm. Hauptstadt wurde Gortyn (bei Festös, 46km südlich von Heraküon). im 4. Jh. n.chr. folgten die Byzantiner mit ihren mosaikgeschmückten Kirchen und Klöster (fast die Hälfte aller griechischen Kirchen steht auf Kreta), die wichtigsten sind die Agü-Anargiri-Kirche in Chania, die Klöster Kira ton Angeion und Agla Triade Tsangaroion auf der Halbinsel Akrotiri, die Kathedrale Agios Minas in Herakkon und die dreischiffige Basilika in Gortyn. Im 9. Jh. verwüsteten die Araber die Insel. In diese Zeit fällt die Gründung der Festung Chandax (Graben), der heutigen Hauptstadt Heraklion (lräklion(. Im 13. Jh. wurde Kreta wichtiger Handelsstützpunkt Venedigs. In diese Zeit fällt der Bau großer Festungsanlagen wie die von Gramvoussa (verlassene kleine insel vor dem Nordwestkap), Spinalonga (Felseninsel am Eingang zur Bucht von Elounda, 12km von Ag. Nikölaos entfernt), Francokasteilo (II km östlich von Chora Stakion), Ieretra (am westlichen Rand der Stadt), Paieohora (73 km südlich von Chania) und die Städte Chanla und Rethymnon (mit dem Megali Porta, Großen Tor“) wurden durch Befestigungsaniagen gesichert. im 17. Jh, fiel Kreta unter die Türkenherrschaft, 1913 kam es zum Anschluß an Griechenland, Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen die mehr
als 3000 Höhlen und Grottenbie teilweise in der Frühzeit als Wohnungen und Kultstätten benutzt wurden, Die schönsten sind die Grotte ‘Sendoni Zonianon“ bei Anogia, die Diktäische Grotte (Diktäon Andron), 48km östlich von Herakhon, wo nach minoischer Mythologie Zeus geboren wurde, die Idäische Grotte (ldäon Arrcn) Im ida-Gebirge (Kuitort bis in die christliche Zeit) und die Tropfsteingrotte Eiieithyia bei Amnissos (Kultstätte von der Jungeteinzeit bis ins 5‘ Jh,), Zu den anderen Ausflugszielen gehören der Palmenwald bei Vai-Preveh, der Wachoiderwald auf der Insel Gavdos im Süden. die fast menschenleer ist, nach Homer Heimat der Nymphe Calypso, der Kournas-See, einziger Binnensee Kretas, die fast 7000 Windmühlen der Lassithi-Hochebene östlich von Herakkon und die kleine Badeinsel Hrissi vor der Hafenstadt leräpetra an der Südküste,
Die Hauptstraße der Insel verläuft an den Nordküste mit einer Schleife üben die Südküste in der Mitte und im Osten, Die westliche Südküste mit traumhaften Badebuchten ist nur über Stichstraßen zu erreichen, Es gibt ein gules Bussystem. Von Piräus fährt täglich eine Fähre nach Herakhon (Fahrtzeit 12 Std,), Die meisten Hotels stehen an der Nordküste mit sandigen Stränden. Die meist felsige Südküste wird von Individualtouristen stärker frequentiert. Je weiter westlich, dasto weniger Buchungstourismus.
Lastminute Kreta
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