Jul 14

Tasmanien (Tasmania) ist Australiens Inselstaat. Der kleinste Bundesstaat liegt, durch die Bass-Straße von Südost-Australien getrennt, an der Grenze vom Indischen Ozean zur Tasmansee. Die etwa dreieckige Insel mit der Spitze nach Süden ist überwiegend bergig, besonders die Westküste ist buchtenreich. Fruchtbare Täler, Buschregionen und einsame Wildnis gehören ebenfalls zum Bild der Insel. Kleine Fischerdörfer, historische Orte und koloniale Bauten zeigen, daß Tasmaniens Geschichte der des Festlandes gleicht (bekanntestes Beispiel sind die Ruinen der Sträflingskolonie in Port Arthur südöstlich der Hauptstadt Hobart). Die Inseln in der Bass Strait, das westliche King Island und die östliche Furneaux Group, gehören ebenfalls zum Bundesstaat. Hobart (1803 gegründet), in der riesigen südlichen Storm Bay gelegen, ist eine moderne Stadt mit historischem Bezirk (besonders Battery Point, gegr. 1804), Museen, Trödelmärkten. Australiens erstes Spielcasino steht in der Stadt am Derwent River. Am Constitution Dock, dem Bootshafen im Zentrum Hobarts, ankern in der ersten Jahreswoche die Jachten für die Sydney- Hobart-Regatta. Tasmaniens australische Tierwelt hat mit dem dackelgroßen Beutelwolf (Tasmanischer Teufel) das größte noch überlebende Beutel-Raubtier. Der legendäre tasmanische Tiger, ein hundegroßer Raubbeutler, von dem sogar Farbfotos existieren, starb vermutlich um 1937 aus. Der Süd-West-Nationalpark ist eines der letztenWildnisgebiete. Gebirgszüge mit Granitspitzen, über 50 Seen, Flüsse und Wasserfälle und einige der höchsten Bäume der Erde. Bei Launceston gibt es Tropfsteinhöhlen, im Mount Field National Park Riesenfarne. Der Cradle Mountain Nat. Park im Westen, World Heritage der UNESCO, inspiriert zu Sportarten wie Kanufahren, Buschwandern, Mountain-Biken (höchster Berg, Mt. Ossa, 1617 m). Captain Bligh von der berühmten Bounty pflanzte vor 200 Jahren den ersten Apfelbaum. Heute exportiert die Insel Äpfel (Granny Smith kommt aus Tasmanien), produziert Wein, Hopfen (gutes Bier!), hat wilde Orchideen und 25 Arten Eukalyptus. Port Arthur, 100 km südlich von Hobart, heute Museum,war von 1830-77 das Hauptgefängnis der Sträflingskolonie Australien (manch einer wurde wegen Brotdiebstahls für Jahre hier eingesperrt). Die älteste (Stein-) Brücke Australiens (1823) steht in Richmond. Wegen seines mitteleuropäischen Klimas und Ambientes hat sich Tasmanien in den letzten Jahren zum Aussteigerziel vor allem für Europäer (Künstlervölkchen, “Grünbewußte”) entwickelt. Gute Führ- und Flugverbindungen zum Festland.

Jul 14

Die Santa-Cruz-Inseln sind eine Inselgruppe im Westen der Salomonen, zu denen sie poltisch gehören. Sie liegen 670 km östlich von Honiara. Die Hauptinseln sind Nendo, die Reef Islands, Duft Islands, Vanikolo (diese Inseln wurden von Melanesiern besiedelt) und die polynesischen Inseln Ontong Java, Tikopia und Anuta. Die größte Insel, Nendo, ist vulkanischen Ursprungs und liegt in einem großen Korallenatoll. Sie ist 40 km lang und 23 km breit, die Vulkankegel erreichen Höhen bis 550 m. Für die Salomonen ist die Insel besonders wichtig wegen ihrer Bauxitvorkommen. Hauptort ist Venga an der Graciosa Bay. Auf der anderen Seite der Bucht liegt Lata auf der kleinen Insel Temotu mit dem Flughafen mit Flugverbindungen nach Honiara auf Guadalcanal und nach Kirakira auf San Cristöbal. Ein Fährschiff verbindet den Flughafen mit Venga. Die Reef Islands sind niedrige Koralleninseln mit langen Sandstränden. Zwischen Nendo und den Reef Islands liegt die unbewohnte Vulkaninsel Tinakula, die nur aus einem 800 m hohen, noch in den 70-er Jahren aktiven Vulkan besteht, der in der schönen Kegelform steil aus dem Meer ragt. Im Nordosten liegen die Korallenatolle der Duffinseln, im Südwesten liegt Vanikolo, eine Vulkaninsel. Die polynesischen Inseln sind Vulkaninseln, um die sich Korallenatolle gebildet haben. Das größte Atoll ist Ontong Java mit einer Länge von 70 km und einer Breite von 24 km. Die Lagune bietet ideale Ankermöglichkeiten für die Schiffahrt. Ontong Java wurde 1643 von Tasman entdeckt, der ihnen den Namen “glückliches Java” gab. Die Santa-Cruz-Inseln liegen sehr abgelegen. Entsprechend ist die westliche Kultur noch nicht dominierend. Wenn man die Inseln besucht, lebt man in Hütten wie die Eingeborenen. Die Inselbewohner leben von ihrer Landwirtschaft. Exportartikel sind Edelhölzer, Bananen, Kopra, Muscheln und Fische.

Jul 14

Die Revilla-Gigedo-Inseln sind ein Archipel im Pazifik, der 510 km südsüdwestlich der Südspitze der mexikanischen Halbinsel Baja California liegt. Die Inseln gehören zu Mexiko und werden vom Bundesstaat Colima verwaltet. Die größte der vulkanischen Inseln ist Socorro mit einer Größe von 17 x 15 km (120 qkm). In der Mitte wird die Insel von drei Vulkankegeln überragt, deren höchster 1130 m errreicht. Die Vulkane fallen gleichmäßig nach allen Seiten bis zu den 10 bis 20 m hohen Steilküsten ab, lediglich an der Nord- und Südspitze der Insel gibt es flache Buchten mit Sandstränden. Von der besiedelten Südbucht zieht sich eine leicht ansteigende Hochebene nach Norden. Im Westen liegt die zweitgrößte Insel Clarion, 9 km lang und 2 km breit (15 qkm). Sechs Vulkankegel prägen das Bild der Silhouette, der höchste ist der Tent Peak mit 292 m. Bis auf die Sulphur Bay mit einer großen Lagune und Sumpflandschaft im Süden, ist die Insel bergig mit tief eingeschnittenen Tälern und bis zu 80 m hohen Steilküsten. Die anderen Inseln des Archipels sind Roca Partida, eine in der Mitte eingeschnürte, ein Kilometer lange Insel, mit zwei 40 m hohen Vulkanspitzen auf jeder Inselhälfte. San Benedicto, eine 5,5 x 1 km lange Vulkaninsel mit zwei 300 m hohen Bergspitzen und Steilküsten, und die Rocas Alijos, vier bis zu 80 m Durchmesser große und bis zu 40 m hohe Inseln mit elf dazwischenliegenden Riffen. Als die Inseln 1957 wiederbesiedelt wurden, fand man überraschenderweise an die 8000 Schafe aus der Zeit der australischen Erstbesiedelung im 18. Jh. vor. Nahezu alle Seevogelarten sind auf den Inseln zuhause. Die Inseln haben subtropisches Klima, in Höhenlagen mild und an den Küsten durch stetige Seewinde gemäßigt. Auf den Revilla-Gigedo-Inseln gibt es ergiebige Schwefel- und Guanovorkommen, das Meer um die Inseln ist sehr fischreich. Neben Holzwirtschaft gibt es Obst- und Gemüseanbau. Über Verkehrsverbindungen zu den Inseln ist nichts bekannt. Für Informationen wendet man sich an die bundesstaatliche Verwaltung Colimas in Mexiko.