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Senegal liegt im
nordwestlichen Afrika am Atlantik und hat mit dem Cap vert,
auf dem Dakar liegt, zugleich den westlichsten Punkt des
Schwanen Kontinents. Im Norden bildet auf rund 700 km Länge
der Senegal-Fluß die Landesgrenze zu Mauretanien. im Osten
liegt Mali, im Süden die beiden Staaten Guinea und
Guinea-Bissau. Als Enklave trennt der Kleinstaat Gambia, vom
Meer aus etwa 300 km dem Gambia-Fluß folgend, den Südteil, die
Casamance (Senegals Kornkammer), weitgehend vom übrigen Land
ab.
Der Name Senegal stammt vermutlich von Berberstämmen. die
früher in Mauretanien lebten,
den Zanagas.
Das überwiegend flache Land (durchschnittliche Höhe 200 m),
hat trockenes, ganzjährig gemäßigt heißes Klima. die
sommerlichen (Juni-0M) Regenfälle konzentrieren sich
größtenteils auf die Casamance und den Südosten. An der
Nordküste und südlich von Dakar. dem Touristenzentrum. gibt es
herrliche Sandstrände, der Süden hat im Mündungsgebiet des
Casamance-Flusses Mangroven.
Sahelzone, hier kommt es immer wieder zu Oürrekatastroph n.
1659 wurde S . Louis von den Franzosen gegründet. (spä er
übernahmen die Franzosen weitere Küstensiedlungen von den
Holländern) 1857 Dakar. das ab 1905 Sitz des
Generalgouverneurs von Französisch-Westafrika war. 1960 wurde
das Land unabhängig. Senegal ist Afrikas größter
Erdnußproduzent.
Sehenswert sind die Nationalparks NiokoloKoba (der mit Abstand
größte, im Südosten mit allen afrikanischen Großwildarien),
Basse Casamance (Feuchtwälder. Mangroven), de la Made- leine
(Wasservögel), du Delta du Saloum (Vogelpark). Barbarie (Vögel
und Schildkröten) sowie das Zugvogelparadies Diciudi, an der
Nordküste. SI. Louis, die ehemalige Hauptstadt des Landes. hat
sehenswerte Kolonialbauten iGouverneurspalast).
Dakars interessante bauliche Sehenswürdigkeiten sind die
Kathedrale, die Moschee und die verschiedenen Märkte sowie
die. unter Denkmalschutz stehende. ehemalige Sklaveninsel
Gerte (Sklavenhaus. Ruinen von Forts, historisches Museum).
Im Norden liegt das Fischerdorf Cayar mit seinen bunt bemalten
Pirogen (Auslegerboote), wieder Richtung Süden liegt das
Kloster Keur MouSsa mit seinen afrikanischen Fresken.
Weiter Im Süden beginnen die malerischen Strände mit
Hotelanlagen und touristischer Infrastruktur.
Sah ist Ausgangspunkt für Ausflüge nach JoalFadiouth
(malerische historISChe Häuser. Austern). zu den Saloum-Inseln
(Erdnuss-Anbaugebiet. tausende verstreute Inseln mit
Flugdelphinen. Seeschildkröten). zum Lac Rose. dem roten
Satzsee. in die Casamance (Strände. afrikanische Städte (Ziguinchor),
Vogelparadies, Rußpferde, reiche afrikanische Tierwelt) und In
die südlichen Nationalparks.
Als Alternative zu Club- und Hotelurlaub verstehen sich die "Campements
Villageoises". Unterbringungen in dünkchef Umgebung in der
Casamance. DOdgemeinschatten bieten Touristen. zu günstigen
Preisen und in Eigeninitiative. Unterkunft mit einheimischer
Verpflegung. Ansonsten gibt es Hotels aller Kategorien in den
Ferienzentren an der Küste, sowie den großen Städten.
Beliebteste Zuschauersportarten sind Ringkämpfe (Le Lamb), an
Sonn. und Feiertagen in Stadien und Arenen, Pferderennen und
Pirogen-Regatten (Region Dakar und St. Louis). Das Straßen-
und Verkehrssystem gilt als das beste In Westafrika. der
östliche Teil ist weniger erschlossen. In alle Regionen sind
Kleinflugzeug- und Hell-Transporte möglich (Safaris, Jagd).
Die wichtigste Eisenbahnlinie führt von St. Louis nach Dakar.
die Bahnlinie Dakar-Bamako (Mali) hal verkehrstechnisch keine
Bedeutung. Dakar hat einen dor größten Häfen Afrikas, der
internationale Airport VO dient als Stop•over auf
Europa-Südamerika-Flügen. über ein Dutzend Flugplätze sorgen
für ausreichende Verkehrsanbindungen ( u.a. in den Osten und
Nordosten).
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