Mai 18

Es gibt viele gute Gründe im Monat Juni zu verreisen. Der Hauptgrund ist vor allem das gute Preis/Leistungsverhältnis. Vielerorts erlebt man angenehme Temperaturen, entspanntes Hotelpersonal und guten Service. reiseknaller.com empfiehlt die Kanarischen Inseln, Mallorca, Ägypten ( El Gouna, Sharm el Sheik). Das rote Meer lädt das ganze Jahr über zu einem entspannten Badeurlaub ein. Selbst im Dezember ist bei 22 ° C Wassertemperatur ein Badeuralub möglich. Hier ein paar interessante Last Minute Angebote für den Juni.

Ägypten - Sharm El Sheikh Hotel Cleopatra Tsokkos ****
1 Woche DZ/Fr ab 332,- € p.P.

Mallorca – Cala D Or Hotel Esmeralda Park ****
1 Woche App/Hp ab 336,- € p.P.

Dubai - Ras Al Khaimah Hotel Bin Majid Beach Resort ****
6 Tage DZ/Fr ab 610,- € p.P.

Dominikanische Republik – Punta Cana Hotel Natura Park Eco ****
2 Wochen DZ/Ai ab 991,- €

Weite Schnäppchen Preise für Last Minute Reisen finden Sie hier .

Mai 18

Haiti nimmt das westliche Drittel der Insel Hispaniola, zweitgrößte der Großen Antillen ein. Die Ostgrenze stößt an die Dominikanische Republik. Hispaniola bildet hier die Grenze zwischen dem Atlantik im Norden und der Karibik im Süden. Das Land ist von Norden bis Süden von zahlreichen Gebirgen durchzogen, es gibt immer wieder kleinklimatische Unterschiede. Haiti umrahmt sozusagen die riesige Bucht von Gonave, in der die gleichnamige Insel (65 km Länge) liegt. Vor der Nordküste, Cap Haitien vorgelagert, liegt die Insel de la Tortue. Höchste Bergkette, das Massif de la Hotte, liegt im Süden, an seinen Hängen liegt Port-au-Prince in der gleichnamigen Bucht. Der tropische Bergwald ist weitgehend verschwunden, Regenwald ist nur noch vereinzelt zu finden (Sumpfregionen). Kolumbus entdeckte die Insel Hispaniola 1492. Die spanische Kolonie fiel 1697 an Frankreich. Nach der Ausrottung der indianischen Ureinwohner, 1533, wurden afrikanische Sklaven nach Haiti gebracht, deren Nachfahren die jetzige Bevölkerung stellen. 1804 erklärte Haiti seine Unabhängigkeit (erste schwarze Republik der Welt). Zwischen 1822 und 1844 wurden die beiden Länder der Insel vereint, in der zweiten Hälfte des 19. Jh. wurde Haiti abermals Republik. Von 1915-34 war es von den USA besetzt, 1950 übernahm der Diktator Francois Duvalier die Macht und wurde 1957 Präsident, bis zu seinem Tod 1971 sein Sohn “Baby Doc” Jean-Claude die Familien-Regierung weiterführte. Er wurde 1986 vertrieben. Seither ist Haiti von Militärs regiert. Haiti hat subtropisch feuchtheißes Klima mit kühleren Temperaturen in den Bergland-Regionen (Touristensaison Okt-Mai). Die Bevölkerung des ärmsten amerikanischen Landes ist zu über 90 % schwarz. Obwohl der überwiegende Teil katholisch ist, ist der aus Afrika stammende Voodoo-Kult weitverbreitet. Haiti ist kein Urlaubsland, touristisch erschlossen sind nur die Hauptstadt Port-au-Prince und Cap Haitien mit Umgegenden. Port-au-Prince hat zahlreiche Museen und Kirchen. Neben alten Prachtbauten lohnt ein Besuch der berühmten “Citadelle La Ferriäre” mit phantastischem Rundblick (Eselsritt) bei Cap Haitien (schönste Stadt). Außerdem der Rokoko-Palast Sans Souci, der LabadieStrand und der Bassin-Bleu-Wasserfall. Zu den Inseln gibt es regelmäßigen Fährverkehr. Der Karneval orientiert sich nach dem europäischen Kalender. Von Port-au-Prince gibt es nationale und internationale Flüge, eine Hauptstraße führt in die Dominikanische Republik (Gastarbeiterroute).

Mai 18

Guatemala liegt in Mittelamerika, die Nordgrenze bilden Mexiko und Belize, die Südgrenze EI Salvador und Honduras. Nahezu 2/3 des Landes sind gebirgig und vulkanischen Ursprungs. Die Sierra Madre, parallel zur Pazifikküste, erhebt sich bis auf 4220 m (Volcan Tajamulco). 32 weitere Vulkane, tropischer Regenwald, weites Kulturland im Süden, zahlreiche Flüsse und Seen bestimmen die Landschaft Guatemalas. Die Pazifikküste ist etwa 300 km lang, die karibische rund 100. Pazifisches Savannengebiet wechselt über Gebirgstäler mit Hochgebirgswald bis zum Regenwald im flachen Nordosten. 1524 besiegte Hernando Cortez’ Armee, unter Führung des späteren General-Kapitäns Alvarado, den Mayafürsten Tecun Uman. Die Stadt Taysal (das heutige Flores, nahe der mex. Grenze) fiel erst 1697. Zwischen 1524 und 1821 war Guatemala Bestandteil des Vizekönigtums Neu-Spanien, 1821 wurde das Land unabhängig, 1847 Republik.
Die Bevölkerung besteht zur Hälfte aus Indianern (Maya-Nachfahren) der Rest besteht zum Großteil aus Mischlingen von Spaniern und Indianern. Am Golf von Honduras, in Puerto Barrios und Livingston leben Nachfahren von afrikanischen Sklaven. Das Land liegt in der Tropenzone, hat aber wegen sei ner unterschiedlichen Höhenlagen zahlreiche Klimazonen. Die Pazifik- und Karibik-Küsten sind tropisch feuchtheiß, um die Hauptstadt ist es gemäßigt, im Hochland teils kühl. Regenzeit ist von Mai-Oktober. Angebaut werden Kaffee, Baumwolle, Bananen, Zuckerrohr, daneben Rinderzucht. Etwa drei Viertel des nutzbaren Landes gehören der Oberschicht (rund 2,5% der Bevölkerung). Wegen seiner geografischen Lage bietet Guatemala auch eine große Bandbreite an Urlaubsmöglichkeiten. Vögelbeobachten (Petän-Dschungel), Wandern, Kllettern (die 33 Vulkane des Landes), Fischen, zahlreiche Höhlensysteme (Poptün, in Petän, in Alta Verapaz), Wassersport an den Küsten. Um die Atitlän- und Amatitlän-Seen sind jährlich Drachenflieger- und Hanggleiterwettbewerbe. Guatemala ist noch weitgehend von indianischer Tradition bestimmt. Die Webe-Arbeiten der Maya-Kultur lebt fort in den Kleidungsstücken, die von Ort zu Ort eigene Charakteristika haben. Zahlreiche historische Stätten sind im ganzen Land verteilt. Nr. 1 sind die Maya-Tempel von Tikal, 55 (Tempel II und III) bis 65 m (Tempel IV) hohe, extrem steile Stufentempel mitten im Dschungel von Petän, im Nordosten des Landes. Über 3000 Einzelbauwerke wurden bis heute gelistet, der Großteil ist noch vom Urwald bedeckt! Im umliegenden Urwald leben Jaguare, Ozelots, Wild, Kolibris, Papageien und Affen. Tikal wird direkt, oder über Flores am Lago Petän Itza, angeflogen. In der Hochlandregion von Cobän lebt der grün gefiederte Quetzal, einst heiliger Vogel der Mayas. Sehenswert sind die “Fiestas” und Markttage, die jeder Ort eigens hat (Chichicastenango und Huehuetenango feiert die bekanntesten Allerheiligenfeste Ende Okt/Anfang Nov). Berühmt ist der Pilgerort Esquipulas mit seiner 4-türmigen Barock-Basilika. Antigua Guatemala, südwestlich der Hauptstadt Ciudad de Guatemala, war bis zum schweren Erdbeben von 1773 die Hauptstadt. Mittlerweilen restauriert, wurde sie zum UNESCO-Welterbe erklärt. Lohnenswert sind Ausflüge zum Lago de Atitlän mit seinen pittoresken Orten (Fähren, Bademöglichkeiten). Die karibische Küste ist touristisch nicht erschlossen. Vorgelagert liegt der lzabal-See, größter See des Landes (fischreich, Seekühe), an dessen Abfluß das Castillo de San Felipe liegt. Livingston bietet Wasserfälle zum Meer und Ausflüge zu den Tauch- und Badeinseln von Belize. Mietautos empfehlen sich, wer sich nicht scheut, kann auch, inmitten von Marktfrauen und Federvieh, mit dem Bus das Land erkunden. Die Panamericana (Carretera Interamerica) und die Carretera Pacifica durchziehen das Land von Mexiko nach El Salvador bis Panama (tägliche Überlandbusse). Tägliche Bahnverbindungen von Guatemala City nach Mexiko City und Puerto Barrios, dem Überseehafen auch für El Salvador.