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Malawi liegt im
südlichen Afrika. am südlichen Ende des große Grabenbruchs
Ostafrikas. Nachbarn sind im Westen Sambia, im Norden und
Osten Tansania und im Südosten und Süden Mosambik.
Auf fast seiner gesamten Länge wird das Binnenland vorn 550 km
langen Malawisee (Lake Nyasa, Lake Malawi) durchzogen. an
seiner Ostgrenze liegen Tansania und Mosambik.
Aus diesem See stammen über drei Viertel der bei uns
erhältliche Aquarienfische. Als Exklave befinden sich d e
küstennahen Likoma-Inseln auf dem Seegebiet Mosambiks. Auf
Likoma Island ist eine a te MissionsslatIon mit der St. Peters
CaMedia (7905).
Über die Hälfte des Landes sind von Trockenwald. Steppen.
Grasland und Kulturland bedeckt. In höheren tagen, im Norden.
Süden Der Malawisee wurde 1859 vom biltischen
Forschungsreisenden David Livingstone (1813-73) entdeckt.
Das Klima ist tropisch im Norden bis hin zur südlichen
Trockenzone. Regenzeit ist von NovApnl.
Die Touristikindustile wird verstärkt ausgebaut, es gibt
ausreichend gute Hotels und vor allem Lodges in den
zahlreichen Nationalparks. Afrikas Tierwelt ist in den
Wildreservaten und Nationalparks zu bewundern. Malawi hat mit
über 400 Orchideen die größte Artenvielfalt Afrikas und über
600 Vogelarten.
Blantyre, nach Livingstones schottischem Geburtsort benannt,
ist wirtschaftliches. Zentrum im Süden des Landes mit
kolonialem Ambiente. guten Hotels. Restaurants und angenehmem
Klima auf 1300 m Höhe (Nationalmuseum). Sehenswert sind der
Markt, das Cralt Centre (Handarbeiten, Masken), die Kirchen
All Angels und St. Michael. der Zoo und Tabak- Auktionen im
benachbarten Limbe. Auf dem Pass zwischen Mt Mulanje und
Michesi Hill liegt Fort Lister. einst von den Briten gegen
Sklavenhändler errichtet (atemberaubender Ausblick auf die
Phalombe-Ebene). Die Stadt 8. liegt am Shire, dem Abfluß des
Sees. der in Mosambik in den Sambesi mündet.
Wongare Ist seit 1975 Hauptstadt (vorher Zomba, nördlich von
Blanhpe) und liegt Im Zentrum des Landes. Ausgangspunkt für
die großen Nationalparks im Norden (Kasungu. Nkhotakota. Vwaze.
Nyika) sowie nach Nkhotakota, Südafrikas größte traditionelle
Stadt (heiße Quellen).
Das Zomba-Plateau bietet herrliche Berglandschaft
(Panoramablick, Pinienwald. Forellenwasser). Die zu Füßen der
gleichnamigen Berge gelegene malerische Gartenstadt Zomba ist
Sitz des Parlaments. Blantyre und Zomba bieten Schnitzereien
auf den bunten Märkten (Ebenholz und Elfenbein, dessen Einfuhr
in fast alle Staaten allerdings verboten ist).
Der Malawisee. Afrikas drittgrößter See. hat die
artenreichsten Fischvorkommen der Erde. In jeder kleinen Bucht
gibt es völlig verschiedene Buntbarsch•Arten. Bekanntester Ort
Ist das koloniale Livingslonla (neugotische Kirche) an der
Nordwestküste.
Wassersport aller Art auf dem See. ebenso gute Unterkünfte.
In den verkehrstechnisch hervorragend erschlossenen Parks gibt
es z.T. Lodges im liaditonellen afrikanischen Rundhüttenstil.
Der Lake Malawi National Park im Süden liegt auf einer
Halbinsel und zahlreichen vorgelagerten Inseln. Der Nyika Park
Im Nordwesten Ist eine Bergwelt mit Wasserfällen und
Wandertouren. Das Schwarze Nashorn findet man noch in Kasungu
(Westen) und Mwabvi (Süden). In Kasungu lebt die größte
Elelanlenpopulation des Landes. Um den höchsten Berg des
Landes. Sauere (3002 m). östlich von Blantyre. liegt das
Kletterparadies Mount Mutante Foresl Reserve (Wasserfälle.
Schluchten. Felswände, Berghüt. ten als Unterkunft).
in der Nähe von Limbe (bei Blantyre) finden von April-Okt
Tabak-Auktionen statt. Ungesetzlich ist das Tragen von Hosen
und kurzen Röcken für Frauen sowie lange Haare bis über den
Kragen bei Marinem. Die Regelung für Frauen gilt nicht in den
Touristen-Resorts. Souvenirs sind hölzerne Klappsessel
(bequem), Masken (Nyau-Tanzmasken). Schmuck und
Chiiundu-Wickelröcke (im Urlaub zu tragen). Reservierungen
sollten für die Hotels und Lodges der Nationalparks und
Wildreservate gemacht werden. Eisenbahnfahrten eignen sich
nicht für eilige Touristen.
Im Süden führt eine Bahnlinie nach Beira in Mosambik. dem
Überseehaten für Malawi. Das nationale Busnetz kann Europäer
ungeduldig machen, Hauptorte sind mit Expressbussen verbunden
(Luxury Coach). Das Straßennetz ist im Süden ausreichend. die
wichtigste Straße nach Norden geht nach Karonga am Nordufer
des Sees. Der See ist eine wichtige Verkehrsader, von Monkey
Bay Im Süden führt eine Schiffsreise mit dem 6204-Schiff Ilala
II u.a. zu den Likoma-Inseln (sehenswertes Panorama der
umliegenden teils vulkanischen Berge). Internationale Flüge
von Kamuzu-Lilongwe. nationale nach Blantyre. Mzuzu und
Karonga im Norden).
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