Konavle Tal & Cres

Lastminute Dubrovnik Südöstlich von Cavtat breitet sich das fruchtbare Konavle-Tal aus, in dem Konavle-Tal vor allem Wein angebaut wird. Außerdem gedeihen hier Feigen und Oliven, Obst und Gemüse - nicht umsonst wird die Gegend als ‘Garten Dubrovniks’ bezeichnet. Das weitläufige Tal, dessen Name auf ein ausgeklügeltes System von Kanälen (canales) aus antiker Zeit zurückgeht, wird auf der Seeseite von einem dichtbewaldeten, halbhohen Höhenzug und im Landesinnern von dem 1324 m hohen Snijeänica-Massiv eingerahmt. Nördlich davon verläuft die Grenze zu Bosnien-Herzegowina, genauer zur Serbischen Republik, östlich davon ist die Grenze zu Montenegro (Bundesrepublik Jugoslawien). Einen ganz unverwechselbaren Charakter verleihen der Landschaft von Konavle die vielen schlanken Zypressen, die wohl nirgendwo an der dalmatinischen Küste in dieser Häufigkeit anzutreffen sind. Die Gegend ist für ihre ungewöhnlichen Trachten bekannt: Die Frauen tragen eine eigenartige weiße Kopfbedeckung, die manch einen an die Hau Besonderheit ben von Klosterfrauen erinnern mag. Der Hauptort von Konavle, Gruda, liegt knapp 16 km südöstlich von Cavtat. In der Nähe, wenige Kilometer nördlich, befindet sich das traditionsreiche Restaurant Konavoski dvori (Konavler Hof) direkt neben einem wildromantischen Bach. Noch einmal ungefähr 10 km weiter südöstlich liegt Molunat, der letzte und südlichste kleine Badeort an der kroatischen Küste. Umgeben von dichtem Grün, befindet sich der Ort genau an der Stelle, wo das Festland in die kleine Halbinsel Rat übergeht, so daß Molunat zwei Buchten hat. Von hier aus kann man die langgestreckte Halbinsel Prevlaka überblicken, die weit in die (montenegrinische) Bucht von Kotor hineinragt - während des Krieges im früheren Jugoslawien ein höchst umstrittener Landzipfel. In der Nähe von Molunat wurden prähistorische Gräber gefunden. Kahle Hügelketten, von unzähligen Trockenmäuerchen zum Schutz gegen die heftige Bora überzogen - das ist der erste Eindruck, mit dem Cres seine Besucher empfängt. Ganz so unwirtlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, ist die knapp 68 km lange und zwischen 2 und 13 km breite Insel in der Kvarner Bucht dann aber doch nicht. Die 404 km2 Inselfläche bedecken im nördlichen Teil auch kleine Wälder mit Steineichen und Hainbuchen, während es weiter im Süden sogar Olivenhaine und Weingärten gibt. Landwirtschaft, Fischfang, Bootsbau und Schafzucht bildeten jahrhundertelang die Haupterwerbsquellen der Inselbewohner. Viele von ihnen sind abgewandert, nur die größeren oder günstig gelegenen Dörfer haben überlebt. Der Tourismus auf Cres konzentriert sich auf ein paar Orte - Cres, Osor, MartinSdica und Valun -, und auch dort geht es immer noch etwas gemächlicher zu als auf der benachbarten Insel LoSinj. Hotels und Restaurants gibt es noch nicht im Überfluß, und die Privatzimmer sind im Sommer oft schon lange im voraus ausgebucht. Alle Zimmer werden zentral vom Tourismusbüro in Cres vermittelt. Dagegen ist die Situation für Campingfreunde recht gut: Neben ein paar kleineren Plätzen besitzt die Insel mit Kovabine und Baldrian zwei große Anlagen mit allen notwenigen Einrichtungen. Die insulare Küche ist einfach, aber schmackhaft - vor allem dann, wenn es sich um Lammgerichte handelt. Cres ist durch zwei Fährlinien erreichbar: Zwischen Brestova (etwa 30 Kilometer südlich von Opatija) und Porozina sowie zwischen Valbiska (Krk) und Merag (auf der Höhe von Cres) bestehen regelmäßige Fährverbindungen.Das größte Freizeitangebot hat man in den Feriensiedlungen (Hotelanlage Kimen und Camingplatz Kovaäine) westlich der Stadt Cres. Sie liegen nur wenige Gehminuten vom Ortskern entfernt. Die dortigen Fels- und Kiesstrände, zum Teil auch mit betonierten Liegeflächen und FKK-Bereich, gehören zu den schönsten auf der Insel. Bekannt sind auch die Strände bei Valun und im Süden von Cres, bei Punta Kea. Von der Stadt Cres aus bieten sich viele Möglichkeiten zu Bootsausflügen, u. a. zur ‘Blauen Grotte’ an der Westküste, unterhalb von Lubenice. Skipper können in der großen Marina von Cres (sehr geschützt) ihre Boote anlegen.Die historische Entwicklung von Cres ist nahezu identisch mit der Geschichte der Nachbarinsel - LoSinj. Die ältesten Funde, die auf eine menschliche Besiedlung schließen lassen, stammen aus der Jungsteinzeit und wurden in Höhlen auf Cres gefunden. Die Illyrer gründeten die beiden Orte Cres und Osor, wobei Osor wegen seiner strategisch günstigen Lage die größere Bedeutung zukam. Römer, Byzantiner und Kroaten regierten nacheinander die Insel. Während der Zugehörigkeit zu Venedig (1409 - 1797) stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung; insbesondere Handel und Seefahrt gingen zurück, da von der `Serenissima’ keine Konkurrenz geduldet wurde. Im 19. Jh., unter österreichischer Herrschaft, lebten die Inseln wirtschaftlich wieder auf, doch mit dem Aufkommen der Dampfschiffahrt verloren die Inselbewohner einen wichtigen Erwerbszweig, den Schiffsbau. Heute ernähren Landwirtschaft (Schafzucht, Wein- und Olivenanbau) und Tourismus die Mehrheit der Bewohner.

Leave a Comment

Please note: Comment moderation is enabled and may delay your comment. There is no need to resubmit your comment.