Lastminute Reisen Italien Die Vatikanstadt (Stato della Cittä del Vaticano) liegt im Westen der italienischen Hauptstadt Rom. Zum Hoheitsgebiet des Vatikan gehören die Basilika San Pietro Petersdom, einige Kirchen und Paläste in Rom sowie der päpstliche Sommersitz Castel Gandolfo in den Albaner Bergen. Als souveräner Staat mit eigenem Territorium druckt der Vatikanstaat eigene Briefmarken, prägt eigene Münzen, hat einen eigenen Bahnhof und eine eigene (weltumspannende, in allen wichtigen Sprachen sendende) Radiostation, Radio Vatikan, eine Zeitung (L` Osservatore Romano) und eine eigene Nachrichtenagentur. Die rund 400 Staatsbürger des Vatikan genießen Steuerfreiheit und können, wie auch die knapp 4000 Angestellten und 80 Schweizer Gardisten “im eigenen Supermarkt zollfrei einkaufen.Sehenswürdigkeiten sind der Petersdom, die Sixtinische Kapelle (mit den Fresken von Michelangelo), die vatikanischen Museen und Galerien, sowie die reichsten, nicht nur religiösen, Kunstschätze der Welt. Führungen durch die vatikanischen Gärten und Sixtinische Kapelle sind Montag bis Samstag um 10.00 h von März bis Oktober, November bis Februar nur Samstag. Eintrittskarten können im Informatioinsbüro auf dem Petersplatz gekauft werde. Der Zugang wird den Besuchern nur in angemessener Kleidung gestattet. In Vatikanstadt ist neben der Vatikan-Lira auch italienische Währung gültig. Amtssprache ist neben italienisch Latein, für das, um mit der modernen Begriffswelt Schritt zu halten, immer wieder neue Wörterverbindungen “erfunden” werden müssen. Weltbekanntes Fotomotiv sind die Schweizer Garden. Das sind großgewachsene, junge, unverheiratete Schweizer, die als Wachen an der Staatsgrenze des Vatikans stehen. Ihre Uniform ist die traditionelle, mittelalterliche Landestracht.
Last Minute Reisen Svalbard Der norwegische Archipel Svalbard liegt im Grenzbereich von Nordpolarmeer und Europäischem Nordmeer, 900 km nördlich des Nordkaps und nur 1300 km südlich des Nordpols. Dazu gehören die Hauptinsel Spitzbergen, Nordaustlandet, Barentsoya, Edgeoya und viele kleine Inseln, Die Inseln sind gebirgig mit hoch aufragenden Felsnadeln, höchster Berg ist der Newtontoppen mit 1717 m auf Spitzbergen. Zahllose Gletscher kalben direkt ins Meer. Fjorde schneiden tief in die Bergwelt ein. 60 % der Insel sind eisbedeckt, daher der Name: Svalbard s Kalte Küste“. Die westliche Küste wird vorn Golfstrom erwärmt, auf dem fruchtbaren Ufersaum wachsen Blumen. Am Südrand des lsfjorden (Eisfjord) liegt die Hauptstadt Longyearbyen, Ausgangspunkt für Touren und Expeditionen. Westlich davon liegt die russischen Siedlung Barentsburg und nördlich die russische Siedlung Pyramiden. Hier leben russische Arbeiter, die in drei Kohlegruben, die an russische Firmen verpachtet wurden, beschäftigt sind. Die Norweger unterhalten zwei weitere Kohlebergwerke. Entsprechend der Grubenaufteilung sind etwa ein Drittel der Einwohner Norweger, zwei Drittel Russen.
Die kahlen und unbewohnten Inseln im Osten sind die Heimat der Eisbären. Andere Tiere sind Vögel, Polarfüchse und Robben. Die Südküste von Nordaustlandet (Nordostland) hat mit 200 km die längste Gletscherabbruchkante der Arktis, hier kalben laufend gewaltige Eisberge. Die Temperaturen liegen im Sommer um 6°, im Winter zwischen -6° und - t 6°. Die Mitternachtssonne scheint vom 2t.4. bis zum 21.6. Außerhalb der Ortschaften fehlen zumeist die Straßen (insgesamt 40km und etwa 220 Autos). Haupt- verkehrsmittel sind Schneescooter, Flugzeuge und Schiffe. Für Touristen werden Küstenschiffstouren mit Landaufenthalten, Skiexpeditionen und Trekkingtouren veranstaltet, auch in die Arktis. Fahrplanmäßige Schiffsverbindungen zum norwegischen Festland bestehen nicht, nur Flugverbindungen von Alesund. Bergen, Kristiansand, Oslo, Stavanger, Tromse und Trondheim, sowie von Moskau.Bäreninsel 1 Bjamoya Die norwegische Bäreninsel liegt zwischen dem Nordkap und Spitzbergen. Die Insel ist tafelförmig, es gibt viele Seen. Die Vegetation auf der größtenteils vergletscherten Insel beschränkt sich auf Moose und
Flechten, die dort lebenden Eisbären waren Namenspate. Höchster Berg im Südosten ist der Miseryfjellet mit 536 m. Die Insel ist seit 1925 in norwegischem Besitz. Eine Funk- und Wetterstation wurde hier bereits 1916 an der Nordküste errichtet, heute wird sie automatisch betrieben (Bjerney Radio). Diese Station dient der Unterstützung norwegischer Fischer, die hier in der Nordmeerregion, einem der unwirtlichsten Hochseegebiete der Erde, Dorsch und Kabeljau fangen.