Apr 24

Lastminute Reisen San Marino Die Republik San Marino liegt mitten in Italien, etwa auf der Höhe von Rimini und in der Luftlinie ca. 10km von der Adria entfernt. Es liegt zwischen den italienischen Regionen Emilia-Roniagna und Marche-Montefe[lro. Schon von weitem ist die märchenhafte Bergfestung zu erkennen.
Die Landschaft ist hügelig mit dem senkrecht aufragenden Monte ritano mit seinen drei Gipfeln (alle sind fast 750 m hoch) im Zentrum. Die Gipfel sind von Festungsanlagen gekrönt (La Rocca 0 Guaita, Cesta 0 Fratta, Montale), hier liegt auch die Hauptstadt San Marino, Am Fuße des Monte Titano liegen die Orte Serravalle, Borge Maggiore, Faetano, Domagnano, Chiesanuovo, Acquaviva, Fiorentino und Montegiardino.Nach der Legende soll der Monte Titano zuerst von einer kleinen Christengemeinde besiedelt worden sein, die vor der Verfolgung Kaiser Diocletians hier Zuflucht suchten, Eine andere Legende spricht davon, daß eine Edelfrau den gottesfürchtigen Steinmetzen Marino, der auf dem Berg lebte, um Hilfe anging und zum Dank diesem Mann und seinen Nachkommen den Berg und dessen umgebung schenkte. Das soll im Jahre 301 nach Chr. geschehen sein. Aus dem “Land San Marino“ wurde später die “Freie Stadt San Mahno“ und zum Schluß die “Republik San Mahno“. Fast 1700 Jahre verstand es dieser kleine Staat, sich aus allen Nachbarstreitigkeiten herauszuhalten und-seine Freiheit zu bewahren. In seiner Geschichte ist San Marino nur zweimal besetzt worden (nur für einige Monate), 1503 durch Caesar Borgia und 1739 durch Kardinal Giuiio Alberoni, Sogar Napoleon ließ 1797 den Stadtstaat in Frieden, Er war hingegen so begeistert von San Marino, daß er anbot, San Marino könne seine Grenzen erweitern, Man lehnte dankend ab, Das war das jahrhundertealte Rezept der Regierung, seine Größe in seiner Kleinheit zu suchen, Das Klima des Landes ist das Mittelitaliens, Temperaturen im Winter von +10° bis - 2“, im Sommer von + 20 bis + 30°. Der Himmel ist meist klar mit gelegentlichen kurzen Schauern, Selten fällt im Winter etwas Schnee.
San Marino hat keine Bodenschätze. Haupteinahmequelle ist die Landwirtschaft, in den letzten Jahrzehnten zunehmend Kleinindustrie und Tourismus mit Verkauf von Keramik und Briefmarken. Zu erreichen ist San Marino über die Italienische Autobahn A 14, Abfahrt San Marino, mit dem Bus von der Bahnstation Rimini und über den Internationalen Flughafen Rimini-Miramare. Von Borgo Maggiore führt eine Seilbahn zum Berg. An der Bergstatlon befindet sich auch gleich das Tourismusamt. Zum Sehenswerten gehört die gesamte Stadt San Marino mit den drei Befestigungsanlagen, dIe mit Wällen und ngen Fußwegen verbunden sind, das Regierungsgebäude (Palazzo Pubblico , die Basilika ‘von San Marino und die Kirche Santa Maria dei Servi in Vaidragone.

Apr 24

Lastminute Reisen Sardinien Die italienische Insel Sardinien (Sardegna) liegt im westlichen Mittelmeer, südlich von Korsika (12 km) und vom italienischen Festland durch das Tyrrhenische Meer getrennt. Sardinien ist ca. 264 x 145km groß.
Zum Großteil besteht die Insel aus Bergmassiven, bis auf die Senke Campidano zwischen der Hauptstadt Cagliari und Odstano und schmalen Küstenstreifen, Die majestätischsten Berge sind die Monti del Gennargentu mit dem höchsten Berg Sardiniens, dem Punta La Marmora (1834 m).Der Sopra Monte bei Nuoro ist eine schroffe Berggegend mit abschüssigen Feiswänden und größtenteils
noch unerforschten Höhlen. °Sardische Dolomiten“ nennt man das Massiv des Monte Albo mit schroffen
Kalkbergen. Zahlreiche Binnenseen (zum großen Teil Stauseen) und Flüsse (die größten sind Tirso, 150 km, Coghinas, 123 km und Flumendose, 122 km), Sumpfseen und Moore mit Schilffeldern und Sumpfgras, Eichen und Korkeichenwälder, Ölbäume und die Macchia mit Myrten- und Rosmarinsträucher, Mastixbäume und Walcholder, sanfte, einsame und stille Hochflächen, auf denen man keinen Menschen trifft, außer hin wieder einem Schäfer mit seiner Herde, und eine 1849 km lange Küstenlinie (inkl. 462 km der Nebeninseln) mit Felsschluchten, Klippen und Sandstränden bestimmen das Landschaftsbild.
Sardinien ist vor über 3500 Jahren besiedelt worden. Zeugen sind die Menhire (senkrecht aufgerichtete Steinmale) und die Nuragen (kegelförmig aufgeschichtete Stelnbauten(. Schönstes Beispiel ist die Nurage Santa Barbara bei Macomer in Zentralsardinien, Es siedelten Phönizier und Karthager im 11.112. Jh. v.chr. (Ausgrabungsstätte auf dem Vorgebirge von Nora südlich von Cagliari), im 3. Jh. v.chr. wurde es von den Römern erobert (es stellte für Rom eine riesige Kornkammer dar), noch heute sind Aquädukte, Brücken und Straßen aus dieser Zeit zu sehen.
Nach Beherrschung durch die Vandalen, Byzanz, Goten, Langobarden, Araber und Sarazenen machte sich die Insel Im 11. Jh. selbständig, im 15, Jh. fiel sie der spanischen Krone zu (davon zeugen die vielen Wachtürme auf den Kaps(, im 18. Jh. der österreichischen. 1861 wurde Sardinien dem Königreich Italien angegliedert, 1948 wurde es autonome Region mit Sonderstatus.
Die Sarden waren ein Bergvolk, sie waren nie mit dem Meer vertraut, denn von dort kamen ihre Eroberer, Die Seefahrer und Fischer Sardiniens stammen aus tauen, vornehmlich aus Ligurien (Küste um Genua) und von der Insel Ponza im Golf von Neapel.
Das Klima ist mild, Die Saison ist der sieben Monate währende Sommer.
Die Hauptstadt der Insel ist Cagliari (größter Flug- und Fährhafen) mit prächtiger Aftstadt, Kathedrale (13. Jh.) und wunderbarem Blick über die Stadt von der Basfon di Samt Remy.
Der Fremdenverkehr ist besonders hoch entwickelt an der Geste Smeralda im Norden der Insel mit Porto CeNo, um Olbla (wichtigster Fähr- und Flughafen dieser Touristenregion) mit seinen Inseln (Tavolara und Molara) und dem nördlich gelegenen Meddelena Archipel (Isola Maddalena, Isola Caprera, Isola Santa Mada mit den Resten eines Benediktinerklosters und zahlreiche kleine Inseln mit zum Teil durch kleine Korallensplitter rosa gefärbtem Sand). Hier finden sich zehlreiche Badeorte mit Sandstränden und Yachthäfen. Bei Palau steht der berühmte “Bär“, ein vom Wind modellierter Granltfelsen, auf der Insel Spargi steht der ‘Testa della Strega“ (Hexenkopf) und am Capo Testa weitere Figuren.
Schöne Fischerorte mit Sandstränden gibt es auch an der Costa Rei im Südosten mit der Perle im Meer, der Isola dei Cavoli mit dem alten Leuchtturm, im Golf von Orosei (Mitte der Ostküste mit seinen Grotten (Grotta del Bue Marino, jahrhundertelang Zufluchtsort der Mönchsrobben, die sich heute aber versteckt hatten) und Stränden, die teilweise nur vom Meer aus zu erreichen sind, Imposant ist auch die Grotta del Nettuno am Gapo Caccia bei Alghero, besonders der Einstieg mit seinen 656 Stufen direkt am Felsen hoch über dem Meer, In dem Moorsee Stagno di Santa Giusta bei Oristano
werden aus Sumpfgras Boote zum Fischen und zur Jagd gebaut, die genauso konstruiert sind wie die Grasboote auf dem Titicacasee In Peru, Im Südwesten befinden sich die beiden Inseln San Pietro und San Antioco, im Nordwesten die Inseln Asinara und Piana, die alle mit Fährschiffen erreicht werden können, Fährverkehr besteht zum italienischen Festland, nach Sizilien und Korsika, Flugverbindungen zu allen europäischen Großstädten.

Apr 24

Lastminute Reisen Portugal liegt in Westeuropa, im westlichen Teil der Iberischen Halbinsel. Im Norden und Osten grenzt Spanien, im Westen und Süden der Atlantik. Zu Portugal gehören die Azoren und Madeira im Atlantischen Ozean, sowie die Überseeprovinz Macao in Südostasien, die 1999 an China abgegeben wird.
Portugal hat 850 km Küste mit traumhaften Stränden, der berühmteste Teil ist die Algarve im Süden mit Felsenküsten und Bergzügen. Nach Norden zu wird das Land immer bergiger, in der Serra da Estrela erreicht es Höhen bis 2000 m, im nördlichen Hochland Tras-os-Montes bis 1500 m. Das portugiesische Bergland ist wenig besiedelt, grün, waldreich und relativ regenreich. Diese Region mit ihren Dörfern und Alleen ist noch fast so ursprünglich wie vor hundert Jahren, Tourismus spielt sich last ausschließlich an der Algarve und um Lissabon ab.
Wirtschattlich gesehen ist Portugal immer noch Agrarland (Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Oliven, Mandeln, Zitrustrüchte, Feigen, Pfirsiche und Wein), seit dem Beitritt zur EG 1986 geht es wirtschaftlich voran. Hauptexportartikel sind Textilien, Wein, Oliven, Kork, Fisch, chem. Erzeugnisse und Maschinen.
Das Klima ist durch die Nähe zum Atlantik geprägt. Frische Winde aus West mildern die Hitze des Sommers, Regen fällt hauptsächlich in den Berg- regionen im Landesinnern. Die Sommertemperaturen liegen bei 25- 27°, die Wintertemperaturen bei 15°. Da die vorherrschende Windrichtung West aus Richtung Atlantik ist, hat Portugal unbestritten neben Irland die sauberste Luft Europas aufzuweisen.
In der Mine der Algarve liegt die Provinzhauptstadt Faro. Westlich bis nach Sagres erstreckt sich der Barlavento, die Felsenalgarve, eine zerklüftete und bizarre Fels- und Klippenlandschaft mit dazwischen verstreuten z.T. einsamen und kilometeriangen Sandstränden, Größter Ferienort ist das Fischerdorf Albuleira. Ein Naturwunder mit Blick auf den Atlantik sind die Felserigebilde von Ponta da Piedade. Um die frühere Provinzhauptstadt Lagos herum betinden sich zahlreiche Buchten mit versteckt liegenden Inseln und Sandstränden, die man nur mit dem Boot erreichen kann.
Im Westen liegt Sagres, die alte Seefahrerstadt Heinrichs des Seefahrers. Vom westlichsten Punkt der Algarve, Cabo Sao Vicente wurden die berühmten Seefahrer wie Magellan oder Vasco da Gama vor ihren Entdeckungsreisen verabschiedet.
Östlich von Faro erstreckt sich der Sotavento, die Sandalgarve, eine Wattenmeerlandschatt mit Sandbänken, Dünen und Lagunen. Bekannteste Orte sind Olhao und Monte Gordo mit seinen 20 km langen Dünen, Knapp nordwestlich der Algarve liegt die Serra de Monchique, eine bis tast t000 m hohe Berglandschaft mit vom Tourismus unberührten kleinen Dörfern.
Die Hauptstadt Lissabon liegt in einer Bucht an der Tejomündung. Wie in einem Theater reihen sich die Häuserzeilen von der Unterstedt am Uter des Tejo ( ein Teil verbrannte im Großfeuer von 1988) zur Oberstadt. Hier verkehren noch die vor 100 Jahren aus England eingeführten schmalen Straßenbahnen in engen Gassen, es gibt orientalische Basare, enge Gassen und große Treppen und ganz oben steht das Castelo Säo Jorge mit dem schönsten Aussichtspunkt über die ganze Stadt. Wer nicht Treppen steigen will, kann den vor über 100 Jahre erbauten Litt in die Oberstadt nehmen, den Elevador de Santa Justa. Die palmengesäumte Flanierstraße Lissabons ist die Avenida da Liberdade, Die «Ponte“ über den Tejo ist eine der größten Hängebrücken der Welt. Flußabwärts steht der berühmte, weiße Turm von Belem, ein im urportugiesischen Baustil (Manuelismus) errichteter Wehrturm am Tejoufer.
Westlich von Lissabon erstreckt sich die Costa do Estoril mit Sandstränden und Märchenburgen. Estoril ist das mondänste Seebad Portugals, das Cabo da Roca (144 m über dem Atlantik) der westlichste Punkt Europas. Guincho ist das ideale Revier für Brandungssurten, zwischen den beiden Flüssen Tejo und Sado liegen die Sandstrände der Hauptstädter.
Setübal, nach Lissabon und Porto wichtigste Hafenstadt, hat eine wunderbar erhaltene Altstadt mit der ersten rnanuefinischen Kirche des Landes.
Nach Norden erstreckt sich die Costa de Prata, eine Dünen- und Klippenlandschatt. Bekanntester Ort ist Nazarä. Hier beginnen die ‘Rias“, eine fjordähnliche Landschatt, die bis nach Gallizien in Spanien reicht. Hier werden Muscheln gezüchtet, Seetang abgebaut und Salz gewonnen. in Coimbra steht eine der ältesten Universitäten Europas. Fatima ist der berühmte Wallfahrtsort, zu dem am 13. jeden Monats die Pilger strömen. Im Norden des Landes liegt die Costa Verde mit ihren Pinien- und Eukalyptusbäumen, menschenleeren Sandstränden, rauhen Bergen, grünen Tälern und kleinen Seen. In Guimaraes wurde im Kastell Alfonso Henriques geboren, der 1139 von hier das Königreich Porto Cale ausriet. Das Rom Portugals ist die Kleinstadt Braga mit ihren über 3o Kirchen. Porto ist die berühmte Weinstadt. Als zu Beginn des 19. Jh. der Weinexport von Frankreich nach England versiegte (die beiden Länder lagen wieder einmal im Krieg), bot sich die mit England betreundete Seemacht Portugal an, Ersatz zu liefern. Doch die Fahrt über die
Biscaya mit den schwerfälligen Handelsschiffen und dem ewigen Schaukeln aut den Wellen ließ zunächst nur Essig in England ankommen. Die Portugiesen experimentierten und durch Zugabe von hochprozentigem Branntwein konnte der weitere Gärungsprozeß während der Fahrt gestoppt werden. Daß sich der Alkoholgehalt dieses Weines auf über 20% erhöhte “mußte“ hingenommen werden. Noch heute sieht man die “Barcos rabelos‘ auf dem Fluß Douro vollbeladen mit Portweintässern, hauptsächlich aus Reklamegründen.
Die entlegenen Gebiete Portugals sind der besondere Reisetip. Besonders hier gibt es die staatlich getührten “Pousades“, zu Hotels umgebaute Klöster, Burgen und Adelspaläste.
Lissabon ist der Ausgangsflughafen für die Atlantikinseln Azoren und Madeira.