Die westafrikanische Republik Togo liegt am Golf von Guinea. Togo, bis zum Ende des 1. Weltkriegs deutsche Kolonie, ist der schmalste Staat an der Südküste Westafrikas, mit einer durchschnittlichen Breite von weniger als 100 km und einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwas über 500 km. Im Westen grenzt Ghana, im Norden Burkina Faso und im Osten Benin an das kleine Land. Das Klima ist ganzjährig tropisch feuchtheiß an der ehemaligen Sklavenküste, heute „Bucht von Benin”, am erträglichsten im Dezember und Januar, in der nördlichen Trockensavanne gibt es größere Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, außerdem mehr Niederschläge. Die Hauptregenzeit geht von Juni bis Oktober. Erwirtschaftet werden Kaffee, Kakao, Maniok, Palmenprodukte, Baumwolle und Erdnüsse. Sehenswert sind die malerischen Eingeborenendörfer, in denen vielfach noch alte Stammesnräuche zu sehen sind (Ausflüge können von Lomä ius gebucht werden) sowie die Fischerdörfer an len Küstenlagunen. In den Reservaten und Wildparks leben Afrikas Großwildarten (Löwen, Leoparden, Antilopen, Gazellen, Hyänen). Die Küstenstraße verbindet mehrere westafrikanische Staaten, das ca. 500 km umfassende Eisenbahnnetz erschließt die südliche Hälfte Togos. Von Lomä aus nur internationale Flugverbindungen, keine nationalen.
Tunesien liegt in Nordafrika, etwa in der Mitte der Mittelmeerküste. Die Westgrenze des islamischen Landes bildet Algerien, die Südostgrenze Libyen. Zum Staatsgebiet gehören auch die Insel Djerba und die Kerkenna-Inseln (bewohnt sind die durch einen Straßendamm verbundenen Inseln Chergui und Gharbi) an der Ostküste. Der Norden hat mediterranes Klima mit wüstenklimatischen Einflüssen, in Richtung Süden, über die Schottel-Dscherid-Salzpfanne (5000 qkm) in Zentraltunesien, wird das Land vegetationslos und wüstenhaft. Die Insel Djerba wird, trotz ihrer relativen Trockenheit für den Obst- und Gemüseanbau genutzt und ist Touristenzentrum des Landes. Nördlich der Hauptstadt Tunis liegt das antike Karthago. Kairouan im Norden ist heilige Stadt des Islam. Malerisch sind die Oasenstädte im Landesinneren, von Tozeur (im Altertum Tusuros, hatte im 14. Jh. über 100.000 E.) aus führt die Verbindungsstraße nach Algerien in die Sahara. Sehenswert sind die Berbersiedlungen und Höhlenstädte am Nordrand der Sahara sowie die Märkte und Basare der Städte und Dörfer. Im Norden des Landes gibt es zahlreiche Eisenbahnlinien, nationale Flugverbindungen bestehen von Tunis aus mit Sousse, Sfax und Djerba. Internationale Flugverbindungen von Tunis und Djerba aus.