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Namibia. das
ehemalige Deutsch-Südwest-Afrika. liegt im Nordwesten
Südafrikas und grenzt im Norden an Angola, der Caprivi-Zipfel
genannte Nordo. nen an Sambia, Simbabwe und Botswana. sowie im
Osten an Botswana. Den gesamten Westen des Landes bildet die
Atlantikküste.
Entlang der Küste läuft. etwa 140 km breit, die Namibwüste,
eine der trockensten Wüsten der Erde, die das Land von Norden
nach Süden durchzieht.
Im Norden gibt es mit der etwa 1000 m hoch gelegenen
Etoscha-Salzpfanne eines der berühmtesten Großw,ldroservate
Südafrikas.
Im Südosten verläuft die Grenze mit Botswana durch die
berüchtigte Kalahari-Wüste.
Süden erstreckt sich bis über 2500 m hohes Gebirge und
Bergland, den Osten des Landes bilden Wüsten und Steppenland
(Buschmännerland).
Windhoek. hier sowie südlich und nördlich lie gen die
Hauptsiedlungsgebiete.
Bis auf die nördlichen Grenzflüsse Kunene, Okavango, Sambesi,
sowie den südlichen Oranje. hat Namibia praktisch keine
ständigen Flüsse. allerdings ein wertverzweigtes Neu trockener
Flußbetten, die sich in Regenzeiten rasch auffüllen.
Von 1884 bis 1915 war Namibia deutsches Schutzgebiet. Bis zu
seiner Unabhängigkeit am Frühlingsanfang 1990 war es
Mandatsgebiet Südafrikas unter dem Schutz der UNO.
In den Wüstengebieten ist es naturgemäß niederschlagsarm und
heiß, im Hochland erträglich gemäßigt. Die Regenzeit ist von
Nov-April. Die Landwirtschaft beschränkt sich auf Schafzucht
(Merinowolle) und Seefischerei. der Bergbau erbringt Uran.
Kupfer, Zink, Blei. Gold und Diamanten.
Haupthandelshaf en ist Walvis Bay in der gleichnamigen.
ehemaligen Exklave Südafrikas
im Süden liegt Lüderitz, Namibias ehemals einziger Hafen.
Zur Bevölkerung zählen auch rund 40.000
14 Buschmänner. deren ursprünglicher Lebensraum das Buschland
und die Kalahari sind (Felsmalereien ihrer Ahnen sind bis zu
20.000
Jahre alt!).
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