Ceuta
Ceuta ist eine spanische Exklave und Hafenstadt an der Nordküste Afrikas. Das ganz von Marokko und dem Mittelmeer umgebene Gebiet wird von der spanischen Provinz Cädiz verwaltet. Ceuta liegt an der Straße von Gibraltar gegenüber dem spanischen Fährhafen von Algeciras. Die Stadt liegt zum Großteil auf einer Landzunge, den westlichen Abschluß zu Marokko bilden über 600 m hohe Berge. Das Klima ist mediterran, im Sommer sehr heiß. ausschließlich diese Bus- und Autofährverbindung. Der Monte Hacho (203 m) auf der Landzunge im Osten, stellt eine der mythologischen “Säulen des Herakles” dar. Höchste Erhebung ist der Yebel Chinder, über 600 m, an der marokkanischen Grenze. Im Süden und Nordwesten der Landzunge lie- gen die Sand- strände Ceutas. Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale, Kirchen, die Yamaaquivir-Moschee, der Burggraben San Felipe und die königliche Mauer, die archäologische Ausstellung mit unterirdischen Galerien sowie die Festung mit der Schutzmauer. Außer dem Fracht- und Fährhafen hat Ceuta auch eine Marina für Sportboote und Jachten. Fährverbindungen nach Algeciras und Melilla.
Melilla
Melilla ist eine spanische Exklave an der östlichen Mittelmeerküste von Marokko, vollständig von Marokko umschlossen. Es ist, neben Ceuta, eine der spanischen Presidios, das sind nicht eigenständige Provinzen.
Melilla gehört zur Provinz Malaga. Als spanische Presidios (Plazas de Soberania) zählen auch die Inselchen, die der marokkanischen Küste vorgelagert sind: Penon de Velez, Alhucemas und Chafarinas mit zusammen 1 qkm Fläche und 329 E. Marokko erhebt Ansprüche auf die Presidios. Melilla ist seit 17. September 1497 spanische Hafenstadt. Es liegt auf der Tres-Forcas-Halbinsel und war schon von den Phöniziern besiedelt (Rusadir). Drei Kulturen leben hier seit Jahrhunderten friedlich nebeneinander, die christliche, arabische und jüdische. Melilla besteht aus Altstadt (Pueblo) und der neuen Stadt außerhalb der Mauern. Sehenswert sind Stadtmauern, Stadttor (Puerta la Marina) und die histori- sche Altstadt mit Bau- werken (Plät- ze, Stadt- graben) aus der Zeit Karls V. (1500-58), die farben- prächtigen Märkte mit orientalischen wie afrikanischen Angeboten sowie Strände und alle Spielarten von Wassersportmöglichkeiten. Das Leben in Melilla verläuft ruhig, man genießt den Wind und die Wellen und die hervorragende Küche (Meeresfrüchte). Die Stadt hat eine Stierkampfarena, Ausflügsziele sind die Pinienwälder von Rostrogordo, auf der Küstenstraße zu erreichen (Strände), im Süden sind von Pinienwäldern umgebene Sandstrände. Von Spanien kann Melilla direkt mit Flugzeug (40 min. von Almeria) und luxuriösen Schiffen (1 Std.) erreicht