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Der
westliche Sinai
Am
Golf von Suez führt die Route vorbei an der
Moses- quelle zum Surferparadies Ras Sudr. Im
weiteren Verlauf lohnt ein Abstecher zu
antiken Türkisminen und dem berühmten
Heiligtum Serabit el Khadem, bevor man den
Nationalpark Ras Mohammed im Süden der
Halbinsel erreicht. Letzte Etappe ist Sharm el
Sheikh, ein beliebter Ferienplatz an der
Sonne, wo man Tauchen, Surfen, Schnorcheln,
Sonnenbaden oder die landschaftlich
eindrucksvolle Umgebung erkunden kann.
Von Kairo entlang der Küste nach Abu Zenima
Von
Kairos Stadtmitte aus fährt man auf der Sh.
Ramses Richtung Abassaya, von dort weiter über
den Flyover, nach dem der Hauptverkehr links
abbiegt. Richtung Suez fährt man geradeaus
weiter zur Schnellstraße nach Suez.
14
km nördlich von Suez Richtung Ismalliya führt
eine Abzweigung zum 1,7 km langen
AhmedHamdi-Tunnel, der den Suezkanal
unterquert. Er verbindet das ägyptische
Festland mit dem Sinai, Afrika mit Asien. In
wenigen Jahren soll er durch eine 250 Mio.
US-$ teure Brücke von einem Teil des
zunehmenden Schwerverkehrs entlastet werden.
Die 320 m weite Brücke, ein Geschenk Japans
an Ägypten, wird eine Verkehrsdichte in beide
Richtungen von 1500 Autos pro Stunde erlauben
(heute 1500 pro Tag).
Von
Suez führt die Strecke nach Sharm el Sheikh
an der Westküste des Sinai (Golf von Suez)
entlang und um die Südspitze herum, sie ist
gut ausgebaut. Die Landschaft ist anfangs
nicht sehr aufregend; auf dem Meer kann man
die Tank-, Fracht- und Kreuzfahrtschiffe
beobachten, die den Suezkanal passieren oder
bereits passiert haben. Durch den Ausbau der
ägyptischen Ölproduktion werden laufend neue
Ölbohrtürme im Meer verankert. Die Strände
sind an manchen Stellen von Teer und Schlick
arg verschmutzt und nicht benutzbar. Hinzu
kommt oft der Müll, der achtlos in die
Landschaft gekippt wird. Korallenriffe gibt es
hier nur wenige, dafür aber zieht der Golf
von Suez viele Surfer aus Kairo an. Ain Musa
Sowohl
muslimische Pilger, die früher auf ihrer
Reise nach Mekka hier vorbei kamen, als auch
Christen verehren diesen Ort, an dem in
biblischen Zeiten die Israeliten nach der
Durchquerung des Roten
Meeres
Rast machten. Als das Volk durstig war, es
aber kein Wasser gab, stritt es heftig mit
Moses. Da zeigte sich, so berichtet die Bibel,
Gott und sprach zu Moses: »Dann sollst du
[mit deinem Stab] auf den Felsen schlagen, und
es wird Wasser aus ihm hervorströmen, so daß
das Volk zu trinken hat. Und Mose machte es so
vor den Augen der Ältesten Israels. Und er
gab dem Ort den Namen Massa und Meriba wegen
des Streitens der Söhne Israel, und weil sie
den Herrn geprüft hatten, indem sie sagten:
Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?
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