Reisen Rumänien & Südosteuropa

Last Minute Reisen Europa Rumänien liegt in Südosteuropa im Norden der Balkanhalbinsel, mit einem etwa 250 km langen Küstenstreifen am Schwarzen Meer. Nachbarn sind Moldawien und die Ukraine im Norden und Osten, Ungarn und Jugoslawien im Westen und Bulgarien im Süden. Nahezu die gesamte Südwest- Südgrenze, also zu Jugoslawien und Buigahen, bildet die Donau.
In einem nach Osten gebauchten Bogen queren die Karpaten das Land von Nord nach Südwest (etwa 35% der Bodenfläche). Höchster Gipfel ist der Moidoveanu In den Südkarpaten (2543 m). Die Berge sind mit Tannen- und Laubwäldern bedeckt, Alle Flüsse, die in den Karpaten entspringen, fließen letztendlich in die Donau, die westlichen Quellflüsse über den Donaunebenfluß Theiß. Die Karpaten sind auch Wintersportgebiet mit den Orten Sinaia, Poiana, Brasov und Predeal. 33% der Landesfläche bilden Hochebenen und Hügellandschatt, dazu gehören die Regionen Siebenbürgen und südlich Transsilvanien im Karpatenbogen, das Hügelland im Westen (Apusenigebirge), das Banaler Gebirge vor der Donaugrenze zu Jugoslawien und die Moldauhochebene. Es sind hauptsächlich Obst-, Gemüse, Tomaten, Paprika und Weinanbeugebiete. Die restlichen 32% der Staatsfläche sind vor allem die fruchtbaren Böden des Donautieflandes. Hier werden die wesentlichen Landwirtschaftsgüter erwirtschaftet wie Weizen, Mais und Hafer, Tomaten, Paprika und Salate, Gut 1/3 der Donaugesämtlänge (2842 km verlaufen art der Grenze bzw. innerhalb des rumänischen Staatsgebiets (1075 km). Das Donaudelta selbst ist ein einmaliges Naturschutzgebiet in Europa. Die Schwarzmeei*üste im Südwesten des Landes mit den bekannten Badeorlen wie Mamaia und Eforie hat größte touristische Bedeutung. Sie gilt als preiswertes Touristenziel.
Der ursprüngliche Agrarstaat wurde nach dem 2. Weltkrieg industrialisiert, wobei Grundstoff- und Schwehndustrie bevorzugt entwickelt wurden, Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind heute die Metall-, Nahrungsmittel-, Textil- und Petroindustrie.
Im ganzen Land verteilt gibt es zahlreiche ungarische und deutschstämrnige Siedlungsgebiete mit teilweise jahrbundertealtem Häuserbestand (Siebenbürger Sachsen, Banaler Schwaben). Neben Rumänisch als Amtssprache werden auch die Umgangssprachen der Minderheiten gesprochen. Es gibt 88% Rumänen, 8% ungarnstämmige, knapp 2% deutschstämmige und 2,5% balkanstämmige Einwohner. Knapp 3/4 sind rumänisch orhtodoxe Christen, 2,3 Mio, Katholiken und knapp 1 Mio, Protestanten.
Vom “Paris des Ostens“ Bukarest (Bucuresti) mit seinen Boulevards kann man nach rigorosen
Baumaßnahmen und vor allem nach dem Erdbeben von 1977 nicht mehr reden. Trotzdem ist die Altstadt mit der Lipscani Strada auch heute noch beeindnjckend. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch der unfertige ‘Regierungspalasr des entmachteten und hingerichteten Staatschefs ceaucescu, größter und protzigster Bau der Hauptstadt. Einen Besuch lohnt das Städtchen Sighisoara jShäßburg) mit seiner Altstadt, hier lebte auch im 15. Jh. der Fürst Vlad Tepes, den man auch den ‘Pfähle,“ nannte, weil er seine Feinde mit einem Holzspieß durchboren ließ. Diese Geschichte war die Vodage für den irischen Schriftsteller Bram Stoker, als er seine Romantigur Dracula erfand, Die bekannteste Gegend Rumäniens ist die Bukowina, ein Gebiet im Norden der Moldau. Besonders sehenswert sind die aus dem 1 5/16. Jh. stammenden Klöster mit ihren prachtvoll bemalten Fassaden (Sucevita, Vordnet. Humor, Arbore und Moidovital.
Die Flugverbindungen (die rumänische Fluggesellschaft heilit Taromj und die Eisenbahnverbindungen zu den europäischen Metropolen ist gut, ebenso die Autoverbindungen zu den Nachbarstaaten.

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