Die Playa de las Canteras, der berühmte Badestrand von Las Palmas, grenzt unmittelbar an. Der Strand ist fast 3 Kilometer lang und bis zu 300 Meter breit und besteht, im Gegensatz zu den Stränden Tenerifes, aus feinem, gelbem Sand. Meerwärts wird die Playa durch die etwa 200 Meter vom Strand entfernte Riffkette El Barro begrenzt, so daß praktisch ein riesiges Schwimmbecken entsteht und das Baden auch dann noch ungefährlich ist, wenn der Atlantik unruhig ist. An der Playa herrscht von morgens bis abends reger Badebetrieb. Das Benutzen der Umkleidezelte kostet fünf Pts., einen Liegestuhl kann man zum Tagespreis von 30 Pts. mieten. Kaum weniger lebhaft geht es auf der Strandpromenade, dem Paseo de las Canteras, zu. Hier liegen die großen neuen Hotels und Apartmenthäuser, zum Teil mit Dachterrassen und -schwimmbädern, u. a. das Reina Isabel, eins der Luxushotels von Las Palmas. Außerdem finden Sie hier eine Reihe guter Restaurants und Nachtlokale. Wenn Sie den Paseo ein Stück entlangbummeln und in die Calle de Luis Morote einbiegen, gelangen Sie geradewegs in fünf Minuten zurück zum Parque de Santa Catalina. Möchten Sie jedoch den Rundgang noch etwas ausdehnen, gehen Sie auf der Strandpromenade weiter. Nach etwa 500 Meter biegt links die Straße General Sanjurjo ab. Sie führt zur Avenida de Mesa y Lopez, auf der Sie nach links zur Plaza de la Victoria gelangen. Von hier gehen Sie auf der breiten Allee weiter und rechts ab zum Mercado, dem Zentralmarkt, mit einem bunten Angebot von Früchten und Gemüsen der Insel und Erzeugnissen aus aller Welt. Vom Markt führen die Calle de Barcelona und die Calle Nöstor de la Torre zum Club Nautico (Schwimmbecken, gutes Restaurant, Segelbootverleih) am Nordende der Playa de las Alcaravaneras, des zweiten Stadtstrandes von Las Palmas, breit und mit feinem, hellem Sand. Zum Baden ist er allerdings weniger geeignet (Hafennähe!). Von hier aus sind es, vorbei am Hotel Las Palmas Palace (mit beliebtem Caf) nur wenige Minuten zurück zum Parque de Santa Catalina.
Wo auch immer Sie in Las Palmas wohnen: die ganze Stadt ausschließlich zu Fuß zu erkunden, ist aufgrund ihrer Längenausdehnung (12 Kilometer!) kaum sinnvoll. Nehmen Sie also von Ihrem Domizil aus eins der preiswerten Taxis, um zu den einzelnen Stadtteilen zu gelangen, oder benutzen Sie eine der drei noch preiswerteren Stadtbuslinie. Für unsere drei Stadtrundgänge ist der Parque Santa Catalina der Ausgangspunkt (Taxistand, Bushaltelinie). Die nördlichen Stadtteile (Puerto de la Luz und Santa Catalina) und die Playa de las Canteras Der Parque Santa Catalina unmittelbar hinter der Muelle (Mole) de Santa Catalina ist ein beliebter Treffpunkt und Ausgangsort vieler Exkursionen. Außer den Büros der spanischen Schiffahrtsgesellschaften Aucona und Trasmediterränea am Ende der Mole Santa Catalina steht links vom Franco-Denkmal die Casa del Turismo, der Pavillon für Fremdenverkehr, wo man die wichtigsten Informationen einholen und Ausflüge buchen kann. Weltenbummler bieten selbstgefertigten Silberschmuck, Bilder und LederWaren an. Im Park selbst kann man bei einem Drink einen ersten, sehr lebendigen Eindruck von Las Palmas gewinnen. Es gibt Andenken-Kioske (auch kanarische Handarbeiten) und Zeitungsstände mit den neuesten Ausgaben der Weltpresse, die Pferdedroschken haben hier ihren Standplatz, und vor der Casa del Turismo werden Konzerte und Volkstänze veranstaltet (Termine dort erfragen!). Hinter den Cafs, in der Calle General Vives, finden Sie mehrere Banken (Geldwechsel). Mit einem Taxi fährt man über die Avenida Albareda und die Calle Juan Rejön (General, Gründer von Las Palmas, 1478) bis zum Castillo de la Luz, das vor der Muelle Pesquero gelegen ist. Das kleine Fort schützte im 16. Jahrhundert die Stadt vor Piratenüberfällen. Heute wird es restauriert und soll einmal als Seefahrtsmuseum eingerichtet werden. Bei einem Gang über die Fischermole, die hier beginnt, findet man ausgezeichnete Fotomotive, denn hier herrscht buntes Leben: Fischdampfer aus aller Welt geben sich an der Muelle Pesquero ein Stelldichein. Von der Mole kommend, biegt man am Castillo nach rechts in die Calle Juan Rejön ein und geht bis zur Plaza Ing. Manuel Becerra. In den Straßen jenseits des Platzes gibt es zahlreiche Bars, Bodegas und Seemannskneipen. Geht man parallel zur Calle Juan Rejön die Calle La Naval zurück, kommt man an einigen typischen Bodegas vorbei, in denen man zu besonders niedrigen Preisen einheimische Gerichte es- sen kann. An der Ecke Lopez Socas beginnt das Viertel der indischen Basare, in denen man von Gegenständen des täglichen Gebrauchs bis zu Importwaren aus aller Welt nahezu alles kaufen kann. Außer bei Elektroartikeln sollte man dreißig Prozent vom verlangten Preis herunterhandeln.