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Sehenswürdigkeiten Havanna – Kuba

Imposant sind die klobigen Mauern, der Turm und der Wassergraben. Auf dem Vorplatz sind historische Kanonen aufgestellt; das Innere der Festung beherbergt das Museum Castillo de la Fuerza . Zwischen dem Ende des 16. Jahrhunderts und del Mitte des 18. Jahrhunderts war die Burg Sitz der spanischen Generalgouverneure. Auf ihrem 1632 errichteten Turm wurde die untet dem Namen “La Giraldilla” bekannte Bronzestatue aufgesetzt, ein Werk des Bildhauers Jeronimo Martinez Pinzon. Vom oberen Teil dei verwinkelten Anlage aus bieten sich lohnenswerte Blicke auf Vorplatz und Wassergraben sowie Teile der Bucht und des Hafens. An der Avenida del Puerto kann man auch das von einigen Palmen umstandene Monument zu Ehren der gefallenen Marinesoldaten Kubas ausmachen.

Verläßt man die Festung Real Fuerza, so geht man die dem Palacio de los Capitanes Generales gegenüberliegende Plaza-Seite entlang. Dort befindet sich das 1828 eingeweihte Gebäude “El Templete”, das an Havannas Stadtgründung, die erste Messe und die erste “Stadtratssitzung” im Jahre 1519 unter einer Ceiba erinnert. Vom “Templete” aus geht man am Palacio de los Condes de Santovenia (Ende 18. Jahrhundert) vorbei zum heimeligen Freiluftcafe und -restaurant “El Patio Colonial” (hier auch gelegentlich Folkloreshows). In angenehmer Atmosphäre lohnt sich hier eine Rast beim Stadtbummel. Direkt neben dem Patio gelangt man an der Ecke Obispo/Baratillo zur “Tabema del Galeon”; hinter dem unscheinbaren Eingang verbirgt sich ein “Rum-Palast”, in dem man kosten und zu wirklich günstigen Preisen Hochprozentiges einkaufen kann. Auch im kleineren Barraum im Obergeschoß kann man eine Rast in der Altstadt einlegen. Im nahen Umkreis der Plaza de Armas – nicht weiter als zwei Blocks entfernt – gelangt man zu weiteren Besuchszielen.

In der Calle Oficios Nummer 8 kommt man zur Casa del Obispo (Haus des Bischofs), zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert Havannas Bischofsresidenz; dort findet man auch das Münzmuseum. Ganz in der Nähe stößt man auf die Kollegs San Francisco de Sales (17. Jahrhundert) und San Ambrosio (18. Jahrhundert) sowie auf die Casa de los Arabes, ein Kolonialbau aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, in dem ein Museum Aufschluß gibt über die musulmanischarabische Kultur. Wer die Calle Oficios einige Blocks weiter hinabgeht, kommt an die Plaza de San Francisco und an die 1730 begonnene Kirche San Francisco de Asis. Schlägt man an der Plaza de Armas die Calle Obispo ein, sieht man gegenüber der Seitenfront des Palacio de los Capitanes Generales die aus dem 17. Jahrhundert datierende Casa de Obispo (Haus des Bischofs; nicht zu verwechseln mit der Casa del Obispo in der Calle Oficios). An der Ecke Obispo/Mercaderes liegt das bekannte Hotel “Ambos Mundos”, in dem man das Hemingway-Zimmer besichtigen kann.

Geht man von der Plaza de Armas aus kommend die Calle Mercaderes hinab, sind die Casa de la Obrapia (Calle Obrapia Nummer 158; Bürgerhaus mit Ursprüngen im 17. Jahrhundert) und die Casa de Africa rasch erreicht. Durch die heute nur für Fußgänger bestimmte Calle Obispo gelangt man von der Plaza de Armas aus nach weniger als zehn Gehminuten an die Hemingway-Bar “El Floridita” und an den weiteren großen Besuchsbereich um den Parque Central und den Paseo Marti. Ein Bummel rund um die Plaza de Armas läßt sich zunächst noch besser mit den nahen Besuchszielen rund um die Plaza de la Catedral (Platz der Kathedrale) kombinieren. Ab der Plaza de Armas geht man zwei Blocks durch die Calle O”Reilly und schlägt dann den Weg ein in ein Gäßchen namens San Ignacio; bald kommt einer der beiden Kathedraltürme ins Blickfeld.