Lastminute Reisen Das Priorat von Malta besteht aus dem Palast und Kloster Villa Magistrale auf dem Aventinhügel und dem ehemaligen Gesandtschaftsgebäude in der Via Condotti Nr. 68 (mit dem Nebeneingang in der Via di Bocca di Leone 681 in Italiens Hauptstadt. Beide Gebäude sind exterritoriale Gebiete in Rom und bilden mit ca. 6100 qm (i) den flächenmäßig kleinsten “Staat‘ der Erde. Im Jahre 1798 wurden die Ritter des Malteserordens von Napoleon von ihrer Insel Malta veitrieben und fanden Zuflucht in der Stadt des Papstes, der auch geistliches Oberhaupt des Ordens ist. Der jeweilige Papst ist somit der einzige Quasi-Staats-Chef von zwei verschiedenen Staaten, die allerdings in einer Stadt liegen und die beiden kleinsten der Welt sind. Obwohl das Priorat kein Staatsgebiet und kein Volk hat, hat es diplomatische Beziehungen zu über 50 Staaten der Erde und gebietet mit seinen diversen caritativen Einrichtungen und Krankenhäusern (u.a. MalteserHilfsdienst) weltweit über ein Staatsvermögen von über 30 Milliarden € . Die korrekte Bezeichnung des Phorats von Malta lautet:
Der Souveräne Ritterorden vom Hospital des Hl. Johannes zu Jerusalem, Rhodos seit Sept. 1976 auch wieder in Rhodos ansässig, wie schon von 1309 bis 1522) und Malta. Es ist der einzige Staat der Erde ‘ohne“ Territorium, aber mit internationalem Autokennzeichen SMOM, eigenen Briefmarken und sogar eigener Währung (neben der Lira als offiziellem Zahlungsmittel). In Wirklichkeit sind Briefmarken (von über 30 Staaten anerkannt, allerdings nicht von der BRD) und Geld hauptsächlich als Souvenirs gedacht. Diese Souveniers können in der Via Condotti 68 gekauft werden.
Hauptattraktion auf dem Aventinhügel am ‘Platz der Malteser Ritter‘ ist ein Blick durchs Guckloch des Kiosterportars. Man steht in Itahen, blickt über die Eingangsaliee des Priorats und sieht in der Ferne die Kuppel des Petersdoms des Vatikanstaates - drei ‘Staaten‘ auf einen Blick!
Last Minute Reisen Europa Rumänien liegt in Südosteuropa im Norden der Balkanhalbinsel, mit einem etwa 250 km langen Küstenstreifen am Schwarzen Meer. Nachbarn sind Moldawien und die Ukraine im Norden und Osten, Ungarn und Jugoslawien im Westen und Bulgarien im Süden. Nahezu die gesamte Südwest- Südgrenze, also zu Jugoslawien und Buigahen, bildet die Donau.
In einem nach Osten gebauchten Bogen queren die Karpaten das Land von Nord nach Südwest (etwa 35% der Bodenfläche). Höchster Gipfel ist der Moidoveanu In den Südkarpaten (2543 m). Die Berge sind mit Tannen- und Laubwäldern bedeckt, Alle Flüsse, die in den Karpaten entspringen, fließen letztendlich in die Donau, die westlichen Quellflüsse über den Donaunebenfluß Theiß. Die Karpaten sind auch Wintersportgebiet mit den Orten Sinaia, Poiana, Brasov und Predeal. 33% der Landesfläche bilden Hochebenen und Hügellandschatt, dazu gehören die Regionen Siebenbürgen und südlich Transsilvanien im Karpatenbogen, das Hügelland im Westen (Apusenigebirge), das Banaler Gebirge vor der Donaugrenze zu Jugoslawien und die Moldauhochebene. Es sind hauptsächlich Obst-, Gemüse, Tomaten, Paprika und Weinanbeugebiete. Die restlichen 32% der Staatsfläche sind vor allem die fruchtbaren Böden des Donautieflandes. Hier werden die wesentlichen Landwirtschaftsgüter erwirtschaftet wie Weizen, Mais und Hafer, Tomaten, Paprika und Salate, Gut 1/3 der Donaugesämtlänge (2842 km verlaufen art der Grenze bzw. innerhalb des rumänischen Staatsgebiets (1075 km). Das Donaudelta selbst ist ein einmaliges Naturschutzgebiet in Europa. Die Schwarzmeei*üste im Südwesten des Landes mit den bekannten Badeorlen wie Mamaia und Eforie hat größte touristische Bedeutung. Sie gilt als preiswertes Touristenziel.
Der ursprüngliche Agrarstaat wurde nach dem 2. Weltkrieg industrialisiert, wobei Grundstoff- und Schwehndustrie bevorzugt entwickelt wurden, Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind heute die Metall-, Nahrungsmittel-, Textil- und Petroindustrie.
Im ganzen Land verteilt gibt es zahlreiche ungarische und deutschstämrnige Siedlungsgebiete mit teilweise jahrbundertealtem Häuserbestand (Siebenbürger Sachsen, Banaler Schwaben). Neben Rumänisch als Amtssprache werden auch die Umgangssprachen der Minderheiten gesprochen. Es gibt 88% Rumänen, 8% ungarnstämmige, knapp 2% deutschstämmige und 2,5% balkanstämmige Einwohner. Knapp 3/4 sind rumänisch orhtodoxe Christen, 2,3 Mio, Katholiken und knapp 1 Mio, Protestanten.
Vom “Paris des Ostens“ Bukarest (Bucuresti) mit seinen Boulevards kann man nach rigorosen
Baumaßnahmen und vor allem nach dem Erdbeben von 1977 nicht mehr reden. Trotzdem ist die Altstadt mit der Lipscani Strada auch heute noch beeindnjckend. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch der unfertige ‘Regierungspalasr des entmachteten und hingerichteten Staatschefs ceaucescu, größter und protzigster Bau der Hauptstadt. Einen Besuch lohnt das Städtchen Sighisoara jShäßburg) mit seiner Altstadt, hier lebte auch im 15. Jh. der Fürst Vlad Tepes, den man auch den ‘Pfähle,“ nannte, weil er seine Feinde mit einem Holzspieß durchboren ließ. Diese Geschichte war die Vodage für den irischen Schriftsteller Bram Stoker, als er seine Romantigur Dracula erfand, Die bekannteste Gegend Rumäniens ist die Bukowina, ein Gebiet im Norden der Moldau. Besonders sehenswert sind die aus dem 1 5/16. Jh. stammenden Klöster mit ihren prachtvoll bemalten Fassaden (Sucevita, Vordnet. Humor, Arbore und Moidovital.
Die Flugverbindungen (die rumänische Fluggesellschaft heilit Taromj und die Eisenbahnverbindungen zu den europäischen Metropolen ist gut, ebenso die Autoverbindungen zu den Nachbarstaaten.
Last Minute Reisen Sizilien Die italienische Insel Sizilien ist die größte Insel des Mittelmeeres, sie liegt, durch die nur 3 km breite Straße von Messina getrennt, vor der Stiefelspitze Italiens und durch die Straße von Sizilien getrennt, 145 km vom afrikanischen Kontinent (Tunesien) entfernt, Im Norden ist die Insel gebirgig, hier liegt der 3323 m
hohe Ätna, der höchste Vulkan Europas! der bis fast 2000 m Höhe mit dem Auto zu befahren ist. Der Ätna ist noch sehr aktiv, letzter Ausbruch war im Frühiahr 1992. Über die hügelige Mitte wird die Insel im Süden flach, Weite Hügellandschaft mit vereinzelten, kleinen Dörfern prägen das Bild des Inselinneren. Auf den Wiesen weiden Schafsherden, die Hügel werden zum Weinbau und die Ebenen für Olivenhaine genutzt, Das Klima ist mediterran mit sehr heißen Sommern und milden, stürmischen und regnerischen Wintern. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 11° im Winter und 26° im Sommer mit Spitzen weit über 30°. Landwirtschaftlich produziert die Insel hauptsächt ich Weizen, Mais, Oliven, Wein und Südfrüchte.
Hauptstadt Siziliens ist Palermo, größte Hafenstadt und Wirlschaftszentrum. Seit dem 3. Jh. v.chr. ist Palermo und Sizilien unter römischer Herrschaft. Historische Bauten sind die Kathedrale Santa Rosalia (12. Jh,), der normannische Königspalast Palazzo dei Normanni (9./12.Jh.) und San Giovanni degli Eremeti, eine fünfkuppelige Kirche aus dem 12. Jh.
Sehenswerte Orte auf der Insel sind Messina, Fährhafen nach Reggio Calabria auf dem Festland, mit seinem Dom, Catania, Erzbischofssitz und Provinzhauptstadt an der Ostküste, direkt unterhalb des Ätna, mit dem Dom, dem Castello Ursino (13. Jh.), unter Friedrich II. aus dunklem Vulkangestein errichtet, Syrakus im Südosten mit dem größten antiken Theater Siziliens (5.Jh.v.Chr., 134 m Durchmesser), auf der vorgelagerten Halbinsel Orligla stehen Reste des Apollontempels, und Agrigento an der Südküste mit seinem antiken Tal der Tempel“ (u.a. Heraklestempet, 6.Jh.v.Chr., Concordiatempel, 5.Jh.v.Chr.). Weitere antike Stätten sind Selinunt, Segesta, Enna und Erice.
Besonders bekannt ist Taormina, in der Antike gegründet, mit seinem griechischen Theater auf dem nahen Berg, der einen wundervollen Ausblick auf die Stadt, das Meer, die Insel und den Ätna gestattet. Heute ist
Taormina Siziliens bekanntester Touristenort. In Monreale steht eine berühmte normannische Kathedrale aus dem 12, Jh., Ragusa ist eine faszinierende Barockstadt, Trapani an der Westküste besticht mit arabischen, normannischen, gotischen und Renaissance-Bauten.Einer der reizvollsten Fischerorte ist Cetalu, von der Burg über der Stadt hat man einen prächtigen Blick über Stadt und Land.
Ägadische Inseln
Der Westspitze Siziliens vorgelagert sind die gebirgigen Ägadischen Inseln Marettimo, Favignana und di Levanzo und südlich davon die Isola Stagnone, kleine Fischer- und Austlugsinseln, die von Trapani aus erreicht werden können. Marettimo an der Südostküste hat einen kleinen Hafen, an der felsigen Nordküste liegen zahlreiche Grotten. Die tsola di Levanzo hat mit Levanzo eine kleine Hafenstadt an der Südwestküste, an der Nordküste liegt die Grotte del Genovese, Außer an der Nordwestküste gibt es viele kleine Buchten zum Ankern. Die Isola Favignana ist die westlichste Insel. In der Mitte ist sie eingeschnürt, hier liegt an der Nordküste Favignana, der östliche Teil der Insel ist ein flaches Hochplateau mit steilen Badebuchten. Auf dem Berg der Westinsel steht das Kloster Caterina. Die schönsten sandigen Badebuchten liegen an der Südküste. Von Palermo kann die kleine Touristeninsel Ustica erreicht werden. Die Insel liegt rund 80 km.nördlich von
Palermo.
Äolische Inseln
Zu den Äolischen Inseln vor der östlichen Nordküste Siziliens gehören von West nach Ost: Alicudi, Filicudi, Sauna, Lipari, Vulcano, Panarea und Stromboh. Die Vulkaninseln können von Palermo, Cetalu, 5. Agata Militello, Marina di Paul, Milazo und Messina erreicht werden. Der Stromboll ist seit dem Altertum unterunterbrochen aktiv, ca. alle 20 Minuten stößt er eine Rauchwolke aus.
Auf den Inseln gibt es heiße Schwefelquellen. Durch des Vulkangestein sind die Inseln sehr fruchtbar, auf Lipari wurde der schwarze Obsidian gefunden (Halbedelstein). Stromboll hat schwarze Sandstrände, keine Autos, bis auf die Oslküste mit 5. Vincenzo und Ginostra an der Wesfüste ist die Insel sehr unzugänglich. Panarea ist zwar die kleinste, aber dennoch die touristische Hochburg für die Süditaliener, der Hauptort 5. Pietro liegt an der etwas flacheren Ostküste. Relativ unberührt sind Sauna und die beiden abgelegenen westlichen Inseln Alicudi und Filicudi. In Vulcano riecht man die Heilquellen schon im Hafen Porto di Levante, die Schwefelquellen haben dieses Rheumabad berühnt gemacht.
Die Hauptinsel ist Lipari (daher auch der andere Name der Inseln: Liparische Inseln). Sehenswert ist die Festung aus dem 16 Jh. mit dem archäologischen Museum, der kleine Fischerhafen Marina Corta, Porticello und Capo Rosso an der Ostküste, Die Westküste ist mit ihren bizarren Felsen unzugänglich.