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Centro Honduras
mit Comayagua, das herrschaftlich koloniale Choluteca, San
Pedro Sula, Tegucigalpa, Lago de Yojoa. Die Region hat
malerische Straßen mit interessanten Orten. Die Hauptstadt
Tegucigalpa hat zahlreiche Kirchen aus kolonialer Zeit.
Sehenswert sind die Parkanlagen und historischen Gebäude der
Stadt, es gibt ausreichend Hotels, Restaurants, Clubs, Cafes
und Bars.
Empfehlenswert sind Ausflüge zur Erholung in die umliegenden
Täler von Angeles, Santa Lucia (Kirche mit dem "Schwarzen
Christus", vor 400 Jahren aus Spanien hergebracht) und Ojojona
(malerische Stadt, Kunstmuseum Sierra). Erholung findet man
auch im Nationalpark La Tigra bei San Juancito.
Comayagua. die alte Hauptstadt, war eine der ersten Städte,
die von den Spaniern in Mittelamerika gegründet worden waren.
Sehenswert sind die historischen Kolonialgebäude (Kirchen,
Bürgerhäuser), Museen (präkolumbianische und koloniale
Schätze).
Der Lago de Yojoa, im Landesinneren, 170 km von Tegucigalpa
entfernt gelegen, ist der größte See des Landes. Der Vulkansee
ist ein beliebtes Anglergebiet. Nur 30 km vom See entfernt
liegen die sehenswerten Wasserfälle von Pulhapanzak, in
präkolumbianischer Zeit ein religiöser Ort der Indios.
Der Westen
Der Westen, mit Copän, Cuenca del Rio Chamelecön, Santa Rosa
de Copän.
Copän, im Westen des Landes, ist die berühmte archäologische
Maya-Stadt, 1890 wurde nebenan die Stadt Copän Ruinas
gegründet (z.T. malerischer Kolonialstil). In der Stadt gibt
es zahlreiche Hotels und Restaurants, Kino und Disco.
Die von 1000 v. Chr. bis 800 n. Chr. datierenden Bauten sind
eines der bedeutendsten Beispiele der klassischen Mayazeit
(Tempel, Skulpturen, Plätze, Reliefs). Die Maya-Ruinen von
Copän sind zum UNESCO-Weltkulturerbe
erklärt worden.
An neuen Ausgrabungen im Parque Archaeologico wird ständig
gearbeitet (kleines Museum, Tonkunst, Skulpturen).
Der Golf von Fonseca, mit den Pazifikstränden, Cedeno, Punta
Ratön und der Isla del Tigre. An der Nordostküste liegt
Amapala, die "Perle des Golfs" von Fonseca, eine 1833
gegründete Hafenstadt, von herrlichen Stränden umgeben. Hotels
sind Mangelware, es gibt nur einfache Unterkünfte auf Tigre,
mit einfachen Restaurationsbetrieben.
Berüchtigten Piraten diente die Isla del Tigre als
Unterschlupf (u.a, Francis Drake, anno 1579). Weitere Inseln
sind Zacata Grande, Exposiciön, Islas Päjaros, Almeja und
Sirena.
La Mosquitia
La Mosquitia (Moskitoküste), eine fast unbesiedelte Region im
Osten, mit Tropen- und Mangrovenwäldern ist ideales Gebiet zum
fischen und Naturreservat mit der riesigen Lagune von
Caratasca (einzige größere Stadt in der Nähe ist Puerto
Lempira).
Vorgelagert sind die Islas del Cisne, SantanillaInseln oder
auch Swan Islands genannt.
Die Santanilla-Inseln, Greater und Lesser Swan Islands, liegen
in der Karibik, 180 km nördlich der Nordostküste von Honduras.
Die Inseln gehören zum Hoheitsgebiet von Honduras, nachdem sie
als Swan Islands bis 1971 in US-Besitz waren.
Von Kolumbus 1502 am Geburtstag der HI. Anna entdeckt, hießen
sie ursprünglich Islas de Santa Ana. Vom 16. bis 18. Jh. waren
sie berüchtigter Piratenunterschlupf.
Die Palmeneilande sind mittlerweile unbewohnt. In
Übereinstimmung mit Honduras unterhält die US-Marine eine
bemannte Wetter-, Navigationsund Kommunikationsstation auf den
SantanillaInseln.
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