Die lnselrepublik Antigua und Barbuda liegt im Nordosten der Kleinen Antillen, nördlich von GuadeIoupe und der britischen Insel Mortserrat. Antigua (280 qkm, 86.000 E) hat sanfte Hügel, der südliche Teil steigt etwas an (höchster Punkt, Boggy Peak 402 m und bildet so eine teilweise Steilküste. Die unruhige, buchtenreiche Küstenlinle begründet Antiguas Werbespruch von den ‘365 Stränden‘. Im Süden befindet sich noch ein Rest Regenwald, ansonsten besteht die Inselvegetation aus Buschland, Wäldchen, Kulturland und Palmen am Meer.Barbuda (161 qkm, 1200 E) ist flacher, von Buschland bestanden und von einem Korallenriff umgeben. Redonda (knapp 1 qkm) ist eine unbewohnte Felseninsel, 40km südwestlich von Anugue. Kolumbus entdeckte die Inseln 1493, die von den friedlichen Arawak-Indianern bewohnt waren. 1623 kolonisierten die Engländer die Inseln und errichteten Zuckerrohrplantagen. Um 1705 gab es rund 170 Zuckermühlen auf der Insel. Viele stehen heute noch größtenteils als Ruinen in der Landschaft verstreut. Eine Schiffswerft, Nelsons Dockyard, steht in in einer der geschütztesten Buchten der Karibik, English Harbour ist heute eines der Zentren des Jachtsports in der Karibik. 1961 wurde Antigua endgültig unabhängig (im British Commonwealth). Das subtropische Klima, mit Passatwinden bringt 23° im Winter und 30° im Sommer als Durchschnitt. Die Regenzeit ist von September bis November, Seit 1982 gibt es auf Antigua eine Ölraftinerie, Haupterwerb ist jedoch der Tourismus (speziell auch Kreuzfahrtschiffe, dafür wurde in der Hauptstadt das Duty-Free-Shopping-Centre “Heritage Quay‘ gebaut). Die Bevölkerung setzt sich zum Großteil aus Nachfahren von afrikanischen Sklaven zusammen, gemischt mit europäischen und asiatischen Einwanderern. Hinzu kommen immer mehr Ruheständler aus den USA und Europa. Eine Überlandfahrt auf dem südlichen Fig Tree Drive (‘Fig‘ bedeutet auf Antiqua nicht Feige, sondern Banane) zeigt einem eine Auswahl der hier vorkommenden Pflanzen, wie Büsche, Pinien, Mangos, Palmen, Orangen, Brottrucht. Der Vogelwelt fehlen die auf den südlicheren Inseln heimischen Papageien (Parrots), Antigua bietet in seinen zahlreichen Hotels und Resorts alle Arten von Urlaubsvergnügen und Wassersportmöglichkeiten, die man auf einer Karibikinsel erwartet. Durch seinen Internationalen Airport und als ‘Homebase“ der Karibik-Fluglinie LIAT ist die Insel eine Verkehrsdrehscheibe auf den Kleinen Antillen. Sehenswürdigkeiten sind, neben zahlreichen Kirchen, Museen, Ruinen von Zuckermühlen, Forts und Nelson‘s Dockyard vor allem die zahlreichen Buchten, und Strände (viele völlig unberührt). Indian Town, einer der Nationalparks im Nordosten der Insel, haben Atlantikwellen Devil‘s Bridge geformt, eine vom Meer unterspülte Felsbrücke mit Blow-Holes. Charmant, die Hauptstadt St. Johns, mit ihrer westindischen Kolonialarchitektur. Neben Casinos gibt es Bootsausflüge und Segeltouren zum Vergnügen der Besucher, Berühmt ist die, seit 1967 ausgetragene, jährliche ‘Artigua Sailing Week“, die zu den 10 aufregendsten Regattas der Welt zählt (der T-Shirt-Aufdruck “I survived Antiqua Sailing Week“ sagt einiges über die hochprozentigen Feierlichkeiten nicht nur der Teilnehmer an den Rennen). Auf dem im Nordwesten vorgelagerten Long Island gibt es mit Jun,by Bay ein absolut ruhiges Luxusresort, 45km nördlich liegt die flache Koralleninsel Barbuda. Im schläfrigen Codrington, dem einzigen Ort, nach der Familie benannt, die die Insel von 1680 bis 1870 besaß, leben fast alle der 1200 Ew, Haupfaftraktionen sind, neben den pinkfarbenen, kilometerlangen, unberührten Stränden, die Abgeschiedenheit und das Vogelschutzgebiet, das man vom Flugplatz aus mit den Boot erreichen kann. Auf dem höchsten Punkt der Insel (40 m) zeugen Ruinen vom Herrenanwesen High Land House der Codringtons. fn Codringfon steht der Mertello Tower mit dem Fort und bietet einen herrlichen Ausblick. Neben kleinen Hotels Im Ort gibt es zwei Luxusresorts auf Barbuda, Cow Point und K-CIub (superexklusives hide-away resort‘, mit Championship-GoIf). Redonda, die Vogelinsel, ist 1600 m lang, 500 m breit und bis 320 m hoch. An sich gibt es nichts außer Phosphatablagerungen hier und - einen KönigI 1865 besetzte der Ire Mafthew ShieII die Insel, sein Sohn war bis 1947 König Phillip 1, von Redonda. Sein Nachfolger Juan 1. adelte sogar Heni‘y Miller. Das gleiche tat der derzeitige ‘Herrscher‘, Aleph 1., der in Südengfend lebt, mit Andy Warhol und der Popgruppe “Police“. Allerdings wurde das Herrscherhaus bis heute noch von keinem Staat anerkannt. Verkehrsmittel auf der Inselrepublik haben den üblichen Standard, gute Verbindungen unter den Inseln, sehr gute internationale Anbindungen. Zum Karneval (genaue Termine erfragen) gibt es Miss Wahlen, Song- und Kosfüm-Wettbewerbe sowie Steelband-Umzüge.
In der näheren Umgebung Bangkoks gibt es einige Attraktionen, dazu gehören eine Fahrt nach Kanchanaburi, etwa 130 km westlich von Bangkok gelegen. Hier befindet sich die berühmte Brücke am River Kwai, wo im zweiten Weltkrieg gefangene alliierte Soldaten von den Japanern unter furchtbaren Umständen dazu getrieben wurden, eine Eisenbahnstrecke zu bauen. Doch auch die Gegend um Kanehanaburi mit ihren grünen Tälern, Wasserfällen und den bekannten Höhlen in denen schon die Menschen der Vorzeit siedelten, sind sehenswert.Die alte Hauptstadt (1350- 1767) Thailands, Ayutthaya, liegt etwa 70 km flußaufwärts von Bangkok. Hier sind die Ruinen der einst glanzvollen Metropole zu bestaunen, die 1767 von den Burmesen angegriffen und vernichtet wurde. Verschiedene Anbieter haben Touren mit dem Schiff von Bangkok nach Ayutthaya im Programm und allein die Fahrt ist schon ein Erlebnis. Die Ruinen von Lopburi, ca. 150 km nördlich von Bangkok, zeigen sowohl Artefakte mit hinduistischen und Khmer Einflüssen aus dem 9ten Jahrhundert wie auch den imposanten Palast, den König Narai von Ayutthaya im 16ten Jahrhundert als Sommerresidenz errichten ließ. Die hinduistischen und Khmer Tempeireste zeugen von der wechselvollen Geschichte dieses Gebietes. Der Khao Yai Nationalpark, ca. 1 ½ Autostunden nördlich von Bangkok, ist Thailands zweitgrößter Nationalpark und immer noch ein relativ unbekanntes Ausflugsziel. Wenn man seine Nähe zur Hauptstadt bedenkt ist das eigentlich überraschend. Der Nationalpark zieht sich durch vier Provinzen, der große Berg (Khao Yai) befindet sich in der Korat Provinz. Mit einer Größe von 1328 qkm meist bewaldeten Landes ist er einer der größten Nationalparks Thailands und hat den Status eines World Heritage Parks. Für diejenigen, die den ganzen Park durchreisen wollen, stehen Lodges, Eßplätze und andere Annehmlichkeiten bereit. Für all diejenigen, die lediglich die frische kühle Luft genießen und die Aussicht bewundern wollen, gibt es Hotels jeden Standards. Es ist relativ einfach den Park zu genießen und ein bißchen zur Körperertüchtigung zu tun. Es gibt Wanderwege mit verschiedenen Zeitlängen, wie man es von europäischen Waldgebieten kennt. In Petchaburi, etwa 120 km südwestlich von Bangkok befindet sich Thailands größter Nationalpark Kaeng Krachan. Weiterhin ist diese Region für ihre exotischen Süßigkeiten, die mit Buddha Statuen angefüllten Khao Luang Höhlen und flur den Phra Nakhom Khiri Palast, der auf der Spitze eines Berges thront, bekannt. Im Süden der Hauptstadt liegt Hua Hin, der älteste Badeort Thailands. In dem knapp 200 Kilometer entfernten Ort steht die in den 20er Jahren erbaute Sommerresidenz des thailändischen Königshauses. 1922 wurde von der königlich thailändischen Eisenbahngesellschaft die Entscheidung getroffen, das legendäre Railway Hotel in dem damaligen Dorf “Hua Hin on Sea“, zu einem First Class Hotel mit westlichem Standard auszubauen. Das Ergebnis ist das heutige Sofitel, das den Charme des frühen zwanzigsten Jahrhunderts bewahrt hat. Bevor die südliche Eisenbahnverbindung von Bangkok nach Malaysia und Singapur gebaut wurde, war eine keise nach Ratchhuri, das damals Ratchburi und Petchburi umfaßte ausschließlich auf dem Wasserweg möglich. Dazu ging es über Flüsse und Kanäle, die in und vor der Zeit von König Rama IV angelegt wurden. Um in die weiter südlich gelegenen Städte Chumpon und Nakhom Sri Thammarat zu gelangen, mußte man von Bangkok aus mit einem Dampfschiff den Chao Praya hinunter fahren und dann durch den Golf von Thailand, mit Stops in Sam Yoi Rod und Prachuabkirikan. Die Gegend um Hua Hin wurde dabei sozusagen umfahren. Die ersten Siedlungen in dem Gebiet entstanden um die Jahre 1830-1840. Die Einwohner kamen aus Bangchak und Bangkaeo, (heutiges Petchburi Gebiet). Sie gaben ihrer neuen 1 leimat, die reich an Ressourcen wie Fisch und fruchtbarem Boden war, den Namen Samoriang, der sich auf die Felsgruppen bezieht, die den Strand säumen. Der Name wurde später in Hin Riang und dann in Lam Hin umgewandelt, was soviel wie Kap aus Stein bedeutet. Als die südliche Eisenbahnverbindung während der Regierungszeit von König Rama IV dann fertiggestellt wurde, brachte dies einschneidende Veränderungen für Lam Hin. Seine schönen Strände inspirierte die königliche Familie, andere Aristokraten und die Oberschicht von Bangkok dazu, sich hier Häuser und Bungalows für den Erholungsurlaub von der Hauptstadt zu bauen. 1911 wurde das Dorf von Prinz Nares in Hua Hin umbenannt. Der Name Hua Hin bedeutet Kopf aus Stein. Prinz Puratchatra, der Direktor der königlichen Eisenbahn und Prinz Nares überzeugten die Mutter der Königin davon, daß Hua Hin der ideale Platz flur Erholung sei und in der Nähe einer Gruppe von Felsen am Südende des Dorfes wurden Sommer Bungalows für die königliche Familie erstellt. Für die königliche Familie wurde dann auch eine Straße gebaut, die vom Bahnhof zum Strand führt, die erste Straße in Hua Hin. Der Platz wurde rasch in Bangkok bekannt und der Adel baute sich Residenzen an verschieden Plätzen rund um Hua Hin. Schon 1914 bekam Hua Hin den Titel Sub-District, dem dann 1949 der volle Distrikt Titel folgte. Die Eisenbahnlinie verband das damalige Siam mit Britisch Malaysia und war somit das Tor nach Singapur auf dem Landweg. Die Eröfthungzeremonie flur die Eisenbahnlinie fand 1 91 6 statt, während andere Verbindungen in Thailand, z.B. von Bangkok nach Chiang Mai erst 1922 in Betrieb genommen wurden. Die Eisenbahn hatte sich bis dahin auch immer um die Unterbringung und Verpflegung der Fahrgäste gekümmert. Allerdings fand die Unterbringung meist hinter den Bahnhöfen in Quartieren statt, die als unkomfortabel und unbequem empfunden wurden. Damit der neuen und auch internationalen Kundschaft und deren Bedürfnisse Rechnung getragen werden konnte gründete die Eisenbahn im Jahre 1922 eine Hotel Unterabteilung. Zur gleichen Zeit wurden internationale Expreßzüge mit Schlafwagen von Europa nach Thailand gebracht, die sowohl am Tag als auch in der Nacht unterwegs sein konnten. Dies ließ die Fahrzeiten der Zuge für lange Strecken deutlich kleiner werden und die Notwendigkeit, die Züge auf der Strecke von Bangkok nach Penang zu wechseln, war nicht mehr gegeben. Die Zugfahrten wurden bei Reisenden sehr populär und nahmen nach der Einifihrung der Expreßzüge um etwa 300 % zu. Die Reisen konnten jetzt an beliebigen Punkten unterbrochen werden und die Passagiere hatten Zeit, die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Siam (der Name, den die Engländer Thailand gaben) und Britisch Malaysia zu besuchen. Major Erik Seidenfaden schrieb in seinem Bangkok Führer von 1926 “Das Privileg die Reise an verschiedenen Punkten unterbrechen zu können macht es sehr vorteilhaft, mit der Bahn zu reisen. “Er schrieb weiter über Hua Hin: “Hua Hin on Sea auf siamesischem Gebiet ist einer der besten Badeorte östlich von Suez und es verfligt über einen der besten GolJkurse des Orients.. das Hua Hin Railway Hotel (das heutige Sofitel Hua Hin) hat eine Anzahl von Golfschlägern im Verleih, die an vorbeiziehende Golfer verliehen werden. Schwimmen, Schießen und Fischen sind die meist besuchten Aktivitäten hier.“ Heute ist Hua Hin nach wie vor ein wichtiger Haltepunkt an der Bahnstrecke von Bangkok nach Singapur, aber im Gegensatz zu der Zeit vor 70 Jahren steht dem Reisenden heute eine große Auswahl erstklassiger Hotels zur Verfügung, nicht nur ein Golfl,latz sondem eine ganze Reihe voa Plätzen werben um die Gunst der Golfspieler und das gastronomische Angebot reicht von thailändischer Küche bis zu Wiener Kaffeehausatmosphäre. Und nach wie vor steht in Hua Hin die Sommerresidenz des thailändischen Königshauses und an den Wochenden sind ganze Karawanen von Mercedes Benz, BMW, Ferrari und anderen Luxus- limousinen von Bangkok aus unterwegs nach Hua Hin. In diesem Bereich hat das Automobil die gute alte Eisenbahn abgelöst und da Hua Hin heute von Bangkok aus über eine gut ausgebaute 4 spurige Straße zu erreichen ist, sind die Beschwernisse des Reisens noch leichter geworden. Durch die Nähe des Königs- hauses und durch die Eigenart der “Huahinianer“ hat dieser Badeort wenig von seinem ursprünglichen Charme verloren.Ansonsten kann man von Bangkok aus auch in das Touristenzentrum von Pattaya fahren. Pattaya, dem wir ein eigenes Kapitel gewidmet haben, ist eine Mischung aus französischer Riviera und englischem Blackpool mit einem guten Schuß Sextourismus und liegt 147 Kilometer südöstlich von Bangkok. Die Broschüre des TAT bezeichnet Pattaya als “Thailands Riviera with a vibrant nightlife“