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Die Volksrepublik
China liegt in Ostasien. Sie ist flächenmäßig das drittgrößte,
einwohnermäßig das mit Abstand größte Land der Erde.
Das Land hat Grenzen mit Nordkorea, Rußland, der Mongolei,
Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Afghanistan, Pakistan,
Indien, mit Tibet an Nepal, Sikkim und Bhutan, Myanmar
(Burma), Laos und Vietnam.
China besteht aus den 3 eigenständigen Stadtaebieten (Beiiina.
Tianiin und Shanahail. 21
Provinzen (Hauptstädte in Klammern): Hebel (Shijiazhuang),
Shanxi (Taiyuan), Liaoning (Shenyang), Jilin (Changchun),
Heilongjiang (Harbin), Jiangsu (Nanjing), Zhejiang (Hangzhou),
Anhui (Hefei), Fujian (Fuzhou), Jiangxi (Nanchang), Shandong (Jinan),
Henan (Zhengzhou), Hubei (Wuhan), Hunan (Changsha), Guangdong
(Guangzhou), Sichuan (Chengdu)
Guizhou (Guiyang),Yünnan (Kunming), Shaanxi (Xian), Gansu (Lanzhou),
Quinghai (Xining) und 6 autonomen Regionen (Innere Mongolei (Hohhot),
Guangxi (Nanning), Tibet (Lhasa), Ningxia (Yinchuan), Xinjiang
(Urumqui), Hainan (Haikou). Das volkreiche Land hat derzeit
rund 38 Millionenstädte, trotzdem wohnen über 80% der Chinesen
auf dem Land. Im Osten des Riesenreichs herrscht die größte
Besiedelungsdichte, über 90% der Menschen leben in der
Osthälfte, die großen Provinzen im Westen, z.T. Wüsten- und
Steppengebiete, sind spärlich besiedelt.
Der Westen hat Hochplateaus (Tibet über 4500 m) und
berüchtigte Wüsten (Takla Makan, Gobi), die unbewohnt und
größtenteils vegetationslos sind.
Das östliche Tiefland ist die Korn- (Nord) und Reiskammer
(Süd) Chinas. Es hat Mittelgebirgscharakter (bis 2000 m). Im
Süden liegt das südchinesische Bergland, der äußerste Südosten
hat z.T. tropische Regenwälder, in höheren Lagen Bambuswälder,
an der Küste Mangroven. Südlichster Teil ist die Tropeninsel
Hainan (siehe dort!).
China hat naturgemäß große Klimaunterschiede aufzuweisen. In
Zentral- und Nordchina herrscht extremes Kontinentalklima mit
heißen Sommern und kalten Wintern. Ein Teil der Nordregion
sowie der Westen haben Wüsten- und Steppenklima. Im Süden und
Südosten wird das Klima subtropisch und tropisch.
Trotz großer Industrialisierungsbemühungen ist China noch
größtenteils Agrarstaat geblieben. China ist weltgrößter
Reisproduzent.
Chinas Tierwelt ist vielfältig. Im zentralen Bergland des
Südens leben Pandabären, weiter im Süden Affen, Leoparden,
vereinzelt Elefanten. Im Norden kommen Wölfe und der
sibirische Tiger vor, Rotwildarten in allen Klimagebieten.
Wüsten- und Steppenbewohner sind Gazellen, Antilopen, Kamele,
Esel.
China wird als Reiseland immer beliebter, meist werden
Gruppenreisen angeboten. Individualtouristen können
Schwierigkeiten bekommen (Unterkünfte, Orientierung,
Verständigung, verbotene Regionen). Nicht alle Gebiete Chinas
können besucht werden, ständig werden allerdings weitere
Regionen und Städte für den Tourismus geöffnet.
Hauptsächliche Attraktionen sind neben großartigen
Landschaftsformen die schier unübersichtliche Vielzahl an
Kulturdenkmälern, die manches in den Schatten stellt, was man
ursprünglich nur von mediterranen Hochkulturen gewohnt ist.
Schon Marco Polos Berichte, der 26 Jahre in Kubilai Khans
Diensten bei Hof stand, wurden angezweifelt, da niemand den
"Barbaren" außerhalb Europas kulturelle Großtaten zutraute.
Jahrhunderte- bis jahrtausendealte Tempel, Moscheen, Statuen,
Gräber, Stadtanlagen, Stadttore, aber auch Kirchen sind im
ganzen Land verteilt. Ein Chinabesuch kann sich immer
nur auf wenige Ziele konzentrieren.
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