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Die Volksrepublik Benin liegt am Gott von Guinea in Westafrika Die Nordgrenze des Landes bildet der Neerfluß, der Benin von Burkina Faso und dem Staat Niger trennt. Im Osten grenzt das Land an Nigeria. im Westen an Togo.
Wie ein schmales Handtuch, ca. 100 km breit, das sich im Norden etwas verbreitert, liegt Benin an der tagunenreichen Sandküste. Gen Norden folgen Savannenlandschaft und Palmenplantagen. von den einstigen Tropenwäldern gibt es nur noch Restbestände. Die nordwestliche Atakora-Bergkette ist waldreich, im Norden befinden sich die Naturparks.
Das Klima ist tropisch feuchtheiß. mit hoher Luftteuchtigkeit und zwei Regenzeiten (März- Juli und Okt-Nov). Das Binnenland hat kürzere Regenperioden. der Nordosten ist trockener. Die Tierwelt (hauptsächlich in den Nationalparks des Nordens) umfaßt Afrikas Großwild. im Süden Krokodile und eine reichhaltige Vogelwelt.
Der größte Nationalpark. Pendia'', im Norden der Atakora-Kette, bietet die ganze Palette afrikanischen Großwildes.
Das Land ist touristisch wenig erschlossen, zu beachten gilt, daß das Fotografieren in der Hauptstadt und in der Nähe militärischer und offizieller Gebäude verboten ist. ebenso wie Camping und nächtliche Strandbesuche.
Sehenswert sind Königspalast und Museum in der alten Hauptstadt Abomey (Benin hieß bis 1975 Dahomey). mit Figuren und Maskenschnliierelen (Repliken sind beliebte Souvenirs im Künstlerzentrum "Centre des Artisans").
Ebenso die Lag nen von Grand-Popo, an der Westküste und die Pfahldörfer von Ganvie ("Venedig Alrikas") und So-Ava mit ihren schwimmenden Märkten.
Die rituellen un z.T. kannibalischen Bräuche des alten König eiches Dahomey sind sicher mit ein Grund d für. daß die meisten Beniner heute noch Anh nger des Voodoo-Kultes sind
Angeblich kommt dieser Kult als Re-Import aus der Neuen Welt, wo Karibik-Sklaven ihre afrikanischen Stammesbräuche zu einer neuen kultischen Naturreligion entwickelten (Tieropfer. ekstatische Tänze. Fetische, Beschwörungen
von lebenden Toten. den "Zombles"). Ouidah. westlich Cotonous, ist ein Zentrum des Voo- doo-Kultes (zahlreiche Fetischtempel).
Porto Novo. Hauptstadt BeninS seit UM. zeigt portugiesische Kolonialarchitektur (portugiesi- sche Gründung 1752) und das Museum für die Kultur des Landes (Masken. Musikinstrumen- te).
Das relativ gut ausgebaute Straßennetz ist in mäßigem Zustand. Es gibt die üblichen Busse und Buschtaxis (Taxi-Brousse). Von Catoneu. größter Stadt und Verkehrszentrum. bis Para- kou. im Norden. führt eine 438 km lange Eisenbahnlinie (klimatisiert). Sehenswert ist der Markt Cotonous. Dantokpa, der einer der größ- ten originalen afrikanischen Märkte Westafrikas ist, sowie die Kathedrale.
Die Flugverbindungen im Land sind teilweise unregelmäßig. Cotonou ist Überseehafen und internationaler Airport. Buschtaxis oder Taxis empfehlen sich für Rundfahrten (Mietwagen und Ausflüge vermittelt das staatliche Touri- stenbüro). Spezielle Hotels und Unterkünfte für Ausländer. überall ist Meldepflicht bei Polizei oder Chef du District.




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