| |
|
Guyana liegt an
der Nordküste Südamerikas. östlich von Venezuela, westlich von
Surinam und nördlich sowie nordöstlich von Brasilien. Las
Guayanas nannten die Spanier das Gebiet der heutigen drei
Guayana-Staaten Guayana, Franz. Guyana und Surinam& was "von
Wasser umgebenes Land' bedeutet. Sie wußten schon vor den
Engländern. Franzosen und Holländern das diese Region nicht
nur am Atlantik endete. sondern auch im Inneren durch die
großen Flüsse und Wälder kein Weiterkommen war. Es war
gewissermaßen Pech für die drei Königreiche. daß sie zwar in
Südamerika jeweils Stützpunkte eroberten. diese aber nicht bis
tief ins Landesinnere vergrößern konnten. Wegen der
undurchdringlichen Dschungel wurde im wesentlichen nur die
Küste besiedelt.
Das Land gliedert sich in 3 Regionen: Das Küstengebiet, bis zu
50 km ins Landesinnere reichend. ist mit über 90% der
Bevölkerung besiedelt (vorwiegend im Osten). Ein großer Teil
dieser Region liegt unter dem Meeresspiegel und ist von
Holländern dem Meer abgerungen worden.
Das Hochgebirgsland der Pakaraima-Berge im westlichen Zentrum,
an der venezolanischen und brasilianischen Grenze ist mit
Regenwald bedeckt und größtenteils unzugänglich und
unerforscht.
Die dritte Region Ist die offene Savanne Rupununi mit
Rinderzucht und Ölfeldern.
Die 3 größten Flüsse Cuyuni, Essequibo und Berbice sind wegen
der zahlreichen Wasserfälle nur in Küstennähe schiffbar. Die
Berge an der
Süd- und Westgrenze bilden die Wasserscheide zwischen den
Füssen. die in den Amazonas münden und den n, die In die
Karibik fließen. 1499 von Spaniern entdeckt, wurde das Gebiet
um 1620 zuerst en Holländern besiedelt. 1796 fiel es an die B
ten und wurde 1814 offiziell British Guyana genannt. 1966
wurde das Land unter dem Name Guyana unabhängig.
Hauptwirtschaltszweige sind der Anbau von Zuckerrohr und Reis,
der Abbau von Bauxit und die Herstellung von Aluminium sowie
Erdöl-. Gold- und Diamantenfunde.
Der Fremdenverkehr ist kaum entwickelt. Sehenswürdigkeiten
sind die Tafelberge (bis 2772 m. Mt. Roraima) nahe der Grenze
zu Venezuela. gigantische Wasserfälle und der Dschungel.
Historische Stätten gibt es nicht. Georgetown ist
wirtschaftliCheS Zentrum des Landes. Die Stadt ist wegen ihrer
Lage zum Meeresniveau größtenteils auf Pfählen erbaut.
Sehenswert sind die kolonialen Bauten und die "holländischen'
Kanalanlagen.
Bekannteste Attraktionen sind Guyanas Wasserfälle, allen voran
die mächtigen Kalete u Wassert Ile (250 m Fallhöhe). An Höhe
übertroffn werden sie von den zahllosen Fällen im
Pakaraima-Bergland. im Südwesten. Ein Vergleich drängt sich
mit Venezuelas Gran Sabana. dem Land der Talelberge aul. Auch
hier stürzen Wasserfälle von 5-600 m Höhe die Steilwände hinab
(King-George Falls. Roraima Falls). 150 km westlich liegen die
Angel falls Venevieles. mit rund 1000 m die höchsten der Welt.
Von Lethem aus, im Südwesten. gibt es Ausflüge go in die Berge
und den Regenwald. nahe der brasilianischen Grenze
(sehenswerte Indianer- dörfer).
Das Eisenbahn- und Straßennetz beschränken sich auf den
Küstenbereich. Das Landesinnere kann nur per Flugzeug oder
Boot bereist wer- den. Internationale und nationale Flüge von
Georgetown aus. In den Flußgebieten gibt es zahlreiche EMner
bindungen.
Georgetown ist internationaler Hafen. New Amsterdam an der
Grenze zu Surinam besorgt die Küstenschillahrt. Bauxithafen
ist Mackenzie. 110 km stromaufwärts des Demer- aia River. Auf
dem Essequibo werden Tropen- hölzer verschifft. Springlands,
am Corentyne River Ist Grenzstation (per Fähre) nach Surinam.
Profitieren Sie von einer Vielzahl von Vorteilen und buchen
Sie mit dem Online Reisebüro - reiseknaller.com
Wir wünschen einen schönen Urlaub und einen angenehmen
Flug !
Mehr Infos und Buchung |
|