Reisen Lastminute Urlaub Pauschalreisen Fernreisen Flugbuchung Ferienwohnungen Kurzurlaub Luxusreisen Kanaren

Lastminute Reisen & Urlaub
Unsere Hotline
0991/374119-9834
Lastminute-Newsletter bestellen






   
   3.Mio Lastminute Reisen & Urlaub sowie Billigflug
   
 
    Ägypten

 

   

Seit dem Ende der 70er mehren sich vor allem in den Unruheprovinzen von Oberägypten, ausgelöst durch fundamentalistische Muslime, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Kopten und Muslimen. Heiraten zwischen Muslimen und Kopten sind äußerst selten — sie werden von beiden Konfessionen abgelehnt und mit sozialer Ächtung bestraft.

Außer in den Klöstern begegnet der Reisende auf dem Sinai und am Roten Meer kaum Spuren und Anhängern des (meist koptischen, aber auch griechisch-orthodoxen) Christentums in Ägypten, zu dem sich etwa 10 % der Gesamtbevölkerung bekennen. Wenn dennoch auffallend viele Ortsnamen auf Moses hinweisen, so hängt das damit zusammen, daß Moses (Arabisch Musa) vom Islam als Prophet anerkannt ist.

Der Islam

Der Islam stammt aus der Wüste Arabiens. Wer mit Beduinen auf eine längere Tour durch die Wüste geht, wird bei vielen von ihnen eine tiefe, natürliche Gottverbundenheit feststellen, die sich von der zur Schau getragenen Gläubigkeit urbaner islamischer Gesellschaften durch wohltuende Bescheidenheit und Zurückhaltung abhebt.

Begründer dieser Glaubensrichtung ist der um 570 n. Chr. geborene Prophet Mohammed, der im Jahr 622 mit seiner islamischen Urgemeinde von Mekka nach Medina auswanderte und dort, weni-

ger angefeindet als in Mekka, den ersten islamischen Staat gründete. Mit diesem hidschra genannten Ereignis beginnt für die Muslime die

Zeitrechnung, die das Mondjahr zugrundelegt. Nach dem islamischen Kalender ist beispielsweise 1998 das Jahr 1418/19.

In der Wüste des heutigen Saudi- Arabien offenbarte Gott über den Kaufmann und Analphabeten Mohammed in arabischer Sprache den Koran. In Mekka und Medina, wo er Gottes Botschaft verkündete, stieß Mohammed zunächst auf große Ablehnung, da Mekkas Kaufleute vor allem von Pilgern lebten, die wahllos eine Vielzahl von Göttern und Götzen verehrten. Doch innerhalb von zwei Jahrzehnten war beinahe der gesamte arabische Raum islamisiert, anfangs gewaltfrei, später zunehmend mit Hilfe von leichtem Druck, wie z. B. Sondersteuern für »Ungläubige«.

Nach dem Tod Mohammeds entstanden im Kampf um die >richtige>, die legitime Fortführung der Religion durch die Imame (= Oberhaupt aller Muslime, heute auch Vorbeter) zwei große Glaubensrichtungen. Die Schiiten (etwa 10 0/,, der Muslime) erkennen als Anhänger der Partei des vierten Kalifen Ali Ibn Abi Talib nur dessen Nachkommen als rechtmäßige Imame an. Die Sunniten dagegen, mit 90 der Muslime die weitaus größere Gruppe, erkennen als Nachfolger des Propheten auch diejenigen Imame als rechtmäßig an, die nicht dessen Nachkommenschaft entstammen.

»La ilaha ill allah wa muhamed rasul allah«, lautet das Glaubensbekenntnis der Muslime: Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet. Das Wort Islam, in nur einem deutschen Wort nicht zu übersetzen, bedeutet soviel wie Hingabe an Gott, Ergebung in seinen Willen. Die sogenannten fünf Pfeiler tragen den Islam: Einer ist das fünfmal täglich

zu verrichtende Gebet salah, dem eine rituelle Waschung zur spirituellen Vorbereitung vorausgeht. Die vier weiteren Pflichten sind das Fasten (saum) im Monat Ramadan, die freiwillige Almosensteuer (zakat) von jährlich 2,5 %, die Pilgerfahrt (hadsch) nach Mekka für den, der sie sich leisten kann, und — wichtigster Pfeiler — die shahada, das Zeugnis von der Einheit Gottes, die den Glauben an die Gottessohnschaft ausschließt.

Der Islam kennt keinen Klerus und untersagt jeden Personen- und Heiligenkult, was aber nicht heißt, daß nicht eine Anzahl von >Heiligen> verehrt und deren Geburtstage sowie der des Propheten groß gefeiert würden. Wegen des Verbots des Personenkults verbietet sich auch die Bezeichnung »Mohammedaner« für Muslime. Aus demselben Grund sind auch Heiligendarstellungen verpönt, so daß man in Moscheen nur Kalligraphien findet.

Als kitab, >das Buch>, wird der heilige Koran im Arabischen oft kurz und bündig bezeichnet. Koran ist abgeleitet von qara, >lesen>. In diesem Buch stehen in 114 Suren die Offenbarungen, die Allah dem Mohammed, vermittelt durch den Engel Gabriel, verkündete. Dieses Offenbarungsbuch geht über die Bedeutung der Bibel für Christen im alltäglichen Leben weit hinaus

Profitieren Sie von einer Vielzahl von Vorteilen und buchen Sie mit dem Online Reisebüro - reiseknaller.com                                                                                                 Wir wünschen einen schönen Urlaub und einen angenehmen Flug !

Mehr Infos und Buchung

 

   

 


   Terracus GmbH ist Partner von folgenden Verbänden   | Impressum reiseknaller.com | Über reiseknaller.com |