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    Honduras

 

   

Honduras liegt in Mittelamerika, nordwestlich von Nicaragua, nördlich von El Salvador und östlich von Guatemala.
Landschaftliche Schönheiten sind die tropischen und subtropischen Wälder, Pinien, Urwälder, mit Bächen, Wasserfällen und Flüssen, die in früherer Zeit Handelswege waren. Der Hauptteil des Landes ist gebirgig mit einem zentralen Gebirge (1500-2400 m), ein Drittel bewaldet, im Nordwesten Kiefernwälder, im Nordosten Tropenwälder. In Naturschutzgebieten leben Jaguare, Ozelots, Affen, Krokodile, Tapire, eine reiche Vogelwelt, außerdem sind über 2000 Orchideenarten hier heimisch. Der Nordosten hat große Flüsse, Lagunen und Sümpfe (880 km lange Moskito-Küste der Karibik). Die südliche, 153 km lange Pazifikküste, liegt im Golf von Fonseca.
Zugehörig sind die Islas de la Bahia, 55 km vor der Karibikküste, die Santanilla-Inseln (180 km entfernt) und die pazifische Isla del Tigre. Ursprüngliche spanische Hauptstadt von Honduras war Comayagua, nordwestlich Tegucigalpas, nachdem 1537 beschlossen wurde, eine Stadt genau zwischen den beiden Ozeanen anzulegen.
Während der Kolonialzeit gehörte Honduras zum mittelamerikanischen Herrschaftsbereich, das von Guatemala regiert wurde. Als dieses 1821 seine Unabhängigkeit ausrief, kam Honduras unter mexikanische Herrschaft, am 1. Juli 1823 riefen auch die mittelamerikanischen Pro-vinzen ihre Unabhängigkeit aus. Bis 1838 gab es eine mittelamerikanische Konföderation mit den Nachbarstaaten, seit 1838 ist das Land politisch unabhängig. Bei Cap Honduras, nördlich vom heutigen Trujillo (gegr. 1525), betrat Kolumbus am 14. August 1502 zum ersten Mal das Festland. Seit 1525 spanische Provinz, gehörte das Land von 1539-1821 zum Spani-
- schen General-Kapitanat von Gua- ALWO 1
temala als Vizekönigtum Neu- Spanien.
Das Tiefland der Moskito-Küste ist malaria- und gelbfieberverseucht. Das Land lebt hauptsäch-::>7... lich vom Bananen- und Kaffee- Export, die Abhängigkeit von der amerikanischen United Fruit Company führte dazu, daß man von Honduras als der "Bananenrepublik" sprach.
Reste der Maya-Kultur finden sich in Copän (Flugplatz), im Bergdschungel an der Grenze zu Guatemala. Tempel, Paläste, Skulpturen und vor allem einen sakralen Ballspielplatz umfaßt das Gebiet, in dem wohl eine viertel Million Menschen gelebt haben.
Bis auf die Nordküste (Nachfahren der Negersklaven, Garifunas genannt, Garifunas sind Abkömmlinge der afro-karibischen Negersklaven) sind die nichtweißen Bewohner Indios.
Kunstgewerbliche Souvenirs sind Holzschnitzereien, Hüte und Bastsachen, Stickereien, Lederarbeiten, Tonarbeiten und naive Bilder.
Das Busnetz ist weitverzweigt, für europäische Touristen hat es manchmal Abenteuer-Charakter. Das Inlandflugnetz ist gut ausgebaut, internationale Flüge meist via Miami. Das Eisenbahnnetz an der karibischen Küste dient dem Bananentransport.
Touristische Zonen sind:
Islas de la Bahia
Die Islas de la Bahia bestehen aus Roatän, Barbareta, Guanaja, Morat, Elena, los Cayos Cochinos und zahllosen kleineren Inselchen, sie liegen 55 km vor der Nordküste in der Karibik. Christoph Columbus entdeckte die "Pinieninseln" am 30. Juli 1502. Die Inseln sind bergig (etwa 400 m), mit tropischen Wäldern und Pinien und haben schöne Palmenstrände mit vorgelagerten Korallenriffen, sie liegen 55 km vor der Nordküste in der Karibik. Christoph Columbus entdeckte die "Pinieninseln" am 30. Juli 1502. Die Insel haben eine für Karibik-Inseln untypische Vegetation mit Pinien, Kiefern und Zedern. Strände und Felsenbuchten machen sie zu einem lohnenden Ausflugsziel. In den letzten Jahren wurden die Inseln mehr und mehr für den Tourismus entdeckt (Hotels, besonders für Tauchurlauber, aber auch jeder andere Wassersport). Für Nichttaucher gibt es herrliche Naturpfade durch die Tropenwälder.
Geologisch gehören die Inseln zum zweitlängsten Korallenriff (nach dem australischen Barrier Reef) der Welt, das sich von Mexiko über Belize bis an die Küste Mittelamerikas zieht. Die Bevölkerung ist zweisprachig (spanisch/englisch) und sehr gastfreundlich. Von der Urbevölkerung, den Paya-Indianern sind Jade- und Steinfiguren erhalten. Die Bewohner sind zum Großteil Siedler von der südostkaribischen Insel St. Vincent, z.T. Nachfahren englischer Piraten unter dem Kommando des berüchtigten Freibeuters Henry Morgan. der

seine Basis in Port Royal auf Roatan hatte. Weitere Siedler waren im 18. Jh. Bewohner der Cayman-Inseln und blank Caribs, Mischlinge zwischen Caribe-Indianern und Afrikanern. Sehenswert sind die malerischen Pfahlbau- Siedlungen der Küstenregion.
Das mag auch die beiden "Landessprachen", neben spanisch eine Art englisch, zu erklären. Im 16. und 17. Jh. waren es berüchtigte Pirateninseln (Henry Morgan, Blackbeard), 1861 kamen die Inseln zu Honduras, zuvor waren sie in englischem Besitz (St. Vincent ebenso, was die Zuwanderung erklärt).
Ständige Flugverbindungen nach Honduras. Karibikküste
Die Karibikküste kann unterteilt werden in Ost und West, wobei die westliche, mit herrlichen feinsandigen Stränden touristisch entwickelter ist Attraktionen sind Omoa, der Botanische Garten Lancetilla (eine Stechpalme) und der Karneval von La Ceiba.
Die Karibikküste bietet Sandstrände und zahlreiche Badeorte, wie Puerto Cortes, La Ceiba, Trujillo, Puerto Castilla.
Etwa eine Std. von Tela entfernt, liegt die Hafenstadt La Ceiba, am Fuße des Pico Bonito (2434 m, Nationalpark), mit modernen Hotels, Restaurants, Stränden und Nightlife. La Ceiba ist auch Ausgangspunkt zur Inselwelt der Islas de la Bahia (Intern. Airport).
Puerto Cortes, 1524 gegründet, ist Freihafen, mit Kolonialgebäuden und hat zahlreiche hervorragende Karibikstrände. Im August ist das Fest der "Virgen de la Asuncion", mit Karneval und venezianischen, beleuchteten Gondeln. Im Juli steigt das Festival National Garifuna, mit typischen Speisen und viel Musik.
Trujillo, gegründet am 18. Mai 1525, ist die älteste Stadt von Honduras, mit zahlreichen historischen Gebäuden, Kolonialarchitektur, u.a. das Fort von Santa Barbara (1600), das über dem schönen Strand Trujillos liegt (fischen und tauchen in der Laguna Guaymoreto).
San Pedro Sula ist das Industriezentrum des Landes (Ausflüge in die Plantagen und Fincas (Farmen) der Umgebung sowie zu den Stränden.
Tela hat die schönsten Strände der Region (von Punta Isopo bis Punta Sal), ruhige Atmosphäre und hervorragende Meeresfrüchte (Hotels, Restaurants).
Centro Honduras



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