Apr 23

Lastminute Dubrovnik Südöstlich von Cavtat breitet sich das fruchtbare Konavle-Tal aus, in dem Konavle-Tal vor allem Wein angebaut wird. Außerdem gedeihen hier Feigen und Oliven, Obst und Gemüse - nicht umsonst wird die Gegend als ‘Garten Dubrovniks’ bezeichnet. Das weitläufige Tal, dessen Name auf ein ausgeklügeltes System von Kanälen (canales) aus antiker Zeit zurückgeht, wird auf der Seeseite von einem dichtbewaldeten, halbhohen Höhenzug und im Landesinnern von dem 1324 m hohen Snijeänica-Massiv eingerahmt. Nördlich davon verläuft die Grenze zu Bosnien-Herzegowina, genauer zur Serbischen Republik, östlich davon ist die Grenze zu Montenegro (Bundesrepublik Jugoslawien). Einen ganz unverwechselbaren Charakter verleihen der Landschaft von Konavle die vielen schlanken Zypressen, die wohl nirgendwo an der dalmatinischen Küste in dieser Häufigkeit anzutreffen sind. Die Gegend ist für ihre ungewöhnlichen Trachten bekannt: Die Frauen tragen eine eigenartige weiße Kopfbedeckung, die manch einen an die Hau Besonderheit ben von Klosterfrauen erinnern mag. Der Hauptort von Konavle, Gruda, liegt knapp 16 km südöstlich von Cavtat. In der Nähe, wenige Kilometer nördlich, befindet sich das traditionsreiche Restaurant Konavoski dvori (Konavler Hof) direkt neben einem wildromantischen Bach. Noch einmal ungefähr 10 km weiter südöstlich liegt Molunat, der letzte und südlichste kleine Badeort an der kroatischen Küste. Umgeben von dichtem Grün, befindet sich der Ort genau an der Stelle, wo das Festland in die kleine Halbinsel Rat übergeht, so daß Molunat zwei Buchten hat. Von hier aus kann man die langgestreckte Halbinsel Prevlaka überblicken, die weit in die (montenegrinische) Bucht von Kotor hineinragt - während des Krieges im früheren Jugoslawien ein höchst umstrittener Landzipfel. In der Nähe von Molunat wurden prähistorische Gräber gefunden. Kahle Hügelketten, von unzähligen Trockenmäuerchen zum Schutz gegen die heftige Bora überzogen - das ist der erste Eindruck, mit dem Cres seine Besucher empfängt. Ganz so unwirtlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, ist die knapp 68 km lange und zwischen 2 und 13 km breite Insel in der Kvarner Bucht dann aber doch nicht. Die 404 km2 Inselfläche bedecken im nördlichen Teil auch kleine Wälder mit Steineichen und Hainbuchen, während es weiter im Süden sogar Olivenhaine und Weingärten gibt. Landwirtschaft, Fischfang, Bootsbau und Schafzucht bildeten jahrhundertelang die Haupterwerbsquellen der Inselbewohner. Viele von ihnen sind abgewandert, nur die größeren oder günstig gelegenen Dörfer haben überlebt. Der Tourismus auf Cres konzentriert sich auf ein paar Orte - Cres, Osor, MartinSdica und Valun -, und auch dort geht es immer noch etwas gemächlicher zu als auf der benachbarten Insel LoSinj. Hotels und Restaurants gibt es noch nicht im Überfluß, und die Privatzimmer sind im Sommer oft schon lange im voraus ausgebucht. Alle Zimmer werden zentral vom Tourismusbüro in Cres vermittelt. Dagegen ist die Situation für Campingfreunde recht gut: Neben ein paar kleineren Plätzen besitzt die Insel mit Kovabine und Baldrian zwei große Anlagen mit allen notwenigen Einrichtungen. Die insulare Küche ist einfach, aber schmackhaft - vor allem dann, wenn es sich um Lammgerichte handelt. Cres ist durch zwei Fährlinien erreichbar: Zwischen Brestova (etwa 30 Kilometer südlich von Opatija) und Porozina sowie zwischen Valbiska (Krk) und Merag (auf der Höhe von Cres) bestehen regelmäßige Fährverbindungen.Das größte Freizeitangebot hat man in den Feriensiedlungen (Hotelanlage Kimen und Camingplatz Kovaäine) westlich der Stadt Cres. Sie liegen nur wenige Gehminuten vom Ortskern entfernt. Die dortigen Fels- und Kiesstrände, zum Teil auch mit betonierten Liegeflächen und FKK-Bereich, gehören zu den schönsten auf der Insel. Bekannt sind auch die Strände bei Valun und im Süden von Cres, bei Punta Kea. Von der Stadt Cres aus bieten sich viele Möglichkeiten zu Bootsausflügen, u. a. zur ‘Blauen Grotte’ an der Westküste, unterhalb von Lubenice. Skipper können in der großen Marina von Cres (sehr geschützt) ihre Boote anlegen.Die historische Entwicklung von Cres ist nahezu identisch mit der Geschichte der Nachbarinsel - LoSinj. Die ältesten Funde, die auf eine menschliche Besiedlung schließen lassen, stammen aus der Jungsteinzeit und wurden in Höhlen auf Cres gefunden. Die Illyrer gründeten die beiden Orte Cres und Osor, wobei Osor wegen seiner strategisch günstigen Lage die größere Bedeutung zukam. Römer, Byzantiner und Kroaten regierten nacheinander die Insel. Während der Zugehörigkeit zu Venedig (1409 - 1797) stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung; insbesondere Handel und Seefahrt gingen zurück, da von der `Serenissima’ keine Konkurrenz geduldet wurde. Im 19. Jh., unter österreichischer Herrschaft, lebten die Inseln wirtschaftlich wieder auf, doch mit dem Aufkommen der Dampfschiffahrt verloren die Inselbewohner einen wichtigen Erwerbszweig, den Schiffsbau. Heute ernähren Landwirtschaft (Schafzucht, Wein- und Olivenanbau) und Tourismus die Mehrheit der Bewohner.

Apr 23

Last Minute Monaco Das Fürstentum Monaco liegt an der Cote d‘Azur zwisehen Frankreich (Region Alpes-Marttimes) und Italien. Nach Nizza sind es 14km in westlicher Richtung, die italienische Grenze tiegt 8km nach Osten.
Europas zweitkleinster Staat (nach Vatikanstadt) liegt an den Ausläufern der französischen Seealpen (Alpes-Maritimes). Die Gebäude des aus vier Stadtbezirken (Municipien) bestehenden Staates liegen zumeist auf einem schmalen Uferstreifen. Vom Wasser gesehen konkurrieren die Hochhäuser mit den nackten Felsen des Gebirges.
Die vier Stadtregionen sind von Nordost nach Südwest:
Monte-Carlo (Casino, Kongrelüzentrum und Badestrände), La Condamine (Hafen von Monaco), Monaco Ville, die Hauptstadt, und Fontvieille, ein erst in den letzten 25 Jahren dem Meer abgerungener Stadtleil mit Kleinindustrie. Die Hauptstadt liegt auf einem Felsen, der 85 m steil aus dem Wasser aufragt. Hier liegt die Altstadt mit dem Fürstenschloß. Fünf öffentliche Lifte erleichtern den Zugang zur Altstadt.
Die Voralpen schützen Monaco vor dem kalten Mistral aus Nordwest. Die Temperaturen liegen im Sommer bei 25° und im Winter bei 10°. Die geringen Niederschläge fallen zumeist im Winter.
Die Gründung des Fürstentums geht auf Francesco Grimaldi zurück, der sich 1297 der Stadt bemächtigte. Die formelle Anerkennung durch Frankreich erfolgte 1489. Wenn die Grimaldi-Dynastie aussttrbt, fällt Monaco an Frankreich zurück.
80% der Bevölkerung sind Ausländer, davon haben die Franzosen einen Anteil von 47%. Die monegassischen Staatsbürger zählen ca. 4.500. Die offizielle Sprache ist französisch, daneben wird auch italienisch und englisch verstanden, In den Schulen wird heute wieder die traditionelle monegassische Landessprache gelehrt. Die katholische Religion gilt afs Staatsreligion. Leitwährung ist der französische Franc, die
monegassische Währung hat die gleichen Werte und ist in unmittelbarer Nähe des Fürstentums kompatibel. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Monaco ist eines der Luxus-Touristenzentren der Welt. 60% der Hotelzimmer entfallen in die Luxuskategorie. Das Casino von Monte Carlo wurde 1878 vom Architekten der Pariser Oper, Charles Garnier, erbaut, Zu don Sehenswürdigkeiten zählen die Kathedrale von Monaco (t 9. Jh.), das Ozeanographische
Museum aus dem Jahre 1910 mit seiner monumentalon Fassade, direkt auf den Felsen vor dem Meer, das Fürstliche Palais (13. Jh.) mit Museum und Palaslafz, die Altstadt von Monaco-Ville mit verschlungenen Gassen und Blumenhöfen, der Naturpark und Rosengarten von Fontvietlle, der Exotische Garten und die Grotte des Observatoriums, Besuchermagnef sind die alljährlich stattfindenden Autorennen, die Monte-Carlo-Rallye und der Grand Prix. Monaco besitzt herrliche Sandstrände (Monte Carlo Beach, Larvotto Beach), der neue Yachthafen von Fontvieille entlastet den großen Hafen La Condamine, von wo Tauchtahrten mit einem Touristen-U-Boot unternommen werden können, Nächster Flughafen für Monaco ist Nizza
(Anschtußflüge mit dem Hubschrauber). Das Fürstentum hat einen eigenen Bahnhof auf der Strecke Menton Nizza, Öffentliche Verkehrsmittel sind Autobus/Minibus und Taxis, Die Zufahrt zur Altstadt ist im allgemeinen nur Fahrzeugen erlaubt, die in Monaco selbst zugelassen sind (Kennzeichen MC) oder aus dem Department Afpes-Maritimes stammen franz. Kennzeichen 06)- Die Geschwindigkeit innerhalb des Fürstentums ist auf 40 km/h begrenzt, außer beim Grand Prix.

Apr 23

Last Minute Malta Der Inselstaat Malta liegt im Mittelmeer, 94 km südlich von Sizilien und 290 km östlich von Tunesien, und liegt fast inder Mitte zwischen Gibraltar (1836 km) und Alexandria (1519 km).
Er besteht aus den Inseln Malta, Gozo, Gomino und zwei weiteren kleinen und unbewohnten Inseln.
Auf Malta gibt es weder Berge noch Flüsse. Es liegt auf einem Plateau, das mit einigen Hügeln von der Nordost- küste nach Südwesten ansteigt und eine Höhe von 253 m erreicht. Die an den Hängen der Hügel in Terrassen angelegten Felder werden vom Wind durch Steinwälle geschützt. Die Nord- und Westküste ist buchtenreich und flach, die Südküste steil und teilweise unzugänglich. Die Landschaft Gozos ist auch plateauartig, größte Höhe Ist 176 m.
Wegen seiner strategischen Lage ist Malta schon immer Zankapfel der großen Nationen gewesen. Um 4000 v.Chr. wurde es zunächst von Sizilien aus besiedelt, aus der Zeit um 2800 bis 1900 v.Chr. sind die megalithischen Tempelbauten erhalten (Hager Qim bei Qrendi, Gantija aut Gozo, die unterirdische Tempelanlage von HaI Saflieni, das sog. Hypogäum, eine Kultstätte, in der über 7000 menschliche Gebeine gefunden wurden). Im
9. Jh. v.Chr. geriet es in den Machtbereich der Phönizier (sie gaben den Namen ‘Malet‘, das bedeutet “Schutt oder ‘sicherer Platz‘), danach der Karthager, im 3. Jh. v.chr. wurde es römisch. 60 n.Chr. erlitt der Apostel Paulus vor der Küste Schittbruoh, danach wurde die Insel christianisiert. Die Katakomben aus dem 4./5. Jh. deuten auf ein blühendes Gemeinwesen hin, Im 9, Jh, geriet Malta unter arabische Herrschaft bis zur Rückeroberung im Jahre 1090, Im Jahre 1530 gab Karl V. von Spanien die Inselgruppe dem Johanniterorden zum Lehen. Nach der Besatzung durch Napoleons Truppen 1798 eroberte England die Inseln, sie wurden englische Kolonie von 1800 bis 1964, als sie die Unabhängigkeit erreichten. Seit 1974 ist Malta Mitglied des British Commonwealth.
Das Klima ist warm, die Temperaturen liegen im Sommer bei durchschnittlich 23°, im Winter bei 14°. Der Sommer ist trocken, geringer Regen fällt im Winter. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 15° im Winter und 26° im Sommer, Die Sonnenscheindauer beträgt im Sommer durchschnittlich 10,2 Std.
In der Wirtschaft spielt die Landwirtschatt eine große Rolle (Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Feigen, Weintrauben und Zitrusfrüchte), daneben Manufakturen für Textilien und Lederwaren. Der Tousmus bekommt stärkeres Gewicht (1990 waren es 870,000 Besucher, davon die Hälfte Engländer, die zweitstärkste Gruppe sind Deutsche mit 130.000).
Die Hauptstadt Valetta (die Malteser sagen “II Belt“ - die Stadt) liegt an der Nordostküste. Sehenswert ist die Altstadt mit den engen Gassen und bunten Balkonen, das Fort St. Etmo auf der äußersten Spitze der Halbinsel, die St. Paul‘s Shipwreck Church (17. Jh.) mit Fresken aus dem Leben des Apostel Paulus, der Palast der Ritter °Auberge de Castille“ (16. Jh.) und das ehemalige Gerichts- und Getängnisgebäude der Ritter “Castellania‘
Cottonera ist ein aufwendiger Befestigungsring um die drei Städte Vittoriosa, Senglea und Cospicua, dessen Bau 1670 vom Großmeister des Ordens der Cottoner begonnen wurde. Einen Besuch lohnen die malerischen Fischerdörfchen Marsaxlokk, Birzebruga und St. Juli- an‘s. Die schönste Stadt der Insel ist wohl Medina mit ihrer Vorstadt Rabat, schon vor Jahrhunderten “Cittä Notabile“ - die Erhabene genannt. Vollkommen von einer Festungsmauer umgeben ist die Altstadt mit Kathedrale erhalten geblieben. Wer durch die Stadttore tritt, wird augenblicklich ins Mittelalter zurückversetzt, Die Insel Goza ist weitgehend noch unberührt, hier leben die Fischer und Bauern mit ihren von Mulis gezogenen Karren wie vor langer Zeit. Die Insel ist wesentlich grüner als Malta, Hauptort ist Victoria mit der Zitadelle und Kathedrale. Gemütliche Fischerdörfer sind Xlendi im Süden, Mgarr im Osten und Marsaltorn im Norden der Insel. Alte Bauernhäuser und Reste der Megalith-Kuhuren prägen das Landschaftsbild. Sehenswert ist das Felsentor (Dwejra Point( im Südwesten, ein Naturtor aus Felsen mitten im Wasser.
Das 3 qkm kleine Inselchen Comino zwischen Gozo und Malta ist ein Taucherparadies. Es hat 8 ständige Einwohner und 2 Esel (Stand 1992). Die geschützte ‘Blaue Lagune“ war früher Schlupfwinkel für Piraten.
Zwischen den Inseln bestehen regelmäßige Bootsverbindungen. Von Valetta bestehen Linienschiffsverbindungen nach Neapel via Sizilien, kombinierte Fracht- und Passagierschiffsverbindungen von Holland, GB, Portugal, Spanien, Deutschland und Polen. Malta wird von allen großen europäischen Flugplätzen angeflogen.