Das Königreich Thailand liegt auf der Hinterindischen Halbinsel In Südostasien. Im Süden verläuft das Land über die schmalste Stelle (Burma als Nachbar) der malayischen Halbinsel bis zur Nordgrenze Malaysias.
Die Ostgrenze bilden Kambodscha und Laos, den Norden und Westen Myanmar (Burma, Birrma).
Im Norden Thailands bildet das Zusammentreffen mit Burma und Laos das berüchtigte “Goldene Dreieck“, Zentrum des Welt-Opium-Handels und Opiumanbaus. Geografisch bildet das Land 4 Regionen. Der bergige Norden und Westen, die fruchtbare Zentralebene des Chao-Phraya-Flusses, das halbtrockene Nordostplateau und die schmale, südliche Halbinsel mit ihren teils einsamen Stränden und den vielen vorgelagerten Inseln. Bis 1932 war Siam, so der frühere Name, eine absolute Monarchie. 1939 wird der Name in Thailand geändert. Thailand hat tropisches Klima, mit hohen Temperaturen und ebensolcher Luftfeuchtigkeit. Regenzeit ist generell von Juni-Okt, der Nordosten hat die wenigsten, der Süden die höchsten Niederschläge. Thailands Tierwelt besteht aus Elefanten, Nashorn, Tiger, Leoparden, Büffel, Bären, Rotwiid, Affen sowie einer exotischen Vogel- und Pflanzenwelt. Die Großtiere sind allerdings stark gefährdet. Daneben gibt es in Thailand einige tausend Arbeitselefanten. Thailand ist seit den 70er Jahren Tourismusland, in erster Linie für Sonnenhungrige, aber auch für Kulturtouristen (Tempel, historische Stätten). Daneben hat Thailand rund 50 NatIonalparks (NP). Ein negatives Image hat Thailand wegen des sogenannten Prostitutionstourismus, durch den jährlich tausende junger Mädchen und Knaben nach Bangkok und in die Touristenzentren gelockt werden. Daneben hat die Nähe des “Goldenen Dreiecks“ viele Drogensüchtige hervorgebracht oder ins Land gelockt. Achtung: Drogenbesitz und -mißbrauch werden mit hohen Freiheitsstrafen, mitunter mit Todesstrafe geahndet! Bangkok und Umgebung
Die Riesenstadt Bangkok (auf thai “Krung Thep“, “Stadt der Engel“) ist üblicherweise erster Anlaufpunkt. Berühmt sind die Kiongs, die unzähligen Kanäle des Ghao Phraya, auf denen sich das öffentliche Leben (schwimmende Märkte) abspielt. Bootsfahrten sind in Gruppen oder per Mietboot (Außenborder mit Fahrer) möglich. Wat Pho (Tempel des liegenden Buddha), größter klösterlicher Tempelbezirk (16. Jh.), gehört in jedes Besichtigungsprogramm. Daneben gibt es zahllose weitere Anlagen, u.a. Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragdbuddha), Palastbezirk aus dem 18. Jh., der Wat Treimitr beherbergt den berühmten “Goldenen Buddha“ (13. Jh.), 3, 5 m hoch und aus über 5,5 t nahezu purem Gold. Daneben gibt es hier die größte Krokodilfarm der Welt. Im Stadtheiligtum Lak Muang werden Tänzerinnen den ganzen Tag von Gläubigen dafür bezahlt, die Geister gnädig zu stimmen. Der Dusit Zoo, eine Stiftung des Königs, ist einer der bedeutendsten der Welt, die goldgeschmückten Königsbarken werden am Klong Bangkok Noi aufbewahrt, im Suan Pakkad Palaca sieht man Blattgold-Wandbilder aus dem 17.Jh., auf der Snake Farm des Pasteur Instituts werden Giftschlangen “gemolken“, der Vimanmek Palace ist der weltgrößte Tempel aus vergoldetem Teakholz. Vom Tha Chang Pier verkehren Expreß-Austlugsboote in den Norden der Region (für weniger als 1/2 US$). Nakhon Pathom, 60km westlich, hat mit 114 m eine der höchsten Phra Pathom Chedi (glockenartige Kuppel mit Spitze). Hier lehrte Buddha vor 2300 Jahren. kanchanaburl Ist durch die “Brücke am Kwai“ berühmt. 70 km flußaufwärts liegt Ayutthaya, von 1350- 1767 Thaliands Hauptstadt. mit prachtvollen Ruinen von Tempeln, Palästen und Festungen (National Museum). Isp Burl, 150 km nördlich. ist eine Tempeistadt aus dem 9.Jh. (Hlndu- und Khmerruinen), mit einem Ayutthaya-Sommerpalast (17.Jh.). In Plietchaburl. 120 km südwestlich und bekannt für seine Süßigkeiten, liegen die Khao Luang Höhle (voller Buddhastatuen), der KiriPalast aut einem Hügel und der Keng Krachan NP.Östlich von Bangkok finden sich im Bergland der NP von Khao Yai (Elefanten, Wasserbüffei, Bären, Affen), Knapp 200 km südwestlich liegen die Seebäder Cha Am und Hua Hin, letzteres erinnert im Baustil an die englische Kolonialzeit und ist Sommerresidenz des Königs. Nord-Thailand
Chiang Mal, die Ausgangsstadt für Dschungel- besuche im Norden, hat ebenfalls zahlreiche Tempelaniagen. Im nördlichen Chiang Rai, umgeben von majestätischen Dschungelbergen, gibt es die Möglichkeit, neben DschungelTrekking und Elefantenreiten auch eingeborene Volksgruppen im Bereich des “Goldenen Dreiecks“ zu besuchen. Grenzübertritte nach Burma sind nicht möglich. Die Frauen des Karen-Stammes, der auch in Burma lebt, tragen z.T. noch heute schwere Goldringe um den Hals (Giraffenhals-Frauen), der sich im Laufe der Jahre durch Autstocken verlängert! 35 Flugminuten von Chiang Mai liegt Mae Hong Son. kleinste und entlegenste Provinzstadt des Landes mit Tempeln im birmanischen Stil. Auf halbem Weg zwischen Chiang Mai und der Hauptstadt liegt Sukhothal, Thailands alte Königsstadt, hat Tempelanlagen und massige Buddhafiguren. Phitsanulok, 60 km südlich, hat Thailands schönsten Buddha (Phra Chinaraj, von 1357).
In Lampar gibt es noch Pterdefuhrwerke und Tempel im birmanischen Stil, im südlichen Ngao, nahe Lampang, gibt es eine Elefanten- schule (Elefantenreiten). In Nan finden die alljährlichen Bootsrennen statt (historische Tempel, Wandmalereien). Der Nordosten Das malerisch bewaldete Bergland der Region hat zahlreiche NPs und liegt südlich und westlich des Mekong und von Laos. 56 km norlöstlich der Provinzhauptstadt Nakhon Ratchasima liegen die Tempelruinen von Prasat Hin (11 .Jh.).
Thailand - Asien
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