Jul 29

Namibia, das ehemalige Deutsch-Südwest-Afrika liegt im Nordwesten Südafrikas und grenzt im Norden an Angola. Den gesamten Westen des Landes bildet die Küste zum Südatlantik. Namibia war bis zu seiner Unabhängigkeit am Frühlingsanfang 1990 Mandatsgebiet Südafrikas und stand unter dem Schutz der UNO. Entlang der Atlantikküste läuft, etwa 140 km breit, die Namibwüste, eine der trockensten Wüsten der Erde, die das Land von Norden nach Süden durchzieht. Die Namibwüste ist Nationalpark. Hier leben Wüstentiere, im übrigen Land kommen alle Großwildarten Afrikas vor. Im Norden gibt es mit der über 1000 m hoch gelegenen Etoscha-Salzpfanne eines der berühmtesten Großwildreservate Afrikas, an den Küsten gibt es große Robben-, Seelöwen- und Seevögelkolonien, im Südosten beginnt die berüchtigte Kalaharisteppe, der Lebensraum der nomadischen Buschmänner (Felsmalereien ihrer Vorfahren sind teilweise bis zu 20.000 Jahre alt! ). Eine Herausforderung für hervorragende Bergsteiger ist die Spitzkoppe (1830 m), das „Matter- horn” Namibias. Die Landwirtschaft beschränkt sich im großen und ganzen auf Schafzucht (Merinowolle) und Seefischerei. Einen wesentlichen Industriezweig bildet der Bergbau (Uran-, Kupfer-, Zink-, Blei-, Gold- und Diamantenabbau ). Es gibt Eisenbahnverbindungen von Walfischbucht (Walvis Bay, die Exklave Südafrikas) über Swakopmund - Windhuk nach Südafrika. Hervorragende Flugverbindungen mit Südafrika ebenso wie international.

Jul 29

Mosambik liegt an der südlichen Ostküste Afrikas. Es grenzt an den Indischen Ozean, im Süden und südlichen Westen an Südafrika, im äußersten Südwesten an Swasiland, im Westen an Simbabwe, im nördlichen Westen und zentralen Norden an Malawi und im Norden an Tansania. 1975 wurde das Land von Portugal unabhängig. Das Klima ist in allen Landesteilen tropisch feuchtheiß mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Die Vegetation besteht aus Trockensavanne, Galeriewäldern (entlang der Flüsse), in höheren Lagen Lorbeergewächse sowie Mangroven an den Küsten. Es gibt zahlreiche Reservate (Großwild, Riesenschildkröten und Warane). Sehenswert sind Reste kolonialer Architektur in den Küstenstädten, Felszeichnungen der Buschleute sowie Elfenbein- und Maskenschnitzereien des Makondevolkes im Norden. Das vom jahrelangen Bürgerkrieg in Mitleidenschaft gezogene sozialistische Land sucht vermehrt seine Beziehungen zum Westen zu verbessern. So soll mit westlicher Hilfe u.a. das CaboraBassa-Wasserkraftwerk wieder in Betrieb genommen werden. Die Verkehrsverbindungen im Land sind zur Zeit nicht ganz sicher. Für Simbabwe und Malawi ist der Hafen Beira ein wichtiger Güterumschlagplatz. Maputo hat weltweite Flugverbindungen.