Die Republik Ciskei liegt als Enklave an der östlichen Südküste der Republik Südafrika. Das Land wurde 1981 als viertes Homeland von Südafrika unabhängig. Ciskei ist ein von Südafrika faktisch abhängiges Bantu- Homeland und sieht sich als jüngstes Steuerparadies Afrikas. Der 65 km lange Strand am Indischen Ozean, die Wild Coast, hat goldsandige Strände, die mit markanten Felsformationen (Gibraltar Rock, im Süden) abwechseln. Über die Amatola Mountains im Osten bis zum Tsolvana Wildreservat im Nordwesten wird das Land gebirgiges Wander- und Fischerparadies. Das Klima des Landes ist gemäßigt subtropisch mit heißen Sommern an der Küste (Dez-März). Exportgüter sind landwirtschaftliche Produkte (Kaffee, Ananas) und Holz, die nach Südafrika ausgeführt werden. Das Land ist ein prosperierendes Urlauberparadies mit einer Mischung aus westlichem und afrikanischem Ambiente und bezeichnet sich selbst als “Africa’s own Switzerland”. Hauptattraktionen sind die Wild Coast und die Amatola Mountains. Für Wassersportler, Angler und Flitterwöchner ist die Küste mit ihren Hotels, Caravanparks und Resorts der ideale Ort, südlich der Stadt Hamburg ist der Shipwreck Hiking Trail (Schiffswrack-Wanderweg). Zahlreiche Wanderwege sind übers Land verteilt, im touristischen Angebot. In der Hauptstadt Bisho gibt es das Amatola Sun Casino, der Amatola Hiking Trail ist für die, die ihr Auto beim Glücksspiel verloren haben und zu Fuß weitermüssen. In den Amatola Mountains werden für Touristen Stammestänze aufgeführt (2 Std. Fahrt oder 50 min. Helikopter von Bisho aus). Das Hochland mit seinen Tierreservaten zeigt den ganzen Artenreichtum der afrikanischen Tierwelt (Tsolwana, Mpofu, Dr. Lennox Sebe Game Reserves). Die Verkehrsverbindungen nach Südafrika sind gut, im Süden der Ciskei gibt es zwei Eisenbahnlinien. Internationale Airports sind Bulembu, nahe Bisho sowie East London, in Südafrika.
Gambia ist Afrikas kleinster Festlandstaat und einer der ärmsten des Kontinents. Das Land liegt in Westafrika entlang des gleichnamigen Flusses und streckt sich knapp 400 km tief in das Land Senegal hinein, von dem es völlig umschlossen ist. Seit 1982 bildet es eine Konföderation mit dem Nachbarland, "Senägambia". Das Land um den Fluß hat eine maximale Breite von rund 50 km, zu beiden Flußufern erstreckt sich Savan- nenlandschaft, teils von Galeriewäldern gesäumt. Zur Küste hin wird auf Grund des feuchteren Klimas der Wald dichter, mit Plantagen (Erdnüsse), Bambus und Palmenwäldern. An manchen Küstengebieten gibt es Mangroven (südlich Banjuls). Die Küstenregion hat abwechselnd felsige und feinsan- dige Strände. Der Fluß kann nur mit Fähren überquert werden. In den Mangrovegebieten des Flusses kommen Krokodile, Flußpferde und eine reichhaltige Vogelwelt vor. In den Wäldern findet man Affen, Vögel, in den Savannen und Schutzgebieten teils Leoparden, Hyänen, Schakale, Antilopen, Gazellen. Sehenswert ist der Baboon-Nationalpark (Pavian-), der auf einer Insel im Fluß liegt. Gambia wurde 1447 von portugiesischen Seefahrern entdeckt. Bis zu seiner Unabhängigkeit 1965 war das Land größtenteils britische Kronkolonie. Das Klima Gambias ist tropisch, an der Küste feuchter und weniger heiß. als im Landesinneren. Trockenzeit herrscht von Nov-Mai, während der Zeit weht der Wüstenwind Harmattan. Gambias Tourismus und Infrastruktur sind gut entwickelt, was natürlich von der Größe des Landes und vor allem der der Küstenregion abhängig ist (hier liegen praktisch alle Urlauberhotels). Die Hauptstadt Banjul, das frühere Bathurst, liegt auf der Insel St. Mary’s, am Südufer des hier über 5 km breiten Gambia. Sehenswert sind die kolonialen Gebäude, der Albert Market in der Altstadt, die Moschee und das National Museum, das Kunst- und Kunstgewerbegegenstände zeigt (Masken, Plastiken, Schmuck). Nach Banjul gibt es Kurztrips oder Tagesausflüge von den Kanarischen Inseln aus (mit Hotelaufenthalt und Sightseeing-Tour). Sehenswert sind die Nationalparks und die Flußinsel James, mit Resten einer von Deutschen im 17. Jh. errichteten Festung.
Östlich des Baboon National Parks liegt die zweitwichtigste Stadt, Georgetown, die zu Kolonialzeiten gegründet wurde. Im Landesinneren sieht man die traditionellen strohgedeckten Rundhütten Schwarzafrikas. Hauptverkehrsader ist die südlich des Gambia verlaufende Straße nach Basse Santa Su, an der Grenze (Busse). Der internationale Verkehr verläuft über Banjul (Verbindung zu Senegals Südprovinz Casamance, Schiffsverkehr mit Rotterdam, Hamburg, Antwerpen).