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Mauretanien liegt
an der Westküste Afrikas und grenzt Im Norde len an Algerien.
im Nordwesten an Westsahara, im Osten und Südosten an Mali und
im Süden an den Senegal.
Charakteristisch f ir den Staat, der zu zwei Drittel Teil der
Sah ra ist, sind die eintönigen Wüstenlandschaften mit Sand.
Geröll und weiten Ebenen.
Im Nordosten liegt die abflußlose Senke El Djouf, in der
Trockensavanne und im Gebiet des Senegalflusses leben noch
Elefanten. Löwen. Leoparden und Geparden, sowie Strauße.
Gazellen und Antilopen.
An der Küste um das Kap Biene leben Seehunde. im Senegal, dem
einzigen ganzjährig wasserführenden Fluß des Landes. leben
Seekühe. Die Nordküste ist stark gegliedert mit malerischen
Steilküsten und vorgelagerten Felseninseln.
Das Küstenklima ist tropisch. zum Großteil heiß und trocken.
Nur In den Küstenregionen gibt es Regen zwischen Juli und
September.
Die Fischerei ist neben der Eisenerzproduktion Wichtiger
Wirtschaftszweig.
Das Land wurde 1960 von Frankreich unabhängig.
Mauretanien ist kein Touristenland. obwohl es sehenswerte
Landschaften und Kulturgüter zu bieten hat.
Nouakcholl. Hauptstadt des Landes, wurde erst 1958 gegründet.
Die Stadt hat keine historischen Sehenswürdigkeiten. Die
Landflucht der Nomaden droht die Hauptstadt zu übervölkern.
Sehenswert sind die afrikanisch-arabischen
Märkte des Souks.
Die Küstenstadt Nouadhibou (Port Etienne), an der
Nordwestgrenze zu West-Sahara. hat eine Eisenbahnverbindung
nach Zouerate (Fracht- und Passagierverkehr). Von hier aus
gibt es Flüge nach Paris. Dakar (Senegal) und Las Palmas
(Kanaren).
Mauretanien hat einige Nationalparks.
Eine Attraktion sind die malerischen Oasenstädte in den
zentralen Adfaröergen. mit mut mit seiner Altstadt
(Kunsthandwerk) und seiner Tafelberglandschaft und Mnpatt
einer der 7 heiligen Städte des Islam. Chinguetti, bat eine
Moschee aus dem 12. Jh. sowie eine aus Lehmziegeln erbaute
Altstadt, die allerdings vom Saharasand verschüttet wird.
Im südöstlichen Tiefland Ouakar liegen zahlreiche historische
Wüstenstädte, Telt ist noch bewohnt (Aoudaghost. Terenni.
Koumbisaleh, Kose).
Das Straßennetz ist, entsprechend den landschaftlichen
Gegebenheiten gut, besteht allerdings zur Hauptsache aus
Pisten. Von der Hauptstadt gibt es eine Verbindung an de r
Nordgrenze, die bis nach Algier führt. PKW.Einreise von Norden
(West-Sahara, Marokko, Algerien) ist derzeit nicht möglich.
nur über Senegal und Mali.
Eine 650 km lange Eisenbahn verbindet die Stadt Zurlira' mit
Nouadhibou (Eisenerztransperl). Nach Senegal besteht eine
Fährverbindung. Der Inlandflugverkehr ist unregelmäßig.
Netakehott, Nouadhibou und Nema im Südosten sind
internationale Flughäfen.
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