Reisen Sizilien & Italien

Last Minute Reisen Sizilien Die italienische Insel Sizilien ist die größte Insel des Mittelmeeres, sie liegt, durch die nur 3 km breite Straße von Messina getrennt, vor der Stiefelspitze Italiens und durch die Straße von Sizilien getrennt, 145 km vom afrikanischen Kontinent (Tunesien) entfernt, Im Norden ist die Insel gebirgig, hier liegt der 3323 m
hohe Ätna, der höchste Vulkan Europas! der bis fast 2000 m Höhe mit dem Auto zu befahren ist. Der Ätna ist noch sehr aktiv, letzter Ausbruch war im Frühiahr 1992. Über die hügelige Mitte wird die Insel im Süden flach, Weite Hügellandschaft mit vereinzelten, kleinen Dörfern prägen das Bild des Inselinneren. Auf den Wiesen weiden Schafsherden, die Hügel werden zum Weinbau und die Ebenen für Olivenhaine genutzt, Das Klima ist mediterran mit sehr heißen Sommern und milden, stürmischen und regnerischen Wintern. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 11° im Winter und 26° im Sommer mit Spitzen weit über 30°. Landwirtschaftlich produziert die Insel hauptsächt ich Weizen, Mais, Oliven, Wein und Südfrüchte.
Hauptstadt Siziliens ist Palermo, größte Hafenstadt und Wirlschaftszentrum. Seit dem 3. Jh. v.chr. ist Palermo und Sizilien unter römischer Herrschaft. Historische Bauten sind die Kathedrale Santa Rosalia (12. Jh,), der normannische Königspalast Palazzo dei Normanni (9./12.Jh.) und San Giovanni degli Eremeti, eine fünfkuppelige Kirche aus dem 12. Jh.
Sehenswerte Orte auf der Insel sind Messina, Fährhafen nach Reggio Calabria auf dem Festland, mit seinem Dom, Catania, Erzbischofssitz und Provinzhauptstadt an der Ostküste, direkt unterhalb des Ätna, mit dem Dom, dem Castello Ursino (13. Jh.), unter Friedrich II. aus dunklem Vulkangestein errichtet, Syrakus im Südosten mit dem größten antiken Theater Siziliens (5.Jh.v.Chr., 134 m Durchmesser), auf der vorgelagerten Halbinsel Orligla stehen Reste des Apollontempels, und Agrigento an der Südküste mit seinem antiken Tal der Tempel“ (u.a. Heraklestempet, 6.Jh.v.Chr., Concordiatempel, 5.Jh.v.Chr.). Weitere antike Stätten sind Selinunt, Segesta, Enna und Erice.
Besonders bekannt ist Taormina, in der Antike gegründet, mit seinem griechischen Theater auf dem nahen Berg, der einen wundervollen Ausblick auf die Stadt, das Meer, die Insel und den Ätna gestattet. Heute ist
Taormina Siziliens bekanntester Touristenort. In Monreale steht eine berühmte normannische Kathedrale aus dem 12, Jh., Ragusa ist eine faszinierende Barockstadt, Trapani an der Westküste besticht mit arabischen, normannischen, gotischen und Renaissance-Bauten.Einer der reizvollsten Fischerorte ist Cetalu, von der Burg über der Stadt hat man einen prächtigen Blick über Stadt und Land.
Ägadische Inseln
Der Westspitze Siziliens vorgelagert sind die gebirgigen Ägadischen Inseln Marettimo, Favignana und di Levanzo und südlich davon die Isola Stagnone, kleine Fischer- und Austlugsinseln, die von Trapani aus erreicht werden können. Marettimo an der Südostküste hat einen kleinen Hafen, an der felsigen Nordküste liegen zahlreiche Grotten. Die tsola di Levanzo hat mit Levanzo eine kleine Hafenstadt an der Südwestküste, an der Nordküste liegt die Grotte del Genovese, Außer an der Nordwestküste gibt es viele kleine Buchten zum Ankern. Die Isola Favignana ist die westlichste Insel. In der Mitte ist sie eingeschnürt, hier liegt an der Nordküste Favignana, der östliche Teil der Insel ist ein flaches Hochplateau mit steilen Badebuchten. Auf dem Berg der Westinsel steht das Kloster Caterina. Die schönsten sandigen Badebuchten liegen an der Südküste. Von Palermo kann die kleine Touristeninsel Ustica erreicht werden. Die Insel liegt rund 80 km.nördlich von
Palermo.
Äolische Inseln
Zu den Äolischen Inseln vor der östlichen Nordküste Siziliens gehören von West nach Ost: Alicudi, Filicudi, Sauna, Lipari, Vulcano, Panarea und Stromboh. Die Vulkaninseln können von Palermo, Cetalu, 5. Agata Militello, Marina di Paul, Milazo und Messina erreicht werden. Der Stromboll ist seit dem Altertum unterunterbrochen aktiv, ca. alle 20 Minuten stößt er eine Rauchwolke aus.
Auf den Inseln gibt es heiße Schwefelquellen. Durch des Vulkangestein sind die Inseln sehr fruchtbar, auf Lipari wurde der schwarze Obsidian gefunden (Halbedelstein). Stromboll hat schwarze Sandstrände, keine Autos, bis auf die Oslküste mit 5. Vincenzo und Ginostra an der Wesfüste ist die Insel sehr unzugänglich. Panarea ist zwar die kleinste, aber dennoch die touristische Hochburg für die Süditaliener, der Hauptort 5. Pietro liegt an der etwas flacheren Ostküste. Relativ unberührt sind Sauna und die beiden abgelegenen westlichen Inseln Alicudi und Filicudi. In Vulcano riecht man die Heilquellen schon im Hafen Porto di Levante, die Schwefelquellen haben dieses Rheumabad berühnt gemacht.
Die Hauptinsel ist Lipari (daher auch der andere Name der Inseln: Liparische Inseln). Sehenswert ist die Festung aus dem 16 Jh. mit dem archäologischen Museum, der kleine Fischerhafen Marina Corta, Porticello und Capo Rosso an der Ostküste, Die Westküste ist mit ihren bizarren Felsen unzugänglich.

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