Mai 6

Die Türkei liegt in Südosteuropa und Kleinasien. Vom Staatsgebiet liegen 97% auf asiatischem Boden (Halbinsel Anatolien) und 3% in Europa (Thrakien). Europa und Asien werden durch den Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen getrennt. Über den Bosporus führt der Weg ins Schwarze Meer, über die Dardanellen in die Ägäis. Auf beiden Seiten des Bosporus liegt Istanbul, die einzige Stadt der Welt auf zwei Kontinenten. Die Strassentfernungen betragen zwischen Istanbul und Frankfurt 2317 km, Wien 1600 km und Zürich 2230km. Die Ostwestausdehnung des Landes beträgt ca. 1600 km, die Nordsüdausdehnung ca. 650 km. Anatolien ist ein Hochplateau, das zum Osten hin fortlaufend ansteigt, höchster Berg an der Grenze zum Iran Ist der Ararat (5137 m), von vielen großen Flüssen durchzogen wird (die berühmtesten sind Euphrat (Firat) und Tigris (Dicle) und reich an Seen ist (ca. 30.000 qkm). Der größte liegt ganz im Osten auf 1646 m Meereshöhe, der Van-See (Van Gölu). Er ist siebenmal größer als der Bodensee. Entlang der grünen Schwarzmeerküste erstreckt sich das östliche Schwarzmeer-Gebirge, entlang der Mittelmeerküste der Taurus (Toros), dessen Ausläufer zum Meer in fruchtbare Ebenen übergehen. Von vier Meeren umrahmt (Kara Deniz • Schwarzes Meer, Marmara Denizi — Marmerameer. Ege Denizi Ägäisches Meer und Ak Deniz Mittelmeer) verfügt die anatolische Halbinsel über mehr als 8000 km Küstenstreifen.
Das Klima im Schwarzmeergebiet Ist mild und regenreich, in Mittel- und Ostanatolien herrscht kontinentales Steppenklima (mäßig warm bis heiß und trocken im Sommer und kalt im Winter, 19°/-9°), an den Küsten der Agäis und des Mittelmeers ist es mediterran (heiße Sommer und milde Winter, 28°/12°).
Die Türkei zählt den den größten Wollerzeugern in Europa, wichtigster Viehbestand sind Schafe. Weitere landwirtschaftliche Hauptprodukte sind Weizen, Reis, Baumwolle, Tee, Tabak, Haselnüsse, Gemüse und Obst. Die Industrie konzentriert sich hauptsächlich auf die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten, auf den Textil- und den Hüttenbereich (Bergbau; Kohle, Chrom, Eisen, Kupfer, Schwefel, Öl). Von der Bevölkerung leben etwa die Hälfte auf dem Land, der Rest in Städten. Fast alle sind Muslime. Die türkische Sprache gehört wie ungarisch und Finnisch zur uralt-ataischen Sprachgruppe. Die größte Gruppe, die neben den Türken (90%) im Land lebt, sind die Kurden (7%) in Südostanatolien, im Grenzgebiet zum Iran und Irak. Diese Minderheit wird offiziell erst langsam zur Kenntnis genommen, z.Zt. ist die kurdische Sprache noch verboten. Es gibt immer wieder bewaffnete Auseinandersetzungen im Kurdengebiet an der irakischen Grenze. Istanbul war dank seiner strategischen Lage eineinhalb Jahrtausende Mittelpunkt und Hauptstadt dreier Weltreiche (im 7. Jh. v.Chr. als Byzanz gegründet wurde es 330 n.Chr. unter Kaiser Konstantin zu Konstantinopel und Hauptstadt des Römischen Reiches, nach dessen Teilung Hauptstadt der byzantinischen Welt, Bau der größten Kirche der frühen Christenheit im 6. Jh. unter Kaiser Justinian, der Hagia Sophia, und nach der Eroberung der Osmanen im Jahre 1453 deren Hauptstadt Istanbul bis zum Beginn des 20. Jh. - Forts. siehe Ankara!). Die wichtigsten Bauwerke Istanbuls sind die berühmte Sultan Ahmet Moschee (Blaue Moschee, 17. Jh.), die Süleymaniye Moschee (16. Jh.), der TopkepiPalast (Herrscherpalast der osmanischen Sultane seit dem 15. Jh., heute Museum), der Dolmabahge-Palast (19. Jh.(, die Hagia Sophie mit ihren Mosaiken und der größten Kuppel ihrer Zeit (3t m Durchmesser, 55 m Scheitelhöhe, heute Museum) und die uralten Basare Kapali Qarsi und Misir Qarsisi.
Thrakien, der europäische Teil der Türkei, ist wichtiges Anbaugebiet für Sonnenblumen und Wein. Die nahe der bulgarischen Grenze gelegene Stadt Edirne trägt die unverkennbaren Merkmale von Orient und Okzident (Selimiye-Moschee). Vor fast zweieinhalbtausend Jahren überquerte der Perserkönig Xerxes mit seinem Heer die Dardanellen auf einer Brücke aus Schiffen. Bei Gebze an der Nordseite des Marmarameeres soll der Sage nach das Grab von Hannibal liegen. Die wichtigsten Bauwerke des Osmanenreiches im Marmarameer-Gebiet sind die Mauerringe um lznik, die Ulu-Moschee, die Yesil-Moschee und das Grüne Mausoleum in Bursa (Hauptstadt des Osmanischen Reiches vom 1. bis zum 14 Jh.). Die Küste des Marmarameeres ist reich an Ferienorten und Sandstränden (Ausflug zur Insel Marniara). Berühmt sind die Weinteste von Sarköy und Tekirdag. Der 36km südlich von Bursa gelegene Bergzug Uludag (2543 m, der mythologische Olympos von Mysa) stellt das größte Skizentrum der Türkei dar.
An der ägäischen Küste reiht sich eine saphirblaue Bucht an die andere, es ist das ideale Revier für Wassersportler. Die bedeutendsten Stätten der Antike sind: Truva (das Troja der Ilias Homers), Bergania (Pergamon mit seiner damals 200.000 Bände umfassenden Bibliothek)? die Stätten des antiken loniens Efes (Ephesus mit dem Arternis-Tempel, einem der Sieben Weltwunder der Antike), Priene (die von Hippodames im 4. Jh. v.Chr. schachbrettartig angelegte Stadt ist das älteste Beispiel einer Stadtplanung), Milet (vermittelte der gesamten klassischen Welt das Alphabet, berühmt war sein Löwenhafen mit seinen zwei kolossalen Löwenstatuen) und Didim (der Apollo-Tempel mit seinem Oraket galt als berühmtestes Heiligtum seiner Zeit), Bodrum, als Halikarnassos einst die Hauptstadt Karlens, wird heute nicht mehr vom Grabmal des Königs Mausolos, einem der Sieben Weltwunder, sondern von einem mittelalterlichen Johanniter-Kastell (14. Jh.) beherrscht.
Zu den Ferienzentren der Ägäisküste gehören Ayvalik (herrlicher Blick vom Felsplateau auf die Küste und vorgelagerten Inseln), Foga, Qesme (Thermalquellen) und Kusadasi. Inmitten dieser Fedenorte liegt die Hauptstadt der Region, die Geburtsstadt Homers (9. Jh. v.chr.), Izmir (das antike Smyrna) mit dem zweitgrößten Hafen des Landes (nach Istanbul). Nicht nur von Einheimischen wird diese Stadt die schönste der Türkei genannt. Die Straßen sind gesäumt von Palmen, die Häuserzeilen schmiegen sich terrassenförmig an die Bergbänge. Südöstlich von Izmir liegt Denizil am Rande des anatolischen Hochplateaus im fruchtbaren Tal der Menderes (Mäanderl). 19 km nördlich liegt das Thermalzentrum Pamukkale. Im Laufe der Zeit haben die Quellen ein schneeweißes, traumhaftes Terrassengebilde geschaffen, das einem erstarrten Wasserfall gleichkommt oder von weitem wie ein Schloß aus Watte aussieht. Hier finden sich die Ruinen der antiken Stadt Hierapolis, die 190 v.Chr. vom Pergamon König Eumienes 1. gegründet und als römisches Thermalbad im 2. und 3. Jh. seinen kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt erreichte. Im südwestlichen Küstengebiet liegen die Ferienzentren Bodrum (hier werden die im ganzen Mittelmeer populären Ferienyachten, die Gulets gebaut), Marmaris, Fethiye (die Bucht von Fethiye gehört zu den schönsten des
Landes, nicht zufällig liegt hier die Staatsyacht des Präsidenten) und die idyllisch gelegene Halbinsel Data.
Vor der Kulisse des Taurus erstreckt sich die Landschaft der Mittelmeerküste mit feinsandigen Stränden, versteckten Buchten, Obstplantagen und duftenden Pinienwäldern. Wie die Ägäis legt auch diese Küste Zeugnis ab für Mythologie und Geschichte. In den Bergen von Antalya soll das teuerspeiende Ungeheuer Chimera zuhause sein, bei Antalya die Nymphe Daphne in einen Lorbeerbaum verwandelt worden sein. Der Apostel Paulus stammt aus Tarsus, der HI. Nikolaus lebte in Demre. Antike Stätten sind die Ruinen von Termessos, die auf einem Felsgipfel nordwestlich von Antalya liegen und einem Adlerhorst gleichen, die pamphylischen Städte Perge, Aspendos und Side (mit dem besterhaltenen Theater Anatoliens).

Mai 6

Brave (64 qkm, 6000 E)

Die westlichste Insel der Südgruppe ist eine hügelige und grüne Insel mit schönen Sandstränden, Die Häuser des Hauptortes VIla Nova Sintre liegen weit verstreut auf einer Hochfläche im Norden der fruchtbarsten Insel der Kapverden, zu jedem Haus gehört ein großer Garten. Diese blühenden Gärten haben Brava auch den Beinamen der Blumeninsel gebracht. Auf Terrassen sind Bananenplantagen angelegt, überragt von zahllosen Palmen. Größtes Gut sind die Wasserreserven der Quelle “Faja d ‘Agua‘, die zur Versorgung der ganzen Insel reichen. Außerdem gibt es auch Heilquellen mit Mineralwasser wie ‘Vinagre. Vila Nova Sintra liegt zu Füßen des größtes Berges, dem Fontainhas (976 m). Die ‘Neue Stadt“ erhielt ihren Namen nach der Blumenstadt Sintra nördlich von Lissabon. Sehenswert sind die Quellenstadt Faja d‘Agua (Flugplatz), der Fährhafen Baia da Furna mit der Fischersiedlung und die Bergdörfer Cova Joana und Lima Doce. Nördlich von Brava liegen die unbewohnten Felseninseln mit schönen Sandstränden Ifhäus seoos ou dO Rombo: llhöu Grande, lIhöu Luis Carnelro und Ilhou da dma.

Maio (269 qkm, 6000 E)
Maio ist die östlichste Insel der Südgruppe. Die Ostküste Ist stark gegliedert mit Steilküste und Klippen, die West- und Nordküste flacher mit Sandstränden. Auf den wenigen fruchtbaren Ebenen weiden Schafe, durch Aufforstung wird versucht, den Anteil fruchubaren Bodens zu vermehren. Maio liegt am Rande der Sahelzone und ist von Dürrekatastrophen betroffen. Hauptort mit Flughafen und Fähranleger ist VIla do Mab an der Südküste. An den Stränden haben sich Lagunen mit Salzseen gebildet, doch die kommerzielle Nutzung der Salmen ist bislang ausgeblieben. Bademöglichkeiten bieten zahlreiche Strände, der schönste ist der Strand Ribeira Don Joäo an der Südküste. In touristischer Hinsicht liegt Maio im Abseits.

Boavlsta (620 qkm, 3.600 Ew)
Boavista ist die östliche Insel, sie liegt zwischen der Nord- und der Südgruppe. Ein großer Teil der Wüsteninsel ist von Sand und Dünen bedeckt. Der Gefahr von Wanderdünen versucht man durch Anpflanzung von Tamariskenwäldern Herr zu werden. Dazwischen liegen fruchtbare Täler mit Maisfeldern und überall wachsen Palmen. Hauptort ist Sei Rel mit der für den Ort riesigen Kirche Säo Isaber (19. Jh.) und dem Hafen. Der Flugplatz liegt weiter südlich bei der alten Hauptstadt Rabil mit seiner festungsartigen Kirche San Roque. Sehenswert ist das Campo da Serra, ein 15 km großer Krater mit einer faszinierenden Mondlandschaft. Der höchste Berg, der Monte Estäncia (387 m) liegt im Süden. im Südwesten liegt der 34 km lange Traumstrand von Santa Mönica, der mit dem Strand Praie da Chave bei Sal Rei die schönsten Strände der Kapverden bietet. Konstant kräftiger Wind bei kleiner Welle machen die Küsten der Insel zu idealen Surfrevieren. Sehenswürdigkeiten sind die Windmühlen von Norte und die Keramikfabrik am Praia da Chave. In der Bucht von Sal Rei liegt die Schildkröteninsel llhöu de Sal Rei, ein Taucherparadies.

Sal (216qkm, 8000 E)
Sal, die östlichste Insel der Nordgruppe, ist die Urlaubsinsel par excellence. Kilometerlange Strände mit Dünen und Brandung bietet das Udaubsparadies. Rund um die Insel befinden sich Strände, die schönsten liegen in der Bucht von Santa Maria, im Süden der Insel, der Hochburg des Tourismus, und beim Fischerort Pedra Lume. Sal ist touristisch gut erschlossen, es bietet ideale Bedingungen für Surter, Taucher, Segler und Hochsee-Angler. Zahlreiche Salmen gaben der Insel ihren Namen, Sal - Salz. Hauptort ist Espargos (Flughafen) in der Inselmitte, Haupthafen ist Palmeira an der Westküste.

Säo Nicolau (349 qkm, 14.000 E)
Säo Nicolau bietet eine Vulkanlandschaft mit bizarren Felsnadeln und großen, grünen Tälern mit hübsch gelegenen Dörfer. Hauptort ist Ribeira Brava, inmitten der Insel gelegen. Der Flughafen liegt südöstlich auf dem Campo de Preguiga, wichtigster Hafen ist Tarrafal an der Südwestküste mit seiner Thunfischfabrik. Der höchste Berg ist der Monte Gordo (1312 m) dessen Gipfel meist In Wolken verschwunden ist. Die Insel hat nur wenige und kleine Strände, sie ist ideales Wanderrevier zu den Dörfern Ribeira Prata und Praia Branca.
Santa Luzia (35 qkm, unbewohnt) Westlich von Säo Nicolau liegt die unbewohnte Insel Santa Luzia. Sie ist bergig und kahl. Schöne Strände mit bis zu 35 m hohen Dünen befinden sich an der Südküste. Südöstlich von Santa Luzia liegen die beiden unbewohnten und kleinen Inseln Branco und Razo, Branco der steile Fels im Meer mit Höhlen, Razo eine flache Insel mit Steilküsten. Razo ist ein Vogelparadies.

Säo Vicente (227 qkm, 50.000 E)Die trockene Insel mit verbranntem Boden bietet schroffe Bergrücken und breite Trockentäber. Mit Windrädern versucht man, den Boden zu bewässern, um Mais und Bohnen anzupflanzen. Hauptort ist Mlndelo, an einer traumhaften Bucht gelegen, die als Krater auf der einen Seite im Meer versunken ist, auf der anderen Seite mit Bergen die Bucht in weitem Bogen schützt. Mindeic war seit Beginn der Seefahrt wichtiger Zwischenstopp auf dem Weg nach Süden. Sehenswert sind die Burg aus dem 18. Jh. und die alten Wohnviertel mit den Kolonialhäusern. Der lnselflughafen liegt im Südwesten bei Säo Pedro (wellenlose Sandstrände, ideal für Schwimmer, Surfer und Schnorchler). Interessant ist der Fischerort Baia das Gatas mit seiner Freilichtbühne (Musikfestivais). Höchster Berg ist der Monte Verde (750 m), der grünbewachsene Berg. Calhau an der Ostküste hat sich zum Feriendomizil der Inselbewohner entwickelt.

Santo Antäo (779 qkm, 45.000 E)
Santo Antäo ist die westlichste Insel der Nordgruppe. Sie ist nicht so trocken wie die Nachbarinseln und und hat auf Terrassen angelegte Maisfelder. Daneben werden Maniok und Erbsen geerntet. Santa Antäo bietet eine faszinierende Hochgebirgslandschaft mit bizarren Felsspitzen und weiten Tälern. An den Berghängen liegen vereinzelt Dörfer. Die Inselhauptstadt ist Ribeira Grande an der Nordküste. Der Flugplatz Ponta do Sol liegt nordvestlich, größte Hafenstadt ist Porto Novo an der Südostküste. Die Insel ist ideal zum Wandern, besonders in der Berggegend des Südwestens, wo der höchste Berg, der Tope de Corca (1979 m) alles überragt. Der Berg Faja Rotella bei Ribeira Grande hat sich zum Drachenflieger-Geheimtip entwickelt. Die Küsten bieten ein ideales Tauchrevier.

Mai 6

Die Isle of Man liegt in der Irischen See zwischen Irland, England (je 47 km) und Schottland (30 km). Sie gehört nicht zum United Kingdom, ist selbständig verwaltet und untersteht wie die Kanalinseln direkt der englischen Krone. Sie ist ebenso wie die Kanalinseln auch nicht Mitglied in der EG. Die Flagge zeigt drei Beine, die von der Mitte aus in 120° zueinander stehen. Sie verdeutlicht die Selbsteinschätzung der Manx men: Wirf mich irgendwo hin und ich werde immer stehen. Santte, weitflächige, grüne, größtenteils baumlose Hügel bestimmen die Landschaft, gegliedert durch Agrarflächen, die von Buschreihen umsäumt sind, zwischendrin kleine Wäldchen mit wilden Bächen und engen Tälern, An der Küste befinden sich Dünen, Sandstrände, Riffe und Steilküsten mit Hochplateaus. Die gewaltigsten und schönsten Buchten liegen bei Niarbyl, die nach längerem Fußmarsch zu erreichen sind (daher auch einsam!). Sehenswert Ist das mit 22 m Durchmesser größte europäische Wasserrad, die alte Dampfeisenbahn, die alte elektrische Eisenbahn und Pferdestraßenbahn, letztere fährt auf aut der viktodanischen Promenade der Hauptstadt Douglas (die große Bucht von Douglas mit ihren Badehäuschen, ihrer Promenade und den typisch englischen Häusern sieht noch heute so aus wie vor hundert Jahren), die elektrische Bahn zwischen Derby Castle (Douglas) und Ramsey (Hafenstadt im Norden mit einem pittoresken See), von Laxey zum Snaetell, dem mit 621 rn höchsten Berg der Insel, die Dampfeisenbahn von Port Erin (mit seinem Sandstrand, dem kleinen weißen Leuchtturm vor der Kulisse der Steilküste und den Prachtbauten aus vergangenen Tagen) nach Douglas, Sehenswert sind auch die vielen 800 Jahre alten Burgen aus der Zeit der Kelten (Peel Castle, eine riesige Wehranlage auf einer Insel vor der gleichnahmigen Ortschaft an der Osrküste, Castle Rushen, die Burganlage im Zentrum der trüheren Hauptstadt im Süden der Insel), die viertausend Jahre alten Grabsteine von Cashtyal Yn Ard, die Wikingerschiffnachbauten im Nautical Museum, Castletown, die Geschichte der Insel im Mann Museum, Douglas und die alten Fischerhäfen von Douglas, St. Mary, Ramsey und Castletown mit Fischerbooten und Pubs und Kleinbauerndörfer wie Cregneash. Weltberühmt sind die Motorradrennen auf der Insel, nicht zuletzt wegen der gefahrvollen Route, die oft ihre Opfer kostet. Die ersten Rennen fanden 1904 statt- Die Isle of Man hat eigenes Geld, konvertibeI mit dem British Pound, und eigene MANX IPON Briefmarken. Die Mann men loben ihr ‘Mann ice“ als die beste Eiskrem der Welt. Auf der Welt einzig sind die schwanzlosen Mann cats. Als reinrassig werden auch Katzen anerkannt, die einen Stummelschwanz wie Hasen haben (der Großteil der Katzen auf der Insel sind allerdings gewöhnliche Haus- katzen). Die andere Außergewöhnlichkeit besteht in ihren längeren Hinterläufen, sie hoppeln wie Hasen. Von Douglas aus gibt es Flugverbindungen mit England, Schottland, Irland und Nordirland, ebenso Fährverbin dungen: (Zeiten: Flugzeug/Schiff) Belfast 0.30/4.45 h, Dublin 0.35/4.45 h, Liverpool 0,40/4,00 h.