Portugal - Azoren - Madeira

Lastminute Reisen Portugal liegt in Westeuropa, im westlichen Teil der Iberischen Halbinsel. Im Norden und Osten grenzt Spanien, im Westen und Süden der Atlantik. Zu Portugal gehören die Azoren und Madeira im Atlantischen Ozean, sowie die Überseeprovinz Macao in Südostasien, die 1999 an China abgegeben wird.
Portugal hat 850 km Küste mit traumhaften Stränden, der berühmteste Teil ist die Algarve im Süden mit Felsenküsten und Bergzügen. Nach Norden zu wird das Land immer bergiger, in der Serra da Estrela erreicht es Höhen bis 2000 m, im nördlichen Hochland Tras-os-Montes bis 1500 m. Das portugiesische Bergland ist wenig besiedelt, grün, waldreich und relativ regenreich. Diese Region mit ihren Dörfern und Alleen ist noch fast so ursprünglich wie vor hundert Jahren, Tourismus spielt sich last ausschließlich an der Algarve und um Lissabon ab.
Wirtschattlich gesehen ist Portugal immer noch Agrarland (Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Oliven, Mandeln, Zitrustrüchte, Feigen, Pfirsiche und Wein), seit dem Beitritt zur EG 1986 geht es wirtschaftlich voran. Hauptexportartikel sind Textilien, Wein, Oliven, Kork, Fisch, chem. Erzeugnisse und Maschinen.
Das Klima ist durch die Nähe zum Atlantik geprägt. Frische Winde aus West mildern die Hitze des Sommers, Regen fällt hauptsächlich in den Berg- regionen im Landesinnern. Die Sommertemperaturen liegen bei 25- 27°, die Wintertemperaturen bei 15°. Da die vorherrschende Windrichtung West aus Richtung Atlantik ist, hat Portugal unbestritten neben Irland die sauberste Luft Europas aufzuweisen.
In der Mine der Algarve liegt die Provinzhauptstadt Faro. Westlich bis nach Sagres erstreckt sich der Barlavento, die Felsenalgarve, eine zerklüftete und bizarre Fels- und Klippenlandschaft mit dazwischen verstreuten z.T. einsamen und kilometeriangen Sandstränden, Größter Ferienort ist das Fischerdorf Albuleira. Ein Naturwunder mit Blick auf den Atlantik sind die Felserigebilde von Ponta da Piedade. Um die frühere Provinzhauptstadt Lagos herum betinden sich zahlreiche Buchten mit versteckt liegenden Inseln und Sandstränden, die man nur mit dem Boot erreichen kann.
Im Westen liegt Sagres, die alte Seefahrerstadt Heinrichs des Seefahrers. Vom westlichsten Punkt der Algarve, Cabo Sao Vicente wurden die berühmten Seefahrer wie Magellan oder Vasco da Gama vor ihren Entdeckungsreisen verabschiedet.
Östlich von Faro erstreckt sich der Sotavento, die Sandalgarve, eine Wattenmeerlandschatt mit Sandbänken, Dünen und Lagunen. Bekannteste Orte sind Olhao und Monte Gordo mit seinen 20 km langen Dünen, Knapp nordwestlich der Algarve liegt die Serra de Monchique, eine bis tast t000 m hohe Berglandschaft mit vom Tourismus unberührten kleinen Dörfern.
Die Hauptstadt Lissabon liegt in einer Bucht an der Tejomündung. Wie in einem Theater reihen sich die Häuserzeilen von der Unterstedt am Uter des Tejo ( ein Teil verbrannte im Großfeuer von 1988) zur Oberstadt. Hier verkehren noch die vor 100 Jahren aus England eingeführten schmalen Straßenbahnen in engen Gassen, es gibt orientalische Basare, enge Gassen und große Treppen und ganz oben steht das Castelo Säo Jorge mit dem schönsten Aussichtspunkt über die ganze Stadt. Wer nicht Treppen steigen will, kann den vor über 100 Jahre erbauten Litt in die Oberstadt nehmen, den Elevador de Santa Justa. Die palmengesäumte Flanierstraße Lissabons ist die Avenida da Liberdade, Die «Ponte“ über den Tejo ist eine der größten Hängebrücken der Welt. Flußabwärts steht der berühmte, weiße Turm von Belem, ein im urportugiesischen Baustil (Manuelismus) errichteter Wehrturm am Tejoufer.
Westlich von Lissabon erstreckt sich die Costa do Estoril mit Sandstränden und Märchenburgen. Estoril ist das mondänste Seebad Portugals, das Cabo da Roca (144 m über dem Atlantik) der westlichste Punkt Europas. Guincho ist das ideale Revier für Brandungssurten, zwischen den beiden Flüssen Tejo und Sado liegen die Sandstrände der Hauptstädter.
Setübal, nach Lissabon und Porto wichtigste Hafenstadt, hat eine wunderbar erhaltene Altstadt mit der ersten rnanuefinischen Kirche des Landes.
Nach Norden erstreckt sich die Costa de Prata, eine Dünen- und Klippenlandschatt. Bekanntester Ort ist Nazarä. Hier beginnen die ‘Rias“, eine fjordähnliche Landschatt, die bis nach Gallizien in Spanien reicht. Hier werden Muscheln gezüchtet, Seetang abgebaut und Salz gewonnen. in Coimbra steht eine der ältesten Universitäten Europas. Fatima ist der berühmte Wallfahrtsort, zu dem am 13. jeden Monats die Pilger strömen. Im Norden des Landes liegt die Costa Verde mit ihren Pinien- und Eukalyptusbäumen, menschenleeren Sandstränden, rauhen Bergen, grünen Tälern und kleinen Seen. In Guimaraes wurde im Kastell Alfonso Henriques geboren, der 1139 von hier das Königreich Porto Cale ausriet. Das Rom Portugals ist die Kleinstadt Braga mit ihren über 3o Kirchen. Porto ist die berühmte Weinstadt. Als zu Beginn des 19. Jh. der Weinexport von Frankreich nach England versiegte (die beiden Länder lagen wieder einmal im Krieg), bot sich die mit England betreundete Seemacht Portugal an, Ersatz zu liefern. Doch die Fahrt über die
Biscaya mit den schwerfälligen Handelsschiffen und dem ewigen Schaukeln aut den Wellen ließ zunächst nur Essig in England ankommen. Die Portugiesen experimentierten und durch Zugabe von hochprozentigem Branntwein konnte der weitere Gärungsprozeß während der Fahrt gestoppt werden. Daß sich der Alkoholgehalt dieses Weines auf über 20% erhöhte “mußte“ hingenommen werden. Noch heute sieht man die “Barcos rabelos‘ auf dem Fluß Douro vollbeladen mit Portweintässern, hauptsächlich aus Reklamegründen.
Die entlegenen Gebiete Portugals sind der besondere Reisetip. Besonders hier gibt es die staatlich getührten “Pousades“, zu Hotels umgebaute Klöster, Burgen und Adelspaläste.
Lissabon ist der Ausgangsflughafen für die Atlantikinseln Azoren und Madeira.

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