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Burkina Faso ('
and der ehrbaren Männer"). das frühere Obervolta. liegt in
Westafrika zwi- schen der Elfenbeinküste. Ghana, Togo. Benin.
Niger und Mali.
Das Binnenland liegt am Oberlauf der Schwar- zen. Roten und
Weißen Volla-Flüsse und gehört zu den ärmsten lindern der Erde
Burkina ist zum Großteil Sahelgebiet, deshalb sind die
Ernteerträge Jahr für Jahr durch Dürre- perioden aufs Neue
gefährdet. Die Trockensa- vannen im Norden (Provinz Sehet)
haben Dor- nengestrüpp und Wüstencharakter.
Der Südwesten und Süden sind fruchtbarer. mit Feuchtsavannen
und landwirtschaftlichem
Anbau (Baumwolle. Zuckerrohr. Reis, Korn Erdnüsse).
Das lind ist größtenteils flach, einzige viesent liche Flüsse
sind der Schwarze Volt& Im Westen und der Weiße, im Zentrum.
um Oua gadougou.
Das Hochland westlich der Wirtschaftsmetro- pole
Bobo-Dioulasso erreicht gerade 747 in Höhe (Tem Kour0u).
Das Klima ist tropisch mit einer Regenzeit von Mal-Nov, die
gegen Norden an Intensität stark nachläßt. Trockenzeit ist von
Dez-April.
Der Tourismus des Landes ist nicht stark ent- wickeh.
außerhalb der Städte fehlt es an Unterbringungsmöglichkeiten
westlichen Standards. Die Ansiedlungen und Altstädte bestehen
aus dicht aneinandergebauten Lehmziegelhäusern mit
Flachdächern.
Die Hauptstadt Eluagadougou zeigt Im Muse Nationale Masken und
Figuren der verschiede. nen Stämme des Landes. sehenswert sind
die neuromanische Kathedrale, der im sudanesi- schen Stil
gebaute Bahnhof und der Palast des Fürsten der Mossi
(amtierende Oberhaupt der Region). Die im Umland liegenden
Mossi-Dör- fer sind beliebte Ausflugsziele (Handwerks- kunst).
Sehenswert sind die aus Lehm gebaute Altstadt im sudanesischen
Stil und die mit Lehmtürmen versehene Moschee von
BobeDioulasso. Hier kreuzen sich die Handelswege zwischen
Mali. Ghana und der Elfenbeinküste (Göre d'Ivolre).
Bemerkenswert sind die bunten Märkte, auf denen die Stämme des
Sehet ihre Ton-. Holz- und Flechtarbeiten anbieten. Ebenso
finden in zahlreichen Orten Maskenfeste statt (Soho- Dioulasso.
ApriliMai). Die Stadt ist Ausgangs- punkt 7um Nationalpark
Deux Bele (Elefanten). Koudnugou: drittgrößte Stadt des
Landes, zwi- schen den beiden vorgenannten Städten gelegen,
Ist Ausgangspunkt zu den Nationalparks Art/ und de IN.
Das Land unterhält einige Nationalparks Im Süden (de Pö),
Südwesten (Deux Bare) und Südosten (Arly), in den Savannen
lebt die für diese Trockengebiete typische Tiernen Afrikas
(Elefanten, Löwen, Antilopen. Gazellen, Büffel). Am Schwarzen
Volle leben Krokodile, Flußpfer- de (Bootsausflüge mit
Pirogen). Der Fluß ist der einzige ganzjährig wasserlührende
des Landes. Die Stadt Banl, in der nördlichen Sahelprovinz
nahe der Niger-Grenze gelegen, vorlügt über zahlreiche
sehenswerte Lehmmoscheen.
Wichtigste Verkehrsverbindungen im Land sind die
Eisenbahnlinie Ouagadougou-Bobo-Dioulas- so-Abidjan (Cöte
d'ivoire) und die Straße nach Lome in Togo.
Die Straßen sind in der Regel nur in der Trockenzeit
passierbar. Hauptverkehrsmittel sind Kleinbusse und Buschtaxis
(Taxi Brousse). In den wenigen guten Hotels gibt es von Frank-
reich inspirierte Gastronomie. außerhalb der Städte nur
bescheidene Rasthäuser.
Internationale Flüge über Ouagadougou und ElobO-Dioulasso,
ebenso nationale, zu den knapp 50 Flugplätzen des Landes.
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