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Die Republik
Niger liegt im Norden des afrikanischen Kontinents in der
Saholzone. Mehr als 2/3 der Landeslläche sind Wüste.
Im Norden, an Algerien grenzend, erhebt Sich das Air-Gebirge,
mit dem Mont theme (2022 m) als höchste Erhebung. Am
dichtesten besiedelt ist der fruchtbare Südwestzipfel des
Landes, den der Niger durchfließt, an dem auch die Hauptstadt
Niamey liegt. Im Westen liegen Mali und Burkina Faso, im Süden
Benin und Nigeria. im Osten der Tschad (Tschadsee-Anteil) und
im Nordosten grenzt Libyen an.
der Nomaden (j mehr Vieh, desto größer das Ansehen) tragen
leider durch Kahlfraß dazu bei, das Vordringen er Wüste zu
beschleunigen. Am Tschadsee ibt es Ölförderung, des weiteren
gibt es groß Uran-, Phosphat- und Erzvorkommen.
Dürrekatastrophen graben dem Tschadsee zusehends das Wasser
ab, sodaß die Ufer immer mehr zurücktreten. Die beiden
südlichen Zuflüsse Schah und Logone (Republik Tschad) werden
zum Bewässern der Felder abgezapft. Trockenperioden im Sahel
tun ein übriges. Teilweise schrumpft der See aul eine große
und ein paar kleine Lachen im Süden, auf etwa 10% seiner
ursprünglichen Größe, die man von aktuellen Landkarten her
kennt. Der nördliche Teil des Sees ist außerhalb der Regenzeit
nicht mehr vorhanden, so hat der Staat Niger praktisch keinen
Anteil mehr daran.
Eine Attraktion bietet die Hauptstadt Niamey mit ihrem
Freilichtmuseum im Zentrum. hier werden sämtliche Bau- und
Wohnformen der
OBS Landes verschiedenen Volksgruppen des Landes
Bei Djado auf dem gleichnamigen Plateau Im Nordosten des
Landes. findet man Felszeichnungen aus der Zeit, als hier noch
alle Großwikftlere Afrikas die Sahara durchstreiften. Südlich
davon liegt die berühmte Tenere-Sandwüste. wo noch heute
Salzkarawanen die Wüste zu den Salinen von Bilma und Facht
durchziehen.
Das östlich gelegene Zinder ist bekannt für die Handwerkskunst
des Haussa-Volksstammes. Die kunstvoll ornamentierten und
bemalten
Hauser erinnern daran. daß Zinder einst Hauptstadt Pilgers
war.
Im 'Part du W". am Niger im Südwesten. angrenzend an Burkina
Faso und Benin. sind die heutigen Rückzugsgebiete der
ursprünglichen Tierwelt. Der Park ist Westafrikas größtes
Tierreservat (beste Reisezeit April-Anfang Juli). Das
Verkehrsnetz ist im Südwesten gut ausgebaut (vorwiegend
Buschtaxis). in der Wüste meist Pisten. Mehr als zwei Dutzend
Flugplätze stehen zur Verfügung.
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