Jul 26

Gambia ist der kleinste und ärmste Staat des afrikanischen Festlands. Es liegt in Westafrika entlang des Flusses Gambia und streckt sich 375 km tief in die Landmasse von Senegal hinein, mit dem es seit 1982 die Konföderation „nagambia” bildet. Gambia wurde 1447 von den Portugiesen entdeckt und ist seit 1965 selbständig. Das Klima ist tropisch, an der Küste kühler als im Landesinnern. Trockenzeit herrscht von Dezember bis Mai, während dieser Zeit weht der Saharawind Harmattan. Die Flußlandschaft ist flach mit stellenweisen Plateaus bis 200 m Höhe. Es gibt hier herrliche Sandstrände, an der Flußmündung wachsen Mangrovewälder, weiter im Inneren des Landes Palmen und Bambuswälder. Der einzig wichtige Exportartikel sind Erdnüsse, Reis ist Hauptnahrungsmittel. Zur Tierwelt des Flußgebietes gehören Flußpferde und Krokodile, in den Wäldern findet man Affen und eine reiche Vogelwelt, in der Savanne leben Leoparden, Hyänen, Schakale, Antilopen und Gazellen. Sehenswert ist der Baboon-Nationalpark, der auf einer Insel im Gambia-Fluß liegt. Nach Banjul, dem früheren Bathurst, kommt man günstig mit Frachtern der Polish Ocean Lines, die u.a. über Hamburg, Rotterdam und Antwerpen fahren. Ins Landesinnere fährt man mit Bussen und zweckmäßig mit Schiffen, gute Straßenverbindungen nach Senegal. Nach Banjul gibt es Tagesflüge von den Kanarischen Inseln aus. Flugverbindungen zu den Nachbarstaaten, der Anschluß an internationale Flüge erfolgt über Dakar im Senegal.

Jul 26

Gabun liegt im westlichen Äquatorialafrika, zwischen Kamerun und dem Festlandteil Rio Muni von Äquatorial-Guinea. Es ist dünn besiedelt und eines der reichsten Länder Afrikas. Der Name geht auf das portugiesische Wort „Gabäo” zurück, das Kapuze heißt und die Form der Flußmündung des Ogowe beschreibt. Das Land teilt sich in zwei Regionen, die schmale und leicht wellige Küstenebene und die Mittelgebirgslandschaft des Binnenlandes mit dem weitverzweigten Flußsystem des Ogowe. Das Klima ist typisch für diese Region des tropischen Regenwalds mit einer Luftfeuchtigkeit über 70 %, teilweise bis auf 98 % steigend. Das Land lebt von Erdöl, Holz (vor allem Okournä und Ozigo), Uran- und Manganerz. Aufgrund der starken Holznutzung sind große Teile des tropischen Urwalds heute zerstört und jetzt Sekundärwald. Die ursprüngliche Bevölkerung waren Pygmäen, heute sind nur noch wenige Restgruppen am Leben. Berühmt ist Lambaränä mit dem Urwaldhospital des Dr. Albert Schweitzer. Einen Besuch lohnen auch die zahlreichen Wildreservate und die Nationalparks Wonga bei Batanga und Petit-Loango. Sämtliche Großwildarten Afrikas sind hier vertreten, sowie Schimpansen und Gorillas. Die Hauptstadt Libreville wurde von den Franzosen 1849 gegründet, die als „freie Stadt” die befreiten Sklaven aus dem Kongo aufnahm. Mit Frachtern der Nautilus Line kann das Land von Marseille aus besucht werden. Viele Landesteile sind nur mit dem Schiff zu erreichen. Während der Regenzeit empfiehlt sich ein Verzicht auf das Auto. Lohnend sind die sehr billigen Sammeltaxis, auch bei Fahrten ins Umland.

Jul 26

Die Republik Cöte d’Ivoire liegt im Westen des Golfs von Guinea in Westafrika. Vom Westen über den Norden nach Osten grenzt das Land an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana. Der frühere Name Elfenbeinküste darf heute nicht mehr verwendet werden. Briefe mit dieser Anschrift werden nicht weitergeleitet Ein Visumantrag mit dieser kolonialistischen Bezeichnung Mrd nicht bearbeitet. Die Cöte d’Ivoire hat tropisches Klima mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit und großer Hitze. Der Küstensaum wird von Lagunen durchzogen, die westliche Küste hat felsige Halbinseln mit dazwischentiegenden malerischen Sandstränden. Die Verkehrsverbindungen in den Lagunenregionen sind sehr gut, es bestehen Straßenverbindungen zu den Nachbarländern, zu Burkina Faso zudem eine Eisenbahnverbindung. Abidjan ist der Überseehafen u.a. nach Marseille und Hamburg. Der Hauptexportartikel des Landes war und ist das tropische Edelholz. Einer der Hauptabnehmer ist eine bundesdeutsche Firma. Mittlerweile sind aber bis zu 80% der Waldflächen auf der Suche nach diesen Bäumen gerodet Sehenswert sind die Nationalparks im Westen des Landes, der Lac du Kosson, der alte Fischereihafen von Port Bouet und die Bergkegel von Mau mit Wasserfällen, Sturzbächen und Hängebrücken.