Mai 27

Ceuta
Ceuta ist eine spanische Exklave und Hafenstadt an der Nordküste Afrikas. Das ganz von Marokko und dem Mittelmeer umgebene Gebiet wird von der spanischen Provinz Cädiz verwaltet. Ceuta liegt an der Straße von Gibraltar gegenüber dem spanischen Fährhafen von Algeciras. Die Stadt liegt zum Großteil auf einer Landzunge, den westlichen Abschluß zu Marokko bilden über 600 m hohe Berge. Das Klima ist mediterran, im Sommer sehr heiß. ausschließlich diese Bus- und Autofährverbindung. Der Monte Hacho (203 m) auf der Landzunge im Osten, stellt eine der mythologischen “Säulen des Herakles” dar. Höchste Erhebung ist der Yebel Chinder, über 600 m, an der marokkanischen Grenze. Im Süden und Nordwesten der Landzunge lie- gen die Sand- strände Ceutas. Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale, Kirchen, die Yamaaquivir-Moschee, der Burggraben San Felipe und die königliche Mauer, die archäologische Ausstellung mit unterirdischen Galerien sowie die Festung mit der Schutzmauer. Außer dem Fracht- und Fährhafen hat Ceuta auch eine Marina für Sportboote und Jachten. Fährverbindungen nach Algeciras und Melilla.

Melilla
Melilla ist eine spanische Exklave an der östlichen Mittelmeerküste von Marokko, vollständig von Marokko umschlossen. Es ist, neben Ceuta, eine der spanischen Presidios, das sind nicht eigenständige Provinzen.
Melilla gehört zur Provinz Malaga. Als spanische Presidios (Plazas de Soberania) zählen auch die Inselchen, die der marokkanischen Küste vorgelagert sind: Penon de Velez, Alhucemas und Chafarinas mit zusammen 1 qkm Fläche und 329 E. Marokko erhebt Ansprüche auf die Presidios. Melilla ist seit 17. September 1497 spanische Hafenstadt. Es liegt auf der Tres-Forcas-Halbinsel und war schon von den Phöniziern besiedelt (Rusadir). Drei Kulturen leben hier seit Jahrhunderten friedlich nebeneinander, die christliche, arabische und jüdische. Melilla besteht aus Altstadt (Pueblo) und der neuen Stadt außerhalb der Mauern. Sehenswert sind Stadtmauern, Stadttor (Puerta la Marina) und die histori- sche Altstadt mit Bau- werken (Plät- ze, Stadt- graben) aus der Zeit Karls V. (1500-58), die farben- prächtigen Märkte mit orientalischen wie afrikanischen Angeboten sowie Strände und alle Spielarten von Wassersportmöglichkeiten. Das Leben in Melilla verläuft ruhig, man genießt den Wind und die Wellen und die hervorragende Küche (Meeresfrüchte). Die Stadt hat eine Stierkampfarena, Ausflügsziele sind die Pinienwälder von Rostrogordo, auf der Küstenstraße zu erreichen (Strände), im Süden sind von Pinienwäldern umgebene Sandstrände. Von Spanien kann Melilla direkt mit Flugzeug (40 min. von Almeria) und luxuriösen Schiffen (1 Std.) erreicht

Mai 27

Botswana liegt nördlich von Südafrika, östlich von Namibia und westlich von Simbabwe im Süden Afrikas. Das Land wird geografisch geprägt von der Kalahariwüste im Süden und Osten (mehr als drei Viertel der Fläche des Landes), ausgedehnten Sumpfgebieten, mit dem Okawangodelta und der Makgadikgadi-Salzpfanne im Norden und Nordosten. Um die Okawangosümpfe im Norden wächst Tropenwald, der Westen ist Trockensavanne. Das Klima ist vorwiegend subtropisch, im Norden teils tropisch, mit Regenzeiten von Okt-April. Die Sommer sind tagsüber angenehm temperiert, nachts kann es Frost geben. Wirtschaftsgüter sind Bergbau (Diamanten, Gold, Kupfer, Nickel, Steinkohle) sowie Fleisch- und Viehzuchtprodukte. Das Land ist trotz seiner Naturschätze touristisch noch wenig erschlossen. Sehenswert sind die teilweise noch sehr arten- und tierbestandreichen Nationalparks des Landes. Die staubige Stadt Maun, mitten im Delta, ist Ausgangspunkt für Touren durch die angrenzenden Nationalparks (Moremi, mit guten Lodges und Camping und Makgadikgadi Pans). Das Okawangodelta, wo der gleichnamige Fluß in einer Senke versickert, hat etwa die Größe Bayerns, und ist nahezu vollständig von Wüste umgeben. Der Tierreichtum ist in der Trockenzeit (!) sagenhaft, da die Wasser des Okawango einige Monate brauchen, um das Gebiet zu fluten und fruchtbar zu machen. Das Delta trochnet jedoch nie aus. Undurchdringliches Schilf- und Papyrusdickicht wächst auf den Inseln, die das sich verzweigende Fluß-System bildet. Am besten erkundet man das Gebiet mit dem Flugzeug oder dem traditionellen Einbaum, um die artenreiche Vogelwelt inmitten seerosenbedeckter Flußarme zu erkunden. Größter Naturpark ist die, mitten im Land liegende Central Kalahari Garne Reserve. Die Kalahari ist eine Wüstensteppe, die während der Regenzeit mit überraschendem Pflanzenbewuchs und Blütenreichtum aufwartet. Das Ganze dauert jedoch nicht lange, da es keine Flüsse gibt, ist die Kalahari eines der lebensfeindlichsten Gebiete der Erde. Sie wird noch von vereinzelten Buschmänner-Stämmen bewohnt, deren zahlreiche Felsenzeichnungen zeugen von jahrtausendealter Kultur. Der Chobe-Nationalpark im Norden zeigt den Artenreichtum von Afrikas Großwild, sowie eine reichhaltige Vogelwelt. Der Eisenbahnknotenpunkt südlich der Hauptstadt Gaborone ist Anziehungspunkt für Eisenbahnfans aus aller Welt. Hier findet man eine Vielzahl alter Dampfloks, z.T. noch aus kolonialer Vergangenheit. Gaborone liegt an der Eisenbahnstrecke Kapstadt-Bulawayo, in Simbabwe, die das Land ca. 600 km durchläuft (Trans- afrikanische Eisenbahn Alexandria-Kapstadt, mit Unterbrechungen).
Von Gaborone gibt es nationale und internationale Flüge, das Straßennetz ist wenig ausgebaut, Geländefahrzeuge sind empfehlenswert.